For Honor: Ubisoft verteidigt Angebot und Umfang der Mikrotransaktionen
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Re: For Honor: Ubisoft verteidigt Angebot und Umfang der Mikrotransaktionen
Ich bin ein einfacher Mann, ich habe einfache Regeln:
Wenn du dich genötigt siehst, etwas in der Öffentlichkeit zu "erklären", "rechtfertigen" oder sogar "verteidigen", dann war es Scheisse.
Wenn du dich genötigt siehst, etwas in der Öffentlichkeit zu "erklären", "rechtfertigen" oder sogar "verteidigen", dann war es Scheisse.
- 4P|Benjamin
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Re: For Honor: Ubisoft verteidigt Angebot und Umfang der Mikrotransaktionen
Wie z.B. Obamacare oder der Bau von Flüchtlingseinrichtungen.Sir Richfield hat geschrieben: ↑24.03.2017 09:50 Ich bin ein einfacher Mann, ich habe einfache Regeln:
Wenn du dich genötigt siehst, etwas in der Öffentlichkeit zu "erklären", "rechtfertigen" oder sogar "verteidigen", dann war es Scheisse.
Re: For Honor: Ubisoft verteidigt Angebot und Umfang der Mikrotransaktionen
Jain oder "Das kommt darauf an"Sir Richfield hat geschrieben: ↑24.03.2017 09:50 Ich bin ein einfacher Mann, ich habe einfache Regeln:
Wenn du dich genötigt siehst, etwas in der Öffentlichkeit zu "erklären", "rechtfertigen" oder sogar "verteidigen", dann war es Scheisse.
Manches ist erklärungsbedürftig und erschliesst sich nicht sofort. Manches ist gut und sinnvoll, muss aber erst gegen öffentlichen Widerstand gerechtfertigt oder verteidigt werden. Aber, ganz großes AAAAAAAAAAAAAAAAber ... simple Consumer Produkte wie Videospiele oder DLC für Videospiele, gerade von einem Anbieter für Massen-Mainstream-Produkte wie Ubisoft, sollten vom Anbieter weder erklärt, noch verteidigt werden müssen. Sie müssen selbsterklärend sein. Wenn das trotzdem passiert, dann ist wirklich etwas schiefgelaufen.
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- Sir Richfield
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Re: For Honor: Ubisoft verteidigt Angebot und Umfang der Mikrotransaktionen
Eure Wertungen.4P|Benjamin hat geschrieben: ↑24.03.2017 09:56Wie z.B. Obamacare oder der Bau von Flüchtlingseinrichtungen.Sir Richfield hat geschrieben: ↑24.03.2017 09:50 Ich bin ein einfacher Mann, ich habe einfache Regeln:
Wenn du dich genötigt siehst, etwas in der Öffentlichkeit zu "erklären", "rechtfertigen" oder sogar "verteidigen", dann war es Scheisse.![]()
Re: For Honor: Ubisoft verteidigt Angebot und Umfang der Mikrotransaktionen
erst einmal ging es darum, dass für dich bezahlinhalte zusätzlicher inhalt sind, den es sonst nicht geben würde. das ist in der sache richtig, du kannst dabei aber den preis und tatsächlichen mehrwert nicht einfach ausklammern.4P|Benjamin hat geschrieben: ↑24.03.2017 09:39Es ging aber nicht darum, ob die Publisher ihren Spielern einen Gefallen tun oder um den Preis bestimmter Inhalte, sondern darum, ob man für 60 Euro ein vollwertiges Spiel erhält.monotony hat geschrieben: ↑24.03.2017 09:12oh ja, sie tun einem richtig gehend einen gefallen, wenn sie kostümpakete anbieten, die umgerechnet ~35€ kosten.4P|Benjamin hat geschrieben: ↑24.03.2017 07:59Ohne Bezahlinhalte gäb's halt einfach weniger Inhalte [...]
meiner ansicht nach nicht. ich habe auch einen ganz anderen anspruch an die inhaltliche qualität einer singleplayer kampagne. die spielzeit beider modi können imho nur schwerlich miteinander verglichen werden. kompetitiv kannst du auch mit wenig inhalt lange spaß haben. ich bezahle aber den entwicklungsaufwand, nicht meine individuelle spielzeit.4P|Benjamin hat geschrieben: ↑24.03.2017 09:39For Honor ist vor allem ein Multiplayerspiel mit potentiell mindestens dem Zehnfachen der Spielzeit der Kampagne, von daher steckt inhaltlich mehr als genug drin.monotony hat geschrieben: ↑24.03.2017 09:12was bei for honor mit seiner 4-5h kampagne und fehlenden dedizierten servern jetzt auch nicht sonderlich viel ist.4P|Benjamin hat geschrieben: ↑24.03.2017 07:59[...] - trotzdem bekommt man für 60 Euro hier so viel, wie man sonst eben ohne Mikrotransaktionen bekommen würde.
anderenfalls wäre world of warcraft über die jahre das günstigste schnäppchen überhaupt, so viel zeit wie ich in dem spiel verbracht habe. und dennoch empfinde ich die monatlichen gebühren, microtransactions und addon-preise als viel zu hoch.
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Re: For Honor: Ubisoft verteidigt Angebot und Umfang der Mikrotransaktionen
Sir Richfield hat geschrieben: ↑24.03.2017 10:02Eure Wertungen.4P|Benjamin hat geschrieben: ↑24.03.2017 09:56Wie z.B. Obamacare oder der Bau von Flüchtlingseinrichtungen.Sir Richfield hat geschrieben: ↑24.03.2017 09:50 Wenn du dich genötigt siehst, etwas in der Öffentlichkeit zu "erklären", "rechtfertigen" oder sogar "verteidigen", dann war es Scheisse.![]()
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Re: For Honor: Ubisoft verteidigt Angebot und Umfang der Mikrotransaktionen
Dazu nur kurz anmerkend:
Dass ein Charakter-Umzug oder eine Charakter-Umbenennung NATÜRLICH NICHT Kosten in Höhe von 20 Euro erzeugen, muss man wohl nicht erklären. Hier entstehen, wenn überhaupt, Kosten pro Datenbank-Änderungen in Höhe von wenigen, sehr, sehr kleinen Cent-Bruchteilen. Aaaaaber ... diese Komfort-Features kosten halt 20 Euro, damit Hinz und Kunz nicht vor lauter Langeweile alle zwei Sekunden Chars umziehen und Chars umbenennen. Die 20 Euro sind klar als Hürde konzipiert, um möglichen Mißbrauch zu erschweren.
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Re: For Honor: Ubisoft verteidigt Angebot und Umfang der Mikrotransaktionen
Vielleicht sollte man aber auch mal den Standpunkt in Erwägung ziehen, dass es eben wirklich nicht mehr mit 50€ Startpreis und ohne DLC's geht. Zumindest ohne dass die Folgekosten einen Später auffressen. (Vor allem in Zeiten wo quasi niemand mehr die 50€ direkt zahlt sondern oft einfach kurz gewartet wird und dann sind wir bei 30€).Kajetan hat geschrieben: ↑24.03.2017 09:47 Nur sollte man nicht so tun, als ob ohne DLC die Publisher pleite gehen und es ohne DLC keine schicken AAA-Spiele mehr geben wird. Denn DAS stimmt schlichtweg NICHT. DLC dient AUSSCHLIESSLICH der Umsatzsteigerung, um die Interessen der Anleger bedienen zu können. Mehr steckt nicht dahinter.
Klar steckt sich EA usw. noch einiges an Geld ein (Wirtschaftsunternehmen und so), aber wir können doch nicht naiv steif und fest davon ausgehen, dass die Kosten für die Entwicklung über die Jahre gleich geblieben sind und somit auch der Preis eines Spiels. Zwar hat CD-Project-RED ein super Kostenmanagement gehabt (sehr billige Büromiete, Sponsorgelder, Team arbeitet frewillig unbezahlt länger, Entwickler sind mit Leib und Seele dabei, sehr effektives Marketing mit geringen Kosten, kein laufenden Serverkosten, jedoch pleite wenn Witcher3 floppt (Quelle Fabian Döhla)), aber das kann man einfach nicht von jedem Studio erwarten.
Re: For Honor: Ubisoft verteidigt Angebot und Umfang der Mikrotransaktionen
Natürlich geht das. Siehe TW3. Oder Skyrim. Da war der DLC entweder kostenlos (damit man dem DLC verlangenden Kunden-Mob halt DLC anbieten kann) oder er kam in Form arbeitsaufwendiger und inhaltlich umfangreicher Addons.
Der DLC in For Honor, das ist wirklich nichts weiter als eine billig produzierte, umsatz- und gewinnmaximierende Maßnahme, wie man sie in vielen Spielen der Majors antrifft. Gerade in MP-Spielen, die ja um Größenordnungen preiswerter herzustellen sind als aufwendige, umfangreiche Rollenspiele. NÖTIG, um den Anbieter als gewinnbringendes (!) Unternehmen zu erhalten, ist NICHTS davon.
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Re: For Honor: Ubisoft verteidigt Angebot und Umfang der Mikrotransaktionen
Warum sollte ich als Kunde für Missmanagement zahlen?DoktorDoh hat geschrieben: ↑24.03.2017 10:42Vielleicht sollte man aber auch mal den Standpunkt in Erwägung ziehen, dass es eben wirklich nicht mehr mit 50€ Startpreis und ohne DLC's geht. Zumindest ohne dass die Folgekosten einen Später auffressen. (Vor allem in Zeiten wo quasi niemand mehr die 50€ direkt zahlt sondern oft einfach kurz gewartet wird und dann sind wir bei 30€).
Und wenn Ubisoft die Server nicht warten will, es gibt da eine längst vergessene magische Kunst, mit der der Spieler in die Lage versetzt wird zu spielen, ohne dass das den Publisher Geld kostet.
Der Gedanke ist nicht falsch, dass Publisher das Problem haben, dass zwar die Herstellungskosten steigen, aber "der Markt" Preise jenseits der 60,-€ exponentiell weniger akzeptabel findet.
Das darf aber nicht als Ausrede dafür gelten, den Kunden mit solchen DLC Preisen, bzw. dem Preis für ein "vollständiges" Spiel verarschen zu wollen.
Supertraurig werde ich dann, wenn der selbsternannt mündige Kunde dem Publisher da noch die Arbeit abnimmt.
Re: For Honor: Ubisoft verteidigt Angebot und Umfang der Mikrotransaktionen
Und wäre genau dieses TW3 gefloppt, hätte man laut Fabian Döhla CD-Project-Red schließen müssen. Das erklär jetzt mal deinenm Boss und den Investoren :wink:
Da gebe ich dir Recht. Wie man nun an das zusätzliche Geld kommen will ist oft nicht schön. Jedoch macht es mir bei 4Honor (um was es hier ja geht) wie schon oft erwähnt eben nichts aus, wenn man für 2,99€ nen Skin bekommt, einfach weil ich ihn selber nie kaufen werden. Bei mir bleibt 4Honor immer bei seinen 45€ Anschaffungskosten und es wird von meiner Seite aus kein weiteres Geld in das Spiel fließen (vielleicht die DLC Charaktere wenn Preis / Leistung stimmt, mal schauen)Sir Richfield hat geschrieben: ↑24.03.2017 10:55 Der Gedanke ist nicht falsch, dass Publisher das Problem haben, dass zwar die Herstellungskosten steigen, aber "der Markt" Preise jenseits der 60,-€ exponentiell weniger akzeptabel findet.
Das darf aber nicht als Ausrede dafür gelten, den Kunden mit solchen DLC Preisen, bzw. dem Preis für ein "vollständiges" Spiel verarschen zu wollen.
Supertraurig werde ich dann, wenn der selbsternannt mündige Kunde dem Publisher da noch die Arbeit abnimmt.
Zuletzt geändert von DoktorDoh am 24.03.2017 11:00, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: For Honor: Ubisoft verteidigt Angebot und Umfang der Mikrotransaktionen
Um es mit Carter Burke zu sagen: Sowas nennt man dann Pech, Ripley.
Oder auch Marktwirtschaft. Wer nicht für den Kunden produziert oder keine findet, der geht unter. If you don't like the heat, stay out of the kitchen.
Spieler kramen immer eine soziale Ader aus, wenn es sie nur ausreichend Emotion in ihr Hobby stecken.
Wenn man den Gedankengang weiterführen würde, btw. müsste man MIR ja dann Schuld am Untergang geben, weil ich The Witcher 3 nicht gekauft habe.
Dass mich das Spiel schlicht nicht interessiert, kann ja kein Grund sein, das Studio nicht zu retten, oder?
Re: For Honor: Ubisoft verteidigt Angebot und Umfang der Mikrotransaktionen
Ich sehe hier jetzt keinen Zusammenhang zu DLC.
CDP ist ein kleines Unternehmen, welches immer VON EINEM Projekt abhängig ist. Dieses Projekt muss kommerziell ein Erfolg werden. Wenn nicht, war es das, gleichgültig ob mit oder ohne kostenpflichtigen DLC.
Ubisoft ist hingegen ein Major Publisher, der jedes Jahr eine ganze Reihe von Pferden ins Rennen schickt. Wenn da mal eines dieser Pferde auf der Zielgeraden strauchelt, dann ist das zwar sehr ärgerlich, gerade bei teuren Produktionen, die Firma wird davon aber nicht existenziell bedroht. Weil Ubisoft noch andere Spieleveröffentlichungen im Rennen hat und Flops damit ausgleichen kann.
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Re: For Honor: Ubisoft verteidigt Angebot und Umfang der Mikrotransaktionen
CDP hat darauf gesetzt das alles ohne DLC und MTA klappt. Es hat geklappt. Die Frage ist nun, was wäre passiert wenn sie MTA eingebaut hätten. Sie wären wohl unbeliebter bei den hardcore Spielern geworden, aber der Gewinn wäre vielleicht am Ende höher gewesen. Das ist nun eben dann eine Entscheidung die vom Management gefällt werden muss. Ich selber bin froh, dass man sich gegen den (eventuell) Potentiellen Gewinn entschieden hat und den Spieler an sich in den Fokus stellt. Jedoch sehe ich das nicht als selbstverständlich an, wie es wohl 80% aller Leute hier tun. Wirtschaft bleibt Wirtschaft und ich kann verstehen wenn man den Gewinnoptimierungsweg gehen möchte. Gut finde ich es deswegen aber nicht.
Re: For Honor: Ubisoft verteidigt Angebot und Umfang der Mikrotransaktionen
Wenn das Spiel ganz grundsätzlich zu wenig Kaufinteresse auslöst, nützt Dir auch all der DLC-Kram nichts. DLC ist nichts weiter als eine zusätzliche (!) umsatzsteigernde Maßnahme, um bei kommerziell eh schon erfolgreichen Spielen noch zusätzlich (!) Umsatz rausziehen zu können. DLC rettet kein Spiel vor dem Flop, denn wenn ich grundsätzlich zu wenig Käufer finde, kann DLC diesen fehlenden Umsatz niemals ausgleichen. So funktioniert DLC nicht
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