SuperData Research - Daten aus den USA: Frauenanteil an der "spielenden Bevölkerung" und Genre-Beliebtheit

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billy coen 80
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Re: SuperData Research - Daten aus den USA: Frauenanteil an der "spielenden Bevölkerung" und Genre-Beliebtheit

Beitrag von billy coen 80 »

magandi hat geschrieben:ich stelle mir grad das geheule vor bei einem red dead redemption im stil vom neuen ghostbusters :lol:
Also RDR; nur eben in Scheiße??? Also da könnte ich die Fans des Vorgängers sogar verstehen, wenn die da "heulen". :wink:
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Flojoe
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Re: SuperData Research - Daten aus den USA: Frauenanteil an der "spielenden Bevölkerung" und Genre-Beliebtheit

Beitrag von Flojoe »

Frauen wollen lieber weibliche Hauptfiguren spielen. Männern ist das größtenteils egal. Daher wohl die Aufregung um den rein "männlichen" Trailer. Das war zumindest der Eindruck den ich in meiner WoW "Karriere" gewonnen habe.
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Weeg
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Re: SuperData Research - Daten aus den USA: Frauenanteil an der "spielenden Bevölkerung" und Genre-Beliebtheit

Beitrag von Weeg »

Sie mag vielleicht nicht die Sarkeesian sein, aber am Ende trägt sie trotzdem zum Gamergate-Feminismus bei. Wenn da nur Männer zu sehen waren, tja, dann waren da halt nur Männer zu sehen. Man braucht da keine Studien zu machen oder sonstwas. Ich persönlich verbitte mir Einflüsse dieser Leute auf mein Hobby, man wird sonst schon oft genug mit dem Zeugs belästigt, da muss man es nun wirklich nicht auch noch beim Zocken haben, dieses Thema...

Als ob der Genderwahn nicht schon zuviele Themen an sich gerissen hätte, nein, auch beim Zocken soll wohl eines Tages alles durchgegendert sein. Diesen Quatsch mache ich nicht mit.
Wer A sagt, muss auch dolf sagen.
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EvilReaper
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Re: SuperData Research - Daten aus den USA: Frauenanteil an der "spielenden Bevölkerung" und Genre-Beliebtheit

Beitrag von EvilReaper »

Sagen wir es mal so: Rockstar, Sony, Microsof usw., alle große Firmen haben heutzutage ein Account-System und wissen ganz, wie viele ihre Spieler männlich oder weiblich sind bzw. was für Spiele welches Geschlecht wie oft spielt. Bei Rockstar-Spielen sind es ganz offensichtlich zu einer überwiegenden Mehrheit männliche Spieler, deshalb geben die auch heute noch einen Scheiß darauf, was kleinere Zielgruppen möchten, sondern machen es so, wie sie es anhand ihrer eigenen Daten für richtig halten bzw. so wie es die Entwickler wollen. Das ist absolut legtitim und korrekt.
Nanimonai
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Re: SuperData Research - Daten aus den USA: Frauenanteil an der "spielenden Bevölkerung" und Genre-Beliebtheit

Beitrag von Nanimonai »

Weeg hat geschrieben: Als ob der Genderwahn nicht schon zuviele Themen an sich gerissen hätte, nein, auch beim Zocken soll wohl eines Tages alles durchgegendert sein. Diesen Quatsch mache ich nicht mit.
Da muss aber ein ganz schön tiefer Stachel bei dir sitzen, wenn du das als Genderwahn bezeichnest.
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JuJuManiac
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Re: SuperData Research - Daten aus den USA: Frauenanteil an der "spielenden Bevölkerung" und Genre-Beliebtheit

Beitrag von JuJuManiac »

Ich denke auch das Rockstar Games da schon eigenen Zahlen haben und auch aufgrund derer Entscheidungen fällt. Und solange sie regelmäßig die wirtschaftlich mit erfolgreichsten Games abliefern, würde ich Rockstars Zahlen da durchaus trauen zu wissen an wen sich ihre Titel richten müssen. Das 7 mänliche Protagonisten die eindeutig eine Hommage an die glorreichen 7 sind für irgendeine am Spiel an sich ineressierte Frau ein Problem wäre, davon wird hier ja einfach ohne jegliche Begründung ausgegangen.

Eine Statistik ohne Grundgesamtheit zu zitieren ist genauso, als wenn man mit Gottes Wille argumentiert. Es ist einfach kein Argument auf dem eine ernsthafte Diskussion aufbauen kann, sondern etwas vollkommen irrelevantes. Das ist eben so mit Statistiken, leider gehört das nicht zum Allgemeinwissen, weswegen ja auch Politiker immer ihre eigene Statistik haben, die genau das belegt was sie wollen.

Ich denke sobald mehr Frauen auch kreativ an der Erschaffung von Computerspielen beteiligt sind, wird es auch noch etwas mehr weibliche Protagonisten geben. Ansonsten sind Computerspiele Kunst und es ist in meinen Augen genauso dämlich da den Künstler anzunörgeln welche Inhalte politisch korrekter wäre, als würde man den Rocksänger annörgeln, dass er nur über Frauen singt, oder den Maler der gerne Frauen malt wieso er nicht genauso viele Männer malt undob er etwas gegen Männer hätte. In meinen Augen ist das Projektion. Wer von dem Thema aktivistisch emotionalisiert wird und überall Ungerechtigkeit wittert, der hat typischerweise selbst ein Problem mit seiner Geschlechtersicht und projeziert diese innere Unsicherheit nach außen.


Und wenn ich RDR2 keine einzige Frau auftaucht, dann ist das eben die Entscheidung der Künstler und wird am besten auf dem Markt entsprechend beantwortet, da die Künstler hier ja ein großes Interesse an der Wirtschaftlichkeit besitzen. Ich glaube hier versuchen Aktivisten einer Mehrheit der Gamer gleich welchen Geschlechts die keinerlei Probleme mit den Frauen / Männerquoten in Computerspielen whatsoever haben diese Problematik unterschieben. Mir ist in 30 Jahren spielen noch keine Person im RL, TS oder Chat untergekommen, die irgendein Problem mit dieser Tematik besaß. Das hat in etwa dieselbe Aussagekraft wie diese Statistik ohne Grundangaben.

Und wann kommt eigentlich endlich die Männerquote bei Hebammen? Laut meiner Statistik wollen 100% der Frauen bei der Geburt lieber eine männliche Hebamme zwischen ihren Beinen. Wie? Das ich nur eine einzige Frau gefragt habe ist ein Problem? Wieso? Sind die nicht alle gleich? ;o)
Ich höre mich gerne reden. Es ist eines meiner größten Vergnügen.
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Sanctuslight
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Re: SuperData Research - Daten aus den USA: Frauenanteil an der "spielenden Bevölkerung" und Genre-Beliebtheit

Beitrag von Sanctuslight »

Chris Dee hat geschrieben:
DonDonat hat geschrieben:Ich habe so das Gefühl die Daten hier sind nicht wirklich repräsentativ :roll:
Entschuldige, wenn ich im Zweifel einer Studie, deren Hintergründe etwas unklar sein mögen, dennoch mehr vertraue als Deinem Gefühl. Zumal es hier um die USA und nicht um Deutschland geht.

Was kommt Dir daran denn so wahnsinnig unplausibel vor?
Oo Diese Daten sind nicht mit Quellen belegt...

Mein Persönliches Gefühl ist ne scheiß Quelle für Statistiken ...
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Xyt4n
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Re: SuperData Research - Daten aus den USA: Frauenanteil an der "spielenden Bevölkerung" und Genre-Beliebtheit

Beitrag von Xyt4n »

In RDR sind alle Männer, weil es nun mal im Western nur Männer Cowboys und Schurken waren. Man könnte vielleicht eine Prostituierte spielen im Western, kein Witz.
Genau so wie ich in Gears of War die eine Frau im Testo Muskelpack nicht abkaufe. Die Anzahl der Frauen in der Armee ist verschwindend gering und in Spezialtruppen bestimmt noch geringer.
Ansonsten würde ich begrüßen mehr Frauen in Spielen spielen zu können. Halt dann nicht in Shooter oder männlichem Setting wie Mafia 3, sondern eher in Action Adventures und so. In Rollenspielen nehme ich auch immer eine Frau.
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mindfaQ
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Re: SuperData Research - Daten aus den USA: Frauenanteil an der "spielenden Bevölkerung" und Genre-Beliebtheit

Beitrag von mindfaQ »

Wenn ich schon sowas lese... "wundert sich, dass im Trailer keine Frauen zu sehen waren" - bei einem Western, wo es unnatürlich wäre, Frauen auf der Jagd in der Prärie anzutreffen. Ausnahmen kann es geben, aber müssten die dann unbedingt im Trailer auftauchen um irgendwelche Wunschträume zu erfüllen, ohne dass es jedoch einen relevanten Part im Spiel spielt? Ich glaube nicht.
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DonDonat
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Re: SuperData Research - Daten aus den USA: Frauenanteil an der "spielenden Bevölkerung" und Genre-Beliebtheit

Beitrag von DonDonat »

Chris Dee hat geschrieben:
DonDonat hat geschrieben:Ich habe so das Gefühl die Daten hier sind nicht wirklich repräsentativ :roll:
Entschuldige, wenn ich im Zweifel einer Studie, deren Hintergründe etwas unklar sein mögen, dennoch mehr vertraue als Deinem Gefühl. Zumal es hier um die USA und nicht um Deutschland geht.

Was kommt Dir daran denn so wahnsinnig unplausibel vor?
Es geht nicht um "unplausibel", es geht um repräsentative Aussagekraft und die ist hier nun mal absolut nicht gegeben.

Um hier direkt den Werten Jazzdude zu zitieren, der mein Problem mit dieser "Statistik" direkt auf den Punkt gebracht hat:
Jazzdude hat geschrieben:
Ganz einfach, weil eine Statistik ohne:
konkrete Zahlen, Grundgesamtheit und Definitionen
in die Tonne gehört. Punkt aus. Was soll ich denn mit den Prozentzahlen ohne Grundgesamtheit? Sprechen wir hier von Umfragewerten die auf der Gamescom erhoben wurden? Wurden Stichproben bei einer Lanparty mit 10 Menschen genommen? Oder wurden die 5000 Käufer im Gamestop befragt?

Und um es noch mal ganz klar zu sagen: ich bezweifele nicht dass der Anteil der weiblichen, spielenden Bevölkerung einen durchaus nicht unbeträchtlichen Teil ausmacht, ebenso ist mir total egal welches Geschlecht die Protagonisten eines Spiels haben (selbst deren sexuelle Identität ist mir absolut egal).
Es geht einzig und alleine um die Aussagekraft der Statistik und der Rückschlüsse für diese Statistik.
I tried so hard and got so far
But in the end at doesn't even matter
I had to fall to lose it all
But in the end it doesn't even matter
- Linkin Park

RIP Chester :,(
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Re: SuperData Research - Daten aus den USA: Frauenanteil an der "spielenden Bevölkerung" und Genre-Beliebtheit

Beitrag von noggaman »

Oh nein, keine Frauen in einem nichts sagenden 1 min Trailer, wo sowieso fast nur Landschaft gezeigt wird.(Ist wohl eine im Trailer zu sehen)
#FraueninnichtssagendenTrailernbecausereasons
heretikeen
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Re: SuperData Research - Daten aus den USA: Frauenanteil an der "spielenden Bevölkerung" und Genre-Beliebtheit

Beitrag von heretikeen »

mindfaQ hat geschrieben:Wenn ich schon sowas lese... "wundert sich, dass im Trailer keine Frauen zu sehen waren" - bei einem Western, wo es unnatürlich wäre, Frauen auf der Jagd in der Prärie anzutreffen.
Zombies im wilden Westen und Bären, die im Rudel Jagd auf Menschen machen? Immer her damit.

Frauen im wilden Westen? UNREALISTISCH!
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MrLetiso
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Re: SuperData Research - Daten aus den USA: Frauenanteil an der "spielenden Bevölkerung" und Genre-Beliebtheit

Beitrag von MrLetiso »

Würde man Spieler einfach schlichtweg als Spieler wahrnehmen und nicht als weibliche, männliche, heterosexuelle, homosexuelle, Mongolide, Europide, Afroide, willkürliche-Klassifizierung-hier-einfügen Spieler, würde man diese Diskussion nicht immer wieder erneut führen müssen.
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Re: SuperData Research - Daten aus den USA: Frauenanteil an der "spielenden Bevölkerung" und Genre-Beliebtheit

Beitrag von Supabock- »

Xyt4n hat geschrieben:In RDR sind alle Männer, weil es nun mal im Western nur Männer Cowboys und Schurken waren.
https://de.wikipedia.org/wiki/Calamity_Jane nur ein Beispiel, dass das widerlegt.
Immer diese unsäglichen Verallgemeinerungen...
boom

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Raksoris
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Re: SuperData Research - Daten aus den USA: Frauenanteil an der "spielenden Bevölkerung" und Genre-Beliebtheit

Beitrag von Raksoris »

heretikeen hat geschrieben:
mindfaQ hat geschrieben:Wenn ich schon sowas lese... "wundert sich, dass im Trailer keine Frauen zu sehen waren" - bei einem Western, wo es unnatürlich wäre, Frauen auf der Jagd in der Prärie anzutreffen.
Zombies im wilden Westen und Bären, die im Rudel Jagd auf Menschen machen? Immer her damit.

Frauen im wilden Westen? UNREALISTISCH!
Das Wort ist Authentisch.
Nehmen wir das andere Zugpferd von Rockstar: GTA.
Ist ein Spiel, dass einen Spieler nach zahllosen Massenmord an Passanten für eine handvoll Dollar aus dem Knast lässt realistisch?
Auf keinen Fall.
Ist die Geschichte um Kriminelle authentisch, in der Hinsicht wie sie in den Geschichten agieren, artikulieren und leben?
Auf jeden Fall.

Gleches gilt für den Western hier: Wer kann hier , ohne einen Buzzfeed Artikel zu zitieren, sich an irgendeine weibliche Person aus der Western Zeit erinnern? Die wenigstens.
Aber den meisten sind Billy the Kid, jesse james und die Daltons bekannt.
Das haben die Autoren von Rockstar auf alle Fälle mit einfließen lassen und eine Geschichte gesponnen, die eben Wert legt auf authentische Figuren.
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