Kaaruzo hat geschrieben:leifman hat geschrieben:seine arbeit ist die öffentlichkeitsarbeit, jetzt hat er öffentlich durchblicken lassen, dass er gegen clinton ist, also ja, seine arbeit ist nun durch eine unneutrale politische sicht beeinflusst.
Ist sie nicht. Außer, man ist der Meinung, dass jeder Sprecher einer Firma, sich nicht mehr öffentlich politisch äußern darf.
darf er doch, nur obs gut fürs geschäft und arbeitsvertragstechnisch okay ist, wird sich dann zeigen.
palmer hat hier schlechte arbeit geleistet, ganz einfach.
leifman hat geschrieben:kann er, muss sich dann jedoch auch damit abfinden wenn er genau auf dieser ebene angegriffen wird und wenn es auf seine firma zurückfällt, tja, hat er nicht gut gearbeitet.
Wenn seine Arbeit in seiner Firma anstandslos war, warum sollte es auf die Firma zurückfallen? Genau, das ist doch der Punkt, der zu Recht kritisiert wird.
wenn ein dachdecker in seiner freizeit besoffen den kunden anpöbelt bei dem die firma bei der er arbeitet grad das dach macht, fällt es auch auf die firma zurück.
ich glaub ich muss dich fragen ob du tatsächlich an der wirtschaft teilnimmst oder nur theoretiker bist.
Genauso schafft man unkritische Bürger, die sich nicht trauen, ihre Meinung zu sagen, aus Angst vor ihrer beruflichen Zukunft.
nochmal, du siehst geister wo keine sind.
Und solche Zustände soll man denn auch noch gutheißen?
das sind keine zustände, das ist das professionelle prozedre in firmen, und wenns hier um milliardengeschäfte geht, hat palmer seinen job verfehlt.
leifman hat geschrieben:lass mich raten, wenn ein richter in berlin sich privat für die npd engagiert wirft es keine unbequeme fragen auf wenn deutsche mit migrationshintergrund verurteilt, wa!?
Solange er im Einklang mit den Gesetzen Recht spricht, nein warum auch?
das fragst du ernsthaft?
Entweder er beugt Recht, dann gehört er entlassen und die notwendigen Gesetze dafür gibt es bereits oder er spricht Recht im Einklang mit den Gesetzen, dann ist seine (private) politische Meinung egal.
es reicht schon wenn der verdacht einer befangenheit aufkommt, ist übrigens im sport genau so, wenn ein schiedsrichter öffentlich verkündet er hasst den fc bayer wird er nie mehr ein spiel von denen pfeiffen, und wenns ganz hart kommt, garkeins mehr.
tu doch bitte nicht so naiv dumm, du weisst ganz genau was befangenheit bedeutet, ist sogar eine möglichkeit anwälte absetzen zu können.
Gegenfrage: Würde es bei dir unbequeme Fragen aufwerfen, wenn ein Richter der sich privat für die Linke engagiert, offensichtlich Nazis verurteilt?
klar, warum nicht?
leifman hat geschrieben:auch wenn du es nicht wahrhaben willst, aber in gewissen poistionen muss neutralität gewahrt werden, da ist man nicht mehr privat, man steht in der öffentlichkeit, beeinflusst dinge auch wenn man nicht direkt für seine arbeit unterwegs ist.
Also läuft es im Endeffekt darauf hinaus, dass man als öffentliche Person keine (öffentliche) politische Meinung haben darf?
darfstz du, nur dann verfehlst du deinen job und musst damit rechnen gefeuert zu werden.
andere frage, welche politische richtung verfolgt Dieter Zetsche? und was wäre wenn rauskommt er unterstützt eine radikale linke partei?
leifman hat geschrieben:und immernoch nein, wenn er gegen trump agiert hätte, würde der shitstorm aus der republikanerecke kommen, mit uinterstützer eine kriegstreiberin etc.
Gäbe es dann auch Forderungen nach seiner Kündigung?
wie gesagt, forderung nach kündigung ist übertrieben, aber das haben wir ja schon abgehakt.
leifman hat geschrieben:nur weil du vermutlich auf der "einen" seite stehst, argumentierst du jetzt so, aber es spielt für die verpfllichtende einhaltung der neutralität keine rolle welche politische richtung palmer favourisiert, schwierig ist es nur, dass er eine favourisiert.
Seine Neutralität als Arbeitnehmer hat er ja auch nicht verletzt.
er hat seinen job nicht gut gemacht, ganz einfach.
greetingz