Kojima über Gewalt in Spielen
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lol
Wenn man jemanden ins Gesicht schlage, dann verändere, verletze, entstelle man dieses. Er würde gerne Spiele machen, die etwas derartiges zeigen
Also genau das gegenteil was wir hier in deutschland geboten bekommen (dank usk), was für eine ironie
Also genau das gegenteil was wir hier in deutschland geboten bekommen (dank usk), was für eine ironie
Re: lol
Darum ist in Deutschland gezeigte Gewalt gegen irgendwelche Monster vollkommen in Ordnung. Sind ja nur Monster, keine Menschen. Denen darf man gerne mal die Hauerfresse einschlagen und die Tentakel ausreissen, das ist schon in Ordnung.Ilove7 hat geschrieben: Also genau das gegenteil was wir hier in deutschland geboten bekommen (dank usk), was für eine ironie
Aber wehe, man sieht einen Blutstropfen, wenn man auf menschliche Gegner schiesst. Böööööööööööööse!
Ich warte zudem stündlich darauf, dass die Jugendschutzbehörden den Zugriff von deutschen IPs auf Gametap verbieten wollen, weil man dort das indizierte "Cannon Fodder" im freien Account spielen kann, den JEDER weltweit anlegen kann.
Kleiner Tip von mir ... Gametap.com aufsuchen, freien Account anlegen und haufenweise phöse, phöse Mörderkillerspiele zocken
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Re: lol
Es ist nur die Frage, ob mit einer solchen Darstellung der Gewalt auch wirklich das von ihm genannte Ziel erreicht wird. Ich glaube nicht, dass durch eine zunehmende realistische Darstellung von Verletzungen wirklich ein intensiveres Nachdenken über Gewalt erzeugt wird. Vielmehr müsste man dies durch eine intelligente Story erreichen, die wirklich dir Ursachen und Folgen eines Krieges aufzeigt um damit beim Spieler das Gewünschte Nachdenken zu erzielen.Wenn man jemanden ins Gesicht schlage, dann verändere, verletze, entstelle man dieses. Er würde gerne Spiele machen, die etwas derartiges zeigen.
[...]
Ich möchte, dass sie über die Natur der Gewalt und des Kriegs nachdenken - auch wenn es wenn es nur ein kleines bißchen ist.
Re: lol
Das ist richtig. Es kommt immer auf den Kontext an, in dem diese Gewaltdarstellung stattfindet. Selbst ausdrückliche Anti-Kriegsfilme wie Apocalypse Now! laufen Gefahr, bei der realistischen Darstellung von Gefechten und Verletzungen der Faszination der Gewalt zu erliegen. Gibt ja genügend Leute, die sich zB. Platoon nur wegen der "Action" anschauen, weil es "geil ist, wenn die Fetzen fliegen".CRA hat geschrieben:Es ist nur die Frage, ob mit einer solchen Darstellung der Gewalt auch wirklich das von ihm genannte Ziel erreicht wird. Ich glaube nicht, dass durch eine zunehmende realistische Darstellung von Verletzungen wirklich ein intensiveres Nachdenken über Gewalt erzeugt wird. Vielmehr müsste man dies durch eine intelligente Story erreichen, die wirklich dir Ursachen und Folgen eines Krieges aufzeigt um damit beim Spieler das Gewünschte Nachdenken zu erzielen.
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Kojima über Gewalt in Spielen
Schließe mich an.
Die Absicht von Kojima mag zwar eine edle sein. Ich denke jedoch nicht, dass eine schmerzverzerrte Fratze zum Nachdenken über Gewalt anregt. Das Gegenteil dürfte der Fall sein. So wird Gewalt eher noch konsumierbarer gemacht als es derzeit ohnehin schon der Fall ist.
Wenn die Grütze im Schädel rotieren soll, dann doch am besten, indem man etwas minimalistischer und subtiler in der gesamten Konzeption vorgeht. Beispiel: Defcon.
Die Absicht von Kojima mag zwar eine edle sein. Ich denke jedoch nicht, dass eine schmerzverzerrte Fratze zum Nachdenken über Gewalt anregt. Das Gegenteil dürfte der Fall sein. So wird Gewalt eher noch konsumierbarer gemacht als es derzeit ohnehin schon der Fall ist.
Wenn die Grütze im Schädel rotieren soll, dann doch am besten, indem man etwas minimalistischer und subtiler in der gesamten Konzeption vorgeht. Beispiel: Defcon.
Zuletzt geändert von geronimoe am 03.01.2008 15:04, insgesamt 1-mal geändert.
Der Mensch spielt nur, wo er in voller Bedeutung des Wortes Mensch ist, und er ist nur da ganz Mensch, wo er spielt.
Das ist ja mal interessant ich habe vor kurzem ein bericht gelesen in dem sich ein Psychologe massiv gegen das Schneiden von Videospielen ausgesprochen habe. Laut seiner Theorie würde ein geschnittenes spiel in dem die Leute nicht bluten und nach dem Tot sofort verschwinden Psychologisch gesehen viel schlimmer sein als ein nicht geschnittenes. Da man bei Cut spielen mit den folgen seiner eigenen Gewalttat nicht konfrontiert wird und so die Abstumpfung gefördert wird !
Ist ja im Endeffekt fast die selbe Intention die auch hideo verfolgt !
Vielleicht ist da was dran in keinem anderem Land gibt es mehr Cut spiele als hier und in keinem anderen Land gibt es mehr Amokläufe als hier !
Ist ja im Endeffekt fast die selbe Intention die auch hideo verfolgt !
Vielleicht ist da was dran in keinem anderem Land gibt es mehr Cut spiele als hier und in keinem anderen Land gibt es mehr Amokläufe als hier !
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Re: lol
Normalerweise sollte mir als großer Hideo-Fan zu diesem Thema selber was einfallen aber besser hätte ich es selber nicht in Sätzen fassen können.Kojima hat geschrieben:Wenn man jemanden ins Gesicht schlage, dann verändere, verletze, entstelle man dieses. Er würde gerne Spiele machen, die etwas derartiges zeigen.
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Ich möchte, dass sie über die Natur der Gewalt und des Kriegs nachdenken - auch wenn es wenn es nur ein kleines bißchen ist.
CRA hat geschrieben:
Es ist nur die Frage, ob mit einer solchen Darstellung der Gewalt auch wirklich das von ihm genannte Ziel erreicht wird. Ich glaube nicht, dass durch eine zunehmende realistische Darstellung von Verletzungen wirklich ein intensiveres Nachdenken über Gewalt erzeugt wird. Vielmehr müsste man dies durch eine intelligente Story erreichen, die wirklich dir Ursachen und Folgen eines Krieges aufzeigt um damit beim Spieler das Gewünschte Nachdenken zu erzielen.
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Vielleicht soll das auch nur eine Anspielung auf die neuen Themen in seinem Spiel sein.
Also realistische Gewaltdarstellung als abschreckendes Stilmittel, passend zur MGS-typischen Anti-Kriegs Thematik. Yeah, ich freu mich schon ^^
[img]http://img292.imageshack.us/img292/7335/userbar609565sx4.gif[/img]
warum ist noch niemand in deutschland auf die idee gekommen, v or allem bei der diskussion um "killerspiele", dass ein täter sagt "also in den computerspielen ist nie "blut" geflossen, wenn ich mit einem messer zugestochen habe. im gegenteil, wenn z.b. in half life (dt.) auf wissenschaftler und zivilisten geschossen wird, setzen sich diese einfach hin. woher soll ich denn wissen, dass bei einer schuss-/stichverletzung blut fliesst."
wenn ich einen shooter spiele, sollen schon die auswirkungen meines tuns realitätsnah zu sehen sein. nicht um der gewalt wegen, sondern weil es in rl so ist.
wenn ich einen shooter spiele, sollen schon die auswirkungen meines tuns realitätsnah zu sehen sein. nicht um der gewalt wegen, sondern weil es in rl so ist.
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johndoe464488
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Re: lol
Dem ist nichts mehr beizufügen!CRA hat geschrieben: Es ist nur die Frage, ob mit einer solchen Darstellung der Gewalt auch wirklich das von ihm genannte Ziel erreicht wird. Ich glaube nicht, dass durch eine zunehmende realistische Darstellung von Verletzungen wirklich ein intensiveres Nachdenken über Gewalt erzeugt wird. Vielmehr müsste man dies durch eine intelligente Story erreichen, die wirklich dir Ursachen und Folgen eines Krieges aufzeigt um damit beim Spieler das Gewünschte Nachdenken zu erzielen.

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insignific@nce
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ich weiß schon was du meinst, aber ich glaube genau das ist das, was er [der verfasser des zitats] kritisiert. dass die leute das "einfach" machen aber net drüber nachdenken. stell dir mal vor in gta wärs wirklich so ... dann würdest du wahrscheinlich eher zur schusswaffe greifen als zum baseballschläger oder kettensäge. ich meine.. letztendlich gehts natürlich immer um mord, aber mit der schusswaffe wäre es doch um einiges "humaner" als mit nem baseballschläger (okay der satz klingt krank XD). aber in dem in dir das vorgeht "ich möchte das nicht sehen, ich erschieß ihn lieber, das ist net so qualvoll und geht schneller [das sterben]", zeigst du ja schon, dass du eben doch empathisch mit dem opfer verbunden bist.kindra2004 hat geschrieben: Ich will doch nicht sehen wie ich das Gesicht eines KI-Schergens zerschmettere. Ich will ihm in z.B GTA kurz eine mit dem Baseballschläger aufm schädel kloppen und dann liegt der mit bisl blut aufm boden. Aber entstellen Oo
ich glaube bei einem nicht unbeträchtlichen teil der erwachsenen (ich sag mal über 22-23 jährigen) könnte das wirklich funktionieren. das man es halt einfach nicht macht, weils sich nicht gehört bzw weil man es zu krass/abstoßend/unmenschlich findet.
bei den kiddies die von ihren eltern die spiele gekauft kriegen ist das natürlich fatal, weil die sehn dann nur "goiiiilll .. guck ma wie dem sein gesicht zermatscht ist".
edit: achso da fällt mir was ein, wos mir in nem spiel schon mal so gegangen ist: das war glaub bei splinter cell 1 oder 2. da hab ich ne wache einfach erschossen weil ich zu faul war se auszunocken, und in ihrem memorystick war dann ein brief der frau des mannes. dass sie auf ihn wartet und die dann zusammen mit dem geld, dass er bekommt wegfliegen können und das alles hintersichlassen und dass sie schwanger sei (oder sowas ähnliches). ab da hab ich mir mühe gegeben, die "einfachen" wachen nurnoch auszuknocken XD
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masshiro_no
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Mein Persönliche Meinung dazu ist, dass realistische Gewaltdarstellung nicht zum denken anregt!
Ich sehe es an mir und einen Kumpel... Wir können in Games echt Sardistische Arschlöcher sein ^^ Weils einfach mal bock macht das Superarschloch in Games zu spielen. Gerade bei sowas wie Mafia kommt der kleine Don in uns raus
Aber wenn so eine realistische darstellung möglich wäre mit Gesicht zertrümmern etc dann wüsste ich das wir eine neue Art markenzeichen erlangen würden
Antihelden in Games sind cool die zuerst zutreten und dann fragen (Siehe Blood Omen 2 im knast
) aber wenn man es noch selber machen darf, wird nicht drüber nachgedacht, da man nicht wirklich jemand verletzt, lässt man einfach die Sau raus im gegensatz zu den Assis die es nötig haben Rentner in U-Bahn Stationen zusammenzuschlagen...
Und die haben zu 100% keine realistische Gesicht zermatsch Software konsumiert
ENTE UND PASTA
Übrigens bin ich 26, nicht das jemand auf dumme Ideen wegen meines Vorredners kommt mit den kiddies
Hemmschwellen kenne ich in Games nicht, wenner es verdient hat muß er halt leiden vor allem wenn er in MEINEM AUTO saß das ich mir eben klauen wollte 
Ich sehe es an mir und einen Kumpel... Wir können in Games echt Sardistische Arschlöcher sein ^^ Weils einfach mal bock macht das Superarschloch in Games zu spielen. Gerade bei sowas wie Mafia kommt der kleine Don in uns raus
Aber wenn so eine realistische darstellung möglich wäre mit Gesicht zertrümmern etc dann wüsste ich das wir eine neue Art markenzeichen erlangen würden
Antihelden in Games sind cool die zuerst zutreten und dann fragen (Siehe Blood Omen 2 im knast
Und die haben zu 100% keine realistische Gesicht zermatsch Software konsumiert
ENTE UND PASTA
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