Star Wars Battlefront 2: Sternkarten, Beutekisten, optionale Käufe und Pay-to-Win

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Jondoan
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Re: Star Wars Battlefront 2: Sternkarten, Beutekisten, optionale Käufe und Pay-to-Win

Beitrag von Jondoan »

Kajetan hat geschrieben: 11.06.2017 15:42
Jondoan hat geschrieben: 11.06.2017 14:30 Richtig. Dem Großteil der Spielerschaft mag das egal sein. Die meisten denken sich nur "wer kauft denn so einen Scheiß ernsthaft?!" - aber es gibt einen kleinen Prozentsatz an Leuten, der den Löwenanteil an Käufen ausmacht. Das sind wirklich suchtanfällige Menschen, die mal vom Glücksspielautomaten in der Pizzeria, mal vom SMS Quiz bei der neusten Promikackshow ausgenutzt werden. War schon immer so, wird wohl immer so bleiben. Zum Kotzen finde ich es aber auch.
Es gibt strikte Regelungen bei Glücksspielautomaten, mit drastischen Strafen bei Verstößen. Da die Videospielbranche aber keinen Anstalten macht sich selbst zu regulieren und nur die nackte Gier dominiert, wird es früher oder später staatliche Regulierungen geben. Die dann niemanden glücklich machen werden.
Joa mehr oder weniger strikt. Sobald du 18 bist und voll geschäftsfähig, stört sich keiner daran, wenn du jeden Monat dein Gehalt in einer Spielebude liegen lässt. Klar werden da irgendwann Regulierungen kommen, die vllt. zumindest die jungen Spieler schützen. Merkel hatte halt nicht unrecht als sie sagte, das Internet sei für uns alle nach wie vor Neuland :mrgreen:
Haha, now wasn't that a toot'n a holla, haha!
LucasWolf
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Re: Star Wars Battlefront 2: Sternkarten, Beutekisten, optionale Käufe und Pay-to-Win

Beitrag von LucasWolf »

Finde es bis jetzt ganz annehmbar. Am wichtigsten sind die Maps, Helden etc. Und da diese jetzt gratis sind, ist ein Traum
. Vorbestellt ist es.. ich freue mich auf einen hoffentlich genialen Singleplayer.
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LP 90
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Re: Star Wars Battlefront 2: Sternkarten, Beutekisten, optionale Käufe und Pay-to-Win

Beitrag von LP 90 »

Absolut widerlich, aber hey Blizzard hats vorgemacht und die Schäfchen habens ja geschluckt....
Gezielt auf die selben Mechanismen wie richtige Spiel-Casinos setzen ist widerwärtig....speziell bei Kindern.....
Arnulf
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Re: Star Wars Battlefront 2: Sternkarten, Beutekisten, optionale Käufe und Pay-to-Win

Beitrag von Arnulf »

Xyt4n hat geschrieben: 11.06.2017 13:22
Kajetan hat geschrieben: 11.06.2017 13:01
Xyt4n hat geschrieben: 11.06.2017 12:52 Hä? Kann mir jemand erklären, warum hier auf einmal von Walen gesprochen wird? Wtf? :D
"Wale" ist die Bezeichnung für Leute, die in F2P-Titeln und anderen Spielen mit Microtransactions/Ingame-Shops usw. überdurchschnittlich viel Geld ausgeben. Spieler-Wale werden, wie ihre maritimen Kollegen, erlegt und dann ausgenommen. Das sind die Leute, die ein Betreiber maximal ausnehmen muss, um kommerziellen Erfolg zu erzielen. Spieler, die dort keins oder nur wenig Geld ausgeben, sind kommerziell irrelevant, dienen nur als Füllmasse, damit der "Wal" den Eindruck eines vollen Spieles bekommt.
thx :!:
Der Begriff wird von Kasinos benutzt für besonders Finanzstarke und um hohe Einsätze wettende Spieler (High-Rollers).
Der Ursprung des Begriffs kommt wohl aus der Poker Szene wo tendiert wird Spieler Meerestieren zuzuordnen. Schwache Spieler sind dann "Fische", professionelle Spieler sind "Haie".
Eine Zuordnung kann aber auch nach der Höhe der Einsätze erfolgen, Gelegenheitspieler sind dann die "Fische" während Spieler die die höchsten Einsätze wetten nach den größten Meeresbewohnern benannt werden -> "Wale".

"Wal" impliziert nicht "Opfer" sondern "dickes Portemonnaie", Wale bekommen von Kasinos oft Sonderbehandlungen und Rabatte damit diese sich Wohlfühlen.
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De_Montferrat
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Re: Star Wars Battlefront 2: Sternkarten, Beutekisten, optionale Käufe und Pay-to-Win

Beitrag von De_Montferrat »

Und ich dachte schon, beschissener als Battlefront (3) ginge nicht mehr. Aber EA schafft sich immerhin stets zu verbessern. Kein Wunder, dass sie nun die kompetetive "Wir-lieben-alle-Spieler-so-dolle, dass-wir-davon-ganz-viele-in-unserem-Messeauftrittsvideos-zeigen"-Schiene fahren. Die Großen in der Industrie sind echt widerlich. Jetzt reichen schon pure Maktrotransaktionen nicht mehr aus. Nein, man kombiniert sie mit astreinem, absolut undurchsichtigem Glücksspiel. Oder kennt jemand außerhalb der Firmen die Wahrscheinlichkeiten? Und Blizzard ist da kein Deut besser. Auch die geben nur ungefähre Wahrscheinlichkeiten an. Das einzig tolerierbare an diesem scheiß Kisten-System in Overwatch war bisher, dass der Müll darin keinen spielerischen Unterschied macht (und mMn teilweise auch echt misslungene Skins dabei sind). Aber EA setzt wie immer die Krone auf den Haufen Scheiße, den sie ja immerhin mal gewonnen haben.

Jaja, als angeblicher "Marktführer" muss man ja auf jede erdenkliche Art seinen Umsatz ausbauen. Ich finde, dass das schon keine legalen Mittel mehr sind. Aber hey, ist ja nur ein Spiel... Wird ja niemand gewzungen, gelle? :Häschen: Ist nur wie immer so, einer macht es vor und die anderen machen es nach. Battlefront 4 ist damit ganz, ganz weit auf der Liste runtergerutscht. Ungefähr dort, wo Spiele wie Dungeon Keeper hingehören. Aufgrund der Lizenz wird man sich aber bereits nen neuen Geldspeicher entwerfen lassen.
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Kajetan
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Re: Star Wars Battlefront 2: Sternkarten, Beutekisten, optionale Käufe und Pay-to-Win

Beitrag von Kajetan »

Arnulf hat geschrieben: 11.06.2017 22:37 Der Begriff wird von Kasinos benutzt für besonders Finanzstarke und um hohe Einsätze wettende Spieler (High-Rollers).
Der Ursprung des Begriffs kommt wohl aus der Poker Szene wo tendiert wird Spieler Meerestieren zuzuordnen. Schwache Spieler sind dann "Fische", professionelle Spieler sind "Haie".
Eine Zuordnung kann aber auch nach der Höhe der Einsätze erfolgen, Gelegenheitspieler sind dann die "Fische" während Spieler die die höchsten Einsätze wetten nach den größten Meeresbewohnern benannt werden -> "Wale".

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SethSteiner
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Re: Star Wars Battlefront 2: Sternkarten, Beutekisten, optionale Käufe und Pay-to-Win

Beitrag von SethSteiner »

Der Geldspeicher hat IMO nichts mit der Lizenz zutun @De_Montferrat. Ich denke es gibt einen Haufen Star Wars Zeug der nur begrenzt bis mäßig ankommt und dadurch weniger einnimmt als möglich wäre. Beispiel die Rebels TV Serie. Momentan macht mich Battlefront nur an, weil man mal den Mut zu haben scheint eine andere Perspektive einzunehmen anstatt schon wieder eine Rebellen/Jedi-Story zu erzählen, auch wenn man nicht ganz konsequent ist und unbedingt Szenen mit drin haben muss wo man berühmte Charaktere spielt. Durch dieses RNG System sehe ich aber Battlefront schon jetzt leiden. Mit optischen Geschichten funktioniert es denke ich noch, wie bei Overwatch aber schon da sind die Reaktionen auf das Drop-System sehr negativ. Hier mit Spielvorteilen dürfte das noch mal eine Ecke schärfer werden und einige abturnen, die zuvor Battlefront II (4) offener gegenüberstanden. Grundsätzlich weiß das Spiel aber mit Optik (wie der letzte Teil) und SP zu überzeugen. Ohne den dürfte es das Spiel ungleich schwerer haben nach dieser Meldung. Solange wie EA noch Interessen befriedigt, solange können Sie auch Geld machen und bei Spielen ist halt immer der Vorteil, dass man aufgrund der Natur des Mediums leicht verschiedene Geschmäcker treffen kann. Du magst SP? Hier da haben wir ihn. Du magst geile Explosionen? Hier bitte. Niemand (zumindest die meisten) dürften wohl ein Spiel nur kaufen, wenn jeder Aspekt stimmt. Natürlich perfekte Ausgangslage um solchen Mist reinzustreuen.
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douggy
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Re: Star Wars Battlefront 2: Sternkarten, Beutekisten, optionale Käufe und Pay-to-Win

Beitrag von douggy »

Zum Thema Glücksspiel, Transparenz und .Co ein Beitrag über Blizzard.

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Kajetan
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Re: Star Wars Battlefront 2: Sternkarten, Beutekisten, optionale Käufe und Pay-to-Win

Beitrag von Kajetan »

douggy hat geschrieben: 11.06.2017 18:05
Kajetan hat geschrieben: 11.06.2017 16:53 Die psychologischen Mechanismen dahinter sind die selben. Anfixen, süchtig machen, ausnehmen.
Ich will ja nicht zynisch klingen. Aber ist deins nicht Kapitalismus in a nutshell?
Nicht ganz :)

Kapitalismus funktioniert auch ganz gut, ohne den Konsumenten süchtig machen zu müssen. Denn zwischen "Bedürfnisse wecken" und "Süchtig machen" bestehen doch gewisse Unterschiede. Ich kann nämlich wunderbar ohne Kaffeevollautomat leben, meine uralte, primitive Filtermaschine reicht. Aber auch wenn es geil wäre so einen Vollautomaten in der Küche stehen zu haben ... ich muss jetzt nicht losziehen und mir so ein Teil zulegen. Vielleicht später, vielleicht nie, vielleicht zu Weihnachten.

Wenn mich jedoch so ein F2P-Spiel am Haken hat, habe ich keine Wahl mehr, weil ich dann MUSS. Ich MUSS mir Währung kaufen und all das Zeugs, um der Größte, Beste, Tollste zu sein. Versteh doch ... ICH MUSS!!!!
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douggy
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Re: Star Wars Battlefront 2: Sternkarten, Beutekisten, optionale Käufe und Pay-to-Win

Beitrag von douggy »

Falsch. Du WILLST dann :mrgreen:
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Kajetan
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Re: Star Wars Battlefront 2: Sternkarten, Beutekisten, optionale Käufe und Pay-to-Win

Beitrag von Kajetan »

douggy hat geschrieben: 12.06.2017 12:51 Falsch. Du WILLST dann :mrgreen:
Ja, das rede ich mir auch immer ein, wenn ich muss :)
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Re: Star Wars Battlefront 2: Sternkarten, Beutekisten, optionale Käufe und Pay-to-Win

Beitrag von flo-rida86 »

Andarus hat geschrieben: 11.06.2017 12:23 Das Gameplay sieht mir sowieso wieder viel zu Casual aus. Schon alleine das sie das nur in 3rd Person gezeigt haben, wer zur Hölle spielt ein FPS in 3rd Person?
äh leute die einen third person shooter zocken wollen und nicht nur immer first person shooter?
schon mal was von gears of war gehört?
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Purple Heart
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Re: Star Wars Battlefront 2: Sternkarten, Beutekisten, optionale Käufe und Pay-to-Win

Beitrag von Purple Heart »

Und alle Battlefronts waren bisher 3rd Person. Ohne 3rd Person ist es kein Battlefront mehr..
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SethSteiner
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Re: Star Wars Battlefront 2: Sternkarten, Beutekisten, optionale Käufe und Pay-to-Win

Beitrag von SethSteiner »

Wieso sollte es dann kein Battlefront mehr sein? Resident Evil hat auch keine Draufsicht mehr und wird trotzdem weitestgehend als Resident Evil anerkannt. Dass die 3rd Person RE ihre Probleme haben, sei nicht verschwiegen aber der Perspektivwechsel wird denke ich von den wenigsten kritisiert.
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