Final Fantasy 14: A Realm Reborn: Naoki Yoshida: "Damit Online-Rollenspiele weiter wachsen können, brauchen wir radikale Veränderungen im Spieldesign"
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Final Fantasy 14: A Realm Reborn: Naoki Yoshida: "Damit Online-Rollenspiele weiter wachsen können, brauchen wir radikale Veränderungen im Spieldesign"
Zum dreijährigen Jubiläum von Final Fantasy 14 Online: A Realm Reborn blickt Entwicklungsleiter Naoki Yoshida bei develop nicht nur auf seine persönlichen Erfahrungen und Herausforderungen der Entwicklung von A Realm Reborn zurück, sondern macht auch Prognosen hinsichtlich der Zukunft und Entwicklung von Online-Rollenspielen im Allgemeinen. So sehe er Final Fantasy 14 etwa als das letzte MMORPG de...
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- Alter Sack
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Re: Final Fantasy 14: A Realm Reborn: Naoki Yoshida: "Damit Online-Rollenspiele weiter wachsen können, brauchen wir radi
"Allerdings setzte das auch einen sehr hohen Zeitaufwand voraus, den viele einfach nicht erbringen können. Daher brauche man möglichst schnelle Inhalte und Matchmaking-Systeme, was aber auch zu immer mehr Solo-Inhalten und dem Verlust von MMO-Elementen führen könnte."
Genau das ist der springende Punkt. Ich sehe das ähnlich wie er. Es wird einen stärkeren Mix aus MMO und Soloerfahrung geben. Tendenz hin zu Soloerfahrungen. Es ist ja gut und schön wenn einige die Zeit dafür haben sich regelmäßig zu verabreden aber viele haben das eben nicht. Daher muss und wird es in Zukunft Möglichkeiten geben dies auszugleichen. Und das kann nur durch Soloinhalte kommen. Ich persönlich würde eine solche Entwicklung begrüßen.
Das ist z.B. für mich der Grund warum ich TESO spiele und nicht FF14.
Genau das ist der springende Punkt. Ich sehe das ähnlich wie er. Es wird einen stärkeren Mix aus MMO und Soloerfahrung geben. Tendenz hin zu Soloerfahrungen. Es ist ja gut und schön wenn einige die Zeit dafür haben sich regelmäßig zu verabreden aber viele haben das eben nicht. Daher muss und wird es in Zukunft Möglichkeiten geben dies auszugleichen. Und das kann nur durch Soloinhalte kommen. Ich persönlich würde eine solche Entwicklung begrüßen.
Das ist z.B. für mich der Grund warum ich TESO spiele und nicht FF14.
- Todesglubsch
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Re: Final Fantasy 14: A Realm Reborn: Naoki Yoshida: "Damit Online-Rollenspiele weiter wachsen können, brauchen wir radi
Kann ihn verstehen. Die meisten MMOs laufen nach dem gleichen Schema ab - FF 14 ist da keine Ausnahme. Schnelle Story bis zum Max-Level, danach Dungeons grinden um bessere Ausrüstung zu erhalten um bessere Dungeons zu grinden um bessere Ausrüstung zu erhalten um bessere Dungeons zu grinden.
Wenn's zwischendurch zu langweilig ist, wirft man halt noch etwas Crafting rein, damit man zur Abwechslung vor einer Schmiede grinden darf, nachdem man vorher von Erzvorkommen zu Erzvorkommen gelaufen ist, vorausgesetzt die Bots kamen einen nicht zuvor.
Wenn's zwischendurch zu langweilig ist, wirft man halt noch etwas Crafting rein, damit man zur Abwechslung vor einer Schmiede grinden darf, nachdem man vorher von Erzvorkommen zu Erzvorkommen gelaufen ist, vorausgesetzt die Bots kamen einen nicht zuvor.
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tet1
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Re: Final Fantasy 14: A Realm Reborn: Naoki Yoshida: "Damit Online-Rollenspiele weiter wachsen können, brauchen wir radi
FFXIV bietet weit mehr content als so gut wie jedes andere MMO auf dem markt im mom, ich sehe auch nicht was gerade ESO da besser machen soll der Focus auf Raids d.h. Mehrspieler content ist bei FFXIV schon weitaus geringer als bei den meisten anderen Themepark MMOs und nur ein sehr geringer anteil der spieler raided hardcore, dafür gibt es eine menge anderer sachen zu tun und man braucht Raids auch sowieso nicht um an gutes gear zu kommen diese sind mehr als zusätzlich story inhalte gedacht.
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TheWalle82
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Re: Final Fantasy 14: A Realm Reborn: Naoki Yoshida: "Damit Online-Rollenspiele weiter wachsen können, brauchen wir radi
Das ist neben der zu vielen Zeit die man investieren muss mit das größte Problemen seid FFXI , da hat man noch Monate gebraucht um Maximal LVL zu erreichen es war mühsam und dauerte ewig! Es war aber nicht inhaltlos ganz im Gegenteil gerade in FFXI war der Weg zum Max. Level toll gemacht mit vielen Quests und ja auch Grinden aber dennoch sehr abwechslungsreich. Mit viel verschiedener Gear etc.Todesglubsch hat geschrieben:Schnelle Story bis zum Max-Level, danach Dungeons grinden um bessere Ausrüstung zu erhalten um bessere Dungeons zu grinden um bessere Ausrüstung zu erhalten um bessere Dungeons zu grinden.
Heute heulen die Warmduscher rum das es an Endgamecontent fehlt wenn Sie dank superluxusvorbestellerhighendschießmichtodedition schon direkt nen Char mit max lvl zum Spiel dazu kaufen und dann die Sever als HighEnd noobs unsicher machen ....
Bitte endlich mal wieder ein MMO mit einem knackigen Schwierigkeitsgrad und ohne Abkürzungen und einem Pfeil der ständig zeigt wo man jetzt hinrennen muss dann kann das Genre vielleicht wieder auflbühen
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tet1
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Re: Final Fantasy 14: A Realm Reborn: Naoki Yoshida: "Damit Online-Rollenspiele weiter wachsen können, brauchen wir radi
Todesglubsch hat geschrieben:Kann ihn verstehen. Die meisten MMOs laufen nach dem gleichen Schema ab - FF 14 ist da keine Ausnahme. Schnelle Story bis zum Max-Level, danach Dungeons grinden um bessere Ausrüstung zu erhalten um bessere Dungeons zu grinden um bessere Ausrüstung zu erhalten um bessere Dungeons zu grinden.
Wenn's zwischendurch zu langweilig ist, wirft man halt noch etwas Crafting rein, damit man zur Abwechslung vor einer Schmiede grinden darf, nachdem man vorher von Erzvorkommen zu Erzvorkommen gelaufen ist, vorausgesetzt die Bots kamen einen nicht zuvor.
Das ist dann wohl eher das Problem der Spieler wenn sie die großartige Story ignorieren wollen und keine der wirklich tollen alternativen Sachen machen wollen (Goldsaucer zb mit echt tollen minigames alleine Chocobo züchten und rennen hat mich schon ne ganze weile unterhalten von Triple Triad,Verminion usw ganz zu schweigen ,Deep Dungeon,PVP,Housing usw) man kann dem spiel jedenfalls nicht vorhalten es würde zu wenig content bieten da sah das letzte wow addon aber weitaus magerer aus und da gibts nicht alle 2-3 monate n content patch.
- Todesglubsch
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Re: Final Fantasy 14: A Realm Reborn: Naoki Yoshida: "Damit Online-Rollenspiele weiter wachsen können, brauchen wir radi
Das Ding mit den alternativen Sachen ist aber meistens, dass auch diese grindig bis zum geht nicht mehr sind. Crafting sowieso, Housing braucht (zumindest als ich es damals gespielt habe) viel zu viel Geld ist ist daher nicht für alle eine Option, an PvP hat nicht jeder Interesse (und war IMO auch nicht gut). TT gab's damals noch nicht, aber auch da muss man vermutlich Karten ergrinden.
Und hier ist auch das Problem: Grind ist irgendwie notwendig, um die Spieler an das Spiel zu binden. Nur: Man muss diesen Grind auch spannend gestalten und hier kommt das Geld ins Spiel. Entweder ist der Grind nicht vorhanden und es gibt deswegen "überschaubaren" normalen Content (wie beim Level) - oder es ist so viel Grind notwendig, dass man garnicht genug Content produzieren kann, um diesen Grind spannend zu gestalten.
Beim Crafting sowieso. Jedes MMO was versucht hat das Crafting durch Minigames o.ä. aufzuwerten, ist letzten Endes gescheitert.
Und hier ist auch das Problem: Grind ist irgendwie notwendig, um die Spieler an das Spiel zu binden. Nur: Man muss diesen Grind auch spannend gestalten und hier kommt das Geld ins Spiel. Entweder ist der Grind nicht vorhanden und es gibt deswegen "überschaubaren" normalen Content (wie beim Level) - oder es ist so viel Grind notwendig, dass man garnicht genug Content produzieren kann, um diesen Grind spannend zu gestalten.
Beim Crafting sowieso. Jedes MMO was versucht hat das Crafting durch Minigames o.ä. aufzuwerten, ist letzten Endes gescheitert.
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Marobod
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Re: Final Fantasy 14: A Realm Reborn: Naoki Yoshida: "Damit Online-Rollenspiele weiter wachsen können, brauchen wir radi
Es waere einem schon viel geholfen, wenn die Spielwelten nicht immer so auf Kampf setzen wuerden und dem dazugehoerigen Grind.
WIe man auch anders XP sammeln kann hatte seinerzeit SW: Galaxies gezeigt. Da konnte man alles selber herstellen , entsprechende Berufe vorrausgesetzt, oder man fing halt an, sich mit Spielern kurzzuschließen. Da war selbst das Ressourcen sammeln kein klassischer Grind, man stelte ueberall Sammelstationen auf und holte den krempel ab wenn die Kisten voll waren, betankte sie erneut damit sie weitergefoerdert haben etc.
Auch sollten MMORPG den Spielern mehr Freiheiten geben ihre Umgebung zu veraendern , auch hier SW Galaxies. Staedtebau mit Wahlsystem fuer den Buergermeister etc gabs da schon, selbst Militaerbsen konnten errichtet werden und gegebenenfalls im kampf um die planetare Kontrolle erobert/zerstoert werden.
Sowas hat sich seitdem kaum ein Spiel dieser garde je wieder komplett getraut, ohne es nicht irgendwie zu verkorksen (zB Archeage)
WIe man auch anders XP sammeln kann hatte seinerzeit SW: Galaxies gezeigt. Da konnte man alles selber herstellen , entsprechende Berufe vorrausgesetzt, oder man fing halt an, sich mit Spielern kurzzuschließen. Da war selbst das Ressourcen sammeln kein klassischer Grind, man stelte ueberall Sammelstationen auf und holte den krempel ab wenn die Kisten voll waren, betankte sie erneut damit sie weitergefoerdert haben etc.
Auch sollten MMORPG den Spielern mehr Freiheiten geben ihre Umgebung zu veraendern , auch hier SW Galaxies. Staedtebau mit Wahlsystem fuer den Buergermeister etc gabs da schon, selbst Militaerbsen konnten errichtet werden und gegebenenfalls im kampf um die planetare Kontrolle erobert/zerstoert werden.
Sowas hat sich seitdem kaum ein Spiel dieser garde je wieder komplett getraut, ohne es nicht irgendwie zu verkorksen (zB Archeage)
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Cheraa
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Re: Final Fantasy 14: A Realm Reborn: Naoki Yoshida: "Damit Online-Rollenspiele weiter wachsen können, brauchen wir radi
Das lässt sich nun mal, wie du selber sagst auch nicht vermeiden. Wenn ich mal einen Spieler nehme, welcher 10 Stunden die Woche ein MMO spielt (was sicher wenig ist), verbringt dieser im Monat 40-50 Stunden mit diesem Spiel. Um keinen Grind zu erhalten müsste der Entwickler also monatlich einen Contentpatch im Unfang eines Vollpreisspiels veröffentlichen. Das ist natürlich utopisch.
Das was FF XIV aktuell bietet ist glaube ich schon mit das maximum was machbar ist. Konstant im 3.5 Monatszyklus gibt es 2 neue Dungeons, 1 neuen Raid, 1 neuen Trial, neue Mainstory Quests, neue Sidestory Quests und komplett neuen Content (in HW: Verminion, Schatztruhenhöhle, Diadem, Feast). Zudem jeden zweiten Patch einen neuen Beastmen Dailyquest Hub inkl. Story.
Bezüglich Crafting ist das größte Problem an Minigames dass sie schnell langweilig und nervig werden. Crafting ist halt meist ein Thema der Massenproduktion. Man braucht Basis Elemente, dann noch ggf. Komponenten von anderen Berufen. Da ist dann ein Minispiel für die ersten 100 Items ganz witzig aber beim 10.000 Item einfach nur noch nervig.
@Marobod
SWG war ein Sandbox MMO, während Spiele wie FF XIV und auch WoW Themenparks sind. Der Grundaufbau und Intention sind komplett anders. Hauptproblem der Sandbox MMOs ist einfach der unglaublich hohe Drang der Computerspieler zu bescheissen wo es nur geht. Bei Themenparks ist dies weniger tragisch, da die Grundparameter stets vom Hersteller vorgegeben sind. Bei einer Sandbox sind Cheater und Exploiter eine Gruppe welche so ein Spiel komplett zunichte machen können.
Zudem müssten sich die Spieler hier auch noch selber den Content erdenken. Dazu ist die Generation "Youtube" und "Let's play" ohnehin nicht mehr zustande.
Das was FF XIV aktuell bietet ist glaube ich schon mit das maximum was machbar ist. Konstant im 3.5 Monatszyklus gibt es 2 neue Dungeons, 1 neuen Raid, 1 neuen Trial, neue Mainstory Quests, neue Sidestory Quests und komplett neuen Content (in HW: Verminion, Schatztruhenhöhle, Diadem, Feast). Zudem jeden zweiten Patch einen neuen Beastmen Dailyquest Hub inkl. Story.
Bezüglich Crafting ist das größte Problem an Minigames dass sie schnell langweilig und nervig werden. Crafting ist halt meist ein Thema der Massenproduktion. Man braucht Basis Elemente, dann noch ggf. Komponenten von anderen Berufen. Da ist dann ein Minispiel für die ersten 100 Items ganz witzig aber beim 10.000 Item einfach nur noch nervig.
@Marobod
SWG war ein Sandbox MMO, während Spiele wie FF XIV und auch WoW Themenparks sind. Der Grundaufbau und Intention sind komplett anders. Hauptproblem der Sandbox MMOs ist einfach der unglaublich hohe Drang der Computerspieler zu bescheissen wo es nur geht. Bei Themenparks ist dies weniger tragisch, da die Grundparameter stets vom Hersteller vorgegeben sind. Bei einer Sandbox sind Cheater und Exploiter eine Gruppe welche so ein Spiel komplett zunichte machen können.
Zudem müssten sich die Spieler hier auch noch selber den Content erdenken. Dazu ist die Generation "Youtube" und "Let's play" ohnehin nicht mehr zustande.
- Todesglubsch
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Re: Final Fantasy 14: A Realm Reborn: Naoki Yoshida: "Damit Online-Rollenspiele weiter wachsen können, brauchen wir radi
Ich nehm hier als Beispiel ja immer das alte Ultima Online. Dort gab es keine getrennten Berufe und Klassen. Alles war im gleichen Pool - man hatte aber einen Maximalwert. Man konnte also nicht alles lernen und musste sich entscheiden. Wer sich halt zum super Krieger trainierte, konnte keine Crafting-Talente mehr lernen und war ggfs. auf die Hilfe eines Spielers angewiesen, der sich das zum Kern seines Trainings gemacht hat.Marobod hat geschrieben:Es waere einem schon viel geholfen, wenn die Spielwelten nicht immer so auf Kampf setzen wuerden und dem dazugehoerigen Grind.
Nehmen wir als konkretes Beispiel die Schatzsuche:
Ein gut trainierter Fischer hockt auf seinem Kahn irgendwo im Meer und fischt. Dank seines hohen Wertes zieht er eine Flaschenpost hoch in der eine Schatzkarte steckt. Die kann er natürlich nicht lesen, also sucht er sich jemanden mit einem hohen Wert in Kartenzeichnen. Der entziffert die Karte problemlos und nennt dir die Koordinaten wo der Schatz liegt. Das ist natürlich am anderen Ende der Welt wo kein Teleportor ist, also braucht man ggfs. jemanden der ein Schiff hat um hinzukommen. Vielleicht hat man auch einen Magier parat, der zufällig in der Nähe einen Teleportanker gesetzt hat. Egal, zum Ausbuddeln braucht man natürlich einen guten Bergmann, aber die Schätze sind meist auch bewacht, also hat man auch ein paar Krieger dabei. Die ausgebuddelte Schatztruhe ist wiederum verschlossen und die magische Beute muss erstmal identifiziert werden.
Damals förderte das das Miteinander unter den Spielern. Und heute? "Uah, wo soll ich denn so viele Mitspieler herbekommen? Außerdem dauert da ewig! Und ist langweilig! Buuuh!"
Und das Schlimmste: Ich kann die Kritik tatsächlich verstehen -_-
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Marobod
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Re: Final Fantasy 14: A Realm Reborn: Naoki Yoshida: "Damit Online-Rollenspiele weiter wachsen können, brauchen wir radi
Naja sagen wir mal , daß es daran liegt, daß Spieler heutzutage nicht mehr lang genug bei einem Spiel bleiben koennen/wollen. Ich habe das Gefuehl denen geht schnell die Luft aus, weil sie so schnell wie moeglich hochgrinden wollen .
Ultima ist ein sehr schoenes Beispiel, SWG hat ja ehnliche Ansaetze gehabt, mit den ganzen taenzern,Doktoren,Aerzten,Kosmetiker/Friseure,Fahrzeugbauer,Droidenbauer,Waffenherstellern,Bestienzaehmer oder den einfachen Zimmermansleuten alle waren irgendwie gebraucht, es gab diverse Unterstuetzung durch Mitspieler. Fraktionen haben tatsaechlich zusammengehalten (Imperium vs Rebellen)
Auch die super Cantina Crawls der Musiker und Taenzer im Spiel, war schon geil wenn die eine Choreographie einstudiert haben zu diversen Songs und dann eine Cantina in irgendeinem Hinterwaeldler Dorf gerockt haben, und die Leute sind hingekommen mit Raumschiff oder zu Fuß, geritten gespeedbiked
https://youtu.be/SqaD1-dJmJE
Sowas habe ich in anderen Spielen immer seltener erlebt
Ich gebe zu, ich wuerde eine Neuaflage von SWG mit den Mechanismen oder gar erweiterten mechanismen sher begrueßen, mit aktueller Graphik wuerde es sicherlich viele Leute anziehen. Ultima Online sicherlich das gleiche Spielchen.
Eigentlich wuerde es auch bei einem FFonline funktionieren, wenn man es doch schaffen wuerde von diesem bekloppten 08/15 Schema abzuweichen. Spawnpunkte von gegnern randomisieren und das auch mit den Zyklen dieser., das PvP dann etwas mehr einbeziehen ohne daß es zu Noobbash kommt ist sicherlich auch immer so eine herausforderung
Ultima ist ein sehr schoenes Beispiel, SWG hat ja ehnliche Ansaetze gehabt, mit den ganzen taenzern,Doktoren,Aerzten,Kosmetiker/Friseure,Fahrzeugbauer,Droidenbauer,Waffenherstellern,Bestienzaehmer oder den einfachen Zimmermansleuten alle waren irgendwie gebraucht, es gab diverse Unterstuetzung durch Mitspieler. Fraktionen haben tatsaechlich zusammengehalten (Imperium vs Rebellen)
Auch die super Cantina Crawls der Musiker und Taenzer im Spiel, war schon geil wenn die eine Choreographie einstudiert haben zu diversen Songs und dann eine Cantina in irgendeinem Hinterwaeldler Dorf gerockt haben, und die Leute sind hingekommen mit Raumschiff oder zu Fuß, geritten gespeedbiked
https://youtu.be/SqaD1-dJmJE
Sowas habe ich in anderen Spielen immer seltener erlebt
Ich gebe zu, ich wuerde eine Neuaflage von SWG mit den Mechanismen oder gar erweiterten mechanismen sher begrueßen, mit aktueller Graphik wuerde es sicherlich viele Leute anziehen. Ultima Online sicherlich das gleiche Spielchen.
Eigentlich wuerde es auch bei einem FFonline funktionieren, wenn man es doch schaffen wuerde von diesem bekloppten 08/15 Schema abzuweichen. Spawnpunkte von gegnern randomisieren und das auch mit den Zyklen dieser., das PvP dann etwas mehr einbeziehen ohne daß es zu Noobbash kommt ist sicherlich auch immer so eine herausforderung
- Stalkingwolf
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Re: Final Fantasy 14: A Realm Reborn: Naoki Yoshida: "Damit Online-Rollenspiele weiter wachsen können, brauchen wir radi
Sprach er und erstellte einen WoW Clone.
- ZackeZells
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Re: Final Fantasy 14: A Realm Reborn: Naoki Yoshida: "Damit Online-Rollenspiele weiter wachsen können, brauchen wir radi
Denke nicht das es genug potentielle Kunden heutzutage gibt um so etwas "erfolgreich" zu stemmen, die verweichlichte "MMO-Youtube-Twitch" Spielerschaft wäre heillos mit solch einem komplexen System überfordert.Marobod hat geschrieben: Ich gebe zu, ich wuerde eine Neuaflage von SWG mit den Mechanismen oder gar erweiterten mechanismen sher begrueßen, mit aktueller Graphik wuerde es sicherlich viele Leute anziehen. Ultima Online sicherlich das gleiche Spielchen.
Dazu noch das "missbrauchen" von Skillsets (nur das beste aus den jeweiligen Proffesionen nehmen) um im PvP was zu reissen ergibt von Patch zu Patch zuviele Klone, die allesammt das selbe Roxxorset geskillt haben.
Das geweine im offiziellen Forum würde man sogar nachts in Hintertupfingen hören
Evtl. bringt die VR-Technik neuen Wind ins MMOrpG-Genre, mal abwarten - hätte ich Lust drauf.
-
Marobod
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Re: Final Fantasy 14: A Realm Reborn: Naoki Yoshida: "Damit Online-Rollenspiele weiter wachsen können, brauchen wir radi
ZackeZells hat geschrieben:Denke nicht das es genug potentielle Kunden heutzutage gibt um so etwas "erfolgreich" zu stemmen, die verweichlichte "MMO-Youtube-Twitch" Spielerschaft wäre heillos mit solch einem komplexen System überfordert.Marobod hat geschrieben: Ich gebe zu, ich wuerde eine Neuaflage von SWG mit den Mechanismen oder gar erweiterten mechanismen sher begrueßen, mit aktueller Graphik wuerde es sicherlich viele Leute anziehen. Ultima Online sicherlich das gleiche Spielchen.
Dazu noch das "missbrauchen" von Skillsets (nur das beste aus den jeweiligen Proffesionen nehmen) um im PvP was zu reissen ergibt von Patch zu Patch zuviele Klone, die allesammt das selbe Roxxorset geskillt haben.
Das geweine im offiziellen Forum würde man sogar nachts in Hintertupfingen hörenund das frei Spiel wäre schneller beschnitten, begradigt und zurechtgestutzt wie SWG den CU-Patch oder noch schlimmer den NGE bekommen hat und somit nur ein besserer WoW Clon war.
Evtl. bringt die VR-Technik neuen Wind ins MMOrpG-Genre, mal abwarten - hätte ich Lust drauf.
Njah, viele Gamer wurden konditioniert auf solch eine "ich muß alles reißen, am besten jetzt" - Spielweise, ich gebe aber die hoffnung nicht auf,daß es immernoch einige gibt, die sich fuer sowas interessieren
Haette ArcheAge zB nicht dieses leidliche WorkPointgebahren, es haette sicherlich mehr Spieler.
Außerdem ein SWG 2 wuerde klappen, ist ja SW drin
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unknown_18
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Re: Final Fantasy 14: A Realm Reborn: Naoki Yoshida: "Damit Online-Rollenspiele weiter wachsen können, brauchen wir radi
Spiel mal Black Desert Online, dann weißt du das es den Mix nicht geben wird, weil wir bereits längst bei Soloerfahrungen mit optionalem Multiplayer angekommen sind und somit viele MMO Grundelemente längst tot sind.Alter Sack hat geschrieben:"Allerdings setzte das auch einen sehr hohen Zeitaufwand voraus, den viele einfach nicht erbringen können. Daher brauche man möglichst schnelle Inhalte und Matchmaking-Systeme, was aber auch zu immer mehr Solo-Inhalten und dem Verlust von MMO-Elementen führen könnte."
Genau das ist der springende Punkt. Ich sehe das ähnlich wie er. Es wird einen stärkeren Mix aus MMO und Soloerfahrung geben. Tendenz hin zu Soloerfahrungen.
Dann sollen sie was anderes spielen, Punkt. Das gibt ihnen kein Recht sich zu wünschen das sich ein Genre so lange verbiegt bis es nicht mehr anständig funktioniert, nur damit sie auch mitspielen können. So eine Einstellung finde ich einfach nur zum kotzen, so ala "Ich will auch mitspielen!!! Aber ändert das und das und...". Das ist Kleinkinder Gehabe.Es ist ja gut und schön wenn einige die Zeit dafür haben sich regelmäßig zu verabreden aber viele haben das eben nicht.
Die Entwicklung hat wie gesagt längst statt gefunden und ich begrüße sie auch, weil ich auch gar keine Lust mehr habe mit anderen Spielern zu spielen. Meine Art zu spielen ist schlicht gefühlt mit 99% der heutigen Spieler nicht kompatibel und auf eine Suche der Nadel im Heuhaufen hab ich keinen Nerv mehr.Daher muss und wird es in Zukunft Möglichkeiten geben dies auszugleichen. Und das kann nur durch Soloinhalte kommen. Ich persönlich würde eine solche Entwicklung begrüßen.
Entweder sind die Spieler zu sehr auf progress konzentriert oder sie sind zu Casual eingestellt und nehmen das Spiel wiederum zu locker. Beiden Seiten fehlt schlicht das richtige Community Verständnis. Progress Spieler sind zu egoistisch und denken zu sehr nur an sich und alles was ihnen nicht bringt außer Spaß ist bäh, während die Casual Spieler oft so locker miteinander spielen, dass man mit denen auch kaum mal etwas ernsthafteres machen kann und deren Gilden oftmals bessere Freundeslisten sind, um vielleicht einmal irgendwann etwas zusammen zu machen, aber bloß nichts komplexes. Und neben den Extremen gibt es dann fast nur die Gilden, die aus Leuten bestehen, die sich schon aus anderen MMOs kennen und eher so etwas wie eine geschlossene Gesellschaft sind, da als Fremder dazu zu stoßen ist auch nicht unbedingt angenehm, wer fühlt sich schon gerne wie das dritte Rad. Und der große Rest der übrig bleibt sind dann eh nur noch Solo Spieler, die an zusammen spielen sowieso so gut wie kein Interesse haben.
In Aion damals hab ich das noch anders erlebt, obwohl da schon eine Tendenz zu spüren war, aber alles was danach kam lief immer mehr in obige Richtung. Und FFXIV ist da auch eher ein negatives Beispiel weil auch das schon viel zu sehr auf Solo ausgelegt ist.
Verweise bei der Gelegenheit auch noch mal auf meine Rezension von FFXIV auf Amazon, die passt hier durch das Vorwort dort auch gut zum Thema: https://www.amazon.de/gp/customer-revie ... B00CSWA8K0
