Astroneer: Entwickler über das Management zu hoher Erwartungen und die gelernten Lektionen aus dem Start von No Man's Sky
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Astroneer: Entwickler über das Management zu hoher Erwartungen und die gelernten Lektionen aus dem Start von No Man's Sky
System Era Softworks hat vor einigen Wochen den Early-Access-Start von Astroneer bekanntgegeben (wir berichteten) und in dem Kontext wurde das Spiel häufiger mit No Man's Sky verglichen, schließlich sind einige Spielelemente durchaus ähnlich. Auf diesen häufig gezogenen Vergleich meldete sich nun Adam Bromell von den Entwicklern zu Wort und sprach über das "nahezu unmögliche" Management von zu hoh...
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Re: Astroneer: Entwickler über das Management zu hoher Erwartungen und die gelernten Lektionen aus dem Start von No Man'
Find ich gut wie die das handhaben. Gerade nach dem Desaster von One Mans Lie.
Ich freu mich auf das Spiel und bin echt gespannt. Die Videos sehen interessant aus.
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unknown_18
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Re: Astroneer: Entwickler über das Management zu hoher Erwartungen und die gelernten Lektionen aus dem Start von No Man'
Naja, Early Access hat auch so seine Probleme. Zu viele Spieler erwarten ein gut spielbares Spiel und setzen so die Entwickler auf andere Weise unter Druck und wehe es kommen nicht regelmäßig Updates, die das Spiel immer schön regelmäßig erweitern. Denn wenn Spieler etwas nicht haben, dann ist das Geduld.
Man sieht das gut an Spielen, die schon länger im Early Access laufen. Da gibt es unterschiedlichste Beispiele, die einen, die scheinbar nicht gut genug weiter entwickelt werden wie Space Engineers oder die anderen, die zwar weiter entwickelt werden, aber an der falschen Stelle wie Ark Survival Evolved. Letzteres hab ich nach über einem Jahr wieder ein paar Wochen auf einem inoffiziellen Server gespielt und dabei ist mir stark aufgefallen: das Bausystem ist immer noch genauso schlecht wie vor einem Jahr und diverse andere unschöne Gameplay Elemente sind auch noch immer genauso und wurden nicht verbessert.
Anstatt an den Kernelementen zu arbeiten und diese zu verbessern wird scheinbar nur noch Inhalte in den maroden Unterbau gepumpt damit ihnen ja nicht das gleiche wie Space Engineers passiert, bei dem das Interesse der Spieler an dem Spiel in den letzten Monaten immer mehr und mehr nach lies, weil primär daran gearbeitet wird die vorhandenen Features zu verbessern und Bugs endgültig zu beseitigen um endlich mal aus dem Alpha Stadium raus zu kommen. Die Frage ist dann nur: wenn das Spiel dann tatsächlich mal den Release Status erreicht, spielen es dann überhaupt noch genug Leute?
Gerade in dem Bereich Weltraum und Raumschiffbau kamen in den letzten Jahren immer wieder neue Early Access Titel, die so ein wenig den Eindruck machten als ob man sich in das Trendboot setzen wollte und die Early Access Spieler machen das fleißig mit und so springen sie von Early Access Spiel zu Early Access Spiel und so sind diese Spiele quasi schon verbraucht bevor sie überhaupt fertig entwickelt wurden. Diesen Trend sehe ich bei Early Access immer mehr und er ist eine klar greifbare Gefahr für diese Art der Finanzierung von Indie Spielen, die ihre beste Zeit dann lange vor Release hatten.
Ich selbst habe mich bei Space Engineers zum Beispiel schon vor über einem Jahr entschieden das Spiel nun ruhen zu lassen (mit über 650 Std Spielzeit) bis es fertig entwickelt wurde. Ich mag das Spiel immer noch sehr, verfolge aber nur noch dessen weitere Entwicklung und schaue nur ganz selten mal kurz ins Spiel rein. Und wenn es dann mal released wird werde ich richtig mit dem Spiel anfangen. Was habe ich bitte sehr davon mich an einem unfertigen Spiel satt zu spielen? Damit mache ich mir doch nur die Spiele kaputt bevor sie überhaupt fertig sind.
Vielleicht wäre Early Access für No Mans Sky auch eine Option gewesen, da allerdings fast die komplette Welt auf mathematischen Formeln basiert, hätte das für die Spieler bedeutet, dass sie ständig in einem neuen Universum immer wieder von vorne anfangen müssten. Ich weiß daher nicht ob es wirklich eine gute Idee gewesen wäre für ein derartiges Spiel. Nicht jede Art von Spiel funktioniert als Early Access.
Man sieht das gut an Spielen, die schon länger im Early Access laufen. Da gibt es unterschiedlichste Beispiele, die einen, die scheinbar nicht gut genug weiter entwickelt werden wie Space Engineers oder die anderen, die zwar weiter entwickelt werden, aber an der falschen Stelle wie Ark Survival Evolved. Letzteres hab ich nach über einem Jahr wieder ein paar Wochen auf einem inoffiziellen Server gespielt und dabei ist mir stark aufgefallen: das Bausystem ist immer noch genauso schlecht wie vor einem Jahr und diverse andere unschöne Gameplay Elemente sind auch noch immer genauso und wurden nicht verbessert.
Anstatt an den Kernelementen zu arbeiten und diese zu verbessern wird scheinbar nur noch Inhalte in den maroden Unterbau gepumpt damit ihnen ja nicht das gleiche wie Space Engineers passiert, bei dem das Interesse der Spieler an dem Spiel in den letzten Monaten immer mehr und mehr nach lies, weil primär daran gearbeitet wird die vorhandenen Features zu verbessern und Bugs endgültig zu beseitigen um endlich mal aus dem Alpha Stadium raus zu kommen. Die Frage ist dann nur: wenn das Spiel dann tatsächlich mal den Release Status erreicht, spielen es dann überhaupt noch genug Leute?
Gerade in dem Bereich Weltraum und Raumschiffbau kamen in den letzten Jahren immer wieder neue Early Access Titel, die so ein wenig den Eindruck machten als ob man sich in das Trendboot setzen wollte und die Early Access Spieler machen das fleißig mit und so springen sie von Early Access Spiel zu Early Access Spiel und so sind diese Spiele quasi schon verbraucht bevor sie überhaupt fertig entwickelt wurden. Diesen Trend sehe ich bei Early Access immer mehr und er ist eine klar greifbare Gefahr für diese Art der Finanzierung von Indie Spielen, die ihre beste Zeit dann lange vor Release hatten.
Ich selbst habe mich bei Space Engineers zum Beispiel schon vor über einem Jahr entschieden das Spiel nun ruhen zu lassen (mit über 650 Std Spielzeit) bis es fertig entwickelt wurde. Ich mag das Spiel immer noch sehr, verfolge aber nur noch dessen weitere Entwicklung und schaue nur ganz selten mal kurz ins Spiel rein. Und wenn es dann mal released wird werde ich richtig mit dem Spiel anfangen. Was habe ich bitte sehr davon mich an einem unfertigen Spiel satt zu spielen? Damit mache ich mir doch nur die Spiele kaputt bevor sie überhaupt fertig sind.
Vielleicht wäre Early Access für No Mans Sky auch eine Option gewesen, da allerdings fast die komplette Welt auf mathematischen Formeln basiert, hätte das für die Spieler bedeutet, dass sie ständig in einem neuen Universum immer wieder von vorne anfangen müssten. Ich weiß daher nicht ob es wirklich eine gute Idee gewesen wäre für ein derartiges Spiel. Nicht jede Art von Spiel funktioniert als Early Access.
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Liesel Weppen
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Re: Astroneer: Entwickler über das Management zu hoher Erwartungen und die gelernten Lektionen aus dem Start von No Man'
Bei AE ist es ein Verständnisproblem der Käufer. Und genau da gibt es etliche Bemühungen aufzuklären.Balmung hat geschrieben:Naja, Early Access hat auch so seine Probleme. Zu viele Spieler erwarten ein gut spielbares Spiel und setzen so die Entwickler auf andere Weise unter Druck und wehe es kommen nicht regelmäßig Updates, die das Spiel immer schön regelmäßig erweitern. Denn wenn Spieler etwas nicht haben, dann ist das Geduld.
Steam z.B. weißt bei allen EA-Titeln direkt daraufhin, dass man das Spiel NUR kaufen soll, wenn einem der aktuelle Enticklungsstand schon zusagt. Das ist eigentlich unmißverständlich und ich kann absolut nicht verstehen, warum das manche Leute nicht verstehen.
Einen EA-Titel kaufe ich im dezeitigen Ist-Zustand. Aus Käufersicht ist das weder eine Finanzierung, noch eine Investition. Man kauft das Spiel wie es zu dem Zeitpunkt ist. DARAUF und auf nichts anderes kann man sich verlassen.
Fehlen gewünschte Features -> nicht kaufen, zuviele Bugs -> nicht kaufen, unhübsch -> nicht kaufen. Spiel entwickelt sich in ein andere Richtung als man selbst gerne hätte -> alte Version, DIE DIE MAN GEKAUFT hat weiterspielen und nicht meckern.
Entwickelt sich das Spiel doch in die bevorzugte Richtung ist das nicht mehr als "Glück gehabt".
EA ist auch kein Crowdfunding und auch keine Vorbestellung.
Steam ist da überdeutlich, und wer nicht lesen kann, darf durch Schmerzen lernen (oder für lernreistente halt auch nicht).
Das das für den Verkäufer sehr wohl eine Vorfinanzierung für die Weiterentwicklung ist, spielt überhaupt keine Rolle für den Käufer. Wer aus solchen Intentionen kauft, ist einfach nur falsch gewickelt.
ARK habe ich mir auch schon öfter angeschaut. Aber diverse LetsPlays und z.B. die Bewertungen auf Steam sind genug um mir erstmal zu signalisieren: Finger weglassen.
DAS muss einfach mal rein in die Köpfe der Kunden! In die der KUNDEN, nicht die der Anbieter!
Und wenn ein Anbieter eine Gurke als EA veröffentlicht, dann kauft man die halt einfach (noch) nicht. Das ist jetzt nicht soooo schwer.
Das hatte ich schon mit mehreren EA Titeln. Bis zum Release war einfach die Luft schon längst raus. Ist aber wirklich nicht schlimm. Ob an dem Spiel nun EA dranstand oder nicht, ich war mit dem jeweiligen Entwicklungsstand zufrieden und hatte stundelangen Spielspass. Oft mehrere 100 Stunden. Z.B, Minecraft (was zwar auf Eigenregie verkauft wurde, aber faktisch nichts anderes als EA war), Rimworld oder Starbound.Balmung hat geschrieben: Die Frage ist dann nur: wenn das Spiel dann tatsächlich mal den Release Status erreicht, spielen es dann überhaupt noch genug Leute?
Das sind keine Spiele, die in der Zukunft mit kostenlosen DLCs nachgefüttert werden und darüber über 5 Jahre immer neuen Spielspass liefern sollen, das sind Spiele im Entwicklungsstadium. Dessen muss man sich halt einfach mal klar werden, bzw sollte es sich vor einem Kauf schon klar sein.
Ich kann mich nur wiederholen: Als Kunde darf man das NIEMALS als Finanzierung für das Spiel ansehen. Man kauft, was gerade da ist, nicht mehr und nicht weniger. Alles andere, ist FALLS ES EINTRITT nur ein praktischer Bonus. Damit rechnen sollte man aber auf keinen Fall.Balmung hat geschrieben: Diesen Trend sehe ich bei Early Access immer mehr und er ist eine klar greifbare Gefahr für diese Art der Finanzierung von Indie Spielen, die ihre beste Zeit dann lange vor Release hatten.
Spiele in denen ich über 500h Stunden habe, kann man wohl an einer Hand abzählen und selbst da sind es nicht viel mehr als 500h. Welche Anforderungen stellen denn aus dieser Sicht manche Käufer? Das ist für 99% der Spieler einfach nur utopisch.Balmung hat geschrieben:Ich selbst habe mich bei Space Engineers zum Beispiel schon vor über einem Jahr entschieden das Spiel nun ruhen zu lassen (mit über 650 Std Spielzeit) bis es fertig entwickelt wurde.
Reine persönliche Anforderungen. Minecraft habe ich bis zur 1.5 gespielt, danach wurde es mir langweilig. Ich verfolge immernoch was neues dazukommt, diverse Mods, aber die Luft ist für mich einfach raus. Das Zeug was seit dem noch dazu kam, erweckt in mir kaum einen Widerspielwert. Das ist für mich aber völlig Ok, ich hatte mehrere 100 Stunden lang massig Spass mit dem Spiel. Was erwartet man denn? Was soll denn noch kommen? Das Spiel hat seinen Dienst einfach getan.Balmung hat geschrieben: Was habe ich bitte sehr davon mich an einem unfertigen Spiel satt zu spielen? Damit mache ich mir doch nur die Spiele kaputt bevor sie überhaupt fertig sind.
NMS wäre geradezu prädestiniert für EA gewesen. Sobald es einen Zustand erreicht hat/hätte, in dem keine Wipes mehr absehbar gewesen wären. Also vermutlich jetzt. Gerade Endlos- und Openworldspiele sind perfekt für EA. Dagegen ist ein storydriven Spiel absolut untauglich für EA.Balmung hat geschrieben:Vielleicht wäre Early Access für No Mans Sky auch eine Option gewesen, da allerdings fast die komplette Welt auf mathematischen Formeln basiert, hätte das für die Spieler bedeutet, dass sie ständig in einem neuen Universum immer wieder von vorne anfangen müssten. Ich weiß daher nicht ob es wirklich eine gute Idee gewesen wäre für ein derartiges Spiel. Nicht jede Art von Spiel funktioniert als Early Access.
Es spielt auch keine Rolle, wie teuer die Entwicklung eines solchen Spiels bis zu einem potentiellen EA-Release wäre. Für den Kunden. NMS für 20€ im EA könnte ich mir gut vorstellen. Einem EA-Release hätte ich noch potential in der Weiterentwicklung eingeräumt, aber mich selbstverständlich nicht darauf verlassen.
Aber SO als Final und noch dazu für 60€... ne, never.
Es liegt schon auch viel Verantwortung bei den Kunden. Vorbesteller, Collectors-Edition-Käufer, unbedachte EA-Käufer, es gibt einfach viel zu viele Leute, die jeden Müll kaufen, nur weil ein paar Screenshots cool aussehen. Und solange es genug Idioten gibt, die sowas ungesehen/unreflektiert kaufen, wird sich daran auch exakt gar nichts ändern.
Re: Astroneer: Entwickler über das Management zu hoher Erwartungen und die gelernten Lektionen aus dem Start von No Man'
Manche (!) Leute haben keine Geduld. Und diese Leute gilt es zu ignorieren, vor allem, je lauter sie werden. Gerade bei Early Access und anderen Crowdfunding-Formen braucht man als Entwickler eine gesunde "Rutscht mir doch den Buckel runter!"-Haltung.Balmung hat geschrieben:Naja, Early Access hat auch so seine Probleme. Zu viele Spieler erwarten ein gut spielbares Spiel und setzen so die Entwickler auf andere Weise unter Druck und wehe es kommen nicht regelmäßig Updates, die das Spiel immer schön regelmäßig erweitern. Denn wenn Spieler etwas nicht haben, dann ist das Geduld.
JEDES Spiel kann als Early Access funktionieren, aber nicht jeder Entwickler kann damit umgehen, dass einem eine engagierte Öffentlichkeit über die Schulter schaut. PR und Community-Arbeit werden oftmals sträflichst unterschätzt und nicht genug Ressourcen dafür bereitgestellt. Es gibt oft genug nicht genug Erfahrung im Team, wie man willenloses WünschDirWas in Foren von konstruktiver Kritik im Sinne des ursprünglichen Entwicklungszieles trennen kann. Und so weiter, und so fort. Denn wie auch nicht wenige Käufer meinen, sie bekommen für günstig Geld ein Spiel zum "einfach so Zocken", nur um sich dann willenlos darüber aufzuregen, wie unfertig und buggy das alles doch sei, so gibt auch genug Entwickler, die in Early Access nur eine Möglichkeit sehen, schnell an Geld zu kommen, alles andere einfach ignorieren und dann mit der erhöhten Öffentlichkeit nicht fertig werden.Nicht jede Art von Spiel funktioniert als Early Access.
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Liesel Weppen
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Re: Astroneer: Entwickler über das Management zu hoher Erwartungen und die gelernten Lektionen aus dem Start von No Man'
Nö. Opernworld und ähnliches klappt mit EA, alles was Story braucht nicht.Kajetan hat geschrieben: JEDES Spiel kann als Early Access funktionieren
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unknown_18
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Re: Astroneer: Entwickler über das Management zu hoher Erwartungen und die gelernten Lektionen aus dem Start von No Man'
Kann euch beide soweit zustimmen, bis auf eine Sache: wieso sollte man Early Access nicht als Käufer als eine Möglichkeit sehen mit dem Kauf den Entwickler zu unterstützen? Das mache ich ja nicht, wenn mich das Spiel nicht entsprechend anspricht. Und dennoch hab ich keinerlei Erwartungen, dass sich das Spiel in eine gewisse Richtung entwickeln muss, mir geht es da mehr darum das der Entwickler am Ende ein gutes Spiel daraus macht, wie auch immer es am Ende aussieht. Aber das mag mit meiner Einstellung zusammen hängen, dass ich mich den Spielen anpasse und nicht erwarte das sie sich an mich anpassen. Für den gängigen heutigen Spieler mag das vielleicht anders sein, die kaufen und erwarten dann eher das die Entwickler es so weiter entwickeln wie der Spieler selbst es sich vorstellt.
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flo-rida86
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Re: Astroneer: Entwickler über das Management zu hoher Erwartungen und die gelernten Lektionen aus dem Start von No Man'
wird vielleicht nicht so viel shitstorm abkommen wie no mans sky weil die nicht so viel versprechen aber am ende wird auch das eher auf kurz oder lang aussterben.ist wie auch Osiris: New Dawn da wurde sogar von grosser Beliebtheit gesprochen aber das wahr nur so die ersten 3tage nach release danach wurde es schnell sehr still.
dazu kommt (auch wenn das auf sehr viele ea spiele zu trifft)das gerade solche spiele niemals fertig werden.
dazu kommt (auch wenn das auf sehr viele ea spiele zu trifft)das gerade solche spiele niemals fertig werden.
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unknown_18
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Re: Astroneer: Entwickler über das Management zu hoher Erwartungen und die gelernten Lektionen aus dem Start von No Man'
Niemals würde ich nicht sagen, aber man kann solche Spiele als EA einfach nicht derart entwickeln wie normale Spiele, da schleift die Entwicklung schon mal dahin, weil die Entwickler wieder mal mehr mit Spieler ruhig stellen beschäftigt sind als das Spiel weiter zu entwickeln. So ist das halt wenn man Spieler frühzeitig in eine Alpha Version des Spiels lässt. Die meisten Spieler interessiert da nicht, dass das Spiel noch in Entwicklung ist, die wollen JETZT ihren Spaß damit und das ist eben wie gesagt ein großes Problem von EA, was eben auch die Entwicklung ausbremst.
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johndoe984149
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Re: Astroneer: Entwickler über das Management zu hoher Erwartungen und die gelernten Lektionen aus dem Start von No Man'
EAs sind derzeit die einzigen Spiele die eine nicht kleine Spielerdschaft Extrem Reizt auch wenn es einige Probleme gibt die auch Nerven und nicht Perfekt sind wie du es gerne haben willst.Balmung hat geschrieben:Naja, Early Access hat auch so seine Probleme. Zu viele Spieler erwarten ein gut spielbares Spiel und setzen so die Entwickler auf andere Weise unter Druck und wehe es kommen nicht regelmäßig Updates, die das Spiel immer schön regelmäßig erweitern. Denn wenn Spieler etwas nicht haben, dann ist das Geduld.
Viele EAs erreichen nicht den Release Punkt aber das Spielt keine Rolle auch selten dem Ersteller der Spiele besonders nicht für den Spieler der gerne mal neue Ideen oder Experimente sehen will.
Ich habe 90% meiner Spiele nur aus dem EA gekauft wo es im diesen Jahr sehr Mau ablief und wundert mich auch nicht das es so wenige gibt die vernüftiege neue Ideen oder bereit sind zu Experimentieren.
Aber auch du muss erkannt haben das Spieler derzeit ein Krassen Umbruch Bereich stattfindet.
Auch sehe ich das bei vielen Spielern in meinen Online Bereich und dazu gehört aber nicht dieses Spiel.
Balmung habe mehr Mut zum Experiementieren natürlich verursacht das auch Frust aber es kann dir auch große sehr große Freude bringen
Ansonsten zu viel Textwall mit wenig Aussagen nur massig Buchstaben ohne Inhalt
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unknown_18
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Re: Astroneer: Entwickler über das Management zu hoher Erwartungen und die gelernten Lektionen aus dem Start von No Man'
Es ging mir hier primär um die Schattenseite von EA, das EA auch positive Aspekte hat, absolut keine Frage, sonst würde ich ja nicht selbst EA Titel kaufen und natürlich habe ich mit vielen schon sehr viel Spaß gehabt obwohl das Spiel noch lange nicht fertig ist. Nur egal wie viel Spaß man damit hatte, es ist immer Schade, wenn das Spiel am Ende doch nie fertig zu werden scheint, denn dann könnte man richtig viel Spaß damit haben, ohne die ganzen Bugs und fehlenden Inhalten von eben nicht fertigen Spielen.
Denn ohne Fertigstellung haben wir wieder das übliche: jede Menge verbranntes Potential und wieder hoffen müssen das ein neues Spiel mehr von diesem Potential auch umsetzt und so etwas kann ich nicht gutheißen. Ich will JETZT ein gutes Spiel, das alles, oder sagen wir besser möglichst viel, aus dem Potential raus holt und nicht etliche Titel spielen, die immer nur am Potential kratzen, bis das Setting ausgebrannt ist und erst mal Jahre lang eine Pause braucht bis es wieder in ist. So etwas ist schlicht völliger Mist.
Die breite Masse tickt aber leider halt genau so, dass sie lieber ein Spiel nehmen, das nur am Potential kratzt und sich damit zufrieden geben, als das sie die Geduld aufbringen ein fertiges Spiel zu spielen, das deutlich mehr aus dem Potential raus holt.
Und deswegen klappt das mit dem Hype um EA Spiele immer so gut und diese verkaufen sich oft bei erscheinen als Early Access richtig gut, wenn die Präsentation passt, egal wie viel Inhalt da wirklich drin stecken, siehe zuletzt Osiris, wenig Inhalte und trotzdem gehypt weil es gut aussieht und Potential hat, von dem bisher aber kaum etwas umgesetzt ist. Und hier hab ich eben das Gefühl, das es Vielen egal ist, ob das Potential jemals ausgereizt wird, Hauptsache sie haben jetzt ihren Spaß damit, egal wie kurzweilig dieser ist. EA ist nicht zum testen von Spielideen da, sondern um Spielkonzepte auch fertig umzusetzen.
Denn ohne Fertigstellung haben wir wieder das übliche: jede Menge verbranntes Potential und wieder hoffen müssen das ein neues Spiel mehr von diesem Potential auch umsetzt und so etwas kann ich nicht gutheißen. Ich will JETZT ein gutes Spiel, das alles, oder sagen wir besser möglichst viel, aus dem Potential raus holt und nicht etliche Titel spielen, die immer nur am Potential kratzen, bis das Setting ausgebrannt ist und erst mal Jahre lang eine Pause braucht bis es wieder in ist. So etwas ist schlicht völliger Mist.
Die breite Masse tickt aber leider halt genau so, dass sie lieber ein Spiel nehmen, das nur am Potential kratzt und sich damit zufrieden geben, als das sie die Geduld aufbringen ein fertiges Spiel zu spielen, das deutlich mehr aus dem Potential raus holt.
Und deswegen klappt das mit dem Hype um EA Spiele immer so gut und diese verkaufen sich oft bei erscheinen als Early Access richtig gut, wenn die Präsentation passt, egal wie viel Inhalt da wirklich drin stecken, siehe zuletzt Osiris, wenig Inhalte und trotzdem gehypt weil es gut aussieht und Potential hat, von dem bisher aber kaum etwas umgesetzt ist. Und hier hab ich eben das Gefühl, das es Vielen egal ist, ob das Potential jemals ausgereizt wird, Hauptsache sie haben jetzt ihren Spaß damit, egal wie kurzweilig dieser ist. EA ist nicht zum testen von Spielideen da, sondern um Spielkonzepte auch fertig umzusetzen.
Re: Astroneer: Entwickler über das Management zu hoher Erwartungen und die gelernten Lektionen aus dem Start von No Man'
Evtl. Bin ich mittlerweile zu wenig enthusiastisch, was Spiele angeht, aber ich verstehe die Motivation nicht ganz, ein Spiel im Early Access zu spielen. Den Job eines Quality Assurance-Menschen zu machen hat für mich nichts mit spielen zu tun. (?)
Ich warte auf: Beyond Good & Evil 2, Star Citizen
Meine größten Enttäuschungen:
Stalker, GTA IV, Nintendo, Resident Evil IV, Journey, The Last of Us
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- danke15jahre4p
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Re: Astroneer: Entwickler über das Management zu hoher Erwartungen und die gelernten Lektionen aus dem Start von No Man'
kann schon bock machen ein spiel sich entwickeln zu sehen.
greetingz
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Re: Astroneer: Entwickler über das Management zu hoher Erwartungen und die gelernten Lektionen aus dem Start von No Man'
Na, dann hat Grim Dawn eben nicht funktioniertLiesel Weppen hat geschrieben:Nö. Opernworld und ähnliches klappt mit EA, alles was Story braucht nicht.Kajetan hat geschrieben: JEDES Spiel kann als Early Access funktionieren
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Re: Astroneer: Entwickler über das Management zu hoher Erwartungen und die gelernten Lektionen aus dem Start von No Man'
EAcc Spiele kaufe ich nur in seltenen ausnahmen wenn das Spiel schon eine gewisse Qualität hat mit der ich gut leben kann. Ansonsten warte ich bis es eben raus ist.
Ich sehe für mich Persönlich auch einen unterschied zwischen Kickstarter und EAcc. Kickstarter, ich helfe das ein Spiel erstellt werden kann das evtl. gut wird. EAcc, das spiel ist schon in der Mache und kommt irgendwann raus -> kein grund vorher Geld auszugeben.
Astroneer ist auch eins der Spiele, welches einen Positiven Eindruck bei mir hinterlässt und wo ich mich drauf Freue es irgendwann spielen zu können wenn es fertig ist.
Ich sehe für mich Persönlich auch einen unterschied zwischen Kickstarter und EAcc. Kickstarter, ich helfe das ein Spiel erstellt werden kann das evtl. gut wird. EAcc, das spiel ist schon in der Mache und kommt irgendwann raus -> kein grund vorher Geld auszugeben.
Astroneer ist auch eins der Spiele, welches einen Positiven Eindruck bei mir hinterlässt und wo ich mich drauf Freue es irgendwann spielen zu können wenn es fertig ist.