Star Wars Battlefront 2: Einzelspieler-Kampagne aus der Sicht des Imperiums; erste Details zum Mehrspieler-Modus; Termin steht fest

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SethSteiner
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Re: Star Wars Battlefront 2: Einzelspieler-Kampagne aus der Sicht des Imperiums; erste Details zum Mehrspieler-Modus; Te

Beitrag von SethSteiner »

Ich denke, am Interessantesten wäre ohnehin eine neue Partei bzw. etwas in der Art wie in den Prequels, nur richtig gut gemacht. Man erinnere sich, Palpatine förderte den Bürgerkrieg zwischen Seperatisten und Republik, seinerseits an der Spitze der Republik stehend. Aber die Umsetzung war derart amateurhaft und dilletantisch, dass sich das meiste was das angeht in den Köpfen der Fans abgespielt hat. Das Szenario eines kalten Kriegs zwischen Rest-Imperium und Neuer Republik ist eigentlich interessant aber man hat daraus nichts gemacht, nicht mal thematisiert. Stattdessen hat man einfach schon wieder dieselben Antagonisten, wieder ein Semi-Sith, wieder ein Pseudo-Imperator und eigentlich noch stumpfere Imperiale, die ohne jedes Motiv handeln.
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Mordender-Raubender-Bastard-Link
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Re: Star Wars Battlefront 2: Einzelspieler-Kampagne aus der Sicht des Imperiums; erste Details zum Mehrspieler-Modus; Te

Beitrag von Mordender-Raubender-Bastard-Link »

Das Problem ist zudem, wie du schon richtig ansetzt...die Verkörperung der Imerialen...b-ö-s.e und böhze und BöseMöse....du verstehst schon. So funktionieren Menschen oder Aliens nicht. Wenn sie sich für eine Gesinnung entscheiden, dann weil sie darin eine Art Geborgenheit finden, die sie bei einer anderen nicht tun, wie dem Senat oder die Republik. Sie sind vielleicht etwas strickter, weil ihre Herrschaftsform es so vorsieht aber letzten Endes nicht weniger kompliziert, als nur "ich will alles stur töten, das sich nicht dem Imperium anschließt.

Und wieso würden sich Menschen freiwillig für diese Suppe als Troopers rekrutieren lassen, wo doch vorher Friede freude Eierkuchen herrschte und sie Standards sehr hoch waren. Warum sollten sie als ihr Leben zur Verfügung stellen und es schlimmstenfalls opfern, um die Welt zu einer schlechteren zu machen für sich und ihre Kinder..denn was für schöne Aspekte verspricht die Politik des Imperators...gar keine. Nur Tod.

Ich weiß jetzt nicht ob das Imperium wieder heftig nachgeklont hat, aber es wäre gut wenn die Troopers und die Vorgesetzte nicht nur umgezogene SS Leute und Nazi Soldaten wären, die dringend für den Führer sterben müssen.
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greenelve
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Re: Star Wars Battlefront 2: Einzelspieler-Kampagne aus der Sicht des Imperiums; erste Details zum Mehrspieler-Modus; Te

Beitrag von greenelve »

SethSteiner hat geschrieben: 22.04.2017 15:40 Wissenschaft als fester Bestandteil ist im SciFi Genre Allgemein aber auch eher problematisch, zumindest aus heutiger Perspektive denke ich, in der Zeit Asimovs war das wohl noch einfacher aber selbst damals schon, gab es ja genug SciFi Stories die sich nur irgendeinen Begriff für ihre Story herausnahmen um eine unterhaltsame Story zu erzählen, philosophische Fragen zu stellen oder eine politische Kritik zu verpacken. Beispielsweise Philip K. Dicks Imposter, über einen Mann der sich nicht sicher sein kann ob er wirklich er ist oder ein Klon/Roboter außerirdischer Feinde, um die Menschheit zu vernichten. In die Kerbe hat Lucas ja auch ganz gern geschlagen (oder auch mal in alle ein bisschen). Der Gamona Artikel ist aber auch echt lieblos hingeklatscht, zu jedem Punkt ein paar kurze Sätze und dann ein Fazit, Analyse, Umfang und Co. Null. Selbst Lucas (dessen Zitat-Quelle echt dürftig ist) hat da in seinen paar Sätzen mehr geleistet und am Ende eine bessere Einordnung gefunden. Mit Grimm hat sich aber der gute Holzfäller-Hemden Liebhaber nicht sonderlich beschäftigt.
Ob philosophische oder auch poltische Themen, wenn die Technik wissenschaftlich erklärt wird sowie dabei für das Thema eine wichtige Rolle spielt, am besten noch mit fiktionialer Wissenschaft, im Sinne von "vom heutigen Wissen ausgehend basierend mit eigenen Weiterentwicklungen", dann ist es allgemein das Genre Science Fiction.
Aber das ist doch vollkommen Normal: Geschichten haben eine Moral, eine Botschaft und es liegt am Erzähler, innerhalb welches Genre er diese erzählen mächte. Aber allein am Thema, kann man das Genre nicht wirklich festmachen. Jemand der seine eigene Identität in Frage stellt, kann ein Roboter in Science Fiction sein, das kann ein Jason Bourne in einem Agentenwerk sein.
Außer du möchtest das Genre grundsätzlich neu definieren.

Was den Gamona Artikel betrifft; er mag nur wenige Sätze umfassen und wenig Analyse bieten, aber im Kern seiner Aussage liegt er nicht so falsch. Und darum ging es. So wie du das Genre in seinen Grundfesten in Frage stellt, frage ich mich, welche Art von Analyse und Umfang dir vorschwebt...
Nun, es ist die Meinung von Lucas, inwieweit du sie für richtig hältst....die Aussage vom Star Wars Märchen kommt nicht von irgendjemanden und das wollte ich damit deutlich machen. (Was die Quelle betrifft, da du deren Glaubwürdigkeit in Frage stellst, man findet dergleichen auch in der englischen Wikipedia, die Erwähnung von Märchen gar öfter, und mit anderer Quelle, afair)
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SethSteiner
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Re: Star Wars Battlefront 2: Einzelspieler-Kampagne aus der Sicht des Imperiums; erste Details zum Mehrspieler-Modus; Te

Beitrag von SethSteiner »

Die wissenschaftliche Erklärung von Technik findet aber, wie beispielhaft gezeigt, schon früher nicht immer statt. Das SciFi Genre hat selbst bei einem ihrer maßgeblichen Vertreter wie Dick Werke in denen Technik einfach nur ein Vehikel ist und auch nicht weiter erklärt wird als in Star Wars der Hyperantrieb als Möglichkeit der Überbrückung kosmischer Distanzen. Und in Anbetracht der Menge von Star Wars Techniken mit Raumschiffen, Lichtschwertern, Blastern, Superwaffen, Carbonit-Gefriermaschinen, die teils mal mehr mal weniger thematisiert werden, ist die Klassifikation als Science Fiction nicht falsch.

Und was den Gamona Artikel betrifft: Mir schwebt eine ausführliche Analyse vor, die wenigstens drei Seiten umfässt. Etwas ist doch nicht ein Märchen wegen einer Prinzessin. Viele Märchen mit Prinzessinnen haben bspw. eben jene auch in der Hauptrolle, wie Schneewittchen, Dornröschen oder die kleine Meerjungfrau und viele haben auch gar keine Menschen zum Thema, sondern Tiere. Ein Star Wars wäre, um den Bogen zum SciFi Thema zu spannen, ja auch kein SciFi, nur weil ein Lichtschwert auftaucht und niemand wäre je auf die Idee gekommen Star Wars SciFi zu nennen, wenn da nicht die Menge an Überschneidungen wäre mit verschiedensten Dingen, von Raumfahrt über Robotern bis zum allgemeinen, futuristischen Setting.

Und was Lucas eigene Aussage angeht, geht es mir nicht um Glaubwürdigkeit sondern Einordnung. Die Quellenangabe des Reclam-Buches zeigt nicht woher es wirklich kommt, ob es von 1996 oder 1977 ist. Darüber hinaus aber macht Lucas ja selbst klar, wieviele andere Genres Star Wars genau so sein könnte und dass er es auch etwas anderes als Märchen nennen würde, wenn mal wieder ein historisches Filmbuch erscheint. Zu dem ist bekannt und Lucas hat es selbst gesagt, dass er einen Flash Gordon Film machen wollte und die Vorlagen, die ihn so umtrieben und das war halt nicht Schneewittchen oder die Bremer Stadtmusikanten.
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Mordender-Raubender-Bastard-Link
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Re: Star Wars Battlefront 2: Einzelspieler-Kampagne aus der Sicht des Imperiums; erste Details zum Mehrspieler-Modus; Te

Beitrag von Mordender-Raubender-Bastard-Link »

Greenelve du übertreibst etwas....es ist doch bloß Star Wars. Ein Werk von einem Nerd für Nerds. Wer mir anfängt in Star Trek nach einer Ernsthaftigkeit zu suchen, wo besonders in der ersten Staffel alles Slapstick Humor und Selbstparodie war. Das gleiche bei Andromeda...es sind serien für Kinder.
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greenelve
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Re: Star Wars Battlefront 2: Einzelspieler-Kampagne aus der Sicht des Imperiums; erste Details zum Mehrspieler-Modus; Te

Beitrag von greenelve »

Wissenschaft ist aber ein tragendes Vehikel, welches genutzt wird, um die Botschaft deutlich zu machen, und nicht Werkzeug zum Mittel wie ein Fahrzeug, um von A nach B zu kommen. Und ja, es gibt Star Wars Werke, die sich näher in die eine oder andere Genrerichtung bewegen. Die Filme allerdings halten sich von Science Fiction etwas weiter weg. Da sind vor allem Bücher mit ihren technischen Erklärungen näher dran.
Science Fiction Klassifierung ist deswegen auch nicht per se falsch. Es ist aber eben nicht die einzige Zuordnung. Märchen und Fantasy sind - vor allem vom ersten Film ausgehend - ebenfalls mindestens gleichwertig vertretbar.

Das ist auch was der Gamona Artikel sagt. Er stellt alle drei Genre in Verbindung mit Star Wars vor und kommt zum Schluss, es gibt keine klare Zuordnung. Desweitern wird noch die Frage gestellt, wie man es selber sieht.
Der Gamona Artikel ist keine Analyse, es ist eine Kolumne. Inwieweit man dort mit diesem Anspruch herangehen muss...i dont know

Science Fiction springt ins Auge, weil bekannte Elemente wie futuristische Technik vorkommt. Aber deswegen allein muss es kein reines Science Fiction sein. Man kann auch Elfen, Drachen, Zwerge in einer Geschichte haben, und es muss nicht zwingend reines Fantasy sein.
Es ist ja nicht falsch zu sagen, Star Wars sei Science Fiction. Nur alles andere auszuschließen, bei all dem was bereits gesagt wurde...da würde ich gerne einmal die Analyse sehen, mit der du zu deiner Einstellung gelangt bist.

Den letzten Absatz find ich skurill. Im ersten Satz verneinst du noch, es ging dir um Glaubwürdigkeit, nur um im nächste jene Glaubwürdigkeit abzureden. Anyways, Lucas muss sich nicht spezielle Märchen als Vorbild nehmen, er sagt nur, für ihn könne Star Wars als Märchen gelten. Vom Ablauf her, worauf schon mehrfach eingegangen wurd, hier in Kommentaren und in beiden Links von mir.

Mordender-Raubender-Bastard-Link hat geschrieben: 22.04.2017 20:33 Greenelve du übertreibst etwas....es ist doch bloß Star Wars. Ein Werk von einem Nerd für Nerds. Wer mir anfängt in Star Trek nach einer Ernsthaftigkeit zu suchen, wo besonders in der ersten Staffel alles Slapstick Humor und Selbstparodie war. Das gleiche bei Andromeda...es sind serien für Kinder.
Ich empfinde meine Ernsthaftigkeit beim Thema nicht für Übertrieben. Oder möchtest du sagen, ich bin seriöser beim Thema verglichen mit dem Anspruch an eine Analyse mit mindestens drei Seiten?
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Re: Star Wars Battlefront 2: Einzelspieler-Kampagne aus der Sicht des Imperiums; erste Details zum Mehrspieler-Modus; Te

Beitrag von Mordender-Raubender-Bastard-Link »

Ich möchte sagen, das auch die besten Sci Fi Autoren, gut wie sie sind, sich nicht viele Gedanken um die Wissenschaft und die regeln gemacht haben für das Universum, das sie zu erschaffen versuchen.. Oft ist es nur eine Verbesserung des Bekannten oder irgend ein Mist zusammengeworfen auf einen Haufen, der befähigt ist Sinn zu ergeben. Und das man auch in die Werke wie Krieg der Welten und andere Geschichten, die vor dem großen Computerzeitalter geschrieben wurden zu viel hineininterpretiert.

Und ganz ehrlich, niemand will beim lesen erklärt haben wie eine Maschine funktioniert oder warum eine laserwaffe Laserschüsse abfeuert, sondern Handlung und Action. Wenn die Beschreibung intelligent an eines der beiden Dinge gekoppelt ist, dann ja dann kann es etwas interessant sein.

Eine Frage bleibt mir. Wie gut kann der Mensch Dinge vorraussehen, die er noch nicht gesehen hat und die es auch in keiner Form gab. Das ist eine GABE, die bisweilen sehr selten ist. Leonardo Da Vinci, war der erste richtig Sci-Fi Autor, aber letzten Endes verlor er sich in vielen Theorien, die er nicht umzusetzen wusste.

Auch ist zu beachten, wegen dem obrigen, das SF auch im Jahr 1960 spielen kann, wenn das Buch 1890 geschrieben wurde und nicht nur in der fernen fernen Zukunft, was oftmals ignoriert wird.
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greenelve
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Re: Star Wars Battlefront 2: Einzelspieler-Kampagne aus der Sicht des Imperiums; erste Details zum Mehrspieler-Modus; Te

Beitrag von greenelve »

Mordender-Raubender-Bastard-Link hat geschrieben: 22.04.2017 21:03 Ich möchte sagen, das auch die besten Sci Fi Autoren, gut wie sie sind, sich nicht viele Gedanken um die Wissenschaft und die regeln gemacht haben für das Universum, das sie zu erschaffen versuchen..
Asimov hat sich für eine Geschichte entschuldigt, da er von falschen Vermutungen ausging, die dann Jahre später von der realen Wissenschaft überholt wurden. Und er hofft, der Leser könnte die Geschichte trotz dieses Fehlers genießen. Also ja, Autoren machen sich solche Gedanken.

Und ja, es gibt Leute, die wollen wissen, dass ein Roboter mittels positronischem Gehirn funktioniert. Und ja, Science Fiction kann auch in der Vergangenheit spielen, siehe Star Wars mit seinem "a long time ago...", wichtig ist die Einbindung der Technik.
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Re: Star Wars Battlefront 2: Einzelspieler-Kampagne aus der Sicht des Imperiums; erste Details zum Mehrspieler-Modus; Te

Beitrag von Eliteknight »

Hört sich zumindest gut an...das mit dem Story Modus....
Hoffe versauen es nicht, weil das Spiel zu kurz ausfällt...
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