Mass Effect: Andromeda: Bioware entschuldigt sich für die "nicht rücksichtsvollen" Dialoge des transsexuellen Charakters Hainly Abrams

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Sindri
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Re: Mass Effect: Andromeda: Bioware entschuldigt sich für die "nicht rücksichtsvollen" Dialoge des transsexuellen Charak

Beitrag von Sindri »

Wulgaru hat geschrieben: 06.05.2017 10:45 Um das kurz zu sagen, glaube ich das wir hier von Mücken reden die zu Elefanten gemacht werden und zwar zu sehr großen. Unsere Gesellschaft ist bedroht, nein unsere ganze Kultur und Zivilisation. Von was? Von LGBT-Aktivisten? Von SJWs auf Tumblr? Tut mir leid, das ist mir einfach zu sehr im Territorium der Phantasie (bzw. das was in den letzten 3-4 Jahren auf Youtube Kasse gemacht hat) und es gibt reale Bedrohungen in unserer Gesellschaft die ich als wesentlich bedrohlicher für "die Welt wie wir sie kennen" empfinde.
Naja, ich muss wieder auf das Beispiel Kanada zurück kommen. Tatsächlich muss man nicht den Teufel an die Wand malen aber falls das Gesetz durch gewunken werden sollte, dann soll eine falsche Anrede als Hatecrime zählen.
Löse ich damit die Diskriminierung von Minderheiten? Ist der Ansatz überhaupt hilfreich?
In der Diskussion um Jordan Peterson, stellen sich sogar Transgender auf die Seite von Peterson und sagen auch, daß dieses Gesetz niemanden helfen wird, ja sogar eher für Unverständnis sorgen wird.
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Wulgaru
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Re: Mass Effect: Andromeda: Bioware entschuldigt sich für die "nicht rücksichtsvollen" Dialoge des transsexuellen Charak

Beitrag von Wulgaru »

padi3 hat geschrieben: 06.05.2017 11:06
Wulgaru hat geschrieben: 06.05.2017 10:45 Um das kurz zu sagen, glaube ich das wir hier von Mücken reden die zu Elefanten gemacht werden und zwar zu sehr großen. Unsere Gesellschaft ist bedroht, nein unsere ganze Kultur und Zivilisation. Von was? Von LGBT-Aktivisten? Von SJWs auf Tumblr? Tut mir leid, das ist mir einfach zu sehr im Territorium der Phantasie (bzw. das was in den letzten 3-4 Jahren auf Youtube Kasse gemacht hat) und es gibt reale Bedrohungen in unserer Gesellschaft die ich als wesentlich bedrohlicher für "die Welt wie wir sie kennen" empfinde.
Macht man Kasse damit? Ich dachte, Kasse machen da eher andere.
Dann mal eine Frage bezüglich Kasse machen: Hat die Rockefeller Stiftung den Feminismus finanziell unterstützt?
Also es haben sich in den letzten Jahren dutzende Channels entwickelt die vielfach in den 100.000ern und höher sind und volles Rohr diese Anti-PC/Regressive-Left/Anti-SJW/Anti-Feminismus-Schiene fahren. Das war auf jeden Fall lukrativer als das Gegenteil zu tun. Wenn dann so eine "Branche" entsteht, muss sie selbstverständlich auch etwas dafür tun das sie sich selbst rechtfertigt. So werden in meinen Augen sehr viele Dinge sehr viel größer dargestellt als sie sind und es ist eine gewisse Realitätsblase entstanden (was ironischwerweise der Vorwurf ist, den man dem Gegenstand der Kritik auch macht). Ich finde das von außen recht spannend, weil viele dieser Leute auf Trump keine richtige Antwort hatten und haben, weil der einfach nicht in das Narrativ passt das Femnazis die Gesellschaft kontrollieren.

Zur Rockefeller-Stiftung und Kasse machen. Klingt so als wenn das eine rhetorische Frage ist. Gegenfrage allerdings für meine Begriffe: Ist der Feminismus eine Person die Kasse gemacht hat? Hat die Rockefeller-Stiftung individuelle Feministinnen reich gemacht? Das ist nämlich Kasse machen. Forschung und Aktivismus unterstützen ist keine Kasse machen. Aber eventuell habe ich da auch Unrecht und es läuft ein Programm von Rockefeller, das das Ziel hat 100 Feministinnen zu reichen Menschen zu machen. :wink:
billy coen 80
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Re: Mass Effect: Andromeda: Bioware entschuldigt sich für die "nicht rücksichtsvollen" Dialoge des transsexuellen Charak

Beitrag von billy coen 80 »

Wulgaru hat geschrieben: 06.05.2017 11:40
padi3 hat geschrieben: 06.05.2017 11:06
Wulgaru hat geschrieben: 06.05.2017 10:45 Um das kurz zu sagen, glaube ich das wir hier von Mücken reden die zu Elefanten gemacht werden und zwar zu sehr großen. Unsere Gesellschaft ist bedroht, nein unsere ganze Kultur und Zivilisation. Von was? Von LGBT-Aktivisten? Von SJWs auf Tumblr? Tut mir leid, das ist mir einfach zu sehr im Territorium der Phantasie (bzw. das was in den letzten 3-4 Jahren auf Youtube Kasse gemacht hat) und es gibt reale Bedrohungen in unserer Gesellschaft die ich als wesentlich bedrohlicher für "die Welt wie wir sie kennen" empfinde.
Macht man Kasse damit? Ich dachte, Kasse machen da eher andere.
Dann mal eine Frage bezüglich Kasse machen: Hat die Rockefeller Stiftung den Feminismus finanziell unterstützt?
Also es haben sich in den letzten Jahren dutzende Channels entwickelt die vielfach in den 100.000ern und höher sind und volles Rohr diese Anti-PC/Regressive-Left/Anti-SJW/Anti-Feminismus-Schiene fahren. Das war auf jeden Fall lukrativer als das Gegenteil zu tun. Wenn dann so eine "Branche" entsteht, muss sie selbstverständlich auch etwas dafür tun das sie sich selbst rechtfertigt. So werden in meinen Augen sehr viele Dinge sehr viel größer dargestellt als sie sind und es ist eine gewisse Realitätsblase entstanden (was ironischwerweise der Vorwurf ist, den man dem Gegenstand der Kritik auch macht). Ich finde das von außen recht spannend, weil viele dieser Leute auf Trump keine richtige Antwort hatten und haben, weil der einfach nicht in das Narrativ passt das Femnazis die Gesellschaft kontrollieren.

Zur Rockefeller-Stiftung und Kasse machen. Klingt so als wenn das eine rhetorische Frage ist. Gegenfrage allerdings für meine Begriffe: Ist der Feminismus eine Person die Kasse gemacht hat? Hat die Rockefeller-Stiftung individuelle Feministinnen reich gemacht? Das ist nämlich Kasse machen. Forschung und Aktivismus unterstützen ist keine Kasse machen. Aber eventuell habe ich da auch Unrecht und es läuft ein Programm von Rockefeller, das das Ziel hat 100 Feministinnen zu reichen Menschen zu machen. :wink:
Da stimmt nu aber nicht wirklich viel.

Erst mal schon wieder dieses groteske "Kasse machen"-Gerede. Natürlich gibt es auch viele Channels der pro-PC Seite. In einer anderen Diskussion wurden dir direkt welche genannt; da bist du dann darauf ausgewichen, dass du nicht nur irgendwelche Schrott-Channels genannt kriegen willst, obwohl das in Bezug auf die schiere Existenz gar nix zur Sache tut.

Und ich habe schon einmal darauf hingewiesen, dass es schon geradezu unfassbar grotesk ist, hier gerade der "Anti-PC"-Seite vorzuwerfen, in erster Linie da mitzuschwimmen um Kasse zu machen. Die kommen über YT-Channels nie hinaus. Oder hast du schon mal einen von denen durch Talkshows auf ARD oder ZDF tingeln sehen oder Kolumnen in großen Tageszeitungen gelesen? Aber wir erinnern uns ja noch alle an Anti-PC-Man XY, wie er für einen Twitter-Hashtag den hochdotierten Grimmepreis erhalten hat und seitdem gar für Bundesministerien, trotz keinerlei nachweisbarer Qualifikationen, als "Sachverständiger" z. B. beim Gleichstellungsbericht beschäftigt wurde.

Und ich habe auch schon einmal darauf hingewiesen, dass einige der Betreiber besagter Schrottchannels sogar Kanäle auf "Funk" gekriegt haben. Das ist Öffentlich Rechtlich betrieben. Die kassieren da Gelder aus öffentlichen Rundfunkgebühren. Und ob du es glaubst oder nich, bei Funk findet sich nicht ein einziger dieser pöhsen, geldgierigen Anti-PCler. Und bitte verdreh mir dies nicht wieder in solcher Form, wie beim letzten Mal! Nein, die Existenz der Öffentlich Rechtlichen stellt kein Problem dar; hab ich auch in der anderen Diskussion nie behauptet.

Auch dein Eindruck, dass da nur viel aufgeblasen wird, liegt zu nicht unerheblichen Teilen daran, dass du, wie man auch in dieser Diskussion sieht, in diesem Thema schlicht bestenfalls rudimentäre Kenntnisse hast. Das ist auch nicht schlimm; niemand kann über alles Bescheid wissen und schon gar nicht, wenn einen etwas gar nicht so massiv interessiert. Es ist aber immer höchst unangebracht, dann immer allem mit derartiger Süffisanz zu begegnen.

Hier wurde das Beispiel Kanada gebracht. Südlich davon, in den Staaten, geht es an den Colleges schon seit Jahren drunter und drüber. Das wird auch längst nicht nur von irgendwelchen YouTubern "hochgekocht". Da berichten in den USA schon längst auch die großen Medien drüber. Da sieht man längst eine hochgradig bedenkliche Entwicklung, bei der gerade dort, wo Wissen und Erkenntnis an oberster Stelle stehen sollten, von erschreckend großen, hochgradig radikalisierten Gruppen ganz offen gegen freie Meinung vorgegangen wird. Leute die Vorträge zu "nicht erwünschten" Themen halten wollen, können dies entweder nur mit Polizeischutz tun oder es wird gleich abgesagt. Und Berkley... naja, das war auch weit mehr als ein nur geringfügig eskalierter, eigentlich ja doch ganz friedlicher Protest von Studenten, so wie es in unseren Gazetten dargestellt worden ist. Da herrschten schon fast bürgerkriegsähnliche Zustände auf dem Campus.

Diese Kultur wird, wie leider vieles, auch seit einiger Zeit, peu à peu, in Europa importiert.

Manchmal nicht verkehrt, auch mal im Zweifel Berichte aus den betreffenden Ländern selbst zu lesen. Leider ist es nicht so, dass es alles, was nicht auf SPON zu lesen ist, auch nicht gibt.

Mit dem Trumpverweis hast du dir auch eher ins Knie geschossen. Dessen Wahlsieg konnten nämlich gerade die tendenziell Pro-PC eingestellten, sich selbst als links betrachtenden Medien (eigentlich sind sie wohl eher als postmodern Links einzuordnen, was mit traditionellem Links fast nichts mehr zu tun hat) kaum einordnen. Hatte schon seine Gründe, dass unmittelbar an das Wahlergebnis erst einmal jede Menge Artikel über "wütende, weiße Männer" in die Welt gerotzt wurden. Dass Trump zum einen auch viele Stimmen weiblicher Wähler bekommen hat und zum anderen vor allem aus der amerikanischen Arbeiterklasse, was wohl daran liegen könnte, dass Clintons ununterbrochene Frauen-sind-Opfer-und-wir-müssen-etwas-für-sie-tun-Lamentiererei diese Menschen in ihrer Lebenswirklichkeit und bei ihren Problemen nicht im geringsten erreichte, wurde dezent ignoriert und stattdessen diese Menschen ganz pauschal alle als zurecht abgehängte Hinterwäldler dargestellt. Ja ja, wenn die Arbeiterklasse nicht so wählen will, wie es die Eliten gerne hätten, wird mit den übelsten Ressentiments aus dunkelsten Tagen der Industrialisierung auf sie eingedroschen und (das ist ja der Knaller daran) das ganze als "Links" verkauft.

Dass gerade Menschen aus der Arbeiterklasse fast schon genötigt werden, einen Typen wie Trump zu wählen, der sich nu wirklich noch nie die Bohne aufrichtig um deren Belange gesorgt hat, das empfinde ich als die traurigste Quint Essenz aus dem Wahlergebnis und vor allem als ein echtes Armutszeugnis für die Demokraten, die (ähnlich wie hierzulande die SPD) in ihrem Identitätspolitikwahn eben dieses Kernklientel linker Politik voll und ganz aus den Augen verloren haben.

Leider war es dir aber in dem Zusammenhang scheinbar wichtiger, noch einmal den "Feminazi"-Strohmann zu platzieren. Mag sein, dass es da YouTuber gibt, die sich auf diesem Niveau daran abarbeiten. Die mir bekannten verwenden den Begriff aber weder auf YT noch in Blogs und wenn, dann nur in dem Zusammenhang, dass sie den Begriff als inhaltsleeren Kampfbegriff ablehnen. Was von denen kritisch thematisiert wird ist die Institutionalisierung des Feminismus'. Und die kann nun wirklich nicht geleugnet werden. Im derzeitigen Bundestag findest du keine Partei, die sich in Geschlechterpolitischen Angelegenheiten nich mehr (LINKE, SPD und vor allem Grüne) oder dezent weniger (CDU) klar feministisch positionieren.

Dadurch wurden Strkturen geschaffen, die entsprechende Denkweisen auch möglichst im Alltagsleben in den Vordergrund rücken bzw. möglichst alternativlos werden lassen sollen. Etwa im Berufsleben. Dort wo der Staat den direktesten Zugriff hat (öffentlicher Dienst z. B.) fuhrwerken Gleichstellungsbeauftragte herum. Hier gibt es, im Gegensatz zu dem von dir bemüht Hingestrickten, tatsächlich eine Ironie, wenn auch eine eher eklig anmutende. Denn für diese Posten wird Männern im Bundesgleichstellungsgesetz sowohl das aktive als auch das passive Wahlrecht vorenthalten. Damit ist auch der Fingerzeig perfekt, wessen Interessen diese Leute vorrangig zu vertreten haben. Um dies zu unterstreichen, gab es da etwa den Fall in Goslar (Monika Ebeling), die erst durch massiven Druck von Grünen und SPD ihres Amtes als Gleichstellungsbeauftragter enthoben wurde und dann noch ihren Posten als Kindergartenleiterin einbüßte, weil sie sich angeblich zu viel um Männerangelegenheiten gekümmert hatte (es handelte sich um etwa 20 % ihres Tätigkeitsvolumens).

Interessant auch die Geschichte in NRW. Dort ging es der Rot-Grünen Landesregierung mit dem Karrierefahrstuhl Frauenquote wohl nicht schnell genug. Daher wurde auf Landesebene das Gesetz (ich meine primär für den Polizeidienst) so umgeschrieben, dass die Formulierung sogar zulässt, geringerqualifizierte Frauen zu bevorzugen. Damit hatte man nun aber bei vielen Männern endgültig den Bogen überspannt. Mehr als 80 Männer klagten und bekamen in allen bisher gelaufenen Prozessen Recht. Die Richter stellten einen Verstoß gegen das GG fest.

Etliche der klagenden Männer wurden von Vorgesetzten massiv unter Druck gesetzt, die Klagen zurückzuziehen. Von oberster Stelle sollen sogar Geldangebote gemacht worden sein, wenn man von einer Weiterführung der Klage absieht.

Alles ein Riesenskandal, der gewiss deutlich mehr Aufmerksamkeit unserer Leitmedien verdient hätte und es auch wohl bekommen hätte, wäre das Grundthema nicht doch irgendwie... naja, halten eben PC.

Diese und zahlreiche andere artverwandte Dinge machen es für mich immer schwer verständlich, wie man dann (vorausgesetzt, man weiß überhaupt davon) immer daran geäußerte Kritik ständig mit dem Strohmann, da würden sich ständig irgendwelche Typen nur über die Herrschaft der Feminazis ereifern, wegwischen kann. Das sind Dinge, die müssen gar nicht aufgeblasen werden. Die sind auch so schon nicht ganz ohne. Und dann gerade dort das "Argument" zu bringen, da würde in erster Linie ein vermeintlicher Markt bedient, ist nicht nur groteske Realitätsverdrehung (auch wenn du es nicht glauben magst, aber für die andere Seite zu propagieren ist wesentlich lukrativer) sondern vor diesem Hintergrund auch schon ziemlich billige Polemik.
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Veldrin
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Re: Mass Effect: Andromeda: Bioware entschuldigt sich für die "nicht rücksichtsvollen" Dialoge des transsexuellen Charak

Beitrag von Veldrin »

Maxi Musterfrau 2.0 hat geschrieben: 05.05.2017 16:49 Oder wenn sowas bei rauskommt:

https://www.welt.de/debatte/kommentare/ ... siert.html

Und genau deshalb ist es richtig und wichtig, diesen Schwachsinn, als das zu bezeichnen, was er ist. Schwachsinn.
Was für Lauchs. Sorry darauf kann ich nicht ernsthaft eingehen. Diese Menschen sind einfach surreal. Wie kann man nur so verblödet sein?
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Maxi Musterfrau 2.0
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Re: Mass Effect: Andromeda: Bioware entschuldigt sich für die "nicht rücksichtsvollen" Dialoge des transsexuellen Charak

Beitrag von Maxi Musterfrau 2.0 »

Tja, sowas kannst dir nicht ausdenken. So ein Schwachsinn wird an einer renommierten deutschen Universität "gelehrt".
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