No Man's Sky: Von über 200.000 auf unter 1.000 gleichzeitige Spieler in weniger als sechs Wochen

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Temeter 
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Re: No Man's Sky: Von über 200.000 auf unter 1.000 gleichzeitige Spieler in weniger als sechs Wochen

Beitrag von Temeter  »

Fun fact: American Truck Simulator hat mehr gleichzeitige Spieler als No Mans Sky. Und das bei einer maximalen Spielerzahl von 20.000 Spielern nach Release.

Wobei das Spiel tatsächlich kompetent in dem war, was es umsetzen wollte.

EDIT: LOL, Euro TS schwankt sogar zwischen 20k und 3k gleichzeitigen Spielern. Wenn Trucks interessanter als fremde Galaxien sind... :Blauesauge:
mindfaQ hat geschrieben:Und das bei einem Spiel, das vom Konzept her eher wie ein Long-Tail-Spiel klang.

Da ichs nicht gespielt habe, will ich nicht urteilen. Schade finde ich es trotzdem, da es ganz nett aussah in den ersten Demos und die Idee viel Potenzial hat.
Schaut generell auch nett aus, auch wenn die Planeten fast allesamt eher unspektatkulär sind. Nur ist halt alles, was du in dem Spiel machst, unnötig verkompliziert. Nur wenn du das rausnimmst, bleibt kaum noch Spiel übrig, und als Kunstgallerie taugt es dann auch nicht so viel.

Macht einfach keinen Spaß, wenn dir das Spiel massig Grind und schlechtes Inventarmanagement als Gameplay auflastet, ohne dann tatäschlich nennenswertes Gameplay dahinter zu haben.

Die miesen Spielerzahlen überraschen mich trotzdem ein bischen, aber ich schätze mal das passt dazu, wie öde das Ding auf Dauer wird.

Theoretisch könnte man ein interessantes Spiel, oder wenigstens einen Walking Simulator machen, aber irgendwie ist das alles nichts geworden. Mal auf die Content Patches abwarten, wäre schade, wenn alles so verschwendet bleibt.
unknown_18
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Re: No Man's Sky: Von über 200.000 auf unter 1.000 gleichzeitige Spieler in weniger als sechs Wochen

Beitrag von unknown_18 »

Ja, wäre schade, die Basis ist an sich gar nicht so schlecht, es fehlt nur an soliden Inhalten.
Billy_Bob_bean hat geschrieben:Ich habs gleich gesagt, sobald ich das erste mal von "prozedural erstellte gigantische Welt" gelesen habe.

Es gibt in Spielen kein zufälllig erstelltes tolles Abenteuer.
Nicht für Spieler, die dafür an die Hand genommen werden müssen. Das Gleiche hat man ja bei Elite Dangerous, auch da wird von nicht wenigen Spielern immer rum gejammert es gäbe ja nichts zu tun, nur weil sie sich selbst Ziel stecken müssen und ihnen das Spiel nicht alles vorkaut.

Bei prozedurale Welten bin ich aber nach wie vor der Meinung, dass diese sehr gut sein können. Das Problem vieler Entwickler, die daran mehr oder weniger gescheitert sind, ist primär aber immer das Gleiche: massiv unterschätzter Aufwand. Nur weil es prozedural generiert ist heißt das nicht, dass es einfacher und mit viel weniger Geld zu entwickeln ist. Und darum haben sich kleine Indie Studios nur all so oft die Hände an prozedurale Generation von Spielwelten verbrannt.

Darum glaube ich weiter an prozedural generierte Welten, nur braucht es dazu einen AAA Entwickler und von denen traut sich Niemand ran, zu viel Risiko für die heutigen Firmen bzw. Publisher, die am liebsten nur noch Gewinnmaximierung mit möglichst wenig Risiko wollen.

NMS ist eben ein weiteres Spiel, bei dem man zu schnell merkt, dass die Entwickler mehr wollten als ihre Ressourcen zuließen. Die Basis ist in Ordnung, es mangelt aber wieder mal an den Inhalten, dafür gingen die Ressourcen aus. Wobei ich bei NMS mir eh recht sicher bin, dass die PS4 Version ebenfalls ein großes Problem war. Die PS4 hat nun mal nur 8GB Speicher, für Arbeits- UND Grafikspeicher, und prozedural generierte Welten sind sehr Arbeitsspeicherhungrig.
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Skippofiler22
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Re: No Man's Sky: Von über 200.000 auf unter 1.000 gleichzeitige Spieler in weniger als sechs Wochen

Beitrag von Skippofiler22 »

Das finde ich auch. Zum Glück werden hierfür auch Mods entwickelt, so dass die zigtausend Planeten, die es zu besiedeln gibt, am Ende noch mal ein Stückchen "individueller" aussehen.
Es ist nicht zu verantworten, sagte die Vernunft.
Es ist durchaus machbar, sagte der Ehrgeiz.
Es ist nicht alles richtig, sagte der Verstand
Tue es, sagte der Leichtsinn.
Du bist was du bist, sagte das Selbstbewusstsein.
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Es ist das Gefühl in eine andere Welt einzutauchen, sagte der Gamer.
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bondKI
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Re: No Man's Sky: Von über 200.000 auf unter 1.000 gleichzeitige Spieler in weniger als sechs Wochen

Beitrag von bondKI »

War doch von Anfang an abzusehen.

Wer hat ernsthaft geglaubt, dass das Spiel was anderes als ein haufen monotoner Mist wird?
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Kajetan
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Re: No Man's Sky: Von über 200.000 auf unter 1.000 gleichzeitige Spieler in weniger als sechs Wochen

Beitrag von Kajetan »

Temeter  hat geschrieben:Die miesen Spielerzahlen überraschen mich trotzdem ein bischen, aber ich schätze mal das passt dazu, wie öde das Ding auf Dauer wird.
Sie überraschen nicht, wenn man sich bewusst macht, dass NMS ein typisches Hype-Phänomen ist, welches für kurze Zeit enorm hoch aufkocht, nur um dann ratzfatz in sich zusammen zu fallen, nachdem die Blase geplatzt ist. Ich bin mir sicher, dass Spore oder Black & White vergleichbare Einbrüche gezeigt hätten, hätte man damals schon Spielerzahlen messen können, waren das ja auch immens hoch gehypte Spiele, die spielerisch ähnlich dünn wie NMS sind.
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EvilGabriel
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Re: No Man's Sky: Von über 200.000 auf unter 1.000 gleichzeitige Spieler in weniger als sechs Wochen

Beitrag von EvilGabriel »

Billy_Bob_bean hat geschrieben:Ich habs gleich gesagt, sobald ich das erste mal von "prozedural erstellte gigantische Welt" gelesen habe.

Es gibt in Spielen kein zufälllig erstelltes tolles Abenteuer.
Dwarf Fortress beweist etwas anderes.
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Temeter 
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Re: No Man's Sky: Von über 200.000 auf unter 1.000 gleichzeitige Spieler in weniger als sechs Wochen

Beitrag von Temeter  »

Kajetan hat geschrieben:
Temeter  hat geschrieben:Die miesen Spielerzahlen überraschen mich trotzdem ein bischen, aber ich schätze mal das passt dazu, wie öde das Ding auf Dauer wird.
Sie überraschen nicht, wenn man sich bewusst macht, dass NMS ein typisches Hype-Phänomen ist, welches für kurze Zeit enorm hoch aufkocht, nur um dann ratzfatz in sich zusammen zu fallen, nachdem die Blase geplatzt ist. Ich bin mir sicher, dass Spore oder Black & White vergleichbare Einbrüche gezeigt hätten, hätte man damals schon Spielerzahlen messen können, waren das ja auch immens hoch gehypte Spiele, die spielerisch ähnlich dünn wie NMS sind.
Das bezweifle ich ein bischen, selbst ein B&W hätte bestimmt nicht einen dermaßen krassen Abfall gehabt. Selbst Spiele wie Titanfall oder Battlefront, die auf dem PC als praktisch tot gelten, haben mehr Spieler.
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MannyCalavera
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Re: No Man's Sky: Von über 200.000 auf unter 1.000 gleichzeitige Spieler in weniger als sechs Wochen

Beitrag von MannyCalavera »

Kajetan hat geschrieben:Ich bin mir sicher, dass Spore oder Black & White vergleichbare Einbrüche gezeigt hätten, hätte man damals schon Spielerzahlen messen können, waren das ja auch immens hoch gehypte Spiele, die spielerisch ähnlich dünn wie NMS sind.
Na also Black & White hatte doch schon mehr Tiefgang zu bieten als eine NMS :wink:
Bin immer noch Fan von Black & White, auch wenn der Hype damals nicht ansatzweise erfüllt wurde. Kann mich noch erinnern, wie die Gamestar dermaßen angefeindet wurde, dass Sie zu Ihrer 84% (oder so) Wertung eine Rechtfertigung schreiben mussten :mrgreen:
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Alter Sack
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Re: No Man's Sky: Von über 200.000 auf unter 1.000 gleichzeitige Spieler in weniger als sechs Wochen

Beitrag von Alter Sack »

Balmung hat geschrieben:Ja, wäre schade, die Basis ist an sich gar nicht so schlecht, es fehlt nur an soliden Inhalten.
Billy_Bob_bean hat geschrieben:Ich habs gleich gesagt, sobald ich das erste mal von "prozedural erstellte gigantische Welt" gelesen habe.

Es gibt in Spielen kein zufälllig erstelltes tolles Abenteuer.
Nicht für Spieler, die dafür an die Hand genommen werden müssen. Das Gleiche hat man ja bei Elite Dangerous, auch da wird von nicht wenigen Spielern immer rum gejammert es gäbe ja nichts zu tun, nur weil sie sich selbst Ziel stecken müssen und ihnen das Spiel nicht alles vorkaut.

Bei prozedurale Welten bin ich aber nach wie vor der Meinung, dass diese sehr gut sein können. Das Problem vieler Entwickler, die daran mehr oder weniger gescheitert sind, ist primär aber immer das Gleiche: massiv unterschätzter Aufwand. Nur weil es prozedural generiert ist heißt das nicht, dass es einfacher und mit viel weniger Geld zu entwickeln ist. Und darum haben sich kleine Indie Studios nur all so oft die Hände an prozedurale Generation von Spielwelten verbrannt.

Darum glaube ich weiter an prozedural generierte Welten, nur braucht es dazu einen AAA Entwickler und von denen traut sich Niemand ran, zu viel Risiko für die heutigen Firmen bzw. Publisher, die am liebsten nur noch Gewinnmaximierung mit möglichst wenig Risiko wollen.

NMS ist eben ein weiteres Spiel, bei dem man zu schnell merkt, dass die Entwickler mehr wollten als ihre Ressourcen zuließen. Die Basis ist in Ordnung, es mangelt aber wieder mal an den Inhalten, dafür gingen die Ressourcen aus. Wobei ich bei NMS mir eh recht sicher bin, dass die PS4 Version ebenfalls ein großes Problem war. Die PS4 hat nun mal nur 8GB Speicher, für Arbeits- UND Grafikspeicher, und prozedural generierte Welten sind sehr Arbeitsspeicherhungrig.
Das seh ich ähnlich. Vor allem der erste Punkt von dir.
Das Spiel kann sicherlich mehr Inhalt vertragen aber der Kern ist vorhanden. Wenn ich mir auch hier viele Posts durchlese ist es genau das was du sagst. Die Spieler wollen an die Hand genommen werden und das war bei NMS von vornherein klar das es das nicht macht. Wie gesagt mehr Inhalt kann es vertragen was sich für mich aber eher auf die Vielfalt der Planeten und des Universums bezieht.
Ich glaube aber nicht das die PS4 das Problem ist sondern eher der Algorithmus der dort nicht all zuviel zulässt.
Der Witz ist aber das es ja kleinere Geschichten gibt die wohl die meisten Spieler aber nicht mitbekommen da man sie nicht vorgekaut bekommt.

Ich zocks ab und an immer mal wieder gerne gerade nach einem harten Tag. Für mich eines der tiefenentspannensten Spiele zum Stressabbau. Im positiven Sinne.
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Kajetan
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Re: No Man's Sky: Von über 200.000 auf unter 1.000 gleichzeitige Spieler in weniger als sechs Wochen

Beitrag von Kajetan »

MannyCalavera hat geschrieben: Na also Black & White hatte doch schon mehr Tiefgang zu bieten als eine NMS :wink:
Mehr schon, aber nicht sonderlich viel mehr :P
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DancingDan
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Re: No Man's Sky: Von über 200.000 auf unter 1.000 gleichzeitige Spieler in weniger als sechs Wochen

Beitrag von DancingDan »

Temeter  hat geschrieben:Fun fact: American Truck Simulator hat mehr gleichzeitige Spieler als No Mans Sky. Und das bei einer maximalen Spielerzahl von 20.000 Spielern nach Release.

Wobei das Spiel tatsächlich kompetent in dem war, was es umsetzen wollte.

EDIT: LOL, Euro TS schwankt sogar zwischen 20k und 3k gleichzeitigen Spielern. Wenn Trucks interessanter als fremde Galaxien sind... :Blauesauge:
ETS und ich glaub auch ATS haben Multiplayer Mods. Also 100% Wahrscheinlichkeit sich zu treffen :ugly:
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Temeter 
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Re: No Man's Sky: Von über 200.000 auf unter 1.000 gleichzeitige Spieler in weniger als sechs Wochen

Beitrag von Temeter  »

DancingDan hat geschrieben:
Temeter  hat geschrieben:Fun fact: American Truck Simulator hat mehr gleichzeitige Spieler als No Mans Sky. Und das bei einer maximalen Spielerzahl von 20.000 Spielern nach Release.

Wobei das Spiel tatsächlich kompetent in dem war, was es umsetzen wollte.

EDIT: LOL, Euro TS schwankt sogar zwischen 20k und 3k gleichzeitigen Spielern. Wenn Trucks interessanter als fremde Galaxien sind... :Blauesauge:
ETS und ich glaub auch ATS haben Multiplayer Mods. Also 100% Wahrscheinlichkeit sich zu treffen :ugly:
Und vermutlich immer noch spannender als No Mans Sky :mrgreen:
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Erdbeermännchen
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Re: No Man's Sky: Von über 200.000 auf unter 1.000 gleichzeitige Spieler in weniger als sechs Wochen

Beitrag von Erdbeermännchen »

Alter Sack hat geschrieben:
Balmung hat geschrieben:Ja, wäre schade, die Basis ist an sich gar nicht so schlecht, es fehlt nur an soliden Inhalten.
Billy_Bob_bean hat geschrieben:Ich habs gleich gesagt, sobald ich das erste mal von "prozedural erstellte gigantische Welt" gelesen habe.

Es gibt in Spielen kein zufälllig erstelltes tolles Abenteuer.
Nicht für Spieler, die dafür an die Hand genommen werden müssen. Das Gleiche hat man ja bei Elite Dangerous, auch da wird von nicht wenigen Spielern immer rum gejammert es gäbe ja nichts zu tun, nur weil sie sich selbst Ziel stecken müssen und ihnen das Spiel nicht alles vorkaut.

Bei prozedurale Welten bin ich aber nach wie vor der Meinung, dass diese sehr gut sein können. Das Problem vieler Entwickler, die daran mehr oder weniger gescheitert sind, ist primär aber immer das Gleiche: massiv unterschätzter Aufwand. Nur weil es prozedural generiert ist heißt das nicht, dass es einfacher und mit viel weniger Geld zu entwickeln ist. Und darum haben sich kleine Indie Studios nur all so oft die Hände an prozedurale Generation von Spielwelten verbrannt.

Darum glaube ich weiter an prozedural generierte Welten, nur braucht es dazu einen AAA Entwickler und von denen traut sich Niemand ran, zu viel Risiko für die heutigen Firmen bzw. Publisher, die am liebsten nur noch Gewinnmaximierung mit möglichst wenig Risiko wollen.

NMS ist eben ein weiteres Spiel, bei dem man zu schnell merkt, dass die Entwickler mehr wollten als ihre Ressourcen zuließen. Die Basis ist in Ordnung, es mangelt aber wieder mal an den Inhalten, dafür gingen die Ressourcen aus. Wobei ich bei NMS mir eh recht sicher bin, dass die PS4 Version ebenfalls ein großes Problem war. Die PS4 hat nun mal nur 8GB Speicher, für Arbeits- UND Grafikspeicher, und prozedural generierte Welten sind sehr Arbeitsspeicherhungrig.
Das seh ich ähnlich. Vor allem der erste Punkt von dir.
Das Spiel kann sicherlich mehr Inhalt vertragen aber der Kern ist vorhanden. Wenn ich mir auch hier viele Posts durchlese ist es genau das was du sagst. Die Spieler wollen an die Hand genommen werden und das war bei NMS von vornherein klar das es das nicht macht. Wie gesagt mehr Inhalt kann es vertragen was sich für mich aber eher auf die Vielfalt der Planeten und des Universums bezieht.
Ich glaube aber nicht das die PS4 das Problem ist sondern eher der Algorithmus der dort nicht all zuviel zulässt.
Der Witz ist aber das es ja kleinere Geschichten gibt die wohl die meisten Spieler aber nicht mitbekommen da man sie nicht vorgekaut bekommt.

Ich zocks ab und an immer mal wieder gerne gerade nach einem harten Tag. Für mich eines der tiefenentspannensten Spiele zum Stressabbau. Im positiven Sinne.
Ich weiß nicht ob die Spieler unbedingt "an die Hand" genommen werden wollen. Mir persönlich fehlt es bei NMS an erster Stelle einfach an Abwechslung. Du hast zwar 18Trd. Planeten mit zig zufällig generiertem Aussehen und zig zufällig generierten Lebewesen, aber machst doch im Grunde auf jedem Planeten das Selbe. Wenn das wenigstens noch interessant gestaltet wäre aber das ist es leider nicht. Auch der Grund warum man unbedingt ins Zentrum des Universums gelingen sollte, hat sich mir nicht wirklich erschlossen. Ich persönlich hätte nach dem 3. Planeten meine Sachen gepackt und wäre nach Hause geflogen. ;-)
Einzig die Idee mit dem erlernen der "Fremdsprache" hat mir richtig gut gefallen.
Eigentlich schade dass das Potenzial so hergeschenkt wurde.
Aber vielleicht kommt ja noch Content nach der begeistert...

Was mich mal interessieren würde...
Beziehen sich diese Zahlen denn nur auf die PC User? Denn ich glaube nämlich das es sich auf der Konsole mehr verkauft hat oder?
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Lumilicious
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Re: No Man's Sky: Von über 200.000 auf unter 1.000 gleichzeitige Spieler in weniger als sechs Wochen

Beitrag von Lumilicious »

Erdbeermännchen hat geschrieben:Beziehen sich diese Zahlen denn nur auf die PC User? Denn ich glaube nämlich das es sich auf der Konsole mehr verkauft hat oder?
Ja, diese Zahlen beziehen sich auf Steam.
Da es leider nix offizielles gibt ist das mit den Verkaufszahlen so ne Sache. Steamspy sagt 750k haben es auf Steam, VGChartz (ne andere Zahl haben wir leider nicht) kommt auf 1.46m PS4 Käufer.
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Alter Sack
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Re: No Man's Sky: Von über 200.000 auf unter 1.000 gleichzeitige Spieler in weniger als sechs Wochen

Beitrag von Alter Sack »

Erdbeermännchen hat geschrieben:
Alter Sack hat geschrieben:
Balmung hat geschrieben:Ja, wäre schade, die Basis ist an sich gar nicht so schlecht, es fehlt nur an soliden Inhalten.



Nicht für Spieler, die dafür an die Hand genommen werden müssen. Das Gleiche hat man ja bei Elite Dangerous, auch da wird von nicht wenigen Spielern immer rum gejammert es gäbe ja nichts zu tun, nur weil sie sich selbst Ziel stecken müssen und ihnen das Spiel nicht alles vorkaut.

Bei prozedurale Welten bin ich aber nach wie vor der Meinung, dass diese sehr gut sein können. Das Problem vieler Entwickler, die daran mehr oder weniger gescheitert sind, ist primär aber immer das Gleiche: massiv unterschätzter Aufwand. Nur weil es prozedural generiert ist heißt das nicht, dass es einfacher und mit viel weniger Geld zu entwickeln ist. Und darum haben sich kleine Indie Studios nur all so oft die Hände an prozedurale Generation von Spielwelten verbrannt.

Darum glaube ich weiter an prozedural generierte Welten, nur braucht es dazu einen AAA Entwickler und von denen traut sich Niemand ran, zu viel Risiko für die heutigen Firmen bzw. Publisher, die am liebsten nur noch Gewinnmaximierung mit möglichst wenig Risiko wollen.

NMS ist eben ein weiteres Spiel, bei dem man zu schnell merkt, dass die Entwickler mehr wollten als ihre Ressourcen zuließen. Die Basis ist in Ordnung, es mangelt aber wieder mal an den Inhalten, dafür gingen die Ressourcen aus. Wobei ich bei NMS mir eh recht sicher bin, dass die PS4 Version ebenfalls ein großes Problem war. Die PS4 hat nun mal nur 8GB Speicher, für Arbeits- UND Grafikspeicher, und prozedural generierte Welten sind sehr Arbeitsspeicherhungrig.
Das seh ich ähnlich. Vor allem der erste Punkt von dir.
Das Spiel kann sicherlich mehr Inhalt vertragen aber der Kern ist vorhanden. Wenn ich mir auch hier viele Posts durchlese ist es genau das was du sagst. Die Spieler wollen an die Hand genommen werden und das war bei NMS von vornherein klar das es das nicht macht. Wie gesagt mehr Inhalt kann es vertragen was sich für mich aber eher auf die Vielfalt der Planeten und des Universums bezieht.
Ich glaube aber nicht das die PS4 das Problem ist sondern eher der Algorithmus der dort nicht all zuviel zulässt.
Der Witz ist aber das es ja kleinere Geschichten gibt die wohl die meisten Spieler aber nicht mitbekommen da man sie nicht vorgekaut bekommt.

Ich zocks ab und an immer mal wieder gerne gerade nach einem harten Tag. Für mich eines der tiefenentspannensten Spiele zum Stressabbau. Im positiven Sinne.
Ich weiß nicht ob die Spieler unbedingt "an die Hand" genommen werden wollen. Mir persönlich fehlt es bei NMS an erster Stelle einfach an Abwechslung. Du hast zwar 18Trd. Planeten mit zig zufällig generiertem Aussehen und zig zufällig generierten Lebewesen, aber machst doch im Grunde auf jedem Planeten das Selbe. Wenn das wenigstens noch interessant gestaltet wäre aber das ist es leider nicht. Auch der Grund warum man unbedingt ins Zentrum des Universums gelingen sollte, hat sich mir nicht wirklich erschlossen. Ich persönlich hätte nach dem 3. Planeten meine Sachen gepackt und wäre nach Hause geflogen. ;-)
Einzig die Idee mit dem erlernen der "Fremdsprache" hat mir richtig gut gefallen.
Eigentlich schade dass das Potenzial so hergeschenkt wurde.
Aber vielleicht kommt ja noch Content nach der begeistert...

Was mich mal interessieren würde...
Beziehen sich diese Zahlen denn nur auf die PC User? Denn ich glaube nämlich das es sich auf der Konsole mehr verkauft hat oder?
Das habe ich ja auch geschrieben das man aus den Planeten, Flora und Fauna heraus das interessanter hätte gestalten können. Aber wenn du dir hier einige Antworten durchliest oder die Wünsche mancher Spieler ist es eben genau so das man schon merkt das die ne Story, mehr Kämpfe, grinden, ... wollen. Die wollen vom Entwickler gesagt bekommen was sie tun sollen. Und das mit der Mitte des Universums ist doch nur ein Vorschlag das muss man doch nicht machen.
Ich cruise da manchmal so rum und bin dann z.B. dabei die Geschichte der Alienvölker zu ergründen. Nebenbei halte ich Ausschau nach einem neuen Raumschiff das mir optisch gefällt.

Ich stimme hier jedem zu der sagt das die Planeten, Flora und Fauna nicht abwechslungsreich genug ist aber ne Story interessiert mich bei dem Spiel mal Null. Ebenso wie Kämpfe die gefordert werden oder Basisbau etc. etc.

Der Schrei nach dem Händchenhalten ist schon extrem groß.

Ich bin vom ersten Tag an wo ich von dem Spiel gehört habe davon ausgegangen das es sich hauptsächlich darum dreht das Universum zu erkunden und das eigenständig. Und das kreide ich dem Spiel an das sich fast jeder Planet (Flora, Fauna) gleich anfühlt oder aussieht. Und das war auch nach meiner Meinung der Grundtenor den sie leider nicht richtig erfüllt haben.
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