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Mass Effect: Andromeda: Bioware entschuldigt sich für die "nicht rücksichtsvollen" Dialoge des transsexuellen Charakters Hainly Abrams
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Ryan2k6(Danke für 20 Jahre 4p)
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Re: Mass Effect: Andromeda: Bioware entschuldigt sich für die "nicht rücksichtsvollen" Dialoge des transsexuellen Charak
Du meinst also nicht nur die Frauen werden wegen der Männer sexualisiert dargestellt, sondern auch die Männer für die Männer?
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Re: Mass Effect: Andromeda: Bioware entschuldigt sich für die "nicht rücksichtsvollen" Dialoge des transsexuellen Charak
Also ich bin bisher ca 6h "drin" und finde das Writing bisher wirklich nicht sooo schlecht...Billie? hat geschrieben: ↑07.04.2017 21:11 Naja so lange hier keiner schreibt, dass Mass Effect Andromeda ein anständiges Rollenspiel ist und das Writing gar nicht so schlecht ist, werde zumindest ich nicht getriggert. Aber das wäre wirklich ein Frechheit, die diesen Thread zum explodieren bringen könnte.
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Ryan2k6(Danke für 20 Jahre 4p)
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Re: Mass Effect: Andromeda: Bioware entschuldigt sich für die "nicht rücksichtsvollen" Dialoge des transsexuellen Charak
Oh, jetzt hast du ein ProblemEirulan hat geschrieben: ↑08.04.2017 00:12Also ich bin bisher ca 6h "drin" und finde das Writing bisher wirklich nicht sooo schlecht...Billie? hat geschrieben: ↑07.04.2017 21:11 Naja so lange hier keiner schreibt, dass Mass Effect Andromeda ein anständiges Rollenspiel ist und das Writing gar nicht so schlecht ist, werde zumindest ich nicht getriggert. Aber das wäre wirklich ein Frechheit, die diesen Thread zum explodieren bringen könnte.
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- JackyRocks
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Re: Mass Effect: Andromeda: Bioware entschuldigt sich für die "nicht rücksichtsvollen" Dialoge des transsexuellen Charak
Eine idealisierte Version bedeutet nicht, dass sie sexualisiert ist. Es bedeutet, dass man als Mann auf bestimmte gesellschaftliche Normen geprägt ist wie ein Mann zu sein und Auszusehen hat. Natürlich ist die darunter liegende Schicht effektiv, dass man davon ausgeht, dass dieses Idealbild die höchsten Chancen bei der Partnersuche hat, somit ist das natürlich auch auf eine gewisse Weise sexualisiert, aber eben nicht so wie wenn 10 Männer um nen Tisch rum sitzen und sagen "Die braucht dickere Glocken, die 15 jährigen stehen auf dicke Titten!" und "Die muss mehr Arsch zeigen!" "Macht den Ausschnitt tiefer!" usw. usf. wenn da genau so viele Frauen am Tisch sitzen würden, wäre es primitiv weil es eben das darstellt was von der Gesellschaft als optimales Frauenbild an junge Frauen und Mädchen weitergereicht wird dem diese gleichberechtigen Frauen dann folgen. So nimmst du Frauen aber zum großen Teil das Mitspracherecht und lässt den Charakter und das Design der weiblichen Figuren den Männern die sich dann die Mädels basteln wie sie das wollen und von denen sie potentiell einen hoch kriegen und ihre Kunden auch. Das ist eine sexualisierte Darstellung.




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billy coen 80
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Re: Mass Effect: Andromeda: Bioware entschuldigt sich für die "nicht rücksichtsvollen" Dialoge des transsexuellen Charak
Da verklärt man Frauen aber auch ein Wenig. Männliche Stripper haben da in der Regel zahlreiches aus dem Nähkästchen zu plaudern. :wink:NewRaven hat geschrieben: ↑08.04.2017 00:00Das das eine sexistischer wahrgenommen wird als das andere liegt meiner Meinung mehr daran, dass Mann meist anfälliger für solche optischen Reize ist und das - nicht selten auf primitivste Art und Weise - kund tut, während Frauen eher selten ausflippen, wenn sie einen attraktiven Männeroberkörper sehen.
Ich schreibe den Kommentar mal dem zu, dass du dich da ein wenig von der etwas grenzwertigen Wortwahl hast triggern lassen. Interessanterweise hast du aber genau auf die Gruppe verwiesen (von mir hervorgehoben), die in unserer Gesellschaft konsequenz- und weitgehend widerspruchslos öffentlich verächtlich gemacht werden kann, wie keine der anderen von dir genannten Gruppen.JackyRocks hat geschrieben: ↑07.04.2017 23:48@Leuenkönig halt doch selber das Maul. Das ist genau der Punkt. Freut euch das es da ist und haltet die Fresse auch wenn die Darstellung das Letzte oder vielleicht sogar verletzend ist. Na genau. So ists richtig. Wir Frauen, Minoritäten, Schwule, Lesben, Transen und anderes Kroppzeug haben euch guten braven weißen heten schon genug Spielzeug weggenommen.
Keiner demographischen Gruppe dürften "Journalisten" großer Blätter oder "Wissenschaftler" (meist aus Genderkreisen) auf Basis geschlechtlicher oder rassischer Merkmale pauschal auch nur annähernd vergleichbaren Rotz andichten, wie man es mit heterosexuellen, weißen (bei Bedarf speziell alten) Männern machen darf. Artikel wie die Kolumnen einer umfänglichen Flachpfeife wie einer Frau Stokowski auf SPON oder die unter der taz-Rubrik "dumme, weiße Männer" von Lalon Sanders veröffentlichten Hetzpamphlete wären gegen etwa Homosexuelle, Schwarze, Muslime oder auch "nur" gegen Frauen gerichtet schlicht undenkbar.
Auch die Zuschreibung angeblich typischer Verhaltensweisen wie "mansplaining", was sogar schon im Onlinebereich öffentlichrechtlicher Sender wie ein feststehender, Tatsachen wiedergebender Begriff erklärt worden ist (geschmackvoller Weise am International Men's Day), wäre etwa als blacksplaining ein sicherer (berechtigter) Skandal.
Auch die Schuld an jedweder Wirtschaftskrise sowie dem Klimawandel wurden bereits in großen Gazetten der westlichen Welt den weißen, heterosexuellen Männern zugeschrieben.
"Professorinnen" (offensichtlich ohne jede Ahnung von Biologie) durften auch schon öffentlich in Interviews das Y-Chromosom als evolutionäre Müllhalde bezeichnen und wir alle kennen sicher Begriffe wie "toxic masculinity". Die Urheber solcher Aussagen und Begriffe waren bis zur Pensionierung in Lohn und Brot oder sind es noch. Ein Nobelpreisträger (Tim Hunt) hingegen wurde wegen eines harmlosen, gerade im Kontext klar als ironisch erkennbaren Witzes über Frauen in der Forschung komplett erledigt und war in kürzester Zeit seine Professur sowie alle Ämter an seiner Uni los...
Ist zwar nun komplett OT hier, aber diese Heuchelei und Bigotterie kotzt mich schon inzwischen ziemlich an.
- KalkGehirn
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Als Minderheit muss man für seine Rechte eintreten und kämpfen. Wichtig ist der Anlass und vor allem die Plattform die sich dazu auftut welche man zu nutzen vermag.JackyRocks hat geschrieben:Für dich und Kalkhirn: Wenn sich keiner beschwert ändert sich auch nix. Das ist das was ihr Beide vollkommen außer acht lasst. Auf der einen Seite regt ihr euch auf, dass daraus ein Shitstorm gemacht wird, sagt dann, dass das Problem an sich irgendwo aber verständlich ist. Guck dir doch die großen Firmen an. Ohne Shitstorm zuckt sich da Niemand. Denkst du ernsthaft da würde sich was ändern, wenn ein paar LGBTQ Vereine einen netten Brief schreiben und sagen "Könnt ihr das bitte ändern oder nächstes Mal besser machen?" Das Ding wird unter ferner liefen abgeheftet und gut.
@Kalkhirn: Nein ist der Vergleich nicht. Er ist genau richtig. Nur weil Jemand irgendwie repräsentiert wird muss man das heutzutage nicht mehr feiern als ob Steppin Fetchin in den 1920ern der erste Schwarze war der On Screen Credits in einem Film bekommen hat dafür, dass er den stereotypischen faulen "Neger" gespielt hat. Wie etwas dargestellt wird spielt eine Rolle und es sei denn, dein Onkel ist Transsexuell würde ich mich ernsthaft fragen was er für eine Rolle spielt. Mal abgesehen davon, dass das auch wieder ein sinnloser Vergleich ist. Wenn er keine 20 ist wird er mit Allem zufrieden sein was besser ist als in den 60ern und 70ern. Klar sagt er dann: was ein Quatsch, genau wie das sicherlich einige Afroamerikaner sagen, das hängt aber eher damit zusammen, dass er und diese Leute gegen ganz andere Probleme zu kämpfen hatten. Das macht es doch nicht besser oder irgendwie weniger wichtig.
In ME:A spielt sich eine völlig harmlose Szene ab, deren Darstellung nicht jedem gefallen dürfte aber weder Diskriminierend noch sonst was ist. Weiter, für den ein oder anderen Homosexuellen sogar zutreffend erscheint.
Das andere Homosexuelle dieses Bild nicht für sich beanspruchen wollen ist verständlich, trotzdem bleibt es Harmlos!
Eigentlich könnte man meinen, die müssten das sogar Feiern. Ist mittlerweile nicht nur der "dezente", sondern auch voll aufdringlich leicht tuntische Homosexuelle kein Problem mehr und findet seinen Weg in ein Videospiel.
Indem man da großen Aufstand macht und der Sache einen solchen Wert beimisst, sorgt man doch nur dafür, dass man bei später wirklich wichtigen Themen nicht mehr ernst genommen wird.
Zum zweiten Absatz
Ich wusste, dass genau das kommt. Mein Onkel ist um die 60 und ja es ist zutreffend, er weiß von ganz anderen Geschichten aus den 70ern und 80ern zu berichten.
Zu Relativieren gibt es da trotzdem nichts. Es mag sein, dass es betroffene aus dieser Zeit gibt die genau dies Heutzutage tun, sogar mit Gewissheit, aber genau so Gewiss kann ich dir versichern, dass dies auf meinen Onkel nicht zutrifft.
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Re: Mass Effect: Andromeda: Bioware entschuldigt sich für die "nicht rücksichtsvollen" Dialoge des transsexuellen Charak
Das stimmt schon teilweise. Wie ein weiblicher Spielcharakter aussieht, wird im Regelfall wohl immernoch von Männern entschieden. Und sicher war das in der Vergangenheit problematisch, nicht nur wegen der Sexualisierung, sondern eben auch weil die Diversität fehlt. Allerdings driftet das Ganze durch Druck mittlerweile ja in die genau gegenteilige Richtung ab. ME:A ist da sogar ein gutes Beispiel... während der männliche Ryder nämlich nach wie vor wie ein Male-Covermodel aussieht, wirkt die weibliche Variante doch schon sehr generisch (jeweils in der Voreinstellung, versteht sich). Das kann doch letztlich auch nicht das Ziel sein. Während man will, dass sich die Jugend nicht zu freizügig anzieht, Brust und Hintern nicht mehr überinszeniert um sich nicht dem Männerklischee zu beugen und solche Spielcharaktere als übersexualisiert ablehnt, predigt man auf der anderen Seite etwas von "body positive" und bestärkt sie durchaus darin, sich auch ggf. genau so zu zeigen, selbst wenn ihr Körper nicht nach "Idealen" perfekt ist. Das ist letztlich etwas inkonsequent. Vermutlich gäbe es nämlich nicht so viele Frauen wie angenommen wird, die den typischen weiblichen Spielcharakter rein von der Figur her sonderlich anders gestalten würden, als es eben diese Männer tun. Meiner Meinung nach sollten in Spielen natürlich auch diese "Idealmodels" rumlaufen und sie können auch sexy gekleidet sein - es muss nur eben auch noch genug anderes geben. Das ist der Schlüssel. Diversität eben. In der realen Welt da draußen - und nicht selten als Vorlage für diverse "sexistisch dargestellte Frauen-Charaktere" in Spielen - gibt es diese Menschen ja auch wirklich... die mit den perfekten Modelmaßen und Klamotten, bei denen du mehr sehen kannst als noch zum erahnen übrig bleibt. Sie sind halt nur - um Gegensatz zu früheren Games-Zeiten nicht der Standard. Sicher ist das auch eine Kostenfrage, denn mehr Unterschiede bei den Charakteren bedeuten automatisch auch mehr Kosten für Meshes und Co. Aber genau da sollte sich das meiner Meinung nach hinbewegen.
Zuletzt geändert von NewRaven am 08.04.2017 00:54, insgesamt 1-mal geändert.
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- Ziegelstein12
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Re: Mass Effect: Andromeda: Bioware entschuldigt sich für die "nicht rücksichtsvollen" Dialoge des transsexuellen Charak
Und wo bezieh ich hier irgendwas auf frauen und minioritäten? und wer redet hier von braven weißen? Komm mal wieder runter bevor du so ein rassistischen Müll äußerst.JackyRocks hat geschrieben: ↑07.04.2017 23:48
@Leuenkönig halt doch selber das Maul. Das ist genau der Punkt. Freut euch das es da ist und haltet die Fresse auch wenn die Darstellung das Letzte oder vielleicht sogar verletzend ist. Na genau. So ists richtig. Wir Frauen, Minoritäten, Schwule, Lesben, Transen und anderes Kroppzeug haben euch guten braven weißen heten schon genug Spielzeug weggenommen.
Das hier, ist das worum es hier allen geht. Das liest sich für mich nicht verletztend oder sonstiges an. Eher nach einem flachen Charakter ohne Tiefgang. Wenn das ist worüber man sich aufregt, dann kann man sich direkt über jeden 2. Spielcharakter aufregen. Keine Ahnung was daran nicht rücksichtsvoll ist oder was auch immer. Aber hey klär mich ruhig auf."Zu Hause habe ich in einem Labor Reagenzgläschen gefüllt, das hat mich nicht weitergebracht. Die Leute kannten mich als Stephan. Aber das war nicht, wer ich wirklich war. Ich wusste, was ich tun kann und ich wusste als wer ich es tun wollte. 'Hainly Abrams. Andromeda Explorer'. Das bin ich. Fühlt sich gut an. Fühlt sich richtig an"
Und anstatt auf irgendwelchen Schwachsinn gleich zu sinnieren, lies nochmal was da steht. Hier extra für dich: Egal ob der Charakter flach ist, man sollte froh sein wenigstens einen Charakter zu haben, mit dem man sich auch nur im geringsten identifizieren kann.

Danke an Sir Richfield an der Stelle
Re: Mass Effect: Andromeda: Bioware entschuldigt sich für die "nicht rücksichtsvollen" Dialoge des transsexuellen Charak
KRATOS? Die Hässlette?billy coen 80 hat geschrieben: ↑07.04.2017 23:34 Hier begehst du den Fehler, den ich meinte. Sexualisierung beschränkt sich nicht nur auf primäre oder sekundäre Geschlechtsmerkmale, sondern auf die Betonung von Aspekten, die jemanden für das andere Geschlecht sexuell attraktiv werden lassen. Kratos ist z. B. geradezu eine Art Pinupfigur in Videospielcharakterform, auch ohne dass ständig sein (natürlich gewiss gigantischer) Schwengel unter dem Lendenschurz hervorlugt. Dabei muss aber ein männlicher Charakter noch nicht einmal halb nackt sein. Schon freiliegende, kräftige Oberarme sind Indikatoren. Bei männlichen Gesichtern kamen auch schon immer (nicht zu stark entstellende) Narben sehr gut, weil sie für bereits zahlreiche bestrittene und (dadurch, dass er noch lebt) offensichtlich gewonnene Kämpfe sprechen. Wie gesagt: Geschlechterdimorphismus. Männer schauen (völlig unterbewusst) bei Frauen auf ganz andere Dinge in Bezug auf einen möglichen sexuellen Kontakt und (biologistisch) damit einhergehender Fortpflanzung, als es Frauen bei Männern tun.
Davon abgesehen stimme ich Dir absolut zu darin, dass auch die männliche Figurenzeichnung in Spielen sehr häufig dumme bis üble Klischees reproduziert, undzwar bis zum Erbrechen. Wem hängen sie nicht zum Hals raus, diese mackerhaften Soldatenschränke, die selbst unter Beschuss immer einen lässigen Spruch auf den Lippen haben. Aber auch der in seinem Figurendesign betont "sanftere" Männertyp, den der Standard-Held von Andromeda darstellt, ist da nur ein ziemlich homöopathischer Fortschritt - dieser leicht geleckt wirkende Männertyp ist seinerseits schon vor geraumer Zeit zum Abziehbild verkommen und würde sicher in jeder Sandra-Bullock-RomCom eine dankbare Hauptrolle abgeben.
Allerdings sehe ich jetzt nicht so den Sinn darin, da irgendwelche Vergleiche anzustellen nach dem Schema "Männerklischees werden ebenso stark bedient wie Frauenklischees". Was soll denn diese Aufwiegerei? Ob klischeehafte bzw. aufs Sexuelle reduzierende Figurenzeichnung bei männlichen Figuren jetzt ebenso stark, mehr, weniger oder einfach komplett anders geschieht als bei weiblichen Figuren, ist doch abseits von irgendwelchen "Maskulinisten vs. Feministen"-Grabenkämpfen eine eher unwichtige Frage. Wenn man eindeutig auf beiden Seiten ein Problem sieht, dann muss man da nichts aufwiegen, es sei denn, man will unbedingt den eigenen ideologischen Standpunkt pushen (auf welcher der beiden Seiten dieser auch liegen mag). Keine Unterstellung, wohlgemerkt. Mir erschließt sich lediglich der Sinn solcher Vergleiche nicht im Geringsten.
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Re: Mass Effect: Andromeda: Bioware entschuldigt sich für die "nicht rücksichtsvollen" Dialoge des transsexuellen Charak
Ja genau und das Maul halten. Komm bitte. Ich weiß worum es geht, ich habe das Spiel 84 Stunden gespielt und den Charakter auch angetroffen. Das ist Hainly die trifft man als führenden wissenschaftlichen Offizier auf Eos nachdem man dort seinen ersten Außenposten errichtet hat. Frag doch eher mal worum es ging und blök nicht gleich los. Die Problematik war die schon weiter oben zitierte, dass das so ein typischer SJW Charakter ist damit sich EA und Bioware auf die Schulter klopen kann bis sie abfällt, was sie doch für progressive Typen sind. Kein Transsexueller würde sich einem wildfremden Mensch nach 2 Minuten mit: "Hey ich war mal ein Typ, aber irgendwie fand ich das nicht so cool" vorstellen. Überleg doch mal ein bißchen logisch wie idiotisch das ist. Du verlässt deine Heimat und deine Galaxie, reist 600 Jahre, lässt Alles hinter dir und haust deine Vergangenheit dann dem erstbesten Wildfremden um die Ohren der dir vor die Flinte läuft???Leuenkönig hat geschrieben: ↑08.04.2017 00:48Und wo bezieh ich hier irgendwas auf frauen und minioritäten? und wer redet hier von braven weißen? Komm mal wieder runter bevor du so ein rassistischen Müll äußerst.JackyRocks hat geschrieben: ↑07.04.2017 23:48
@Leuenkönig halt doch selber das Maul. Das ist genau der Punkt. Freut euch das es da ist und haltet die Fresse auch wenn die Darstellung das Letzte oder vielleicht sogar verletzend ist. Na genau. So ists richtig. Wir Frauen, Minoritäten, Schwule, Lesben, Transen und anderes Kroppzeug haben euch guten braven weißen heten schon genug Spielzeug weggenommen.
Das hier, ist das worum es hier allen geht. Das liest sich für mich nicht verletztend oder sonstiges an. Eher nach einem flachen Charakter ohne Tiefgang. Wenn das ist worüber man sich aufregt, dann kann man sich direkt über jeden 2. Spielcharakter aufregen. Keine Ahnung was daran nicht rücksichtsvoll ist oder was auch immer. Aber hey klär mich ruhig auf."Zu Hause habe ich in einem Labor Reagenzgläschen gefüllt, das hat mich nicht weitergebracht. Die Leute kannten mich als Stephan. Aber das war nicht, wer ich wirklich war. Ich wusste, was ich tun kann und ich wusste als wer ich es tun wollte. 'Hainly Abrams. Andromeda Explorer'. Das bin ich. Fühlt sich gut an. Fühlt sich richtig an"
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Re: Mass Effect: Andromeda: Bioware entschuldigt sich für die "nicht rücksichtsvollen" Dialoge des transsexuellen Charak
Dito, aber in meinem Fall ging es mir eher darum, wer letzendlich über das Aussehen entscheidet. Wenn ein Haufen Männer sagen: Der muss aussehen wie Triple H oder The Rock... okay, aber entscheiden die dann auch objektiv, wenn es darum geht wie Frauen im Spiel repräsentiert werden sollen und wie sie auszusehen haben? Ich hab da eher meine Zweifel und darin liegt für mich die Sexualisierung... siehe Liegestuhl im Baumarktkatalog mit einem halbnackten Bikinimodell drauf...Sharkie hat geschrieben: ↑08.04.2017 00:56KRATOS? Die Hässlette?billy coen 80 hat geschrieben: ↑07.04.2017 23:34 Hier begehst du den Fehler, den ich meinte. Sexualisierung beschränkt sich nicht nur auf primäre oder sekundäre Geschlechtsmerkmale, sondern auf die Betonung von Aspekten, die jemanden für das andere Geschlecht sexuell attraktiv werden lassen. Kratos ist z. B. geradezu eine Art Pinupfigur in Videospielcharakterform, auch ohne dass ständig sein (natürlich gewiss gigantischer) Schwengel unter dem Lendenschurz hervorlugt. Dabei muss aber ein männlicher Charakter noch nicht einmal halb nackt sein. Schon freiliegende, kräftige Oberarme sind Indikatoren. Bei männlichen Gesichtern kamen auch schon immer (nicht zu stark entstellende) Narben sehr gut, weil sie für bereits zahlreiche bestrittene und (dadurch, dass er noch lebt) offensichtlich gewonnene Kämpfe sprechen. Wie gesagt: Geschlechterdimorphismus. Männer schauen (völlig unterbewusst) bei Frauen auf ganz andere Dinge in Bezug auf einen möglichen sexuellen Kontakt und (biologistisch) damit einhergehender Fortpflanzung, als es Frauen bei Männern tun.Ich als heterosexueller Mann bin da vielleicht nicht Ansprechpartner Nr. 1, aber meiner Einschätzung und Erfahrung nach ist Kratos jetzt nicht so wirklich das Paradebeispiel einer auf weibliche Spieler attraktiv wirkenden Männerfigur. In vielen Fällen mag die Diskussion "Male-Power-Fantasy oder doch eher Blickfang für die Damen" ja gerechtfertigt sein (bzw. oft mag durchaus beides gleichzeitig zutreffen), aber Kratos ist nun wirklich ziemlich eindeutig ersteres und ziemlich wenig zweiteres. Sagen wir mal so, unter uns Machos: Eine Frau, für die Kratos ein Musterexemplar männlicher Attraktivität darstellt, verlöre in meinen Augen umgehend selbst einiges an Attraktivität. :wink: Ich glaube, Du machst da Deinerseits den Fehler, ein zweifellos existierendes, aber auch sehr traditionelles und keineswegs exklusives männliches Schönheitsideal zu sehr zu verabsolutieren. Klar, solche Brechstangen-Maskulinität mag auf nicht wenige Frauen anziehend wirken, aber es gibt ja schon noch diverse andere Männertypen, die sich ebenfalls größter Beliebtheit beim anderen Geschlecht erfreuen, ganz ohne Kratos'sche Muskelberge.
Davon abgesehen stimme ich Dir absolut zu darin, dass auch die männliche Figurenzeichnung in Spielen sehr häufig dumme bis üble Klischees reproduziert, undzwar bis zum Erbrechen. Wem hängen sie nicht zum Hals raus, diese mackerhaften Soldatenschränke, die selbst unter Beschuss immer einen lässigen Spruch auf den Lippen haben. Aber auch der in seinem Figurendesign betont "sanftere" Männertyp, den der Standard-Held von Andromeda darstellt, ist da nur ein ziemlich homöopathischer Fortschritt - dieser leicht geleckt wirkende Männertyp ist seinerseits schon vor geraumer Zeit zum Abziehbild verkommen und würde sicher in jeder Sandra-Bullock-RomCom eine dankbare Hauptrolle abgeben.
Allerdings sehe ich jetzt nicht so den Sinn darin, da irgendwelche Vergleiche anzustellen nach dem Schema "Männerklischees werden ebenso stark bedient wie Frauenklischees". Was soll denn diese Aufwiegerei? Ob klischeehafte bzw. aufs Sexuelle reduzierende Figurenzeichnung bei männlichen Figuren jetzt ebenso stark, mehr, weniger oder einfach komplett anders geschieht als bei weiblichen Figuren, ist doch abseits von irgendwelchen "Maskulinisten vs. Feministen"-Grabenkämpfen eine eher unwichtige Frage. Wenn man eindeutig auf beiden Seiten ein Problem sieht, dann muss man da nichts aufwiegen, es sei denn, man will unbedingt den eigenen ideologischen Standpunkt pushen (auf welcher der beiden Seiten dieser auch liegen mag). Keine Unterstellung, wohlgemerkt. Mir erschließt sich lediglich der Sinn solcher Vergleiche nicht im Geringsten.




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Re: Mass Effect: Andromeda: Bioware entschuldigt sich für die "nicht rücksichtsvollen" Dialoge des transsexuellen Charak
Das Maul halten bezieht sich mehr auf die Menschen, die wegen alles rummeckern und mit nichts zufrieden sind.JackyRocks hat geschrieben: ↑08.04.2017 01:01 Ja genau und das Maul halten. Komm bitte. Ich weiß worum es geht, ich habe das Spiel 84 Stunden gespielt und den Charakter auch angetroffen. Das ist Hainly die trifft man als führenden wissenschaftlichen Offizier auf Eos nachdem man dort seinen ersten Außenposten errichtet hat. Frag doch eher mal worum es ging und blök nicht gleich los. Die Problematik war die schon weiter oben zitierte, dass das so ein typischer SJW Charakter ist damit sich EA und Bioware auf die Schulter klopen kann bis sie abfällt, was sie doch für progressive Typen sind. Kein Transsexueller würde sich einem wildfremden Mensch nach 2 Minuten mit: "Hey ich war mal ein Typ, aber irgendwie fand ich das nicht so cool" vorstellen. Überleg doch mal ein bißchen logisch wie idiotisch das ist. Du verlässt deine Heimat und deine Galaxie, reist 600 Jahre, lässt Alles hinter dir und haust deine Vergangenheit dann dem erstbesten Wildfremden um die Ohren der dir vor die Flinte läuft???
Ja und nachdem ich das jetzt lese, ist es für mich immer noch genau wie ich das gesagt habe. Er ist ein flacher Charakter, der mir eher so rüberkommt, als hätte man ihn (sie) nur wegen dem Transexuellem Faktor reingetan. Aber verglichen mit anderen Spielen, wo man vor Transexuellen Charakteren abhaut, ist das immer noch für mich nicht so schlimm. Es ist dumm und idiotisch ja, aber nicht beleidigend.

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Re: Mass Effect: Andromeda: Bioware entschuldigt sich für die "nicht rücksichtsvollen" Dialoge des transsexuellen Charak
Das macht es doch aber nicht besser. Du kannst auch aus Dummheit und Idiotie beleidigend sein ohne ein böser Mensch zu sein. Wenn ich ganz SJW wäre würde ich dir sagen, dass es sehr wohl beleidigend ist weil dir zu 99% kein Transsexueller EVER seinen dead name also den Namen den sie vor dem von ihnen gewählen Namen hatten sagt. Das ist in etwa auf dem Level, für viele Transsexuelle, wie wenn du Kareem Abdul Jabbar als Lew Alcindor ansprechen würdest oder Muhammed Ali als Casius Clay. Für Transsexuelle sind das dead names for Afro-Amerikaner Sklavennamen und eine immense Beleidigung und Herabsetzung.Leuenkönig hat geschrieben: ↑08.04.2017 01:07Das Maul halten bezieht sich mehr auf die Menschen, die wegen alles rummeckern und mit nichts zufrieden sind.JackyRocks hat geschrieben: ↑08.04.2017 01:01 Ja genau und das Maul halten. Komm bitte. Ich weiß worum es geht, ich habe das Spiel 84 Stunden gespielt und den Charakter auch angetroffen. Das ist Hainly die trifft man als führenden wissenschaftlichen Offizier auf Eos nachdem man dort seinen ersten Außenposten errichtet hat. Frag doch eher mal worum es ging und blök nicht gleich los. Die Problematik war die schon weiter oben zitierte, dass das so ein typischer SJW Charakter ist damit sich EA und Bioware auf die Schulter klopen kann bis sie abfällt, was sie doch für progressive Typen sind. Kein Transsexueller würde sich einem wildfremden Mensch nach 2 Minuten mit: "Hey ich war mal ein Typ, aber irgendwie fand ich das nicht so cool" vorstellen. Überleg doch mal ein bißchen logisch wie idiotisch das ist. Du verlässt deine Heimat und deine Galaxie, reist 600 Jahre, lässt Alles hinter dir und haust deine Vergangenheit dann dem erstbesten Wildfremden um die Ohren der dir vor die Flinte läuft???
Ja und nachdem ich das jetzt lese, ist es für mich immer noch genau wie ich das gesagt habe. Er ist ein flacher Charakter, der mir eher so rüberkommt, als hätte man ihn (sie) nur wegen dem Transexuellem Faktor reingetan. Aber verglichen mit anderen Spielen, wo man vor Transexuellen Charakteren abhaut, ist das immer noch für mich nicht so schlimm. Es ist dumm und idiotisch ja, aber nicht beleidigend.
Wie immens? Sagen wirs so Muhammed Ali hat einen Boxer im Ring verdroschen und immer wieder während der Schläge gerufen "What's my name???" weil der vor dem Kampf gesagt hat "His momma called him Clay, so I'ma gonna call him Clay." Das ist in etwa wie sich viele Transsexuelle dabei fühlen. Insofern kannst du ihnen keine größeren Schlag in die Fresse verpassen, außer, wenn du das Ganze noch durch den literarischen Scheisshaufen krönst, dass du das Ding auch noch zu einem wildfremden Menschen sagst 2 Minuten nach dem Kennenlernen. Das ist ein Name den oftmals viele Partner von Transsexuellen, die sie erst nach ihrem Wandel kennen gelernt haben, nie erfahren und du präsentierst das in deinem Spiel als ob das Standart ist? Jetzt verstanden?
Und gleich vorab: Mir ist Rille wie idiotisch dir das erscheint. Du hast diesen Wandel nicht hinter dir, du musstest nicht mit der psychischen Belastung und potentiell dem Verlust deiner Familie und deines Freundeskreises zurecht kommen, weil du nicht helfen kannst wer du bist und was du bist und weil dich, dich nicht verändern, langfristig psychologisch geschädigt hätte. Für diese Personen ist das eine sehr schmerzhafte Erinnerung und sie haben jedes Recht zu sagen: respektiert das bitte und nutzt uns und unser Leiden nicht für eure Publicity aus.
Zuletzt geändert von JackyRocks am 08.04.2017 01:18, insgesamt 1-mal geändert.




Re: Mass Effect: Andromeda: Bioware entschuldigt sich für die "nicht rücksichtsvollen" Dialoge des transsexuellen Charak
Wähle deine Fronten und die Art und Weise wie du kämpfst auf vernünftige Weise. Man untergräbt doch sein (berechtigtes) Anliegen, wenn man sich hysterisch auf eine unbedeutende Sache wie die hier bei ME:A stürzt. Und ja, es ist unbedeutend. Und man wird für sein Anliegen auch nicht mehr Akzeptanz finden, wenn man ständig und jeden darauf hinweist, dass es auch andere Formen der sexuellen Identität gibt. Toleranz ist keine Einbahnstraße. Tu es da wo es wichtig ist und einen Unterschied macht.JackyRocks hat geschrieben: ↑07.04.2017 23:48Für dich und Kalkhirn: Wenn sich keiner beschwert ändert sich auch nix. Das ist das was ihr Beide vollkommen außer acht lasst. Auf der einen Seite regt ihr euch auf, dass daraus ein Shitstorm gemacht wird, sagt dann, dass das Problem an sich irgendwo aber verständlich ist. Guck dir doch die großen Firmen an. Ohne Shitstorm zuckt sich da Niemand. Denkst du ernsthaft da würde sich was ändern, wenn ein paar LGBTQ Vereine einen netten Brief schreiben und sagen "Könnt ihr das bitte ändern oder nächstes Mal besser machen?" Das Ding wird unter ferner liefen abgeheftet und gut.Funkee hat geschrieben: ↑07.04.2017 23:21Offensichtlich hast du meinen Beitrag missverstanden. Kein Grund, gleich persönlich zu werden. Habe ich irgendwo Bioware verteidigt? Nein. Ich habe auch nichts gegen berechtigte Kritik gesagt. Ich habe etwas dagegen, dass aus jedem Käse mittlerweile gleich ein Shitstorm generiert wird. In China fällt ein Sack Reis um, und ein Haufen Kasper auf Twitter empört sich, bis sich irgendwer irgendwo dafür entschuldigt. Hier wird ein Charakter in einem mittelmäßigen Spiel kritisiert, das von einem Studio entwickelt wurde, das offensichtlich nur noch ein Schatten seines früheren Selbst ist. Ist das irgendwie wichtig? Bringt es die Akzeptanz der LBGT-Gemeinde irgendwie weiter, wenn man hier ein Exempel statuiert? Natürlich hat Bioware es irgendwo "verdient", wenn sie aus Quotengründen einen unglaubwürdigen Charakter einbauen, aber auf der anderen Seite finde ich es eben auch affig, wenn man sich hierbei so echauffiert.JackyRocks hat geschrieben: ↑07.04.2017 23:00
Und genau wegen Klappspaten wie dir kann man über so ein Thema nicht normal reden. Nochmal: es ging den Transsexuellen nicht darum, dass sie in das Spiel wollen oder noch mehr Transsexuelle darin haben wollen. Sie wollten schlicht und ergreifend vernünftig und stilvoll dargestellt werden und nicht als politisches Accessoire missbraucht werden und das ist ihr gutes Recht.
Würdest du auch son Aufstand machen, wenn Schwarze sich darüber beschweren würden, dass Bioware sie eingebaut hat aber als dumme und faule Neger dargestellt hat? Sicherlich nicht. Hier ging es gerade darum, dass die Transsexuellen das absolut daneben fanden, dass es dem Spieler so absolut ungefragt und so absolut unnötig auf die Nase gebunden wurde nur um daraus Kapital zu schlagen und sich als sonst wie progressiv darzustellen, gerade weil die Darstellung eines Transsexuellen in DA:I wesentlich gelungener war.
@Kalkhirn: Nein ist der Vergleich nicht. Er ist genau richtig. Nur weil Jemand irgendwie repräsentiert wird muss man das heutzutage nicht mehr feiern als ob Steppin Fetchin in den 1920ern der erste Schwarze war der On Screen Credits in einem Film bekommen hat dafür, dass er den stereotypischen faulen "Neger" gespielt hat. Wie etwas dargestellt wird spielt eine Rolle und es sei denn, dein Onkel ist Transsexuell würde ich mich ernsthaft fragen was er für eine Rolle spielt. Mal abgesehen davon, dass das auch wieder ein sinnloser Vergleich ist. Wenn er keine 20 ist wird er mit Allem zufrieden sein was besser ist als in den 60ern und 70ern. Klar sagt er dann: was ein Quatsch, genau wie das sicherlich einige Afroamerikaner sagen, das hängt aber eher damit zusammen, dass er und diese Leute gegen ganz andere Probleme zu kämpfen hatten. Das macht es doch nicht besser oder irgendwie weniger wichtig.
Wann bitte kommt man denn an einen Punkt wo eine marginalisierte Gruppe die Fresse halten soll damit wir euch Durchschnittsmenschen nicht mehr auf den Kranz gehen mit unseren "Forderungen" und "Ansprüchen" weil wir für uns die selben Rechte einfordern die ihr habt sobald ihr bei eurer Mutter zwischen den Beinen raus rutscht weil ihr zufällig männlich, weiß und heterosexuell geboren wurdet. Wenn dus nicht bist musst du dich nicht angesprochen fühlen, aber mir geht es auf den Kranz, dass man sich ständig dafür verteidigen muss nach dem Motto "Was wollt ihr denn? Ihr dürft wählen und wir müssen eure Andersartigkeit ertragen ohne euch mit Steinen bewerfen zu dürfen. Jetzt haltet die Fresse und akzeptiert was ihr habt." Ne Danke. Es ging hier darum, dass man nicht stereotypisch und vor Allem aus scheinbar typisch normal-gesellschaftlicher Sicht dargestellt wird. Scheinbar ist es für euch ja alle Realität, dass euch jeder begrüßt mit "Hi ich bin Johannes, heterosexuell, als Mann geboren und fühle mich toll in meiner Haut" oder "Hi, ich bin Stefanie, früher hieß ich Marc, hatte nen Penis, hab irgendwas gemacht was ich nicht mochte und deswegen hab ich mir meinen Schniedel abschneiden lassen und bin in eine andere Galaxis gezogen damit ich nem wildfremden Menschen jetzt erzählen kann, dass ich mal Marc war obwohl ich das und meine alte Identität und hoffentliche meine vielen Traumata psychischer Natur und meine Selbstzweifel in ner anderen Galaxis zurück gelassen habe." Na wunderbar, wenn das eure Lebenserfahrung ist. Das wirst du aber von nem Transsexuellen Menschen nicht zu hören bekommen und schon gar nicht nach 2 Minuten Gespräch.
Ich weiß auch nicht wer bei dir der dumme Schwarze am Anfang ist. Ich kann mir Namen merken und für mich sieht nicht jder Schwarze gleich aus.
@Leuenkönig halt doch selber das Maul. Das ist genau der Punkt. Freut euch das es da ist und haltet die Fresse auch wenn die Darstellung das Letzte oder vielleicht sogar verletzend ist. Na genau. So ists richtig. Wir Frauen, Minoritäten, Schwule, Lesben, Transen und anderes Kroppzeug haben euch guten braven weißen heten schon genug Spielzeug weggenommen.
