Oculus Rift: Erboste Entwickler streichen Oculus-Unterstützung; Palmer Luckey bezieht Stellung zur Meme-Kampagne gegen Clinton: "Es tut mir zutiefst leid"

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danke15jahre4p
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Re: Oculus Rift: Erboste Entwickler streichen Oculus-Unterstützung; Palmer Luckey bezieht Stellung zur Meme-Kampagne geg

Beitrag von danke15jahre4p »

NomDeGuerre hat geschrieben:Wäre er bei Breitbart angestellt, die fallen mir gerade ein, da ein Redakteur Breitbarts für seinen Redditaccount "gebürgt" hat, und hätte eine Anti-Trump-Kampagne unterstützt, wären die Reaktionen ähnlich. Nur auf anderen Kanälen und sehr viel schriller im Ton.
exakt, was es dann auf facebook aus der "rechten" ecken an kommentare gegeben hätte, kann man sich nur unschwer vorstellen.

klar, vermutlich wären dann keine entwickler abgesprungen (zumindest keine die auch für brücken anstatt mauern sind), aber shitstormmäßig wäre es nicht weniger brisant gewesen.

greetingz
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tr1on
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Re: Oculus Rift: Erboste Entwickler streichen Oculus-Unterstützung; Palmer Luckey bezieht Stellung zur Meme-Kampagne geg

Beitrag von tr1on »

"Brücken statt Mauern", "Bunt statt braun"... nutzt sich "leider" sehr leicht ab und hat dazu etwas sehr sehr infantiles.

Davon ab ist es schlicht Unsinn. Merkel etwa hat dem deutschen Ansehen in Europa so sehr geschadet und DE so stark isoliert, wie kein anderer Kanzler seit '45. Und sie hat Englands EU-Austritt auf dem Gewissen.

Ich erkenn da wenig völkerverbindendes, wenn man seinen eigenen Leuten UND seinen europ. Nachbarn dermaßen vor den Kopf stößt, nur um sich dann als moralisch-überlegenen Bessermenschen hinzustellen.
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NomDeGuerre
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Re: Oculus Rift: Erboste Entwickler streichen Oculus-Unterstützung; Palmer Luckey bezieht Stellung zur Meme-Kampagne geg

Beitrag von NomDeGuerre »

Da hast du tatsächlich fast das Thema gestreift!
Geklaut von greenelve. Falls das Forum schließen sollte:
Inoffizieller Forennachfolger: https://konsolentreff.de/ (hat auch PC Bereiche, ähnliche Struktur wie 4players und aus einer Reihe an Alternativen der letzten Wochen, war dies mit die beste)
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johndoe1044785
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Re: Oculus Rift: Erboste Entwickler streichen Oculus-Unterstützung; Palmer Luckey bezieht Stellung zur Meme-Kampagne geg

Beitrag von johndoe1044785 »

und es wird irrsinniger, man sollte es ahnen.
Kaaruzo
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Re: Oculus Rift: Erboste Entwickler streichen Oculus-Unterstützung; Palmer Luckey bezieht Stellung zur Meme-Kampagne geg

Beitrag von Kaaruzo »

leifman hat geschrieben:darf er doch, nur obs gut fürs geschäft und arbeitsvertragstechnisch okay ist, wird sich dann zeigen.
Hat sein Arbeitgeber doch schon zu geäußert. Ergo, was soll der Shitstorm?
leifman hat geschrieben:palmer hat hier schlechte arbeit geleistet, ganz einfach.
Komisch, dass lese ich aus der Erklärung von Palmers Chef gar nicht raus. Kannst du mir die Stelle zeigen, wo Palmers Arbeitgeber Palmer schlechte Arbeit attestiert?
leifman hat geschrieben:wenn ein dachdecker in seiner freizeit besoffen den kunden anpöbelt bei dem die firma bei der er arbeitet grad das dach macht, fällt es auch auf die firma zurück.
Ich wusste gar nicht, dass Palmer irgendwie gepöbelt hat. Ergo zieht die Analogie hier nicht.
leifman hat geschrieben:nochmal, du siehst geister wo keine sind.
Warum gibt es dann einen "Shitstorm", wenn der Arbeitgeber Palmers erklärt, es wäre alles ok? Dann müsste die Empörung doch eigentlich schlagartig enden, oder nicht?
leifman hat geschrieben:das sind keine zustände, das ist das professionelle prozedre in firmen, und wenns hier um milliardengeschäfte geht, hat palmer seinen job verfehlt.
Aber Palmer hat doch gar nichts gemacht, was mit seinem Job zu tun hatte.
leifman hat geschrieben:das fragst du ernsthaft?
Ja, natürlich. Es sein denn, du willst, das wir in Deutschland wieder Zustände haben, wo die Richter nach Gesinnung ausgesucht werden.

Ist in Deutschland zweimal schief gegangen, danke, kann ich drauf verzichten.
leifman hat geschrieben:es reicht schon wenn der verdacht einer befangenheit aufkommt, ist übrigens im sport genau so, wenn ein schiedsrichter öffentlich verkündet er hasst den fc bayer wird er nie mehr ein spiel von denen pfeiffen, und wenns ganz hart kommt, garkeins mehr.
In deinem Szenario hat der Richter aber nichts "öffentlich verkündet". Ergo passt der Vergleich nicht.
leifman hat geschrieben:darfstz du, nur dann verfehlst du deinen job und musst damit rechnen gefeuert zu werden.
Also soll man im Endeffekt für die "falsche" politische Einstellung seinen berufliche Existenz verlieren?

Und ich sehe Geister, die nirgends sind?
leifman hat geschrieben:andere frage, welche politische richtung verfolgt Dieter Zetsche? und was wäre wenn rauskommt er unterstützt eine radikale linke partei?
Vermutlich unwahrscheinlich, angesichts seines Postens. Aber was wäre wenn dem so wäre?

Solange der nichts gesetzeswidriges tut, wo ist das Problem?
leifman hat geschrieben:wie gesagt, forderung nach kündigung ist übertrieben, aber das haben wir ja schon abgehakt.
Haben wir? Ich kann mich daran erinnern, dass du vor zwei Absätzen noch das:
leifman hat geschrieben:darfstz du, nur dann verfehlst du deinen job und musst damit rechnen gefeuert zu werden.
gesagt hast.
leifman hat geschrieben: er hat seinen job nicht gut gemacht, ganz einfach.

greetingz
Das ist deine Meinung und kein feststehender Fakt. Zumal er seinen Job in dem Moment nicht gemacht hat, er hat es als Privatperson getan. Und (oh Wunder) das sagt sogar sein Arbeitgeber.
Chibiterasu hat geschrieben:das kommt auf deinen Job und deine Geschäftspartner drauf an. Da wird es sicher was geben. Schreib halt mal was Rassistisches auf Facebook und probier's aus... ;)
Du lebst nicht in einem Vakuum.
Schlechter Vergleich, Rassismus ist Volksverhetzung und daher strafbar. Herr Palmer hat ja nichts dergleichen getan.
Chibiterasu hat geschrieben:Anderes Beispiel (ein etwas abgehobeneres um von der Politik wegzukommen):
Ein bekannter Konzern entscheidet sich 2% der Einnahmen für den Schutz von afrikanischen Großsäugern zu spenden und arbeitet dafür mit diversen NGOs zusammen.
Und dann stellt sicher heraus, dass der CEO des Konzerns in seiner Freizeit nach Afrika fliegt und Löwen und Elefanten
abknallt.

Wäre es da so seltsam, wenn die NGOs oder Kunden des Konzerns Konsequenzen für den CEO fordern würden?
Schon wieder ein schlechter Vergleich. Wilderei ist strafbar. Herr Palmer hat ja nichts dergleichen getan.
Chibiterasu hat geschrieben:Diese Aussage, dass die Privatperson komplett von der Person im Beruf getrennt werden muss wird auch häufig von Schreibtischtätern missbraucht. Das ist dann der umgekehrte Fall.
"Eigentlich bin ich ja gegen Kinderarbeit aber ich verdiene halt einen Haufen Kohle in dem Textilunternehmen und tu was man mir anschafft".
Ist natürlich bequemer die Eigenverantwortung auszuklammern und sich stillschweigend ins Gesamtwerk einzufügen.
Unter dem Aspekt, können wir ja mal fragen, wo die Produkte von Oculus hergestellt werden und zu welchen Bedingungen.
Chibiterasu hat geschrieben:Ich sehe das eher als Fortschritt an, dass man hier nicht nur den wirtschaftlichen Aspekt betrachtet sondern auch (wieder?) ne Ethik dazukommt.
Du kannst es nennen wie du willst, es läuft auf einen Gesinnungstest hinaus. Und das ist mit demokratischen Werten nicht vereinbar.
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Trumperator
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Re: Oculus Rift: Erboste Entwickler streichen Oculus-Unterstützung; Palmer Luckey bezieht Stellung zur Meme-Kampagne geg

Beitrag von Trumperator »

Der Darknet-Entwickler unterstützt Hillary. Wer hätte das gedacht? #Skandal
Spoiler
Show
. :Häschen: .
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|Chris|
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Re: Oculus Rift: Erboste Entwickler streichen Oculus-Unterstützung; Palmer Luckey bezieht Stellung zur Meme-Kampagne geg

Beitrag von |Chris| »

So viele getriggerte möchtegern Nationalisten.

Gebt der Sache drei Tage und das nächste rosa HIppo hat all die Aufmerksamkeit für sich. Für seine Verhältnisse hat er nicht mal besonders viel Geld gespendet, 15.000 USD sind für den Mann kein Geld.
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KalkGehirn
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Re: Oculus Rift: Erboste Entwickler streichen Oculus-Unterstützung; Palmer Luckey bezieht Stellung zur Meme-Kampagne geg

Beitrag von KalkGehirn »

|Chris| hat geschrieben:So viele getriggerte möchtegern Nationalisten.

Gebt der Sache drei Tage und das nächste rosa HIppo hat all die Aufmerksamkeit für sich. Für seine Verhältnisse hat er nicht mal besonders viel Geld gespendet, 15.000 USD sind für den Mann kein Geld.
Was hat das ganze mit Nationalisten zu tun? Mit dem Hippo gebe ich dir allerdings Recht :Häschen:
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SethSteiner
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Re: Oculus Rift: Erboste Entwickler streichen Oculus-Unterstützung; Palmer Luckey bezieht Stellung zur Meme-Kampagne geg

Beitrag von SethSteiner »

tr1on hat geschrieben:"Brücken statt Mauern", "Bunt statt braun"... nutzt sich "leider" sehr leicht ab und hat dazu etwas sehr sehr infantiles.

Davon ab ist es schlicht Unsinn. Merkel etwa hat dem deutschen Ansehen in Europa so sehr geschadet und DE so stark isoliert, wie kein anderer Kanzler seit '45. Und sie hat Englands EU-Austritt auf dem Gewissen.

Ich erkenn da wenig völkerverbindendes, wenn man seinen eigenen Leuten UND seinen europ. Nachbarn dermaßen vor den Kopf stößt, nur um sich dann als moralisch-überlegenen Bessermenschen hinzustellen.
1. Deutschland ist nicht isoliert.
2. Englands EU-Austritt haben Nationalisten auf dem Gewissen. Warum sonst hat UK seit Jahrzehnten eine Sonderstellung innerhalb der Gemeinschaft gehabt? Weil sie sich nie integrieren wollten.
3. Den eigenen Leuten und auch den europäischen Nachbarn wurde nicht vor den Kopf gestoßen. Es ist nur niemand bereit als Gemeinschaft zu agieren.

Unter dem Strich:
Alle Probleme haben Konservative und Nationalisten zu verantworten.
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Chibiterasu
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Re: Oculus Rift: Erboste Entwickler streichen Oculus-Unterstützung; Palmer Luckey bezieht Stellung zur Meme-Kampagne geg

Beitrag von Chibiterasu »

Kaaruzo hat geschrieben:
Chibiterasu hat geschrieben:Anderes Beispiel (ein etwas abgehobeneres um von der Politik wegzukommen):
Ein bekannter Konzern entscheidet sich 2% der Einnahmen für den Schutz von afrikanischen Großsäugern zu spenden und arbeitet dafür mit diversen NGOs zusammen.
Und dann stellt sicher heraus, dass der CEO des Konzerns in seiner Freizeit nach Afrika fliegt und Löwen und Elefanten
abknallt.

Wäre es da so seltsam, wenn die NGOs oder Kunden des Konzerns Konsequenzen für den CEO fordern würden?
Schon wieder ein schlechter Vergleich. Wilderei ist strafbar. Herr Palmer hat ja nichts dergleichen getan.
Wer hat was von Wilderei geschrieben?
http://www.zeit.de/wissen/umwelt/2015-0 ... tierschutz


Kaaruzo hat geschrieben:
Chibiterasu hat geschrieben:das kommt auf deinen Job und deine Geschäftspartner drauf an. Da wird es sicher was geben. Schreib halt mal was Rassistisches auf Facebook und probier's aus... ;)
Du lebst nicht in einem Vakuum.
Schlechter Vergleich, Rassismus ist Volksverhetzung und daher strafbar. Herr Palmer hat ja nichts dergleichen getan.
Der Satz hat sich nicht auf Palmer bezogen sondern auf einen Diskussionsbeitrag hier - wäre nett wenn du den mitzitierst aber ja, ist wohl trotzdem nicht so passend.

Gut, dann schreib halt auf Facebook "ich gehe mit all den Werten und Ansichten der NPD d'accord".
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DonDonat
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Re: Oculus Rift: Erboste Entwickler streichen Oculus-Unterstützung; Palmer Luckey bezieht Stellung zur Meme-Kampagne geg

Beitrag von DonDonat »

Es gibt aber auch Stimmen, welche die Aufregung für übertrieben oder Unsinn halten.
Dem schließe ich mich an: es sollte eigentlich absolut egal sein was ein wie auch immer angestellter einer Firma privat für eine politische Meinung hat. Speziell die Reaktion bestimmter Entwickler deswegen gleich die Entwicklung an Features für VR einzustellen halte ich für stark übertrieben :roll:
I tried so hard and got so far
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RIP Chester :,(
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Re: Oculus Rift: Erboste Entwickler streichen Oculus-Unterstützung; Palmer Luckey bezieht Stellung zur Meme-Kampagne geg

Beitrag von Peter__Piper »

Kaaruzo hat geschrieben:

leifman hat geschrieben:darfstz du, nur dann verfehlst du deinen job und musst damit rechnen gefeuert zu werden.
Also soll man im Endeffekt für die "falsche" politische Einstellung seinen berufliche Existenz verlieren?

Und ich sehe Geister, die nirgends sind?
Nicht wegen der "falschen" politischen Einstellung. Sondern weil er sich nicht neutral verhalten hat.
Gibt es zuhauf als Grundvoraussetzung in verschiedenen Jobs. Der Beamte sei nur mal genannt.
Kaaruzo hat geschrieben:
Chibiterasu hat geschrieben:Anderes Beispiel (ein etwas abgehobeneres um von der Politik wegzukommen):
Ein bekannter Konzern entscheidet sich 2% der Einnahmen für den Schutz von afrikanischen Großsäugern zu spenden und arbeitet dafür mit diversen NGOs zusammen.
Und dann stellt sicher heraus, dass der CEO des Konzerns in seiner Freizeit nach Afrika fliegt und Löwen und Elefanten
abknallt.

Wäre es da so seltsam, wenn die NGOs oder Kunden des Konzerns Konsequenzen für den CEO fordern würden?
Schon wieder ein schlechter Vergleich. Wilderei ist strafbar. Herr Palmer hat ja nichts dergleichen getan.
Aber nicht unbedingt in dem Land wo der Löwe getötet wird. Zumindest wird es dort nicht als Wilderei deklariert.
Das echt ne schwache Antwort.
Kaaruzo hat geschrieben:
Chibiterasu hat geschrieben:Ich sehe das eher als Fortschritt an, dass man hier nicht nur den wirtschaftlichen Aspekt betrachtet sondern auch (wieder?) ne Ethik dazukommt.
Du kannst es nennen wie du willst, es läuft auf einen Gesinnungstest hinaus. Und das ist mit demokratischen Werten nicht vereinbar.
Du willst unbedingt einen Gesinnungstest darin sehen.
SIeht man schon an meinen gequoteten Beispielen - du bist da richtig krampfhaft and der Sache.
Kaaruzo
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Re: Oculus Rift: Erboste Entwickler streichen Oculus-Unterstützung; Palmer Luckey bezieht Stellung zur Meme-Kampagne geg

Beitrag von Kaaruzo »

Chibiterasu hat geschrieben: Wer hat was von Wilderei geschrieben?
http://www.zeit.de/wissen/umwelt/2015-0 ... tierschutz
Ok, ich gebe zu, dass wusste ich nicht.

Aber sofern es legal ist, wo ist das Problem?
Chibiterasu hat geschrieben: Der Satz hat sich nicht auf Palmer bezogen sondern auf einen Diskussionsbeitrag hier - wäre nett wenn du den mitzitierst aber ja, ist wohl trotzdem nicht so passend.

Gut, dann schreib halt auf Facebook "ich gehe mit all den Werten und Ansichten der NPD d'accord".
Würde ich zwar nie machen, aber gut, lass ich mich auf deinen Gedanken ein.

Was wäre, wenn ich das schreiben würde? Es ist eine Partei die (noch) nicht verboten ist, und eine Zeitlang Sitze in deutschen Landtagen hatte. Demokratisch legitimiert durch den Souverän.

Soweit ich mich erinnere, steht in unserem Grundgesetz folgendes:

Artikel 3 Absatz 3: Niemand darf wegen seines Geschlechtes, seiner Abstammung, seiner Rasse, seiner Sprache, seiner Heimat und Herkunft, seines Glaubens, seiner religiösen oder politischen Anschauungen benachteiligt oder bevorzugt werden. Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden.

Der von dir genannte Satz, ruft weder zu Gewalttaten/Straftaten auf, noch stellt der Satz selbst eine Straftat dar. Wenn ich für diesen Satz also von meinem Arbeitgeber gefeuert werden würde, wäre das ein Verstoß gegen meine mir verfassungsrechtlich zugesicherten Grundrechte.
Peter__Piper hat geschrieben: Nicht wegen der "falschen" politischen Einstellung. Sondern weil er sich nicht neutral verhalten hat.
Gibt es zuhauf als Grundvoraussetzung in verschiedenen Jobs. Der Beamte sei nur mal genannt.
Sein Arbeitgeber hat diesbezüglich eine Stellungnahme abgegeben. Das Argument greift also nicht.
Peter__Piper hat geschrieben:
Aber nicht unbedingt in dem Land wo der Löwe getötet wird. Zumindest wird es dort nicht als Wilderei deklariert.
Das echt ne schwache Antwort.
Hab mich bereits korrigiert.
Peter__Piper hat geschrieben: Du willst unbedingt einen Gesinnungstest darin sehen.
SIeht man schon an meinen gequoteten Beispielen - du bist da richtig krampfhaft and der Sache.
Weil ich es nicht richtig finde, dass ein Mensch für seine politische Meinung eventuell um seine berufliche Extistenz fürchten muss?

Weil Herr Palmer es gewagt hat, den Präsidentschaftskandidaten der zweitgrößten amerikanischen Partei zu unterstützen?

Ich finde es eher krampfhaft, eine derartig Praxis auch noch gutzuheißen, wie es ja einige hier tun.
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Re: Oculus Rift: Erboste Entwickler streichen Oculus-Unterstützung; Palmer Luckey bezieht Stellung zur Meme-Kampagne geg

Beitrag von Chibiterasu »

Kaaruzo hat geschrieben:
Chibiterasu hat geschrieben: Wer hat was von Wilderei geschrieben?
http://www.zeit.de/wissen/umwelt/2015-0 ... tierschutz
Ok, ich gebe zu, dass wusste ich nicht.

Aber sofern es legal ist, wo ist das Problem?
Legalität ist nicht der einzige Faktor der zählt, weil sich das Gesetz zb nur auf die Rechtslage im jeweiligen Land anwenden lässt.
In manchen Ländern wäre das oben eben doch Wilderei und viele Fluglinien begegnen dem zb damit dass sie Tierkadaver also "Trophäen" nicht ausfliegen.
Wie soll man so ein Verhalten eines CEOs also werten?
Das hat dann was mit der Ethik der Geschäftspartner zu tun. Und die hört nicht außerhalb der Büroräume auf.
Da werden auch gewisse Privathandlungen und Äußerungen miteinbezogen.

Kaaruzo hat geschrieben:
Chibiterasu hat geschrieben: Der Satz hat sich nicht auf Palmer bezogen sondern auf einen Diskussionsbeitrag hier - wäre nett wenn du den mitzitierst aber ja, ist wohl trotzdem nicht so passend.

Gut, dann schreib halt auf Facebook "ich gehe mit all den Werten und Ansichten der NPD d'accord".
Würde ich zwar nie machen, aber gut, lass ich mich auf deinen Gedanken ein.

Was wäre, wenn ich das schreiben würde? Es ist eine Partei die (noch) nicht verboten ist, und eine Zeitlang Sitze in deutschen Landtagen hatte. Demokratisch legitimiert durch den Souverän.

Soweit ich mich erinnere, steht in unserem Grundgesetz folgendes:

Artikel 3 Absatz 3: Niemand darf wegen seines Geschlechtes, seiner Abstammung, seiner Rasse, seiner Sprache, seiner Heimat und Herkunft, seines Glaubens, seiner religiösen oder politischen Anschauungen benachteiligt oder bevorzugt werden. Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden.

Der von dir genannte Satz, ruft weder zu Gewalttaten/Straftaten auf, noch stellt der Satz selbst eine Straftat dar. Wenn ich für diesen Satz also von meinem Arbeitgeber gefeuert werden würde, wäre das ein Verstoß gegen meine mir verfassungsrechtlich zugesicherten Grundrechte.
Das Gesetz ist in der Theorie auch gut und richtig - aber in der Praxis wird es endlos viele Fälle geben, wo es einfach danebengreift bzw. anders gehandhabt wird. Das sieht man schon an so Dingen wie nem Parteibuch etc. oder dass es sicherlich einige katholische Betriebe gibt, wo man schwere Karten hat wenn man aus der Kirche ausgetreten ist usw.

Man kann da auf jeden Fall drüber diskutieren und es wird viele Fälle geben, wo sowas eher mit Diskriminierung als sonstwas gleichgesetzt werden muss. Aber es zeigt eben nochmal dass es in der Praxis schwierig ist die Privatperson vom Arbeitnehmer komplett zu trennen. Schließlich bestimmen unsere Werte und Ansichten wer wir sind - und das hört in der Regel in der Arbeit nicht auf.
Zuletzt geändert von Chibiterasu am 26.09.2016 19:18, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Oculus Rift: Erboste Entwickler streichen Oculus-Unterstützung; Palmer Luckey bezieht Stellung zur Meme-Kampagne geg

Beitrag von Balla-Balla »

Kaaruzo hat geschrieben:
leifman hat geschrieben:darf er doch, nur obs gut fürs geschäft und arbeitsvertragstechnisch okay ist, wird sich dann zeigen.
Hat sein Arbeitgeber doch schon zu geäußert. Ergo, was soll der Shitstorm?
leifman hat geschrieben:palmer hat hier schlechte arbeit geleistet, ganz einfach.

...

Autsch.
Nette Argumentenkette. Da habe ich ja sogar mal wieder leifmans Kleinschreib gelesen, was ich sonst nie mache, zu stressig.
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