SuperData Research - Daten aus den USA: Frauenanteil an der "spielenden Bevölkerung" und Genre-Beliebtheit

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heretikeen
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Re: SuperData Research - Daten aus den USA: Frauenanteil an der "spielenden Bevölkerung" und Genre-Beliebtheit

Beitrag von heretikeen »

Raksoris hat geschrieben:Das Wort ist Authentisch.
Nehmen wir das andere Zugpferd von Rockstar: GTA.
Ist ein Spiel, dass einen Spieler nach zahllosen Massenmord an Passanten für eine handvoll Dollar aus dem Knast lässt realistisch?
Auf keinen Fall.
Ist die Geschichte um Kriminelle authentisch, in der Hinsicht wie sie in den Geschichten agieren, artikulieren und leben?
Auf jeden Fall.

Gleches gilt für den Western hier: Wer kann hier , ohne einen Buzzfeed Artikel zu zitieren, sich an irgendeine weibliche Person aus der Western Zeit erinnern? Die wenigstens.
Aber den meisten sind Billy the Kid, jesse james und die Daltons bekannt.
Das haben die Autoren von Rockstar auf alle Fälle mit einfließen lassen und eine Geschichte gesponnen, die eben Wert legt auf authentische Figuren.
Es ist mir schleierhaft, warum eine Geschichte im Wilden Westen plötzlich nicht mehr "authentisch" wäre, wenn Frauen darin vorkommen würden. Die Serie Deadwood beispielsweise klappt auch mit Frauen ganz gut. Mir ist klar, dass der Großteil der männlichen Spieler jedes Mal unwiderruflichen Schaden am ePeen nimmt, wenn eine Nicht-Sexobjekt-Frau, ein homosexueller Mann oder gar eine transsexuelle Figur auftaucht, aber damit zu argumentieren, dass die Spielwelt in ihrer Authentizität leiden würde, wenn ab und an mal eine Frau als ganz gewöhnlicher Charakter auftauchen würde, ist schon sehr weit hergeholt.
Wobei natürlich diese "Studie" an einem einminütigen Trailer wohl auch eher als Attention-Whorism einzustufen ist. Aber interessant, wie gleich aus den Büschen gesprungen und proklamiert wird, dass es in einem Computerspiel im Wilden Westen NATÜRLICH keine Frauen geben dürfe.
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Raksoris
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Re: SuperData Research - Daten aus den USA: Frauenanteil an der "spielenden Bevölkerung" und Genre-Beliebtheit

Beitrag von Raksoris »

Mir ist es schleierhaft , wie man von einem Autor bzw Autoren erwartet bzw fordert, dass er sich an irgendwelche politischen Agendas hält .
Wieso sollten die Autoren die Geschichte ändern, weil eine kleine Randgruppe rumschreit, dass sie benachteiligt sind?
Gehe ich jetzt zu meinem Lieblingsautor und fordere ihn auf einen Charakter umzuschreiben, dass er mich und meine Kameraden repräsentiert? Das wäre dooch irrsinnig.
Das ich Frauen nicht im Spiel haben will weil es nicht authentisch ist habe ich nicht behauptet das hast du mir in den Mund gelegt.
Und deine Generalisierung ist ja wunderbar, der Großteil der Gamer sind Sexisten. Wäre ich gaube ich auch, wenn man mir jede Woche mindestens einmal bescheinigen würde, dass mein Hobby eine Brutstätte für misogynes gedankengut sei.
Dabei ist der Gedankengang, dass Frauen immer in Spielen vertreten sein sollten weil sie ja 50% der Bevölkerung ausmache einer der dümmsten die ich je gelesen habe .
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mindfaQ
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Re: SuperData Research - Daten aus den USA: Frauenanteil an der "spielenden Bevölkerung" und Genre-Beliebtheit

Beitrag von mindfaQ »

heretikeen hat geschrieben:Frauen im wilden Westen? UNREALISTISCH!
Ich kenne die Geschichte von RDR2 nicht, die dort erzählt werden wird. Wenn dort jedoch kaum Frauen vorkommen, dann ist es eben so. Ich sehe keinen Grund künstlich bestimmte Geschlechter, Ethnien, oder anderes in ein Setting hineinzubringen einzig und allein aus dem Grund, irgendeine Personengruppe statt die Story, oder bei Videospielen auch Gameplay, zu befriedigen. Wenn Rockstar der menschlichen Geschichte treu bleiben will, dann ist das ok.
Zuletzt geändert von mindfaQ am 31.10.2016 13:02, insgesamt 1-mal geändert.
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Jazzdude
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Re: SuperData Research - Daten aus den USA: Frauenanteil an der "spielenden Bevölkerung" und Genre-Beliebtheit

Beitrag von Jazzdude »

heretikeen hat geschrieben:
mindfaQ hat geschrieben:Wenn ich schon sowas lese... "wundert sich, dass im Trailer keine Frauen zu sehen waren" - bei einem Western, wo es unnatürlich wäre, Frauen auf der Jagd in der Prärie anzutreffen.
Zombies im wilden Westen und Bären, die im Rudel Jagd auf Menschen machen? Immer her damit.

Frauen im wilden Westen? UNREALISTISCH!
Du bist nur auf Krawall aus, oder?
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Xyt4n
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Re: SuperData Research - Daten aus den USA: Frauenanteil an der "spielenden Bevölkerung" und Genre-Beliebtheit

Beitrag von Xyt4n »

Supabock hat geschrieben:
Xyt4n hat geschrieben:In RDR sind alle Männer, weil es nun mal im Western nur Männer Cowboys und Schurken waren.
https://de.wikipedia.org/wiki/Calamity_Jane nur ein Beispiel, dass das widerlegt.
Immer diese unsäglichen Verallgemeinerungen...
Natürlich gab es hier und da eine Frau die diesen Lifestyle gelebt hat, aber waren es dann die absoluten Randerscheinungen die den gesellschaftlichen Normen getrotzt haben.
Es kommt auch mal vor das 2 Schwarze ein weißes Baby bekommen, trotzdem entspricht es nicht der allgemeinen Auffassung von einem Baby von 2 Schwarzen.
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Supabock-
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Re: SuperData Research - Daten aus den USA: Frauenanteil an der "spielenden Bevölkerung" und Genre-Beliebtheit

Beitrag von Supabock- »

Ernsthaft? Okay, ich bin raus hier...
boom

Kaaruzo
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Re: SuperData Research - Daten aus den USA: Frauenanteil an der "spielenden Bevölkerung" und Genre-Beliebtheit

Beitrag von Kaaruzo »

Gab es diese selten dämliche Diskussion nicht erst bei BF1?

https://www.vg247.com/2016/06/13/battle ... elievable/

Was? Es gibt keine webilichen Soldaten in BF1? Skandal. Sexismus. einself111wtf!!!!!

Dieser third wave feminism nervt langsam nur noch.
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Re: SuperData Research - Daten aus den USA: Frauenanteil an der "spielenden Bevölkerung" und Genre-Beliebtheit

Beitrag von billy coen 80 »

Kaaruzo hat geschrieben:Gab es diese selten dämliche Diskussion nicht erst bei BF1?

https://www.vg247.com/2016/06/13/battle ... elievable/

Was? Es gibt keine webilichen Soldaten in BF1? Skandal. Sexismus. einself111wtf!!!!!

Dieser third wave feminism nervt langsam nur noch.
Gott, ist das ein blödsinniger Artikel. Verlinken unter den Worten "which isn't true" auf Wikipedia, wo eigentlich draus hervorgeht, warum weibliche Soldaten tatsächlich eher fragwürdig gewesen wären... Und mal ehrlich, will jemand wirklich ne Lazarettkampagne spielen?
Bredelin
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Re: SuperData Research - Daten aus den USA: Frauenanteil an der "spielenden Bevölkerung" und Genre-Beliebtheit

Beitrag von Bredelin »

Da diese Studie
1. Nicht die Grundgesamtheit aufführt
2. Offenbar Ohne Definition der Spielerinnen arbeitet
Und 3. Scheinbar eine einfache Umfrage war, ohne dass das Erhebungsinstrument genauer zu beschreiben kann diese "Studie" in die Tonne getreten werden und sagt einfach mal nix aus.

Ja, rein subjektiv würde ich dem zustimmen, dass Frauen inzwischen immer mehr spielen, wobei auch da zu bestimmen bleibt, was ist spielen?
Für viele sind Handy Spiele auch "gamen". Das mag zwar in der Grundannahmen richtig sein, ist aber für die großen Publisher und den Videospielemarkt eher unerheblich, zumal für solche Spiele selten viel Geld ausgegeben wird.
Eine ordentliche Studie nach wissenschaftlichen Kriterien wäre vermutlich tatsächlich gewinnbringend. Das hier ist Mumpitz.
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