*seufz*Scorcher24_ hat geschrieben:Versuch bitte erst gar nicht Cheater zu verteidigen.
Blizzard Entertainment: Rechtsstreit gegen Bossland (Bot-Entwickler) gewonnen
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Re: Blizzard Entertainment: Rechtsstreit gegen Bossland (Bot-Entwickler) gewonnen
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Re: Blizzard Entertainment: Rechtsstreit gegen Bossland (Bot-Entwickler) gewonnen
Ja aber dann die eigenen (DLC'S) auchwinkekatze hat geschrieben: Eingriffe in das Wirtschaftssystem bedeuten immer auch massive Auswirkungen auf die Balance des Spiels. Deshalb ist der einzig richtige Weg bots zu bannen.
- winkekatze
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Re: Blizzard Entertainment: Rechtsstreit gegen Bossland (Bot-Entwickler) gewonnen
kann sein, ich bin seit dem Ende von TBC komplett raus und habe das Spiel seitdem nicht mehr angefasstan_druid hat geschrieben:Ja aber dann die eigenen (DLC'S) auchwinkekatze hat geschrieben: Eingriffe in das Wirtschaftssystem bedeuten immer auch massive Auswirkungen auf die Balance des Spiels. Deshalb ist der einzig richtige Weg bots zu bannen.
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CritsJumper
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Re: Blizzard Entertainment: Rechtsstreit gegen Bossland (Bot-Entwickler) gewonnen
Kajetan, um das kurz anders zu verdeutlichen: Spieler wollen Spielen. Ingame-Handel und Währung gehört auf eine gewisse Art zum Spiel. Verdient wird in dem Game die Währung in der Regel durch Aktionen des Spielers.Kajetan hat geschrieben:Grad andersrum. Du kannst jeden wirtschaftlichen Aspekt in einem MMO kontrollieren. Weil Du der große Zampano bist, der jeden Furz in diesem MMO regelt.ChrisJumper hat geschrieben: Demnach halte ich es ganz bestimmt auch für unmöglich in einem MMO etwas zu erreichen was schon nicht unbedingt im realen Leben klappt.
Die MMO Besitzer können jetzt die Drop-Raten drehen, die Tausch-Wechselkurse besteuern.. aber leider nicht wirklich das Bot-Gameplay weil fast jeder Turing-Test eines guten Bots versagen könnte. Genau das ist der Punkt warum die Botter im Vorteil sind. Es müssten Menschen da sein die Zwangs-Richterlich nachweisen das gerade sich nicht Spieler X an der Tastatur befindet, sondern Bot Y.
Selbst das ist Unmöglich weil ein guter Bot (ich lasse mal Micorsofts-Telemetrie-Printing außen vor!), könnte einfach die Eingaben von Spieler X zur echten Spielzeit mit schneiden und Teile davon in seinen Bot-Play einmischen, oder eben live kopieren (was nur ganz selten geht.. aber in der Regel gibt es auch echte menschliche Spieler die halt per Hand farmen..).
Du kannst machen was du möchtest, wenn jemand 10 oder 60% der Clienten einer Wirtschaft kontrolliert, was Angebot und Nachfrage betrifft, kann er mit den Preisen spielen, entweder indem er auch mehr Angebot oder mehr Nachfrage vortäuscht.
Es kostet einen Botter im Idealfall nichts. Da hat man als einzelner Betreiber immer den Nachteil, alleine weil versucht wird an einer zentralen Stelle auszuwerten wohingegen ein Botter die Logik an viele einzelne kleine Clients verteilen kann.
Zum Thema echtes leben.. wir hatten doch das mit Alexa und dem Reporter und dem Puppenhaus. Es ist nur eine Frage der Gestaltung, ob der Reporter durch ein Mikro einen kauf bei den Kunden zum Zeitpunkt X los tritt oder das direkt durch Werbung macht.... wer schaut denn den Kunden bitte wie in den Kopf und entscheidet ob das Eigeninteresse war oder eine KI, welche die Wünsche eines eventuellen Kunden manipuliert??
Natürlich kann man Werte vernichten, Steuern erheben, an den Preisen drehen... aber glaub mir die Bots reagieren da anders drauf, die erwischt man nicht. Die Kunden hingegen die wirklich spielen leiden sehr sehr stark darunter. Die Bots könnten auch dauernd von den eigenen Spielern lernen und sich sogar ein Verhalten abschauen...... da kann man nichts machen. Es ist Hopfen und Malz verloren.
Das Problem liegt halt an der Gemeinschaft die versucht etwas als Zahlungsmittel zu verwenden mit einem größeren Rahmen. Hätte diese Ingame-Wirtschaft einfach nicht mehr die Möglichkeit einer Wirtschaft, jeder nur sein eigenes Konto und keine Möglichkeit einer Transaktion. Gäbe es das Problem gar nicht.
"Ich gewinne aber lieber den Informationskrieg als einen Moralwettstreit." Tara Mcgowan
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unknown_18
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Re: Blizzard Entertainment: Rechtsstreit gegen Bossland (Bot-Entwickler) gewonnen
Und damit killst du auch einen großen Teil des zusammen spielens. Black Desert Online macht genau das und u.a. deswegen fühlt es sich wie ein Solo Online RPG an und nicht wie ein MMO, das es sein will... wobei es auch ausgerechnet Sandbox sein will, wo das noch mehr widerspricht.ChrisJumper hat geschrieben:Hätte diese Ingame-Wirtschaft einfach nicht mehr die Möglichkeit einer Wirtschaft, jeder nur sein eigenes Konto und keine Möglichkeit einer Transaktion. Gäbe es das Problem gar nicht.
Das wirkliche Problem sind einzig und allein die Spieler, die nicht ehrlich spielen können und zu Bots greifen. Den Fehler beim Spiel zu suchen ist da echt das letzte. Das wirkliche Übel kann man ruhig beim Namen nennen: es sind die Cheater und nur diese.
Würden alle ehrlich spielen gäbe es weder Cheater noch Gold Seller (welche auch zu Bots greifen), weil wo keine Nachfrage da kein Angebot für Gold Seller, denn auch Gold Käufer sind nichts anderes als Cheater. Da ist es aber noch schlimmer, denn da werden nicht die Gold Käufer beschimpft sondern die Gold Seller und die Gold Käufer sind schön im Schatten.
Absolut alles ist nur wegen den Cheatern und egal ob etwas gegen sie getan wird oder auch nicht, es leiden immer die ehrlichen Spieler darunter. Im Beispiel von Black Desert Online unter kastrierten Funktionen, die mal völlig normal in dem Genre waren.
Re: Blizzard Entertainment: Rechtsstreit gegen Bossland (Bot-Entwickler) gewonnen
Eine problematische MMO-Wirtschaft ist allerdings nicht zwangsweise Schuld der Goldfarmer.Balmung hat geschrieben:Und damit killst du auch einen großen Teil des zusammen spielens. Black Desert Online macht genau das und u.a. deswegen fühlt es sich wie ein Solo Online RPG an und nicht wie ein MMO, das es sein will... wobei es auch ausgerechnet Sandbox sein will, wo das noch mehr widerspricht.ChrisJumper hat geschrieben:Hätte diese Ingame-Wirtschaft einfach nicht mehr die Möglichkeit einer Wirtschaft, jeder nur sein eigenes Konto und keine Möglichkeit einer Transaktion. Gäbe es das Problem gar nicht.
Das wirkliche Problem sind einzig und allein die Spieler, die nicht ehrlich spielen können und zu Bots greifen. Den Fehler beim Spiel zu suchen ist da echt das letzte. Das wirkliche Übel kann man ruhig beim Namen nennen: es sind die Cheater und nur diese.
Würden alle ehrlich spielen gäbe es weder Cheater noch Gold Seller (welche auch zu Bots greifen), weil wo keine Nachfrage da kein Angebot für Gold Seller, denn auch Gold Käufer sind nichts anderes als Cheater. Da ist es aber noch schlimmer, denn da werden nicht die Gold Käufer beschimpft sondern die Gold Seller und die Gold Käufer sind schön im Schatten.
Absolut alles ist nur wegen den Cheatern und egal ob etwas gegen sie getan wird oder auch nicht, es leiden immer die ehrlichen Spieler darunter. Im Beispiel von Black Desert Online unter kastrierten Funktionen, die mal völlig normal in dem Genre waren.
Nehmen wir das offensichtlichste Beispiel, sieh dir WoW's inflation an: Ich habe das Spiel damals nicht gespielt, aber dank meiner WoW-spielenden Familie damals einiges mitbekommen. Zum Beispiel, dass Gold tatsächlich mal etwas wertvolles war. Ein par Addons später lief jeder mit zehntausenden Goldstücken rum.
Es ist ein Problem, wenn Leute Gold kaufen wollen. Die Wirtschaft ist völlig für den Eimer, und es gibt kein Pacing beim Geldverdienen. Das ist keine 'fehlende Moral'. Wenn ich ein normales, gut gemachtes RPG spiele, will ich doch auch kein Geld ercheaten, obwohl es kinderleicht wäre. Ganz einfach, weil ein gut funktionierendes Spiel aus einem ganz bestimmten Grund so zusammengebaut ist, wie es ist. Das ist bei MMO's Wirtschaft allerdings nicht der Fall, sie funktioniert nicht richtig. Es geht glatt so weit, das viele Spieler sogar Geld ausgeben, um sich um die empfundenen Probleme herumzucheaten!
Und warum will Blizzard die Wirtsachft nicht verbessern? Vermutlich entweder, weil sie es nicht können, oder einfach Angst haben, etwas in ihrer MMO-Melkmaschine kaputtzumachen. An Blizzard solltest du in erster Linie deine Kritik richten, denn die haben den Schlamassel gebaut, in dem Botgeschichten erblühen.
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Re: Blizzard Entertainment: Rechtsstreit gegen Bossland (Bot-Entwickler) gewonnen
Eher die Ungeduld der Leute, die alles sofort haben müssen.Temeter hat geschrieben: An Blizzard solltest du in erster Linie deine Kritik richten, denn die haben den Schlamassel gebaut, in dem Botgeschichten erblühen.
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unknown_18
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Re: Blizzard Entertainment: Rechtsstreit gegen Bossland (Bot-Entwickler) gewonnen
Darum ging es ja aber ChrisJumper anscheinend nicht, sondern nur um Cheater, die diese Wirtschaft kaputt machen können.Temeter hat geschrieben:Eine problematische MMO-Wirtschaft ist allerdings nicht zwangsweise Schuld der Goldfarmer.
Du bist ja auch ein normaler Spieler, Cheater cheaten einfach nur weil sie es können, deren Motive sind absolut primitiv. Gut, bei Gold Käufern muss man in der Tat etwas relativieren, aber auch da gibt es genug die einfach Gold kaufen weil sie das Geld haben und kein Bock haben etwas für das Gold zu tun, egal wie leicht sie eigentlich im Spiel da ran kämen. Natürlich gibt es auch ein paar, die Gold kaufen, weil das Spiel schlecht gebalanct ist, also auch das AH zu teuer ist etc. Aber das sind wohl eher die Ausnahme. Wenn da Jemand ein fettes Schwert für zu viel Geld anbietet, irgendwo ist immer ein Spieler der dann zum Gold Seller rennt weil er das Schwert unbedingt jetzt haben will und kein Bock hat es sich im Spiel auf normalem Weg zu erarbeiten. Sei es in dem er sich den Drop selbst besorgt oder sich das Geld beschafft und hofft es irgendwann im AH kaufen zu können.Es ist ein Problem, wenn Leute Gold kaufen wollen. Die Wirtschaft ist völlig für den Eimer, und es gibt kein Pacing beim Geldverdienen. Das ist keine 'fehlende Moral'. Wenn ich ein normales, gut gemachtes RPG spiele, will ich doch auch kein Geld ercheaten, obwohl es kinderleicht wäre.
Ein riesiges Problem was die heutigen Spieler haben ist fehlende Geduld und Faulheit/Bequemlichkeit, das ist nun wirklich ein offenes Geheimnis. Und genau das treibt sehr viele zum cheaten.
Wenn es doch nur so wäre, aber selbst wenn die Wirtschaft funktionieren würde, es würde trotzdem gecheatet bis zum umfallen. Denn auch eine Sache sollte man nicht vergessen: wer einmal cheatet und nicht erwischt wird, der cheatet immer weiter und so wird für viele Cheater es völlig normal in Spielen zu cheaten.Ganz einfach, weil ein gut funktionierendes Spiel aus einem ganz bestimmten Grund so zusammengebaut ist, wie es ist. Das ist bei MMO's Wirtschaft allerdings nicht der Fall, sie funktioniert nicht richtig. Es geht glatt so weit, das viele Spieler sogar Geld ausgeben, um sich um die empfundenen Probleme herumzucheaten!
Das ist wie ein Ladendieb, der nicht erwischt wird, am Anfang hat er vielleicht noch einen guten Grund es zu tun, irgendwann tut er es nur noch für den Kick oder simpel aus Gewohnheit.
Zeig mir ein MMO in dem es keine Bots gibt, viel Glück bei der Suche. Das ist nicht allein Blizzards Problem, Bots gab es schon lange vor WoW.Und warum will Blizzard die Wirtsachft nicht verbessern? Vermutlich entweder, weil sie es nicht können, oder einfach Angst haben, etwas in ihrer MMO-Melkmaschine kaputtzumachen. An Blizzard solltest du in erster Linie deine Kritik richten, denn die haben den Schlamassel gebaut, in dem Botgeschichten erblühen.
Wie ich schrieb hab ich bereits 2001 ein Bot Nutzer aus meiner Gilde rauswerfen müssen. Warum hat er gebottet? Aus dem simplen Grund weil er unbedingt mit der Gilde mithalten wollte und er wegen der Schule gerade wenig Zeit hatte. Gründe Bots zu nutzen gibt es also mehr als genug und nicht immer geht es dabei bloß um Gold oder bestimmten Loot, manche Botten einfach um zu leveln, weil sie kein Bock haben selbst zu leveln, einer der Gründe wieso MMORPG beschleunigt wurden.
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Re: Blizzard Entertainment: Rechtsstreit gegen Bossland (Bot-Entwickler) gewonnen
Auch ein Problem. Die Leute sehen nur noch das Endgame als Content, alles andere ist nur Mittel zum Zweck.Balmung hat geschrieben: weil sie kein Bock haben selbst zu leveln, einer der Gründe wieso MMORPG beschleunigt wurden.
Hauptsache schnell durch, weil man will ja nicht als "Lowbob Noob" angesehen werden.
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Re: Blizzard Entertainment: Rechtsstreit gegen Bossland (Bot-Entwickler) gewonnen
Das Problem ist ja auch schon wieder alt, schon als Aion damals raus kam (2009 glaub?) gab es für viele nur durchrennen zum Endcontent.
Aber das ist generell ein Problem der Spieler, was man immer sehr schön bei Sandbox Spielen sieht, wo die Spieler dann jammern wenn alles zu lange dauert bis sie das fetteste Ding im Spiel mit der besten Ausrüstung haben, weil nur genau das ist das einzige was sie sich in einer Sandbox als Ziel setzen können. Zwischenziele? Andere Ziele? Oder sich gar mit weniger zufrieden geben? Darauf kommen diese nicht mal wenn man sie mit der Nase drauf stoßen würde.
Diese Spieler sind einfach unfähig etwas anderes als den Endcontent in MMORPGs zu sehen. Dabei sollte der Name eigentlich schon alles sagen, das Ende vom Content.
Und so rennen sie halt bei jedem neuen MMORPG wieder wie die Lemming auf die Endcontent Klippe zu, fallen hinunter und jammern dabei das die Klippe so schnell kam.
Ich weiß nicht, irgendwie gefällt mir das Bild.
Schade das ich nicht zeichnen kann, gerade ein schönes Bild davon im Kopf, die Spieler links im Bild wie die 100m Läufer an der Level 0 Startlinie, die Ziellinie mit Endcontent beschriftet und direkt dahinter geht es die Klippe hinunter. 
Aber das ist generell ein Problem der Spieler, was man immer sehr schön bei Sandbox Spielen sieht, wo die Spieler dann jammern wenn alles zu lange dauert bis sie das fetteste Ding im Spiel mit der besten Ausrüstung haben, weil nur genau das ist das einzige was sie sich in einer Sandbox als Ziel setzen können. Zwischenziele? Andere Ziele? Oder sich gar mit weniger zufrieden geben? Darauf kommen diese nicht mal wenn man sie mit der Nase drauf stoßen würde.
Diese Spieler sind einfach unfähig etwas anderes als den Endcontent in MMORPGs zu sehen. Dabei sollte der Name eigentlich schon alles sagen, das Ende vom Content.
Und so rennen sie halt bei jedem neuen MMORPG wieder wie die Lemming auf die Endcontent Klippe zu, fallen hinunter und jammern dabei das die Klippe so schnell kam.
Re: Blizzard Entertainment: Rechtsstreit gegen Bossland (Bot-Entwickler) gewonnen
Dann würde ich mal darüber nachdenken, warum die Spieler sich so zum endcontent genötigt fühlen 
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Re: Blizzard Entertainment: Rechtsstreit gegen Bossland (Bot-Entwickler) gewonnen
Weil sie hoffen sich dort gegenseitig die Rübe einschlagen zu können? Ist doch bei den primitiven Spielern immer der gleiche Grund. 
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Re: Blizzard Entertainment: Rechtsstreit gegen Bossland (Bot-Entwickler) gewonnen
Weil die Leute sich einen Scheiss um Immersion und Story kümmern und auch keine Zeit mehr in Games investieren wollen. Das hat nichts mit den Games zu tun, sondern mit der Einstellung der Leute.Temeter hat geschrieben:Dann würde ich mal darüber nachdenken, warum die Spieler sich so zum endcontent genötigt fühlen
Als die ganze Shooter und RTS Fraktion auf WoW aufmerksam wurde, ging das los. Also eigentlich schon bei Release.
Es war aber eine ganze Zeit nicht so schlimm. Vor WoW war bei MMORPG der Weg das Ziel und die Powerleveler waren die Ausnahme. Allerdings hatten diese zu Zeiten von Everquest, Anarchy und DAoC genug Anstand andere Spielweisen zu respektieren. Soziale Aktionen, RP und gemeinsames Spielen standen im Vordergrund.
Als WoW dann rauskam, nur noch Powerleveling und Endcontent, um auch ja so schnell wie möglich der größte Honk aufm Server zu sein. Da haben teils Leute Instanzen verlassen, weil es nicht schnell genug ging bzw nicht genug XP abwarf und das war schon vor Dungeonfinder und Co. Es wurde auch gecheatet um World Firsts zu erreichen. So wichtig war den Leuten das "ERSTER!!!11nachtelf" sein.
Aber das hat ja nicht gereicht, dass man auf den PVE Servern eine höhere BPS als Snoop Dog, Sido und Eminem zusammen hat, da musste man natürlich auch gleich noch die RP Server fluten und mit Hilfe von Twitch Raids mal so richtig alle Spieler auf dem Server beleidigen, um den Honks mal zu zeigen, was echte Zogger sind. Weil es kann ja nicht sein, dass andere das Spiel eher gemütlich spielen. "olololo Nefarian immer noch net down ihr RP Lowbob Spastis???" war kein seltener Anblick im Allgemein/Handels Chat in Ironforge.
Irgendwann hat Blizzard es auch aufgegeben, die RP Server zu schützen und dann ging auch dort der allgemeine Verfall los. Mittlerweile sind das auch nur normale PvE Server. Aber das ist ein Thema für sich.
Re: Blizzard Entertainment: Rechtsstreit gegen Bossland (Bot-Entwickler) gewonnen
Viel zu negativ dargestellt, gerade zu Classic WoW, wo es PvP selbst auf PvPservern praktisch gar nicht und PvEcontent auch nur mit einer paar 5er,10er und einer 40er Instanz gab.
Was spricht auch dagegen, wenn man bereit ist viel Zeit zu investieren, sich zu Raids zu organisieren und als Motivationsziel einen Serverfirst anzustreben. Deswegen kann man genauso einen Ehren- und Verhaltenskodex haben. Cheater waren überhaupt nicht geduldet und selbst grundlose Beleidigungen an andere auch fremde Spieler konnten direkt zum Gildenrauswurf führen. Der Verfall kam erst im Laufe der Zeit, indem einerseits eine neue Generation an Spielern hinzugekommen ist - meist aus MOBAs wo "Bad Manners" praktisch schon immer dazugehört hat und auch von Blizzard gefördert in dem es zwar im Laufe der Zeit immer mehr Content gab, dieser aber immer Casuallastiger gemacht wurde um die Spielerschaft durch diesen ständigen Belohnungseffekt zu halten.
Was spricht auch dagegen, wenn man bereit ist viel Zeit zu investieren, sich zu Raids zu organisieren und als Motivationsziel einen Serverfirst anzustreben. Deswegen kann man genauso einen Ehren- und Verhaltenskodex haben. Cheater waren überhaupt nicht geduldet und selbst grundlose Beleidigungen an andere auch fremde Spieler konnten direkt zum Gildenrauswurf führen. Der Verfall kam erst im Laufe der Zeit, indem einerseits eine neue Generation an Spielern hinzugekommen ist - meist aus MOBAs wo "Bad Manners" praktisch schon immer dazugehört hat und auch von Blizzard gefördert in dem es zwar im Laufe der Zeit immer mehr Content gab, dieser aber immer Casuallastiger gemacht wurde um die Spielerschaft durch diesen ständigen Belohnungseffekt zu halten.
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Re: Blizzard Entertainment: Rechtsstreit gegen Bossland (Bot-Entwickler) gewonnen
Naja, es gab auch genug Chaoten schon zu Release, aber das liegt in der Natur der Sache, WoW wurde ja schon vor dem Release heiß erwartet, ich weiß noch genau wie das Spiel zu seiner Zeit bis zum erbrechen gehypt wurde wie kein anderes. Nur deshalb hatte ich mir damals WoW in der Open Beta kurz vor Release mal angesehen. Und Hype zieht immer solche einfach gestrickten Leuten an, weil die spielen alles, so lange es in ist und alles was so mega gehypt ist, ist in. Deppen kannte man ja schon zur genüge von anderen MMOs davor, von daher konnte man sich ausrechnen wie viele es bei WoW sein werden.
WoW hat das niedrige Niveau eben auf eine ganz neue Stufe gesetzt, später noch mehr dank reinholen aller möglichen Zielgruppen, die gar nicht zueinander kompatibel waren und es so vorprogrammiert war, dass es zu Reibereien kommt. Leben und leben lassen hieß es früher mal, irgendwann wurde es aber so schlimm, dass auch das Motto nichts mehr nutze um die Gemüter ruhig zu halten. Und als die Deppen merkten, dass sie tun und lassen können was sie wollen, der Betreiber kann eh nicht viel gegen sie tun, möchte aber unbedingt ihr Geld, ging es erst richtig los.
WoW hat das niedrige Niveau eben auf eine ganz neue Stufe gesetzt, später noch mehr dank reinholen aller möglichen Zielgruppen, die gar nicht zueinander kompatibel waren und es so vorprogrammiert war, dass es zu Reibereien kommt. Leben und leben lassen hieß es früher mal, irgendwann wurde es aber so schlimm, dass auch das Motto nichts mehr nutze um die Gemüter ruhig zu halten. Und als die Deppen merkten, dass sie tun und lassen können was sie wollen, der Betreiber kann eh nicht viel gegen sie tun, möchte aber unbedingt ihr Geld, ging es erst richtig los.