Paradox Interactive: Viele Spieler kritisieren Preiserhöhungen, DLC-Politik, Erweiterungen und Patches

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SethSteiner
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Re: Paradox Interactive: Viele Spieler kritisieren Preiserhöhungen, DLC-Politik, Erweiterungen und Patches

Beitrag von SethSteiner »

Senseo1990 hat geschrieben: 19.06.2017 19:40 Aus irgendeinem Grund scheinen Spieler heutzutage die Idee zu haben, dass ihnen alles kostenlos zur Verfügung stehen sollte.

Dann zeitgleich aber erstaunt bis schockiert sein, wenn andere Publisher mod-support komplett verbieten :roll: Die Kritik an Paradox ist ein perfektes Beispiel dafür, warum das geschieht.
Weil Mods vielfach dasselbe oder sogar mehr bieten, nur kostenlos? Das würde jedenfalls Sinn machen.

Ansonsten geht es eben um Preisleistung und wenn man auf genannte Kosten wie oben kommt, ist die Preisleistung ein Witz. Andererseits sehe ich es auch nicht so, dass leute die im Sale kaufen Vollidioten wären. DLCs sind an und für sich kein Problem und die Inhalte am Ende für einen fairen Preis zu kaufen auch nicht idiotisch.
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Kobba
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Re: Paradox Interactive: Viele Spieler kritisieren Preiserhöhungen, DLC-Politik, Erweiterungen und Patches

Beitrag von Kobba »

Für Spiele von Paradox braucht man nunmal die richtige Strategie um am Ende günstig bei weg zukommen.
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Senseo1990
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Re: Paradox Interactive: Viele Spieler kritisieren Preiserhöhungen, DLC-Politik, Erweiterungen und Patches

Beitrag von Senseo1990 »

SethSteiner hat geschrieben: 19.06.2017 19:49 Weil Mods vielfach dasselbe oder sogar mehr bieten, nur kostenlos? Das würde jedenfalls Sinn machen.
Jo, man muss sich nur mal die übliche Kritik an den neuen Hearts of Iron Inhalten ansehen: "Kauf ich nicht, krieg ich per mod kostenlos". Obwohl nur Teile der DLCs durch modder angeboten werden können. Erlaubt man Mods so sind die Entwickler massiv in ihrer Content-Produktion eingeschränkt. Sie können nur noch das erstellen, was durch modtools nicht zu schaffen ist.

Kostenlosen Content bekommt man zwar durch mods, doch die Qualität ist häufig mittelmäßig. Nicht bezogen auf Details, oder den investierten Zeitaufwand, sondern primär auf das Gameplay bezogen. Viele hochgelobte mods bieten viel content, aber qualitativ schlechteres Gameplay. So zumindest meine Erfahrung.
SethSteiner hat geschrieben: 19.06.2017 19:49 Ansonsten geht es eben um Preisleistung und wenn man auf genannte Kosten wie oben kommt, ist die Preisleistung ein Witz.
Die Leute beschweren sich doch auch bei guter Preis/Leistung. Der Fallout 4 season pass hat bis heute "mostly negative" reviews und ein großer Teil davon bezieht sich auf den alten Preis von 30$ :roll:
unknown_18
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Re: Paradox Interactive: Viele Spieler kritisieren Preiserhöhungen, DLC-Politik, Erweiterungen und Patches

Beitrag von unknown_18 »

Bei Stellaris musste ich das leider auch schmerzlich vor kurzem feststellen. Und da dachte ich noch Cities: Skyline wäre schon schlimm (warum fehlt das eigentlich oben in der Liste?), aber ich bin ja generell nicht so der DLC Fan, außer Story DLCs finde ich jetzt nichts so prickelnd.
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SethSteiner
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Re: Paradox Interactive: Viele Spieler kritisieren Preiserhöhungen, DLC-Politik, Erweiterungen und Patches

Beitrag von SethSteiner »

Senseo1990 hat geschrieben: 19.06.2017 20:07
SethSteiner hat geschrieben: 19.06.2017 19:49 Weil Mods vielfach dasselbe oder sogar mehr bieten, nur kostenlos? Das würde jedenfalls Sinn machen.
Jo, man muss sich nur mal die übliche Kritik an den neuen Hearts of Iron Inhalten ansehen: "Kauf ich nicht, krieg ich per mod kostenlos". Obwohl nur Teile der DLCs durch modder angeboten werden können. Erlaubt man Mods so sind die Entwickler massiv in ihrer Content-Produktion eingeschränkt. Sie können nur noch das erstellen, was durch modtools nicht zu schaffen ist.

Kostenlosen Content bekommt man zwar durch mods, doch die Qualität ist häufig mittelmäßig. Nicht bezogen auf Details, oder den investierten Zeitaufwand, sondern primär auf das Gameplay bezogen. Viele hochgelobte mods bieten viel content, aber qualitativ schlechteres Gameplay. So zumindest meine Erfahrung.
Würde ich nicht mal abstreiten. Wenn es nicht nur um optionale Inhalte geht, sondern tiefer "eingegriffen" wird, würde ich auch sagen dass die meisten Mods Zeit brauchen um sich da ordentlich zu integrieren. Bei Cities Skylines bspw. war das auch so mit den Häusern ihren Einflüssen, Kosten, der Generierung von Strom oder ähnliches. Das war gerade am Anfang noch ziemlich unausgegrofen. Das ist aber auch nichts was ich moddern vorwerfen würde, sie werden ja auch nicht bezahlt und Balancing braucht immer Zeit. Solche optionalen, kosmetischen Inhalte dagegen können schneller angefertigt werden und da zeigen eben Modder und auch die Amateure unter ihnen, dass die Publisher hier teilweise recht absurde Vorstellungen haben. Ein Spiel wird für 40 Euro (auf PC auch gern mal weniger) verkauft und bezahlt dabei Entwicklungskosten plus einem netten Profit. DLCs gehen zusammengerechnet gern mal über diese Kosten eines Vollpreisspiels hinaus, ohne natürlich das Spiel auf die doppelten oder mehr Ausmaße zu erweitern. Was uns zur Preisleistung führt.
Senseo1990 hat geschrieben: 19.06.2017 20:07
SethSteiner hat geschrieben: 19.06.2017 19:49 Ansonsten geht es eben um Preisleistung und wenn man auf genannte Kosten wie oben kommt, ist die Preisleistung ein Witz.
Die Leute beschweren sich doch auch bei guter Preis/Leistung. Der Fallout 4 season pass hat bis heute "mostly negative" reviews und ein großer Teil davon bezieht sich auf den alten Preis von 30$ :roll:
Ich kenn die DLCs zu Fallout 4 nicht aber ein Season Pass ist auch kein DLC, sondern ein PreOrder für etwas zumeist noch völlig unbekanntes. Dass da die reviews mostly negative sind, finde ich jetzt recht nachvollziehbar.
Liesel Weppen
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Re: Paradox Interactive: Viele Spieler kritisieren Preiserhöhungen, DLC-Politik, Erweiterungen und Patches

Beitrag von Liesel Weppen »

SethSteiner hat geschrieben: 19.06.2017 19:49
Senseo1990 hat geschrieben: 19.06.2017 19:40 Aus irgendeinem Grund scheinen Spieler heutzutage die Idee zu haben, dass ihnen alles kostenlos zur Verfügung stehen sollte.
Weil Mods vielfach dasselbe oder sogar mehr bieten, nur kostenlos? Das würde jedenfalls Sinn machen.
Mods stammen von Leuten, die das aus Spass an der Freude machen und nichts daran verdienen.
Wirtschaftlich ist das ein Problem, denn die Leistung wäre durchaus Geld wert, zumindest bei etlichen Mods.
Da kann ein Publisher eben nicht mithalten, denn der kriegt das nicht umsonst entwickelt und kann dann auch kein Geld damit verdienen. Das müssen sie aber. Sie wollen nicht nur, sie MÜSSEN.

Wenn man dann diverse DLC-Fluten zu spielen sieht, rollen sich mir auch häufig die Zehennägel auf. Nichts pauschal gegen DLCs, aber die Inhalte sind häufig arg dürftig. Im Prinzip gabs sowas schon vor 20 Jahren, nur damals wurde es Addon genannt. Kostete idR 1/3 bis die Hälfte des Originalspiels, ABER es hatte auch einen spielerischen Umfang, der das Geld wert war.

Abgesehen von rein kosmetischen Erweiterungen. Wer unbedingt einen gewissen Avatar in einem Spiel haben muss, der soll auch dafür zahlen dürfen, wenn er meint, dass es das wert ist.

Daraus zu schließen, man wolle gleich alles kostenlos haben, ist einfach nur Bullshit. Aber das Preis/Leistungs-Verhältnis passt halt einfach nicht mehr.

Wenn ich jetzt hier anfangen würde in der Umgebung kostenlos Toilettenspülungen zu reparieren, nur weil ich es kann und weil es mir einfach Spass macht, hätten auch sämtliche Klempner was dagegen. Und das auch zu Recht.
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sphinx2k
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Re: Paradox Interactive: Viele Spieler kritisieren Preiserhöhungen, DLC-Politik, Erweiterungen und Patches

Beitrag von sphinx2k »

Die Sache mit Mods bezahlen geht für mich halt hinten und vorne nicht auf. Damit der Modder auch was davon hat müsste man wenigstens 1 Euro für nen Mod nehmen. Wenn man mal ein Fettes Mod pack mit 100 Mods spielen möchte...gute nacht. Da würde ein Bezalhmodell nicht funktionieren.
In welchem Zustand eigentlich? Gute Mods machen Teilweise eine Entwicklung durch die gut den Mod X mal neu erfindet. Macht ein Update einen Mod kaputt,...
Aber das Thema hat Bethesda ja schon gemerkt ist nicht so einfach.

Aber zurück zum Thema, ich finde DLC kann eben auch Bereichern. Wenn es dadurch neue Funktionen gibt auf die Wiederrum die Modder aufsetzten können hat man richtig gewonnen. Auch wenn man dann wieder schauen muss was jeder mod voraussetzt.

Bei Paradox sollte Mann ja eigentlich auch noch erwähnen das sie was Multiplayer angeht sehr Spieler freundlich sind. Wir spielen Stellaris zu zwei oder zu dritt. Und nur der Host braucht den DLC, trotzdem können alle mitspielen und die DLC Features nutzten.
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EvilNobody
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Re: Paradox Interactive: Viele Spieler kritisieren Preiserhöhungen, DLC-Politik, Erweiterungen und Patches

Beitrag von EvilNobody »

Ach, das ist doch noch gar nichts: Topware hat jetzt tatsächlich Microtransactions in Two Worlds 2 (!) implementiert oder plant zumindest, dies zu tun. Gab´s da keine News auf 4players?
Ich würde mich gerne geistig mit euch duellieren, doch ich sehe dass ihr unbewaffnet seid!

"Ich war auch schonmal in den Alpen, aber wenn ich dir jetzt Kaiserschmarn auf die Schuhe kotze sieht das auch nicht aus wie eine authentische Nachbildung von Österreich."
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Todesglubsch
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Re: Paradox Interactive: Viele Spieler kritisieren Preiserhöhungen, DLC-Politik, Erweiterungen und Patches

Beitrag von Todesglubsch »

EvilNobody hat geschrieben: 19.06.2017 21:46 Ach, das ist doch noch gar nichts: Topware hat jetzt tatsächlich Microtransactions in Two Worlds 2 (!) implementiert oder plant zumindest, dies zu tun. Gab´s da keine News auf 4players?
Kommt bestimmt bald. Die Redaktion hat das Video bestimmt auch gesehen. :lol:
Allerdings ist Two Worlds 2 von der Relevanz wohl weeeeeit unter dem gesamten Paradox'schen Produktkatalog.
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Wulgaru
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Re: Paradox Interactive: Viele Spieler kritisieren Preiserhöhungen, DLC-Politik, Erweiterungen und Patches

Beitrag von Wulgaru »

Nun...außerhalb von Sales bei Steam was kaufen halte ich jetzt generell eher für unklug, unabhängig von DLCs oder Paradox.

Ich habe auch den Eindruck das es mittlerweile viele kleine und kosmetische Änderungen sind. Die DLCs der ersten Jahre, die ja bei CK die Karte ja noch massiv erweitern und zusätzlich Religionen und Spieljahre reintun waren ihren Preis denke ich schon wert, weil da sichtbar was entwickelt wurde und auch bei EUIV gab es am Anfang tolle Sachen + eben die Patches die auch Vanilla immer besser machten....aber irgendwann ist auch mal gut.

Ich habe nach einer längeren EUIV-Pause von etwa einem Jahr letzten Monat einfach mal Vanilla draufgespielt und habe die Veränderungen die seitdem durch die Patches kamen erstmals nicht als Erweiterung oder Verbesserung empfunden. Auch wenn ich kein Profi bei diesen Spielen bin, schiebt man zu diesem Zeitpunkt eher Bausteine hin und her...am Spiel gibt es kaum noch was zu verbessern (außer eben elementare Sachen wie KI...aber das halt Paradox...).

Wäre nach den vielen Neuerscheinungen in letzter Zeit vielleicht einfach mal an der Zeit zurück ans Reißbrett zu gehen und CK3 und EUV zu machen. Wird auch wieder viele anpissen, wie damals beim Wechsel von III auf IV, aber es wurde ja auch angenommen.
johndoe452118
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Re: Paradox Interactive: Viele Spieler kritisieren Preiserhöhungen, DLC-Politik, Erweiterungen und Patches

Beitrag von johndoe452118 »

Wulgaru hat geschrieben: 19.06.2017 22:19 Nun...außerhalb von Sales bei Steam was kaufen halte ich jetzt generell eher für unklug, unabhängig von DLCs oder Paradox.
Bei solchen Aussagen bekomme ich Ausschläge. Egal was man heute kauft, man ist immer der Blöde, wenn man nicht gerade das super tolle Angebot erwischt hat. Was soll das denn? Geiz ist eine Krankheit. Ich kaufe mir manchmal Sachen ungeachten des Preises, einfach weil es mir Spaß macht was zu kaufen. Ich tue mir doch nicht den Stress an ständig auf den nächsten Sale zu warten nur damit ich ein bisschen Geld spare. Ich bestimme mein Leben und nicht irgendein Affe, der jetzt einen Sale veranstaltet.

PS: Und dennoch bin ich als längjähriger Fan von Paradox nun auch langsam bedient. Nicht weil mir die DLCs zu teuer sind, sondern weil mir zu häufig neue kommen und das natürlich a) kostet und b) ich gar nicht fertig werde den vorherigen Speicherstand fertig zu spielen.
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HellToKitty
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Re: Paradox Interactive: Viele Spieler kritisieren Preiserhöhungen, DLC-Politik, Erweiterungen und Patches

Beitrag von HellToKitty »

Zusätzliche DLC-Inhalte sind halt immer auch ein zweischneidiges Schwert und im schlimmsten Fall handelt es sich dabei nur um schlechte Abzocke die niemand wirklich braucht. Fairerweise muss man aber auch erwähnen, dass schließlich niemand mit vorgehaltener Waffe gezwungen wird, diese dann auch zu kaufen. Im Optimalfall aber sind kostenpflichtige DLCs, der für die Entwickler notwendige Motor, um noch viele Jahre nach Veröffentlichung eines Projektes, weiter an einem Spiel zu arbeiten. Sowas kann einfach nicht kostenlos gestemmt werden. Wenn ich ein Spiel wirklich mag und Monatelang spiele, dann stört es mich auch nicht, wenn ich ab und zu nochmal etwas Geld ausgebe, damit dieses Spiel eben nicht zu Grabe getragen wird, sondern weiterhin lebendig bleibt. Beim Warhammer Total War Blood DLC musste ich aber schon kurz mit meinem Gewissen hadern. Ich hab es mir dann aber als kleine Spende für die Entwickler schön reden können. Warhammer ohne Eingeweide macht schließlich einfach keinen Sinn.
Zuletzt geändert von HellToKitty am 19.06.2017 22:53, insgesamt 1-mal geändert.
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Sindri
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Re: Paradox Interactive: Viele Spieler kritisieren Preiserhöhungen, DLC-Politik, Erweiterungen und Patches

Beitrag von Sindri »

Senseo1990 hat geschrieben: 19.06.2017 20:07 Erlaubt man Mods so sind die Entwickler massiv in ihrer Content-Produktion eingeschränkt. Sie können nur noch das erstellen, was durch modtools nicht zu schaffen ist.
Das ist deren Job, wenn sie vom Kunden Geld wollen. Das sollten wir als Kunden doch begrüssen...
Senseo1990 hat geschrieben: 19.06.2017 20:07 Kostenlosen Content bekommt man zwar durch mods, doch die Qualität ist häufig mittelmäßig. Nicht bezogen auf Details, oder den investierten Zeitaufwand, sondern primär auf das Gameplay bezogen. Viele hochgelobte mods bieten viel content, aber qualitativ schlechteres Gameplay. So zumindest meine Erfahrung.
Unsinn. Viele erfolgreiche Spiele basieren auf simplen mods. Wenn der Entwickler clever ist nutzt er die mod-community um sein Spiel erfolgreicher zu machen.
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Wulgaru
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Re: Paradox Interactive: Viele Spieler kritisieren Preiserhöhungen, DLC-Politik, Erweiterungen und Patches

Beitrag von Wulgaru »

Cloonix hat geschrieben: 19.06.2017 22:29
Wulgaru hat geschrieben: 19.06.2017 22:19 Nun...außerhalb von Sales bei Steam was kaufen halte ich jetzt generell eher für unklug, unabhängig von DLCs oder Paradox.
Bei solchen Aussagen bekomme ich Ausschläge. Egal was man heute kauft, man ist immer der Blöde, wenn man nicht gerade das super tolle Angebot erwischt hat. Was soll das denn? Geiz ist eine Krankheit. Ich kaufe mir manchmal Sachen ungeachten des Preises, einfach weil es mir Spaß macht was zu kaufen. Ich tue mir doch nicht den Stress an ständig auf den nächsten Sale zu warten nur damit ich ein bisschen Geld spare. Ich bestimme mein Leben und nicht irgendein Affe, der jetzt einen Sale veranstaltet.

PS: Und dennoch bin ich als längjähriger Fan von Paradox nun auch langsam bedient. Nicht weil mir die DLCs zu teuer sind, sondern weil mir zu häufig neue kommen und das natürlich a) kostet und b) ich gar nicht fertig werde den vorherigen Speicherstand fertig zu spielen.
Lass mal die Kirche im Dorf. Das gesamte Geschäftskonzept von Steam basiert auf Sales und darauf basiert auch ihr Erfolg und die Marktmacht die Valve dadurch hat. Vollpreise waren auf dieser Plattform immer unattraktiv. Geiz ist Steam und wenn ich bei Steam auf Sales warte, dann tue ich das was ich dort tun soll wenn ich bei dem Laden einkaufe. Ich weiß ja das er kommt, von Stress kann also keine Rede sein. Eher von Geduld die Leuten abgeht, die alles sofort zu brauchen scheinen. :wink:

Entwickler profitieren ja auch davon. Entwickler wie Paradox binden sich ganz bewusst eng an Steam. Diese DLC-Politik würde sonst in der Tat kaum funktionieren und sie kann zudem in der Tat außerhalb des Sales-System in dem es alle 2-3 Monate mal Paradox-Weekend gibt nicht funktionieren (von Early Acess-Indies braucht man gar nicht erst zu beginnen).
Senseo1990
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Re: Paradox Interactive: Viele Spieler kritisieren Preiserhöhungen, DLC-Politik, Erweiterungen und Patches

Beitrag von Senseo1990 »

SethSteiner hat geschrieben: 19.06.2017 21:26Ich kenn die DLCs zu Fallout 4 nicht aber ein Season Pass ist auch kein DLC, sondern ein PreOrder für etwas zumeist noch völlig unbekanntes. Dass da die reviews mostly negative sind, finde ich jetzt recht nachvollziehbar.
Nein, es ist kein Preorder, man kann es aber zu einem machen, wenn man denn will. Man kann den Season Pass auch kaufen, sobald klar ist, was erscheinen wird, oder sogar, wenn es bereits erschienen ist.
Sindri hat geschrieben: 19.06.2017 22:52 Unsinn. Viele erfolgreiche Spiele basieren auf simplen mods. Wenn der Entwickler clever ist nutzt er die mod-community um sein Spiel erfolgreicher zu machen.
Und dann Vergleich mal die Anzahl der "vielen erfolgreichen mod-basierten" Games mit der Anzahl der erstellten mods.

Man merkt bei Moddern, dass viele zwar talentierte Content-Ersteller sind, aber eben keine Game-Designer. Bei Mods verschwindet das Spiel oftmals hinter dem Content. Betrachtet man den neuen Content und die neuen Mechaniken von Mods separat, dann wirken die oft toll. Im Zusammenspiel sieht das dann meist doch schon ganz anders aus. Da merkt man dann schnell, warum das Grundspiel trotz weniger Features einfach besser ist, weil alles gut aufeinander abgestimmt ist und der Fokus auf dem Gesamten liegt. Was auf Anhieb toll klingt harmoniert nämlich häufig einfach nicht gut mit dem Spielprinzip. Und das gilt leider auch für äußerst beliebte Mods.

Mods sind toll. Solange Spieler offizielle neue Inhalte aber weiterhin wegen kostenlosen mods so anprangern, wird eines von beiden irgendwann gestrichen. Und das, was danach kommt ist für die Spieler, zumindest bisher, immer schlechter gewesen.
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