Star Wars Battlefront 2: Autor von Spec Ops: The Line wurde engagiert; dedizierte Server angekündigt

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4P|BOT2
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Star Wars Battlefront 2: Autor von Spec Ops: The Line wurde engagiert; dedizierte Server angekündigt

Beitrag von 4P|BOT2 »

Der eine oder andere Shooter-Fan dürfte sich darüber freuen, dass Electronic Arts den Autor von  Spec Ops: The Line, Walt Williams, für den Shooter Star Wars Battlefront 2 engagiert hat. Williams kündigte die Zusammenarbeit auf seinem Twitter-Account an und teilte mit, dass auch der ehemalige IGN-Redakteur Mitch Dyer am Script arbeiten soll. Die Story dürfte sich vermutlich nicht in ein Militätdra...

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MrLetiso
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Re: Star Wars Battlefront 2: Autor von Spec Ops: The Line wurde engagiert; dedizierte Server angekündigt

Beitrag von MrLetiso »

Ok, das ist wirklich eine Überraschung.
Billy_Bob_bean
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Re: Star Wars Battlefront 2: Autor von Spec Ops: The Line wurde engagiert; dedizierte Server angekündigt

Beitrag von Billy_Bob_bean »

Man könnte fast meinen, die wollen ein gutes Spiel machen
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DonDonat
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Re: Star Wars Battlefront 2: Autor von Spec Ops: The Line wurde engagiert; dedizierte Server angekündigt

Beitrag von DonDonat »

Billy_Bob_bean hat geschrieben: 18.04.2017 17:17 Man könnte fast meinen, die wollen ein gutes Spiel machen
Oder aber die Autoren waren gerade extra günstig zu haben :lol:

Nun ja, was man bisher von Battlefront 2 gehört hat, erscheint mir schon recht positiv: warten werde ich aber auf jeden Fall bis es die ersten ausführlichen Tests gibt :wink:
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casanoffi
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Re: Star Wars Battlefront 2: Autor von Spec Ops: The Line wurde engagiert; dedizierte Server angekündigt

Beitrag von casanoffi »

Naja, ein Eumel aus dem damaligen Spec Ops Team weckt in mir noch lange keine Hoffnungen...

Ist mir auch ein Rätsel, warum SO als besserer Anti-Kriegs-Shooter gesehen wird.
Das Ding hatte sich doch schon im Tutorial selbst disqualifiziert und wurde danach nicht besser.

Klar, die USA wurden nicht in dem Stil glorifiziert, wie man es aus nahezu jedem anderen Shooter kennt, mehr war das aber auch nicht.

Eines ist aber jetzt schon sicher - schlechter als die üblichen Kampagnen, die EA vertreibt, kann es nicht werden ^^

SW Battlefront 2 kann grundsätzlich nicht schlechter werden als sein Vorgänger. Immerhin.
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cM0
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Re: Star Wars Battlefront 2: Autor von Spec Ops: The Line wurde engagiert; dedizierte Server angekündigt

Beitrag von cM0 »

casanoffi hat geschrieben: 18.04.2017 18:27 Naja, ein Eumel aus dem damaligen Spec Ops Team weckt in mir noch lange keine Hoffnungen...

Ist mir auch ein Rätsel, warum SO als besserer Anti-Kriegs-Shooter gesehen wird.
Das Ding hatte sich doch schon im Tutorial selbst disqualifiziert und wurde danach nicht besser.

Klar, die USA wurden nicht in dem Stil glorifiziert, wie man es aus nahezu jedem anderen Shooter kennt, mehr war das aber auch nicht.
Hast du Spec Ops durchgespielt? Das Spiel entwickelt sich langsam vom normalen Shooter in eine ganz andere Richtung. Gegen Ende passiert da so einiges was man sonst in keinem Shooter sieht und was einen mehrfach denken lässt "oha, was habe ich nur getan?". Ich will aber lieber nicht spoilern. Das ist jedenfalls eine der wenigen Storys in Shootern, an die ich mich auch Jahre später noch erinnere.

Zum Thema: Das freut mich sehr. Dann ist das Spiel wohl wirklich einen Blick wert.
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monotony
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Re: Star Wars Battlefront 2: Autor von Spec Ops: The Line wurde engagiert; dedizierte Server angekündigt

Beitrag von monotony »

casanoffi hat geschrieben: 18.04.2017 18:27 Naja, ein Eumel aus dem damaligen Spec Ops Team weckt in mir noch lange keine Hoffnungen...

Ist mir auch ein Rätsel, warum SO als besserer Anti-Kriegs-Shooter gesehen wird.
Das Ding hatte sich doch schon im Tutorial selbst disqualifiziert und wurde danach nicht besser.

Klar, die USA wurden nicht in dem Stil glorifiziert, wie man es aus nahezu jedem anderen Shooter kennt, mehr war das aber auch nicht.

[...]
das klingt wirklich verdächtig danach, als hättest du es nie zu ende gespielt. man kann dem spiel einiges anlasten, auch dass es im kern nur ein generischer duck-to-cover shooter war. aber die story war, gerade für ein videospiel, wirklich große klasse. die moralischen zerwürfnisse, die auf den spieler geladen werden, habe ich so bisher in noch keinem anderen spiel wieder gesehen.
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Eisenherz
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Re: Star Wars Battlefront 2: Autor von Spec Ops: The Line wurde engagiert; dedizierte Server angekündigt

Beitrag von Eisenherz »

Spec Ops war einer der besten Shooter, die ich je gespielt habe. Der moralische und inhaltliche Verfall der zu Anfang glorreichen Ami-Einsatztruppe war beispiellos. Bis heute eine der wenigen Stories, die mir im Gedächtnis geblieben sind - gerade auch wegen des üblen Mindfuck-Endes. Spielmechanisch sicher keine Offenbarung, aber selten zuvor hab ich später noch tagelang an eine Shooter-Story denken müssen.
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Temeter 
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Re: Star Wars Battlefront 2: Autor von Spec Ops: The Line wurde engagiert; dedizierte Server angekündigt

Beitrag von Temeter  »

Spec Ops hatte einiges an Fehlern, aber es war dennoch genial.

Am besten könnte man SO genießen, wenn man komplett ohne Vorwissen reingeht, das Spiel will dich kalt erwischen.


Ich bezweifle aber ebenfalls, dass nur ein Writer automatisch für eine gute Geschichte steht. Und BF1' hatte sowieso viel zu viele grundlegende Probleme mit seinem Gameplay.
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casanoffi
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Re: Star Wars Battlefront 2: Autor von Spec Ops: The Line wurde engagiert; dedizierte Server angekündigt

Beitrag von casanoffi »

cM0 hat geschrieben: 18.04.2017 19:01Hast du Spec Ops durchgespielt? Das Spiel entwickelt sich langsam vom normalen Shooter in eine ganz andere Richtung. Gegen Ende passiert da so einiges was man sonst in keinem Shooter sieht und was einen mehrfach denken lässt "oha, was habe ich nur getan?". Ich will aber lieber nicht spoilern. Das ist jedenfalls eine der wenigen Storys in Shootern, an die ich mich auch Jahre später noch erinnere.
monotony hat geschrieben:das klingt wirklich verdächtig danach, als hättest du es nie zu ende gespielt. man kann dem spiel einiges anlasten, auch dass es im kern nur ein generischer duck-to-cover shooter war. aber die story war, gerade für ein videospiel, wirklich große klasse. die moralischen zerwürfnisse, die auf den spieler geladen werden, habe ich so bisher in noch keinem anderen spiel wieder gesehen.
Nein, ich habe es nie durchgespielt, vielleicht 3 Stündchen, bis es mir zu blöd wurde.
Abgesehen vom Gameplay, welches mir einfach nicht gefiel, konnte ich keine Verbesserung in der Story bzw. in dessen Präsentation erkennen - aber, wie schon erwähnt, ich habe es im Prinzip nur kurz angespielt.

Schade, wenn das Spiel in der Hinsicht tatsächlich so stark anzieht, dann hätte es wirklich einen bessere Start verdient gehabt ^^

Der Ober-Gau geschah für mich ja bereits im Tutorial:
Show
Man steigt aus dem Transporter, wird vom Taliban angegriffen, geht in den Nahkampf und muss dem bereits am Boden liegenden Angreifer mittels Knopfdruck-Fußtritt den Kopf zerquetschen. Sozusagen als Erklärung, wie Finisher funktionieren ^^
Bis dahin, ok. Aber dann kam der Partybreaker:
Der Protagonist mit süffisantem Kommentar auf die Aktion: "Ich dachte, wir sind hier, um Menschen zu retten."
Ab da hatte es sich das Spiel für mich (als Vertreter des Anti-Kriegs-Szenarios) bereits komplett verschissen.
Kann gut sein, dass ich ihm da gar keine zweite Chance mehr gegeben habe...

Kann mir schon vorstellen, dass es sich im Laufe des Spiels so entwickelt, dass der Protagonist mehr und mehr mit seinem Gewissen kämpft, wodurch auch dieser (für meinen Geschmack) unpassende Beginn tatsächlich Sinn macht.
Aber dieser Moment verspielte bei mir halt jegliche Glaubwürdigkeit...
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cM0
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Re: Star Wars Battlefront 2: Autor von Spec Ops: The Line wurde engagiert; dedizierte Server angekündigt

Beitrag von cM0 »

casanoffi hat geschrieben: 19.04.2017 09:30
Kann mir schon vorstellen, dass es sich im Laufe des Spiels so entwickelt, dass der Protagonist mehr und mehr mit seinem Gewissen kämpft, wodurch auch dieser (für meinen Geschmack) unpassende Beginn tatsächlich Sinn macht.
Aber dieser Moment verspielte bei mir halt jegliche Glaubwürdigkeit...
Nein, so läuft es nicht aber:
Show
Es gibt z. B. relativ spät im Spiel eine Szene in der man Gegner mit Napalm beschießt und verbrennt. Etwas später geht
man zwischen den verbrannten Leichen hindurch und sieht, dass es eigentlich Zivilisten waren, die man getötet hat. Unter anderem auch eine verbrannte Frau mit ihrem Kind auf dem Arm. Solche Szenen machen in meinen Augen einen Antikriegsshooter aus, denn man sieht wie schlimm Krieg eigentlich ist und man ist eben nicht mehr der typische Held, ganz im Gegenteil. Von daher finde ich es auch gut dass das Spiel wie ein typischer Shooter beginnt und dann im Laufe des Spiels aufzeigt, was hinter der Fassade der Helden steckt und was für Konsequenzen das eigene Handeln hat.

Das Spiel hat aber noch mehr zu bieten. Das Ende ist am ehesten vergleichbar mit Fight Club. Der "Held" ist eigentlich völlig durchgedreht (und das schon fast das ganze Spiel über) und viele der erlebten Situationen oder Entscheidungen sind ganz anders abgelaufen, als man es zuvor als Spieler erlebt hat. Damit meine ich, dass man im Spiel einiges als "glorreicher Held" erlebt, aber in Wirklichkeit hat man nur Leid verursacht und die Gegner waren teils nicht existent, oder eben Zivilisten etc. So ganz bekomme ich das alles nicht mehr zusammen, aber wenn es dich interessiert, schau dir die letzten 20 - 30 Minuten auf Youtube an.

Edit, einiges passiert auch schon vorher im Spiel und generell kann man die Situationen nicht perfekt bewerten, wenn man diese nicht erlebt hat, aber es sollte reichen, um zu verstehen, warum Spec Ops hier so beleibt ist: https://www.youtube.com/watch?v=lauUirttVhs
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Eisenherz
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Re: Star Wars Battlefront 2: Autor von Spec Ops: The Line wurde engagiert; dedizierte Server angekündigt

Beitrag von Eisenherz »

Jep, wer es nicht zu Ende spielt, hat vom Spiel eigentlich nichts gesehen, da dir das Ende mit dem Hammer so dermaßen ins Gesicht schlägt, dass einem die Kotze hochkommt. Ich fühlte mich anschließend noch einige Tage lang irgendwie ... besudelt.
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casanoffi
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Re: Star Wars Battlefront 2: Autor von Spec Ops: The Line wurde engagiert; dedizierte Server angekündigt

Beitrag von casanoffi »

Ok, danke für eure Erzählungen - da hab ich ja offensichtlich was verpasst :)
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Eisenherz
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Re: Star Wars Battlefront 2: Autor von Spec Ops: The Line wurde engagiert; dedizierte Server angekündigt

Beitrag von Eisenherz »

Das Spiel lebt eben davon, dass es ungefähr bis zur Hälfte absichtlich den harmlos-doofen Third Person-Fuck Yeah!-Murica!-Shooter spielt, bevor es dich gegen Ende mit dem konfrontiert, was du da eigentlich getan hast. Das passiert alles recht langsam, denn am Anfang kommt man mit seinem Trupp dort an, hat gestriegelte Uniformen, Knarren/Munition bis zum Arsch, nietet mit dummen Sprüchen alles um und fühlt sich prinzipiell im Recht. Je weiter man kommt, desto mehr verkommt der Trupp aber moralisch und körperlich. Die Klamotten zerfetzen immer mehr, die Munition wird immer knapper und man muss immer wieder im Gefecht die Stellung wechseln und Waffen suchen. Auch die Handlungen werden immer extremer, denn der Zweck heiligt für den Trupp immer mehr die Mittel, weil sie unbedingt den durchgeknallten Commander finden wollen - um jeden Preis. Dahingehend erinnert das Spiel an Apocalypse Now, hat aber am Ende nochmal einen fiesen Twist, der in cMOs Spoiler zu lesen ist und der dich mit einem fiesen Geschmack im Mund zurücklässt.

So gesehen finde ich die Story schon sehr gut und auch einzigartig im Genre. Was ich aber kritisieren muss, ist, dass man Schlüsselszenen nicht anders lösen kann. Bestes Beispiel ist die eklige Mörserszene. Beim zweiten durchspielen wollte ich es anders machen, aber das Game lässt nur diesen einen Weg zu. Einmal durchspielen reicht also für die Story, und dafür lohnt es sich absolut!
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casanoffi
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Re: Star Wars Battlefront 2: Autor von Spec Ops: The Line wurde engagiert; dedizierte Server angekündigt

Beitrag von casanoffi »

Ok, hast mich überzeugt, das Ding aus meinem pile of shame wieder auszugraben :D