Peter Moore: Streaming-Technologie könnte Konsolen verschwinden lassen

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Marobod
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Re: Peter Moore: Streaming-Technologie könnte Konsolen verschwinden lassen

Beitrag von Marobod »

Kajetan hat geschrieben:
Marobod hat geschrieben:Der Netzausbau muß schon massiv weiter gehen ...
Rein technisch soll Onlive auch bei eher schwachbrüstigen Abindungen sehr beeindruckend gewesen sein. Klar, ein Shooter hatte da natürlich Lag, aber für alles andere als schnelle Shooter hast Du keine fette Leitung benötigt.
... und dann bauchen die lieben Streamer ja auch genug Rechenzentren.
Und das ist halt der große Knackpunkt beim Streamen. Es sind recht hohe Anfangsinvestitionen nötig und das bei einem eher nicht so dolle laufenden Angebot. Tut sich niemand freiwillig ohne Zwang an. Vor allem da Sony jetzt auf ALLEN (!) verfügbaren Patenten sitzt (Gaikai- und Onlive-Technik) und man rein technisch wieder ganz von vorne beginnen muss, will man nicht noch zusätzlich Lizenzgebühren an Sony abdrücken.
Von daher mach ich mir keine Sorgen, die ganzen Investitionen die da noetig waeren koennen bei einem Großaufgebot an Versuchen schnell onlive2maeßig draufgehen.
Jepp. Derzeit ist Spiele-Streaming ein finanzielles Loch ohne Boden. Könnte nach meinem Eindruck auch so bleiben. Zumindest solange Sony auf der Technik hockt und nix rausrückt.

Ich frage mich , wie beeindruckend es gelaufen waere, wenn sie eine KMenge mehr Kunden gehabt haette, sprich Millionen gleichzeitig die da zocken wollen. Ich bezweifel da ehrlich , daß es wirklich so mega super gelaufen waere. Die muessen den Scheiß ja irgendwo berechnen, graphisch komplexe Spiele, ich will mir nicht ausmalen wie das aussehen soll, wenn 200-400k Menschen gleichzeitig ein Serverseitig berechnetes Spiel zocken wollen, dann fuer weitere Spiele der gleiche Scheiß , nicht zu vergessen wir haben ja die ganzen 60fps 4k Kinder da draußen, die "koennen ja nicht mehr ohne das zocken, weil es voll kacke aussieht und so"

:D
johndoe1044785
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Re: Peter Moore: Streaming-Technologie könnte Konsolen verschwinden lassen

Beitrag von johndoe1044785 »

Es wird sicher mehrere Dienste irgendwann existieren, ähnlich wie heute steam und Konsorten. Ich sehe da keine Probleme, weder für Sony, noch für Microsoft & Co..
johndoe1044785
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Re: Peter Moore: Streaming-Technologie könnte Konsolen verschwinden lassen

Beitrag von johndoe1044785 »

sourcOr hat geschrieben:
Flextastic hat geschrieben:Warum sollten Sie was dagegen haben? Von ps-now hast du schon gehört oder?

topic: das ist die Zukunft.
Weil dann jeder ins Geschäft reinspringen kann, der genug Kohle für fette Rechenzentren hat. Sony machen das heute, weil sie damit ihr Angebot ergänzen können, aber PS Now wird niemals ihre eigenen Konsolen ersetzen, zumindest nicht aus eigener Initiative heraus.

Es wird sicher mehrere Dienste irgendwann existieren, ähnlich wie heute steam und Konsorten. Ich sehe da keine Probleme, weder für Sony, noch für Microsoft & Co..
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Sir Richfield
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Re: Peter Moore: Streaming-Technologie könnte Konsolen verschwinden lassen

Beitrag von Sir Richfield »

Flextastic hat geschrieben:Es wird sicher mehrere Dienste irgendwann existieren, ähnlich wie heute steam und Konsorten. Ich sehe da keine Probleme, weder für Sony, noch für Microsoft & Co..
Doch, klar: Konkurrenz ist böse, BÖSE sag ich.
Wo kämen wir denn hin, wenn jemand anderes das gleiche machen kann, wie wir? Nachher noch besser, was?

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SethSteiner
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Re: Peter Moore: Streaming-Technologie könnte Konsolen verschwinden lassen

Beitrag von SethSteiner »

Wuschel666 hat geschrieben:Wenn ich mich umschaue, kaufen immer weniger Leute Blu Rays und DVDs, alle nutzen nur noch Netflix, Amazon Video usw.

Wer hört noch Mp3s auf seinem Rechner? Alle um mich rum sind nur noch am Spotify hören. Ich hab schon das Gefühl, man kann Musik nur noch mit Spotify hören.

Und ihr glaubt echt, dass das vor Gaming halt macht? Is klar.
Ich finde es immer wieder seltsam, wie man behauptet "es wird passieren", obwohl deine Beispiele prima zeigen, dass es das nicht wird. BluRays und DVDs bspw. verschwinden irgendwie gar nicht, stattdessen bleiben sie, obwohl es seit etlichen Jahren schon Streaming gibt, sowohl legales als auch illegales und Downloads. Und das obwohl das was übertragen wird soviel kleiner ist als Spiele.

Auch Musik ist ein schönes Beispiel, eigentlich sogar ein noch viel besseres. Nicht nur, dass Spotify vielen total am Arsch vorbeigeht und dass Spotify ja auch nur ein kontrollierteres Radio ist (ja, Musikstreaming gibts schon seit hundert Jahren), nein CDs werden immer noch gekauft und genutzt, Vinyl - ein schon modrig alter Datenträger erlebt sogar seit Jahren ein Revival und war nie ausgestorben und Musik ist noch einfacher zu streamen und zu downloaden als sowohl Filme als auch Spiele. Also obwohl man es um Potenzen einfacher hat, bleibt alles beim alten und es hat sich nur etwas daneben etabliert.

Tja und dann haben wir auch noch Bücher, Text. Hier ist das was übertragen werden muss sogar noch einfacher und trotz Kindle und eBooks verschwinden Bücher trotzdem nicht aus den Bücherregalen.

Tja und anders als bei all diesen drei Dingen, muss bei Spielen noch etwas berechnet werden, das ist also eine Hürde obendrauf die noch mal deutlich mehr kostet und verlangt. Eine Festplatte von der man Daten zieht ist was anderes als ein Spiel das berechnet werden muss. Man halte mal eine Festplatte neben einen Tower oder die Konsole.

Btw. OnLive ist gescheitert. Den Versuch gab es schon, es kam nicht an und auch für die Industrie gibt es keinen Grund auf Streaming zusetzen, es hat keinen Mehrwert. Sie nehmen dadurch nicht mehr Geld ein, sie haben auch nicht mehr Kontrolle, man beraubt sich dagegen selbst Möglichkeiten und der Grund, warum es immer noch Videospiele in Läden gibt und fette Collectors Editions (viel mehr als Mid 00s) ist, weil man mit mehr Möglichkeiten, mehr Möglichkeiten hat Kaufanreize zu schaffen und damit Geld einzunehmen.

Streaming kommt vielleicht, will ich nicht ausschließen, vielleicht irgendwann mal aber feststehen tut das überhaupt nicht, geschweige denn dass es dann auch eine ernsthafte Alternative wird. "Es klingt modern, es gibt es woanders und "die Industrie" meint es passiert" sind alles keine guten Argumente.
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Antagonist
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Re: Peter Moore: Streaming-Technologie könnte Konsolen verschwinden lassen

Beitrag von Antagonist »

Also ich denke, Streaming kann durchaus eine Alternative sein. Ich darf gerade die Beta von Playstation Now ausprobieren. Ich nutze 16 MBit DSL und muss sagen, dass das Spielgefühl bei den Titeln die ich ausprobieren konnte (Killzone, Heavenly Sword, Motorstorm...) astrein ist. OK, ein Streetfighter V würde ich jetzt nicht über diese Technologie spielen wollen, aber alles in allem ist das echt ok. Ich kann speichern, Trophäen jagen etc...
Was definitiv noch fehlt, ist die notwendige Intelligenz meiner Netzwerk-Hardware, die Playstation Now die erforderliche Prio einräumt. Wenn gleichzeitig zur Streaming-Session mein Handy die obligatorischen 25 APP-Updates über das WLAN zieht, ist es vorbei mit der Herrlichkeit.
Wuschel666
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Re: Peter Moore: Streaming-Technologie könnte Konsolen verschwinden lassen

Beitrag von Wuschel666 »

SethSteiner hat geschrieben:
Wuschel666 hat geschrieben:Wenn ich mich umschaue, kaufen immer weniger Leute Blu Rays und DVDs, alle nutzen nur noch Netflix, Amazon Video usw.

Wer hört noch Mp3s auf seinem Rechner? Alle um mich rum sind nur noch am Spotify hören. Ich hab schon das Gefühl, man kann Musik nur noch mit Spotify hören.

Und ihr glaubt echt, dass das vor Gaming halt macht? Is klar.
Ich finde es immer wieder seltsam, wie man behauptet "es wird passieren", obwohl deine Beispiele prima zeigen, dass es das nicht wird. BluRays und DVDs bspw. verschwinden irgendwie gar nicht, stattdessen bleiben sie, obwohl es seit etlichen Jahren schon Streaming gibt, sowohl legales als auch illegales und Downloads. Und das obwohl das was übertragen wird soviel kleiner ist als Spiele.

Auch Musik ist ein schönes Beispiel, eigentlich sogar ein noch viel besseres. Nicht nur, dass Spotify vielen total am Arsch vorbeigeht und dass Spotify ja auch nur ein kontrollierteres Radio ist (ja, Musikstreaming gibts schon seit hundert Jahren), nein CDs werden immer noch gekauft und genutzt, Vinyl - ein schon modrig alter Datenträger erlebt sogar seit Jahren ein Revival und war nie ausgestorben und Musik ist noch einfacher zu streamen und zu downloaden als sowohl Filme als auch Spiele. Also obwohl man es um Potenzen einfacher hat, bleibt alles beim alten und es hat sich nur etwas daneben etabliert.

Tja und dann haben wir auch noch Bücher, Text. Hier ist das was übertragen werden muss sogar noch einfacher und trotz Kindle und eBooks verschwinden Bücher trotzdem nicht aus den Bücherregalen.

Tja und anders als bei all diesen drei Dingen, muss bei Spielen noch etwas berechnet werden, das ist also eine Hürde obendrauf die noch mal deutlich mehr kostet und verlangt. Eine Festplatte von der man Daten zieht ist was anderes als ein Spiel das berechnet werden muss. Man halte mal eine Festplatte neben einen Tower oder die Konsole.

Btw. OnLive ist gescheitert. Den Versuch gab es schon, es kam nicht an und auch für die Industrie gibt es keinen Grund auf Streaming zusetzen, es hat keinen Mehrwert. Sie nehmen dadurch nicht mehr Geld ein, sie haben auch nicht mehr Kontrolle, man beraubt sich dagegen selbst Möglichkeiten und der Grund, warum es immer noch Videospiele in Läden gibt und fette Collectors Editions (viel mehr als Mid 00s) ist, weil man mit mehr Möglichkeiten, mehr Möglichkeiten hat Kaufanreize zu schaffen und damit Geld einzunehmen.

Streaming kommt vielleicht, will ich nicht ausschließen, vielleicht irgendwann mal aber feststehen tut das überhaupt nicht, geschweige denn dass es dann auch eine ernsthafte Alternative wird. "Es klingt modern, es gibt es woanders und "die Industrie" meint es passiert" sind alles keine guten Argumente.

Musst mir noch erklären, wann ich gesagt habe, dass CDs und co aussterben werden? ;) Die werden noch lange Koexistieren. Aber ich weiß nicht ob man in 100 Jahren noch CDs benutzt, ich wage es zu bezweifeln. Vinyl is da irgendwie was anderes, es hat wieder son Hipster Hype bekommen. Ich steh ja auch total auf die Dinger. Geht nur leider gut ins Geld :D


Ich glaub, dass Spielstreamingdienste kommen werden und koexistieren werden. Auch wenn ich sie nich brauch.
Kajetan hat geschrieben:
Demos? Youtube, Twitch sind erster und teilweise auch vollkommen ausreichender Anlaufpunkt, wenn man sich näher über das Gameplay informieren will.
Das is schon eher ganz was anderes oder ;)

Kajetan hat geschrieben: Kein Geld für teure Hardware? Es gibt Tonnen von Browser-Spielen, teilweise auch optisch sehr aufwendige Titel.
Ja gut ich red schon von Spielen die Spaß machen. Und ja das is subjektiv aber Ich find Browserspiele furchtbar.
Kajetan hat geschrieben: Streaming aktueller AAA-Spiele auf PC oder Konsole? Wozu? Ich hab doch die Hardware, um die Spiele DIREKT bei mir auszuführen in der Regel schon im Haus. Es gibt nur noch wenige Haushalte, in denen kein entsprechender PC oder eine Konsole steht.
Ich hab schon Dinge auf Servern berechnen lassen, glaub mir die Dinger können viel mehr als dein Desktop PC jemals könnte. Und heute wird doch ständig nach Grafik geschrien. Ich sag nicht, dass man das brauch, nur wird so nen Streamingserver wesentlich mehr Hardware haben können als du zuhause hast.

Kajetan hat geschrieben: Aber vielleicht als Abo, als günstige Spiele-Flat? Hat Onlive zum Schluß versucht. Onlive? Kennt ihr den Laden noch? Der vor eingen Jahren die große Streaming-Revolution verkündet hat? Insolvent, pleite, alle Patente von Sony aufgekauft. Sony ist auch der EINZIGE Anbieter, der Spiele-Streaming im Angebot hat. Alle anderen haben aus der Onlive-Pleite gelernt: Auf absehbare Zeit ist Spiele-Streaming kein relevanter Wachstumsmarkt, maximal nur ein kleines Nischengeschäft.
Richtig, es dauert noch. Ich will ja auch gar nich sagen, dass Spielestreaming voll toll und geil wäre, wie mehrmals erwähnt brauch ich es ja auch nicht. Aber einfach mal zu sagen "nee ich brauch das net, also wird es nie jemand brauchen" is auch nich der richtige Ansatz.
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schefei
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Re: Peter Moore: Streaming-Technologie könnte Konsolen verschwinden lassen

Beitrag von schefei »

Wuschel666 hat geschrieben:Ich hab schon Dinge auf Servern berechnen lassen, glaub mir die Dinger können viel mehr als dein Desktop PC jemals könnte. Und heute wird doch ständig nach Grafik geschrien. Ich sag nicht, dass man das brauch, nur wird so nen Streamingserver wesentlich mehr Hardware haben können als du zuhause hast.
Was Grafikkarten angeht kocht man da auch nur mit Wasser, die teuren Workstation-Karten sind meist schlechter wenn es um Spiele geht als normale Consumer-Karten. Außerdem ist der Punkt nicht das es nicht möglich ist, sondern wer dann den tollen 30.000€ Server auf dem auch nur 4 Nutzer gleichzeitig spielen können bezahlen soll.
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Re: Peter Moore: Streaming-Technologie könnte Konsolen verschwinden lassen

Beitrag von CritsJumper »

Die Diskussion rutscht in die nächste Runde, auch wenn Peter Moore schon wieder Jahre zurück hängt.

1. VR benötigt höhere Auflösungen, als auch 4K. Beides erzeugt wirklich sehr große Datenströme und hier muss sich noch etwas an den Übertragungswegen verbessern.
2. Von der Technik her macht es Sinn. Denn dadurch sind zum ersten mal Preise von der Hardware möglich die für eine Grafikkarte in den 2000 Euro Bereich gehen und auch Bezüglich der verbauten Hardware gerne in der 6000 Euro Abteilung herum laufen dürfen.

Interessant wird es für den Kunden halt wirklich wenn da erst "Kleinwagenpreise" herum laufen und für die Spieler dann die "Spiele" in etwa Gratis dazu kommen weil sie den kleineren Geldbetrag ausmachen.

Das kann dann die Wirtschaft wieder ein ganze Stück ankurbeln. Voraussetzung ist aber das es den Spielern die 150 Euro im Monat wert ist. Dafür aber wiederum müsste entweder VR den Reiz ausmachen oder aber die Spiele halt massiv auf diese potentiellen Mehrwert hin Programmiert werden.

Ich persönlich finde es schrecklich. Aber es gab schon öfter dieses Computerzeitalter wo eine solche Ressource in besondere Räume ausgewandert war, auch unsere aktuelle Rechenzentren sind ja nichts anderes.

Im Grunde arbeiten diese leiser, Effizienter, eventuell auch mit grüner Energie. Gleichzeitig könnte man halt nebenan Energiespeicher aufsetzen um das ganze Paket noch effizienter zu gestalten.

Das es kommen wird ist für mich nur eine Frage der Zeit. Schlimm finde ich es nicht wenn dadurch halt mehr Rechenzentren in den Regionen entstehen und halt auch wieder kleine Arbeitsplätze näher an die Großstädte rücken. Alles in allem macht das nun mal mehr Sinn als diese Vorratsdatenspeicherung.

Das Negative wird aber sein, das die Unternehmen sich weiterhin an diesen Daten bedienen werden und es jetzt noch intensiver machen können.
schefei hat geschrieben:Außerdem ist der Punkt nicht das es nicht möglich ist, sondern wer dann den tollen 30.000€ Server auf dem auch nur 4 Nutzer gleichzeitig spielen können bezahlen soll.
Die Kunst ist da halt nicht das bezahlbar zu machen, sondern genügend Ressourcen vor zu halten. Gleichzeitig will ich aber auch nicht pro Minute zahlen. Das ist etwas das ich beim Spielen sehr störend empfinde.
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Re: Peter Moore: Streaming-Technologie könnte Konsolen verschwinden lassen

Beitrag von Wuschel666 »

schefei hat geschrieben:
Wuschel666 hat geschrieben:Ich hab schon Dinge auf Servern berechnen lassen, glaub mir die Dinger können viel mehr als dein Desktop PC jemals könnte. Und heute wird doch ständig nach Grafik geschrien. Ich sag nicht, dass man das brauch, nur wird so nen Streamingserver wesentlich mehr Hardware haben können als du zuhause hast.
Was Grafikkarten angeht kocht man da auch nur mit Wasser, die teuren Workstation-Karten sind meist schlechter wenn es um Spiele geht als normale Consumer-Karten. Außerdem ist der Punkt nicht das es nicht möglich ist, sondern wer dann den tollen 30.000€ Server auf dem auch nur 4 Nutzer gleichzeitig spielen können bezahlen soll.
Ja klar, das is nochmal ne andere Geschichte.
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Re: Peter Moore: Streaming-Technologie könnte Konsolen verschwinden lassen

Beitrag von MrLetiso »

In 10 Jahren werden uns die Bilder eh mit Satelliten ins Hirn gebeamt. Die Berechnungen übernehmen dann die eigenen grauen Zellen.
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Re: Peter Moore: Streaming-Technologie könnte Konsolen verschwinden lassen

Beitrag von CritsJumper »

Setzten wir den Gedanken mal anders auf:

Was wäre für euch so Geil das ihr dafür 8 Euro für 2 Stunden zahlen würdet?

VR-Holodeck im Pixa-Film-Look?

Spontan fällt mir halt der Fallschirm-Sprung Simulator ein... den einige Studenten mal mit VR gebaut haben und halt auch Wind und Widerstände durch "Seile" fühlen lässt.

Edit: 10.000 Euro Anschaffungskosten für die Hardware liegt ein Minutenpreis bei 50% Auslastung im Jahr dann bei 0,04 Cent die Minute. Allerdings sind da halt keine Traffickosten, Stromkosten, Adminkosten drin. Soll nur grob verdeutlichen wie schnell bei 4 Cent pro Minute Grundkosten, Geld herein strömen könnte.

Ich weiß jetzt nicht wie die Telekom und andere Unternehmen da Rechnen, aber das ist halt schon fast zu vergleichen mit den Kosten für das Telefonieren und ich denke das sich hier auch Flatrate-Modelle bei einer sehr großen Nutzerzahl etablieren könnte. Zudem ist halt die Hardware im zweiten Jahr schon bezahlt und wahrscheinlich nach 4 Jahren erst soweit das man das ganze Austauschen muss.
Zuletzt geändert von CritsJumper am 09.05.2016 17:31, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Peter Moore: Streaming-Technologie könnte Konsolen verschwinden lassen

Beitrag von yopparai »

Nichts. Es gibt eine Obergrenze dafür was ich für Mietunterhaltung zu zahlen bereit bin. Die liegt bei etwa 8,-€ im Monat und wird bereits von anderen Unternehmen belegt.
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Re: Peter Moore: Streaming-Technologie könnte Konsolen verschwinden lassen

Beitrag von CritsJumper »

Sehe ich ja ähnlich Yopparai, ich werde mir das noch mal genauer anschauen. Ich denke man könnte halt besonders in Städten interessante Modelle aufsetzen, wo den Kunden halt auch nachher die Infrastruktur gehört. Halt nur im Rechenzentrum und nicht mehr zuhause.
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Re: Peter Moore: Streaming-Technologie könnte Konsolen verschwinden lassen

Beitrag von JeffreyLebowski »

Sir Richfield hat geschrieben: ...Ich bin mir nicht sicher, welche die letzte CS Version vor der CC war. Die 7 ist geraten..
Sowas wird eben auf Meetings festgelegt.. als neue Ausrichtung in die Zukunft
und dann ,wie so schön von dir beschrieben, dem Kunden näher gebracht.

CS6_Photoshop_13 war noch die letzte normale Version, dann gings los mit der Magic Cloud und Umstellung auf Abonnement. :?
"Bek***t? ..ja, das ist ihre Antwort auf alles!"
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