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Warner Bros.: Bezahlte Youtube-Videos zu Shadows of Mordor sorgen für behördliche Verwarnung
Verfasst: 12.07.2016 13:23
von 4P|BOT2
Die US-amerikanische Handels-Behörde Federal Trade Commission (FTC) hat Warner Bros. eine Verwarnung verpasst: Grund dafür sind laut Gameinformer.com zahlreiche Videos bekannter Youtuber wie Felix Kjellberg (Pewdiepie), die vom Publisher für positive Berichterstattung für das Spiel Shadows of Mordor bezahlt worden seien. Die Let's-plays der Kampagne mit insgesamt 5,5 Millionen Aufrufen hätten sich...
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Warner Bros.: Bezahlte Youtube-Videos zu Shadows of Mordor sorgen für behördliche Verwarnung
Re: Warner Bros.: Bezahlte Youtube-Videos zu Shadows of Mordor sorgen für behördliche Verwarnung
Verfasst: 12.07.2016 13:30
von Kajetan
So, und jetzt noch eine Backpfeiffe für Valve wegen der CSGO-Wettseiten und so allmählich wird sich auch im Spielebereich ein gewisses Normalmaß an Betrügerei und Kundenverarsche einpendeln

Re: Warner Bros.: Bezahlte Youtube-Videos zu Shadows of Mordor sorgen für behördliche Verwarnung
Verfasst: 12.07.2016 13:55
von Scorcher24_
Habs doch gesagt.
Der ganze YouTube Shit ist ausser Hand und Leute müssen aufhören diesen Leuten irgendeine Bedeutung beizumessen, denn nur dadurch funktioniert die Kacke.
Kajetan hat geschrieben:So, und jetzt noch eine Backpfeiffe für Valve wegen der CSGO-Wettseiten und so allmählich wird sich auch im Spielebereich ein gewisses Normalmaß an Betrügerei und Kundenverarsche einpendeln

Nur dass Valve mit denen nix zu tun hat...
Re: Warner Bros.: Bezahlte Youtube-Videos zu Shadows of Mordor sorgen für behördliche Verwarnung
Verfasst: 12.07.2016 14:29
von Kajetan
Scorcher24_ hat geschrieben:So, und jetzt noch eine Backpfeiffe für Valve wegen der CSGO-Wettseiten und so allmählich wird sich auch im Spielebereich ein gewisses Normalmaß an Betrügerei und Kundenverarsche einpendeln

Nur dass Valve mit denen nix zu tun hat...
Direkt nichts, aber Valve schaut geflissentlich weg, wenn diese Plattformen die Steam-API nutzen und den Handel mit Ingame-Items anregen. Von dem dann Valve ganz unmittelbar profitiert.
Re: Warner Bros.: Bezahlte Youtube-Videos zu Shadows of Mordor sorgen für behördliche Verwarnung
Verfasst: 12.07.2016 14:38
von Easy Lee
Ich hatte auch schon das ein oder andere Angebot mir "schmutziges" Taschengeld zu verdienen. Nicht aus der Gamesbranche, aber die Bemühungen Sponsored Posts unkenntlich oder ausschließlich positiv über eine Marke /ein Produkt berichten zu müssen zu machen kenne ich. Sowas lese ich nur halb, dann ist es schon gelöscht. Ganz krass ist es, wenn man solche Aufgaben in einem Ehrenamt zugeschoben bekommt. Wer seinen Idealismus für 0.- verramscht ist m.E. nicht ganz bei Trost.
Re: Warner Bros.: Bezahlte Youtube-Videos zu Shadows of Mordor sorgen für behördliche Verwarnung
Verfasst: 12.07.2016 14:50
von SethSteiner
Scorcher24_ hat geschrieben:Habs doch gesagt.
Der ganze YouTube Shit ist ausser Hand und Leute müssen aufhören diesen Leuten irgendeine Bedeutung beizumessen, denn nur dadurch funktioniert die Kacke.
Okay.. und wie funktioniert das? Allem wird Bedeutung beigemessen, sonst kann es schlecht populäre Dinge geben, sonst kann es schlecht irgendetwas geben.
Ansonsten:
Verwarnungen sollte es für Großkonzerne gar nicht geben, sondern gleich Strafen.
Re: Warner Bros.: Bezahlte Youtube-Videos zu Shadows of Mordor sorgen für behördliche Verwarnung
Verfasst: 12.07.2016 15:04
von Temeter
SethSteiner hat geschrieben:Ansonsten:
Verwarnungen sollte es für Großkonzerne gar nicht geben, sondern gleich Strafen.
Yep, die wussten genau, was sie da tun.
Re: Warner Bros.: Bezahlte Youtube-Videos zu Shadows of Mordor sorgen für behördliche Verwarnung
Verfasst: 12.07.2016 15:05
von NewRaven
SethSteiner hat geschrieben:Scorcher24_ hat geschrieben:Habs doch gesagt.
Der ganze YouTube Shit ist ausser Hand und Leute müssen aufhören diesen Leuten irgendeine Bedeutung beizumessen, denn nur dadurch funktioniert die Kacke.
Okay.. und wie funktioniert das? Allem wird Bedeutung beigemessen, sonst kann es schlecht populäre Dinge geben, sonst kann es schlecht irgendetwas geben.
Ansonsten:
Verwarnungen sollte es für Großkonzerne gar nicht geben, sondern gleich Strafen.
Naja, im Idealfall indem man sich seine eigene Meinung über die Infos bildet, die man aus mehreren Quellen recherchiert hat. Eine Sache sollte nicht populär werden, weil vereinzelte Leute mit viel Reichweite sie gut finden, sondern weil ein großer Schnitt der Zielgruppe sie gut findet. Man sieht es hier auch sehr schön bei Gronkh - ohne das ich dem unlautere Absichten unterstellen will. Aber die Leute sehen ein Video - oftmals auch schon vor dem Release des Titels - und Preordern oder kaufen den Kram dann noch in der Stunde der Veröffentlichung. Aufgrund eines einzigen Videos. Da wird weder abgewartet, bis mehr Quellen zur Verfügung stehen - noch wird sich für die interessiert, wenn sie denn zur Verfügung stehen. "Influencer" ist schon in der Tat die richtige Bezeichnung für diese Leute, denn "Fans" dieser Person neigen in der Tat dazu, alles was die auch nur mal kurz vorführen als uneingeschränkte Kaufempfehlung zu sehen. Die MÜSSEN das haben, völlig egal, ob das Produkt objektiv bewertet ziemlicher Mist ist oder ob sie subjektiv überhaupt auch nur annähernd ein persönliches Interesse oder einen Nutzen davon haben. Diese Personen schaffen mit ihrem Persönlichkeitskult das, wovon klassische Werbeformen nur träumen. Ich find es gut, dass denen in der Tat immer mal wieder jemand auf die Finger kuckt - auch wenn sich noch niemand wirklich auch traut, da mal empfindliche Strafen auszusprechen.
Re: Warner Bros.: Bezahlte Youtube-Videos zu Shadows of Mordor sorgen für behördliche Verwarnung
Verfasst: 12.07.2016 15:06
von Purple Heart
Oben wie damals bei TV Total einfach Dauerwerbesendung einfügen und gut ist. ^^
Re: Warner Bros.: Bezahlte Youtube-Videos zu Shadows of Mordor sorgen für behördliche Verwarnung
Verfasst: 12.07.2016 15:11
von Kajetan
NewRaven hat geschrieben:Ich find es gut, dass denen in der Tat immer mal wieder jemand auf die Finger kuckt - auch wenn sich noch niemand wirklich auch traut, da mal empfindliche Strafen auszusprechen.
Mit "nicht trauen" hat das nichts zu tun, sondern eher mit "ist noch nicht so ganz bei den entsprechenden Behörden durchgedrungen", bzw. dortiger Arbeitsüberlastung. Mist gebaut wird ja nicht nur in der Spielebranche
Für die Sache mit den Wettplattformen in Sachen CSGO braucht es auch nur einen karrieregeilen Staatsanwalt, der genügend Potential sieht, um sich entsprechend profilieren zu können. Der bringt die Sache ins Rollen und wehe dem, der dann nicht rechtzeitig in Deckung gegangen ist.
Re: Warner Bros.: Bezahlte Youtube-Videos zu Shadows of Mordor sorgen für behördliche Verwarnung
Verfasst: 12.07.2016 15:24
von SethSteiner
NewRaven hat geschrieben:SethSteiner hat geschrieben:Scorcher24_ hat geschrieben:Habs doch gesagt.
Der ganze YouTube Shit ist ausser Hand und Leute müssen aufhören diesen Leuten irgendeine Bedeutung beizumessen, denn nur dadurch funktioniert die Kacke.
Okay.. und wie funktioniert das? Allem wird Bedeutung beigemessen, sonst kann es schlecht populäre Dinge geben, sonst kann es schlecht irgendetwas geben.
Ansonsten:
Verwarnungen sollte es für Großkonzerne gar nicht geben, sondern gleich Strafen.
Naja, im Idealfall indem man sich seine eigene Meinung über die Infos bildet, die man aus mehreren Quellen recherchiert hat. Eine Sache sollte nicht populär werden, weil vereinzelte Leute mit viel Reichweite sie gut finden, sondern weil ein großer Schnitt der Zielgruppe sie gut findet. Man sieht es hier auch sehr schön bei Gronkh - ohne das ich dem unlautere Absichten unterstellen will. Aber die Leute sehen ein Video - oftmals auch schon vor dem Release des Titels - und Preordern oder kaufen den Kram dann noch in der Stunde der Veröffentlichung. Aufgrund eines einzigen Videos. Da wird weder abgewartet, bis mehr Quellen zur Verfügung stehen - noch wird sich für die interessiert, wenn sie denn zur Verfügung stehen. "Influencer" ist schon in der Tat die richtige Bezeichnung für diese Leute, denn "Fans" dieser Person neigen in der Tat dazu, alles was die auch nur mal kurz vorführen als uneingeschränkte Kaufempfehlung zu sehen. Die MÜSSEN das haben, völlig egal, ob das Produkt objektiv bewertet ziemlicher Mist ist oder ob sie subjektiv überhaupt auch nur annähernd ein persönliches Interesse oder einen Nutzen davon haben. Diese Personen schaffen mit ihrem Persönlichkeitskult das, wovon klassische Werbeformen nur träumen. Ich find es gut, dass denen in der Tat immer mal wieder jemand auf die Finger kuckt - auch wenn sich noch niemand wirklich auch traut, da mal empfindliche Strafen auszusprechen.
Das ist ja auch alles völlig richtig was du sagst. Ich finde es auch gut, wenn man denen auf die Finger guckt und natürlich sollte man, wenn möglich, mehr Zeit investieren und vor allem nicht nur deswegen etwas kaufen, weil es jemand geil findet. Aber mir geht es eher darum, dass man diesen Leuten aufhören soll irgendeine Bedeutung beizumessen. Es ist ja nicht so als hätten es sich verschiedene Leute nicht verdient, weil sie Dinge sagen, denen man zustimmt, weil das was sie tun einem zusagt und unterhält und so weiter. Bei Doom habe ich bspw. verschiedene Meinungen gehört und schließlich, nun nach einigen Wochen, habe ich bei AngryJoe nur das Fazit angeschaut (weil ich das Spiel möglichst selbst erleben will) und das hatte mir gereicht. Reflexion ist eigentlich das Entscheidende, nicht völlig zu überhöhen und blind zu allem Ja und Amen zu sagen. Aber das gilt halt für alles, nicht nur für Youtuber.
Re: Warner Bros.: Bezahlte Youtube-Videos zu Shadows of Mordor sorgen für behördliche Verwarnung
Verfasst: 12.07.2016 16:00
von casanoffi
Das alles ist ja grundsätzlich ein massives Problem des Blogger-Zeitalters, vollkommen egal, in welcher Branche.
Sobald Blogger eine größere Follower-Basis bekommen, werden sie mächtig.
Eben weil das, was sie von sich geben, Konsumenten in ihrem Verhalten beeinflussen kann.
Und das wollen Unternehmen selbstverständlich für sich nutzen.
Also werden Blogger bestochen, die wohl nur in den seltensten Fällen unbestechlich sind.
Schließlich ist das, was sie tun, ihr täglich Brot.
Daher muss man sich bei jedem Blogger die Frage stellen, ob man dem, was diese Person von sich gibt, auch wirklich Glauben schenken möchte und nicht von gewissen Unternehmen beeinflusst wurde.
Theoretisch müsste man ja davon ausgehen, dass man den erfolgreichsten Bloggern Glauben schenken darf, gerade weil die eh schon so viel Kohle scheffeln, dass sie es nicht mehr nötig hätten, bestochen zu werden.
Aber anscheinend gilt auch hier, dass manche einfach nicht den Hals voll kriegen.
Auch Blogger sind offensichtlich nur Menschen mit ganz normalen Schwächen :wink:
Oder aber man scheißt ganz einfach auf die Inhalte und schaut sich diese ganzen Witzbolde nur deshalb an, weil man sie unterhaltsam findet...
Re: Warner Bros.: Bezahlte Youtube-Videos zu Shadows of Mordor sorgen für behördliche Verwarnung
Verfasst: 12.07.2016 16:08
von MrLetiso
Temeter hat geschrieben:SethSteiner hat geschrieben:Ansonsten:
Verwarnungen sollte es für Großkonzerne gar nicht geben, sondern gleich Strafen.
Yep, die wussten genau, was sie da tun.
+1
Re: Warner Bros.: Bezahlte Youtube-Videos zu Shadows of Mordor sorgen für behördliche Verwarnung
Verfasst: 12.07.2016 16:44
von 3nfant 7errible
Naja, wie willst den Menschen denn auch verklickern, dass diese Art von Verarsche schlimm/schlecht/böse ist, und jene Art von Verarsche sei ok?
9 von 10 Bloggern und Co. erzählen doch nur Mist, sei es aus wirtschaftlichen, oder aus verqueren ideologischen Gründen. Eigentlich ist dieser Fall hier mit so nem kleinen Videospielchen noch eine ziemliche Lappalie. Aber dennoch, ich stehe auf dem Standpunkt, entweder man haut jedem auf die Finger, oder gar keinem
Re: Warner Bros.: Bezahlte Youtube-Videos zu Shadows of Mordor sorgen für behördliche Verwarnung
Verfasst: 12.07.2016 16:52
von Kajetan
Scipione hat geschrieben:Naja, wie willst den Menschen denn auch verklickern, dass diese Art von Verarsche schlimm/schlecht/böse ist, und jene Art von Verarsche sei ok?
9 von 10 Bloggern und Co. erzählen doch nur Mist, sei es aus wirtschaftlichen, oder aus verqueren ideologischen Gründen. Eigentlich ist dieser Fall hier mit so nem kleinen Videospielchen noch eine ziemliche Lappalie. Aber dennoch, ich stehe auf dem Standpunkt, entweder man haut jedem auf die Finger, oder gar keinem
Mir scheint, so ganz frei von "Mist erzählen" bist Du auch nicht, oder? So wirklich logisch und konsistent erscheint mir Deine Äusserung nicht.