Reaktionen britischer Spiele-Entwickler auf den Brexit

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Kajetan
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Re: Reaktionen britischer Spiele-Entwickler auf den Brexit

Beitrag von Kajetan »

Aurellian hat geschrieben: Da kann ich dir nicht widersprechen, aber aus meiner Sicht kommen noch zwei ausschlaggebende Faktoren dazu. Erstens ein konstruktives Verhalten aller Beteiligten, inklusive Politik und Medien. Hier hat GB gezeigt, wie man es nicht macht - das Niveau der Brexit-Debatte war selbst für Ölbohrungen zu tief mit all den Horrorszenarien, Halbwahrheiten und ausgemachten Lügen.
Ganz ehrlich, angesichts des Umstandes, wie Cameron das Referendum nur dazu benutzen wollte die eigene Regierung zu stützen und wie Corbyn, wie Gabriel und die Linkspartei in der Flüchtlingsgeschichte, derart widersprüchlich durch die Gegend eierte, dass niemand mehr wusste, welche Position die Labourpartei eigentlich einnimmt ... wundert es mich doch, dass so viele Briten dennoch für Remain gestimmt haben :)
Und zweitens ist da der Minderheitenschutz bzw. die Achtung der Grundrechte. Das haben die Schweizer damals mit ihrer Minarettinitiative so richtig schön in den Sand gesetzt, obwohl das Thema überschaubar war.
Kannst Du das bitte näher erläutern? Habe das nur ganz am Rande verfolgt.
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Aurellian
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Re: Reaktionen britischer Spiele-Entwickler auf den Brexit

Beitrag von Aurellian »

https://de.wikipedia.org/wiki/Schweizer_Minarettstreit

Die Witzbolde haben ihrer Verfassung einen Zusatzartikel per Volksentscheid hinzugefügt, dass der Bau von Minaretten verboten sei. Wurde zwar anscheinend später wieder vom Bundesgericht gekippt, aber sowas geht angesichts von Religionsfreiheit, Gleichbehandlungsgrundsatz usw. gar nicht klar.
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Temeter 
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Re: Reaktionen britischer Spiele-Entwickler auf den Brexit

Beitrag von Temeter  »

Aurellian hat geschrieben:https://de.wikipedia.org/wiki/Schweizer_Minarettstreit

Die Witzbolde haben ihrer Verfassung einen Zusatzartikel per Volksentscheid hinzugefügt, dass der Bau von Minaretten verboten sei. Wurde zwar anscheinend später wieder vom Bundesgericht gekippt, aber sowas geht angesichts von Religionsfreiheit, Gleichbehandlungsgrundsatz usw. gar nicht klar.
Wow, Ich dachte, da gehe es nur um öffentliche Bauprojekte oder so... Ein Eintrag in der Verfassung dazu ist ja völlig bekloppt. Auch kein gutes Zeichen für besagtes Demokratieverständnis.

Btw, mal bei Wiki gecheckt, der Eintrag selbst wurde nicht gekippt, aber formal mag es umgangen werden:
Das Schweizerische Bundesgericht entschied 2012 in einem anderen Zusammenhang, dass völkerrechtliche Verpflichtungen der Schweiz selbst später erlassenen abweichenden Verfassungsbestimmungen vorgehen.[69] Es ist damit vorstellbar, dass trotzdem Minarette bewilligt werden können, sofern sie alle anderen Vorschriften einhalten.[70]
https://de.wikipedia.org/wiki/Schweizer ... nventionen
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Kajetan
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Re: Reaktionen britischer Spiele-Entwickler auf den Brexit

Beitrag von Kajetan »

Aurellian hat geschrieben:https://de.wikipedia.org/wiki/Schweizer_Minarettstreit

Die Witzbolde haben ihrer Verfassung einen Zusatzartikel per Volksentscheid hinzugefügt, dass der Bau von Minaretten verboten sei. Wurde zwar anscheinend später wieder vom Bundesgericht gekippt, aber sowas geht angesichts von Religionsfreiheit, Gleichbehandlungsgrundsatz usw. gar nicht klar.
Ah, ok. Jepp, die Einschränkung von Grundrechten sollte man nicht einfach per Bürgerentscheid vornehmen lassen. Und auch nicht von depperten, sinnlosen, aktionistischen Gesetzesentwürfen, wenn wir schon mal beim Thema sind :)
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Aurellian
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Re: Reaktionen britischer Spiele-Entwickler auf den Brexit

Beitrag von Aurellian »

Kajetan hat geschrieben:Ah, ok. Jepp, die Einschränkung von Grundrechten sollte man nicht einfach per Bürgerentscheid vornehmen lassen. Und auch nicht von depperten, sinnlosen, aktionistischen Gesetzesentwürfen, wenn wir schon mal beim Thema sind :)
Keine Frage, die repräsentative Demokratie ist da auch nicht perfekt geschützt.

Anyway, ich verabschiede mich nun vorerst aus dieser Diskussion.
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Alter Sack
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Re: Reaktionen britischer Spiele-Entwickler auf den Brexit

Beitrag von Alter Sack »

Temeter  hat geschrieben: Wenn 51% der Bevölkerung 49% komplett mundtot machen, dann hat das mit Demokratie auch nicht viel zu tun. Normalerweise schützt man Minderheit vor der Willkür von Mehrheiten, aber hier trifft der Begriff 'Minderheit' kaum zu. Die Wahl hätte jeden anderen Tag des Jahres anders ausgehen können, und bei so einer folgenschweren Entscheidung zeigt das nur noch mehr Fehler im demokratischen Prozess auf.
Genau diese Entscheidung hat ganz viel mit Demokratie zu tun. Hier trifft der klassische Minderheitenschutz nicht zu.
Das war eine rein politische Entscheidung. Jeder wusste was zur Abstimmung stand und an welchem Tag die Abstimmung war. In diesem Fall gibts kein Problem im demokratischen Prozess. Dieser demokratische Prozess zeigt nur auf das die Probleme ganz woanders liegen.
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Temeter 
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Re: Reaktionen britischer Spiele-Entwickler auf den Brexit

Beitrag von Temeter  »

Alter Sack hat geschrieben:Genau diese Entscheidung hat ganz viel mit Demokratie zu tun. Hier trifft der klassische Minderheitenschutz nicht zu.
Das war eine rein politische Entscheidung. Jeder wusste was zur Abstimmung stand und an welchem Tag die Abstimmung war. In diesem Fall gibts kein Problem im demokratischen Prozess. Dieser demokratische Prozess zeigt nur auf das die Probleme ganz woanders liegen.
Technisch gesehen vielleicht korrekt, aber alles in allem war die Wahl und die Kampagne davor eine ziemlich peinliche Nummer für eine Demokratie.
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Kajetan
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Re: Reaktionen britischer Spiele-Entwickler auf den Brexit

Beitrag von Kajetan »

Temeter  hat geschrieben: Technisch gesehen vielleicht korrekt, aber alles in allem war die Wahl und die Kampagne davor eine ziemlich peinliche Nummer für eine Demokratie.
Nö. Hier war alles demokratisch. Es wurde leidenschaftlich gestritten, ohne dass ständig Leute verletzt wurden oder gar umgekommen sind. In anderen Ländern ist der Besuch einer politischen Veranstaltung oder der Stimmabgabe selbst oft genug mit Lebensgefahr verbunden, weil die politische Auseinandersetzung dort immer noch mit Gewalt geführt wird. Die Abstimmung selbst war frei und offenbar frei von Manipulationen (meine hier Manipulationen der eigentlichen Stimmabgabe).

Dass die Argumente der Brexit-Befürworter größtenteils aus maßloser Übertreibung, Verzerrung, Angstmacherei, Anheizen von Fremdenhass und dreisten Lügen bestanden ... keine Frage. Aber sowas gehört auch zu einer Demokratie. Nennt sich Meinungsfreiheit. Die durften dass. Ganz ausdrücklich. Auch das Wählen solcher Positionen ist demokratisch.

Peinlich ist das Referendum nur für so manchen, der mit "Leave" gestimmt hat und hinterher feststellen musste, dass er das eigentlich gar nicht gewollt hatte.
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sourcOr
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Re: Reaktionen britischer Spiele-Entwickler auf den Brexit

Beitrag von sourcOr »

Wenns bloß mal wieder nen Politikthread geben dürfte... die Idioten sind doch weg! Was spricht also dagegen

:(
SethSteiner hat geschrieben:So gut ist der Kommentar der FAZ nicht. Das beginnt schon am Anfang, wo unterstellt wird, es wäre undemokratisch nach einer Wahl noch ein Mal über ein Ergebnis abzustimmen. Tatsächlich gibt es wohl nichts normaleres in einer Demokratie als das auch nach dem votiert wurde, das Ergebnis der Abstimmung überprüft, durchdiskutiert, angefechtet und tatsächlich auch zukünftig noch mal vorgelegt wurde (Norwegen hat auch schon mehr als ein Mal darüber abgestimmt, ob man der EU beitreten will). Es ist ein seltsames Demokratieverständnis, wenn man meint ein Mal getroffene Entscheidungen dürfen nicht hinterfragt und angefechtet werden, insbesondere nach dem es in diesem Fall dem britischen Parlament freisteht, dem Votum nicht zu folgen.
Diese Sachen kannst du doch aber net gleichsetzen. Das Ergebnis ist da, es wird wohl stimmen. Klar kann man darüber jetzt diskutieren und sich auskotzen, aber die Wahl selbst ist gelaufen und jetzt sollte man danach handeln. Das Für und Wider sollte nun keine Rolle mehr spielen - die Debatte lief die Monate vorher bereits und sollte ja unbedingt in diesem dämlichen Referendum enden. Aber damit ist die Entscheidung nun auch gefallen und sollte akzeptiert werden. Dafür sind Abstimmungen da.
Das Problem ist nur, dass jetzt eine nicht unerhebliche Menge an Leuten meint, man müsse nochmal neu abstimmen, weil sie das Ergebnis nicht mögen. DIese Petition gibt es ja schon deutlich länger, aber schwupps war die Wahl gelaufen, mochte man das nicht wahrhaben und unterzeichnet nachträglich nochmal diese Petition. Das ist richtig kindisch. Wären mehr Altersgenossen zur Wahl gegangen, wäre das gar net nötig gewesen, aber so braucht man sich dann auch nicht mehr zu beschweren.
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SethSteiner
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Re: Reaktionen britischer Spiele-Entwickler auf den Brexit

Beitrag von SethSteiner »

Sehe ich anders. Eine Demokratie sollte keine Diktatur der Mehrheit sein und ein Ergebnis nicht mehr anfechten zu können, vor allem eins wo es im Grunde 50/50 steht, ist immer schwierig. Hier muss diskutiert werden, gerade auch wenn sich rausstellt dass Argumente wegen denen abgestimmt wurde sich entweder als Lüge herausstellen oder wenn Argumente offensichtlich nicht bedacht wurden, bspw. ein völliger Zerfall des Vereinigten Königreich. Klar, vieles hätte schon vorher laufen können und sollen aber ist es alles nicht. Die Wahl ist nicht bindend und das Parlament würde gut daran tun, sich nicht an einen Wunsch zu halten, der nicht nur nicht eindeutig ist, sondern obendrein die Existenz des Landes selbst gefährdet. Ein zweites Referendum, nun wo die Konsequenzen deutlich klarer skizziert wurden, ist absolut möglich, absolut demokratisch und letztendlich wohl absolut notwendig.
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Re: Reaktionen britischer Spiele-Entwickler auf den Brexit

Beitrag von danke15jahre4p »

SethSteiner hat geschrieben:Ein zweites Referendum, nun wo die Konsequenzen deutlich klarer skizziert wurden, ist absolut möglich, absolut demokratisch und letztendlich wohl absolut notwendig.
und wenn es dann pro eu ausfällt? noch ein weiteres referendum?

nein, großbritannien war in der pflicht seine bürger über die risiken und chancen bei einem brexit aufzuklären, wie gut oder schlecht dies im vergleich gelungen ist, kann im nachhinein keiner mehr beantworten.

damit die britten noch ein fünkchen vertrauen behalten, sollten sie den austritt schnellstmöglich beantragen und die austrittsverhandlungen für 2 jahre aufnehmen.

alles andere wäre an lächerlichkeit nicht zu überbieten.

greetingz
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Kajetan
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Re: Reaktionen britischer Spiele-Entwickler auf den Brexit

Beitrag von Kajetan »

sourcOr hat geschrieben:Diese Sachen kannst du doch aber net gleichsetzen.
Doch! :)
Das Ergebnis ist da, es wird wohl stimmen.
Natürlich stimmt das Ergebnis. Aber ...
Klar kann man darüber jetzt diskutieren und sich auskotzen, aber die Wahl selbst ist gelaufen und jetzt sollte man danach handeln. Das Für und Wider sollte nun keine Rolle mehr spielen - die Debatte lief die Monate vorher bereits und sollte ja unbedingt in diesem dämlichen Referendum enden. Aber damit ist die Entscheidung nun auch gefallen und sollte akzeptiert werden. Dafür sind Abstimmungen da.
Das war keine Parlamentswahl, sondern ein Referendum. Ein Referendum ist in Großbritannien NICHT bindend. Die Regierung kann es ignorieren, das Parlament kann das Referendum ignorieren. Die Folge ist dann nur, dass die Regierung, die so handelt, sich ins politische Aus schiesst und die nächste Wahl fast schon per Default verliert.

Cameron hat durch seinen Rücktritt schon mal Platz für einen Nachfolger und eventuelle Neuwahlen gemacht.
Das Problem ist nur, dass jetzt eine nicht unerhebliche Menge an Leuten meint, man müsse nochmal neu abstimmen, weil sie das Ergebnis nicht mögen. DIese Petition gibt es ja schon deutlich länger, aber schwupps war die Wahl gelaufen, mochte man das nicht wahrhaben und unterzeichnet nachträglich nochmal diese Petition. Das ist richtig kindisch. Wären mehr Altersgenossen zur Wahl gegangen, wäre das gar net nötig gewesen, aber so braucht man sich dann auch nicht mehr zu beschweren.
Die Petition ist zwar Ausdruck einer bestimmten Stimmung, kann aber komplett ignoriert werden. Sie ist nicht Richtschnur künftigen politischen Handelns. Das knappe Ergebnis des Referendum ist es. Neuwahlen sind hier angebracht, um klarer herauszustellen, was die Briten eigentlich wollen, denn hier geht es nicht einfach nur um die Wahl für einen repräsentativen Posten wie in Össiland, sondern tatsächlich, faktisch und langfristig um die Zukunft des Landes. Das sollte man besser NICHT so leichtfertig entscheiden.

Dass sich die Brexit-Befürworter mit ihrer Lügenkampagne dabei selber ein Bein gestellt haben, ist dabei deren Problem. Hätte man auch anders aufziehen können, dieser Lügen hätte es gar nicht bedarft.
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sourcOr
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Re: Reaktionen britischer Spiele-Entwickler auf den Brexit

Beitrag von sourcOr »

Kajetan hat geschrieben:Das war keine Parlamentswahl, sondern ein Referendum. Ein Referendum ist in Großbritannien NICHT bindend. Die Regierung kann es ignorieren, das Parlament kann das Referendum ignorieren. Die Folge ist dann nur, dass die Regierung, die so handelt, sich ins politische Aus schiesst und die nächste Wahl fast schon per Default verliert.
Deshalb hab ich überall extra "sollte" benutzt und net "muss" :wink: Man hat das Volk gefragt und sollte jetzt auch danach handeln.

Ignorieren können sie die Petition aber nicht, sie müssen sich zumindest damit befassen (muss ja nichts bei herauskommen). Wobei der Witz an diesen Petitionen ist, dass gar nicht ausreichend geprüft wird, ob du auch wirklich Brite bist. Ich könnte mich da auch eintragen wenn ich wollte. Angaben wären zwar falsch, aber das scheint ja egal zu sein.
SethSteiner hat geschrieben:Sehe ich anders. Eine Demokratie sollte keine Diktatur der Mehrheit sein und ein Ergebnis nicht mehr anfechten zu können, vor allem eins wo es im Grunde 50/50 steht, ist immer schwierig. Hier muss diskutiert werden, gerade auch wenn sich rausstellt dass Argumente wegen denen abgestimmt wurde sich entweder als Lüge herausstellen oder wenn Argumente offensichtlich nicht bedacht wurden, bspw. ein völliger Zerfall des Vereinigten Königreich.
Und wann soll das dann enden? Willst du auch "richtige" Wahlergebnisse anfechten, weil die meist gewählte Partei nicht mit absoluter Mehrheit sondern nur als Koalition in die Regierung eingezogen ist? Und es gibt immer Dinge, die man nicht bedacht hat und Lügen findet man bestimmt auch genügend. Dafür ist die Zeit davor dar, dass man sich selbst so gut wie möglich informiert. Und das war heir auch möglich, aber das machen die Menschen nunmal net.
Zuletzt geändert von sourcOr am 28.06.2016 17:13, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Reaktionen britischer Spiele-Entwickler auf den Brexit

Beitrag von ZackeZells »

Die Petition wurde/ist angeblich manipuliert - über 70000 Votes wurden bisher entfernt.
q: http://www.bbc.com/news/technology-36640459

Davon ab wird der Austritt erst verhandelt, wenn die britische Regierung den Antrag beim EU-Parlament vorlegt - wird nichts vorgelegt = keine Austrittsverhandlung = kein Austritt.
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Temeter 
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Re: Reaktionen britischer Spiele-Entwickler auf den Brexit

Beitrag von Temeter  »

Kajetan hat geschrieben:Dass die Argumente der Brexit-Befürworter größtenteils aus maßloser Übertreibung, Verzerrung, Angstmacherei, Anheizen von Fremdenhass und dreisten Lügen bestanden ... keine Frage. Aber sowas gehört auch zu einer Demokratie. Nennt sich Meinungsfreiheit. Die durften dass. Ganz ausdrücklich. Auch das Wählen solcher Positionen ist demokratisch.
Wer redet denn von dürfen? Natürlich dürfen sie das. Ob es gut ist, bleibt eine ganz andere Frage, und ob man das Ergebnis einer solchen Wahl mit dem Wort Gottest gleichsetzen sollte?
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