Owlboy: Entwickler des Indie-Plattformers spricht über Software-Piraterie, Vorteile von Raubkopien, Steam und GOG.com

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4P|BOT2
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Owlboy: Entwickler des Indie-Plattformers spricht über Software-Piraterie, Vorteile von Raubkopien, Steam und GOG.com

Beitrag von 4P|BOT2 »

Jo-Remi Madsen, einer der Mitbegründer von D-Pad (Aufgaben: Programmierung und Business), beantwortete bei Reddit einige Fragen zu Owlboy. Der besagte Plattformer war mehr als neun Jahre in Entwicklung und ist Anfang November 2016 veröffentlicht worden. Madsen geht hauptsächlich auf die Software-Piraterie ein und schildert seine Sichtweise der Dinge. Auch auf die Vertriebsplattformen Steam und GOG...

Hier geht es zur News Owlboy: Entwickler des Indie-Plattformers spricht über Software-Piraterie, Vorteile von Raubkopien, Steam und GOG.com
unknown_18
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Re: Owlboy: Entwickler des Indie-Plattformers spricht über Software-Piraterie, Vorteile von Raubkopien, Steam und GOG.co

Beitrag von unknown_18 »

Hm, mit der Meinung dürfte er aber nur aus künstlerischer Sicht nicht alleine da stehen. Klingt ja nicht so als würden sie damit primär Geld verdienen wollen sondern primär Spiele entwickeln und veröffentlichen wollen, eben wie Künstler oft denken, das zeigt auch die Denkweise zu Kopien in finanzschwachen Ländern, typisch Künstler denken. Im Indie Bereich kann man sich so etwas auch eher leisten, da geht es nicht um Millionenbeträge.
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Wigggenz
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Re: Owlboy: Entwickler des Indie-Plattformers spricht über Software-Piraterie, Vorteile von Raubkopien, Steam und GOG.co

Beitrag von Wigggenz »

Finanziellen Schaden durch Schwarzkopien (nicht Raubkopien 4players) hat bisher aber auch noch kein AAA-Publisher, wo es um Millionenbeträge geht, nachweisen können.
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Temeter 
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Re: Owlboy: Entwickler des Indie-Plattformers spricht über Software-Piraterie, Vorteile von Raubkopien, Steam und GOG.co

Beitrag von Temeter  »

Wigggenz hat geschrieben:Finanziellen Schaden durch Schwarzkopien (nicht Raubkopien 4players) hat bisher aber auch noch kein AAA-Publisher, wo es um Millionenbeträge geht, nachweisen können.
Und es gibts auch kein Zeichen, dass Spiele mit Denuvo zu Release nun plötzlich profitabler wären.
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Todesglubsch
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Re: Owlboy: Entwickler des Indie-Plattformers spricht über Software-Piraterie, Vorteile von Raubkopien, Steam und GOG.co

Beitrag von Todesglubsch »

Wigggenz hat geschrieben:Finanziellen Schaden durch Schwarzkopien (nicht Raubkopien 4players)
Das Wort heißt nun einmal Raubkopie, auch wenn es nicht 100%ig korrekt ist. Da könnt ihr noch so häufig mit dem Fuß aufstampfen, es bleibt ne Raubkopie ;)
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Kensuke Tanabe
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Re: Owlboy: Entwickler des Indie-Plattformers spricht über Software-Piraterie, Vorteile von Raubkopien, Steam und GOG.co

Beitrag von Kensuke Tanabe »

Todesglubsch hat geschrieben:
Wigggenz hat geschrieben:Finanziellen Schaden durch Schwarzkopien (nicht Raubkopien 4players)
Das Wort heißt nun einmal Raubkopie, auch wenn es nicht 100%ig korrekt ist. Da könnt ihr noch so häufig mit dem Fuß aufstampfen, es bleibt ne Raubkopie ;)
Beides ist falsch, es heißt Privatkopie! =)
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Todesglubsch
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Re: Owlboy: Entwickler des Indie-Plattformers spricht über Software-Piraterie, Vorteile von Raubkopien, Steam und GOG.co

Beitrag von Todesglubsch »

Metal King Slime hat geschrieben: Beides ist falsch, es heißt Privatkopie! =)
Mhhh nope ;) Aus rechtlicher Sicht besteht da tatsächlich ein Unterschied. Eine Privatkopie ist rechtlich sogar erlaubt - auch ohne Zustimmung des Rechtsinhabers. "...wenn die Kopie für das zukünftige Funktionieren des Computerprogramms notwendig ist..." oder so ähnlich.
Aber das rechtliche Blabla nutzt auch weder den Begriff Schwarz-, noch den Begriff Raubkopie.
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Wigggenz
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Re: Owlboy: Entwickler des Indie-Plattformers spricht über Software-Piraterie, Vorteile von Raubkopien, Steam und GOG.co

Beitrag von Wigggenz »

Todesglubsch hat geschrieben:
Wigggenz hat geschrieben:Finanziellen Schaden durch Schwarzkopien (nicht Raubkopien 4players)
Das Wort heißt nun einmal Raubkopie, auch wenn es nicht 100%ig korrekt ist. Da könnt ihr noch so häufig mit dem Fuß aufstampfen, es bleibt ne Raubkopie ;)
Nope. Ich mein, ich kann zwar niemanden zwingen, es richtig zu machen, aber drauf hinzuweisen werde ich nicht müde :)
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Kensuke Tanabe
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Re: Owlboy: Entwickler des Indie-Plattformers spricht über Software-Piraterie, Vorteile von Raubkopien, Steam und GOG.co

Beitrag von Kensuke Tanabe »

Todesglubsch hat geschrieben:
Metal King Slime hat geschrieben: Beides ist falsch, es heißt Privatkopie! =)
Mhhh nope ;) Aus rechtlicher Sicht besteht da tatsächlich ein Unterschied. Eine Privatkopie ist rechtlich sogar erlaubt - auch ohne Zustimmung des Rechtsinhabers. "...wenn die Kopie für das zukünftige Funktionieren des Computerprogramms notwendig ist..." oder so ähnlich.
Aber das rechtliche Blabla nutzt auch weder den Begriff Schwarz-, noch den Begriff Raubkopie.
Im deutschen Urheberrechtsgesetz werden die Begriffe „Raubkopie“ und „Schwarzkopie“ nicht verwendet. Stattdessen wird beschrieben, welche Rechte und Pflichten Urheber bei der Verwertung und Nutzer bei der Nutzung geschützter Werke haben. „Vervielfältigungen zum privaten und sonstigen eigenen Gebrauch“ von Werken, sogenannte Privatkopien, sind nach § 53 des Urheberrechtsgesetzes (Novelle vom 10. September 2003) unter bestimmten Voraussetzungen zulässig. Dabei darf jedoch keine offensichtlich rechtswidrig hergestellte oder öffentlich zugänglich gemachte Quelle verwendet werden (§ 53 Abs. 1 UrhG),[2] so dass zum Beispiel Privatkopien aus Tauschbörsen nicht zulässig sind. Soweit der Berechtigte wegen eines effektiven Kopierschutzes keine Privatkopie fertigen kann, hat der Rechtsinhaber die notwendigen Mittel zur Verfügung zu stellen, um von der entsprechenden Bestimmung Gebrauch machen zu können (§ 95b Abs. 1 Nr. 6 UrhG). Einem BGH-Urteil von 1978 zufolge liegt bei Audiomedien die Grenze bei sieben Privatkopien.[3] Die anzahlsmäßig achte Kopie ist demnach bereits eine illegale Kopie.
=p

Wie gesagt es heißt Privatkopie!
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Temeter 
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Re: Owlboy: Entwickler des Indie-Plattformers spricht über Software-Piraterie, Vorteile von Raubkopien, Steam und GOG.co

Beitrag von Temeter  »

Todesglubsch hat geschrieben:
Wigggenz hat geschrieben:Finanziellen Schaden durch Schwarzkopien (nicht Raubkopien 4players)
Das Wort heißt nun einmal Raubkopie, auch wenn es nicht 100%ig korrekt ist. Da könnt ihr noch so häufig mit dem Fuß aufstampfen, es bleibt ne Raubkopie ;)
Wer stampft denn hier mit dem Fuß auf, sobald man darauf hinweist, was für ein billiger Begriff Raubkopie ist? :mrgreen:

Das ist in etwa auf dem gleichen Level wie Killerspiel. Willst du das hier auch noch verteidigen?
Zinssm
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Re: Owlboy: Entwickler des Indie-Plattformers spricht über Software-Piraterie, Vorteile von Raubkopien, Steam und GOG.co

Beitrag von Zinssm »

Todesglubsch hat geschrieben:
Wigggenz hat geschrieben:Finanziellen Schaden durch Schwarzkopien (nicht Raubkopien 4players)
Das Wort heißt nun einmal Raubkopie, auch wenn es nicht 100%ig korrekt ist. Da könnt ihr noch so häufig mit dem Fuß aufstampfen, es bleibt ne Raubkopie ;)
Raubkopie hört sich krimineller an, kein Wunder das einige mit Eigenkreationen kommen oder es meiden wie der Teufel das Weihwasser :lol:
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Temeter 
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Re: Owlboy: Entwickler des Indie-Plattformers spricht über Software-Piraterie, Vorteile von Raubkopien, Steam und GOG.co

Beitrag von Temeter  »

Zinssm hat geschrieben:Raubkopie hört sich krimineller an, kein Wunder das einige mit Eigenkreationen kommen oder es meiden wie der Teufel das Weihwasser :lol:
Deswegen wurde der Titel von Lobbyisten ja auch mitgeprägt. Aber kein Wunder, das ein Troll wie du da gerne drauf anspringst :mrgreen:

Immer witzig, wie sehr sich manche Leute gerne von der Industrie an der Nase herumführen lassen. Bei Killerspiel platz gleich ne Ader, aber bei Raubkopien kommen sie gleich mit Verschwörungstheorien.
unknown_18
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Re: Owlboy: Entwickler des Indie-Plattformers spricht über Software-Piraterie, Vorteile von Raubkopien, Steam und GOG.co

Beitrag von unknown_18 »

Da denkt man eine interessante Diskussion vor zu finden und dann geht es die ganze Zeit nur darum wie illegale Kopien nun richtig heißen. :P
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sphinx2k
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Re: Owlboy: Entwickler des Indie-Plattformers spricht über Software-Piraterie, Vorteile von Raubkopien, Steam und GOG.co

Beitrag von sphinx2k »

Raub impliziert aber eine Gewaltanwendung. Das findet definitiv nicht statt bei einer Kopie.

Aber was soll man da groß Diskutieren. Ich für meinen Teil sehe das ganz genauso wie Jo-Remi Madsen. Und vermutlich jeder selbst die großen Publisher wissen das. Aber die müssen nun mal zumindest so tun als wenn sie die Investition der Investoren schützen.
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Todesglubsch
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Re: Owlboy: Entwickler des Indie-Plattformers spricht über Software-Piraterie, Vorteile von Raubkopien, Steam und GOG.co

Beitrag von Todesglubsch »

Hab jetzt mal versucht bisschen was über die Entstehungsgeschichte von "Raubkopie" rauszubekommen. Aber das einzige was ich gefunden habe, war der Begriff "Raubdruck", den es schon deutlich länger gibt. "Raubkopie" wäre dann einfach nur das analoge Gegenstück dazu.

Und würde mich jetzt nicht wundern, wenn Raubdruck seinen Ursprung bei irgendwelchen Räuberbanden hatte, die tatsächlich Druckplatten geraubt haben.