Peter Moore: Streaming-Technologie könnte Konsolen verschwinden lassen

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Sir Richfield
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Re: Peter Moore: Streaming-Technologie könnte Konsolen verschwinden lassen

Beitrag von Sir Richfield »

JeffreyLebowski hat geschrieben:
Sir Richfield hat geschrieben:...Allerdings ist Adobe ja auch noch nicht pleite, insofern...
Adobe hat sich aber auch erstmal eine fastMonopolStellung erarbeitet und können jetzt durchziehen was immer sie wollen.
Und eben deshalb sind solche (Quasi)Monopole nicht gut.
Aber das versteht "Der Kunde" tatsächlich nicht.

In meiner Utopie hätten alle Adobe Kunden gesagt "Wie? CS7 tut's doch noch!". Und die Partner wären Kunden geworden.
Dann hätten die da schön gestanden.

Aber du schickst ein paar "Berater" zu deinen größten Partnern, die bekommen die Cloud oktroyiert.
Da Adobe Dateiformate notorisch inkompatibel sind, müssen deren Dienstleister und Kunden dann auch nachziehen und *zack* sind sie alle im Sack.
Da guckt sogar Microsoft neidisch.

Offenlegung: Ich bin mir nicht sicher, welche die letzte CS Version vor der CC war. Die 7 ist geraten!

Marobod
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Re: Peter Moore: Streaming-Technologie könnte Konsolen verschwinden lassen

Beitrag von Marobod »

Wuschel666 hat geschrieben:Witzig wie sich hier alle drüber lustig machen und meinen "nee niemals".

Wenn ich mich umschaue, kaufen immer weniger Leute Blu Rays und DVDs, alle nutzen nur noch Netflix, Amazon Video usw.

Wer hört noch Mp3s auf seinem Rechner? Alle um mich rum sind nur noch am Spotify hören. Ich hab schon das Gefühl, man kann Musik nur noch mit Spotify hören.

Und ihr glaubt echt, dass das vor Gaming halt macht? Is klar.


Bin da auch kein Freund von, aber es wird passieren. Instant Zugriff auf mega viele Spiele von allen möglichen Geräten, ob das PC, Laptop, Handy oder ne dedizierte Streaming Box ist. Und weil das Spiel ja auf dem Server ist, hat man den selben Spielstand. Es wird passieren.

Und wenn hier die Leute wieder kommen mit "Mighty Power of the Cloud". Eine Cloud is nix anderes als ein ganz normaler Server, gibt es seit über 40 Jahren nennt man jetzt nur anders, damit es cool und neu klingt. Und diese "Power" gibt es. Hab für meine Bachelorarbeit ein Programm zur Schrifterkennung geschrieben, das hätte für große Datensätze auf meinem Laptop Wochen gebraucht. Hab es also von meinem Laptop aus auf dem Uni Super Computer Server ausführen lassen, da war es am nächsten morgen fertig. Das war quasi die "Mighty Power of the Cloud" genutzt, weil mein Laptop halt keine 100 Kerne, 128GB Ram und 10 GeForce Titans hat, der Server/die Cloud aber halt schon.



Ich weiß ihr wollt es net wahrhaben, aber die Treibende Kraft in dieser Wirtschaft sind nicht wir die in Foren diskutieren und sich für den Scheiß wirklich interessieren. Es is der Oberfläche Konsument, der ne Ps4 kauft weil seine Freunde das auch haben und darauf FiFa und CoD spielt, weil seine Freunde des auch spielen. Und der wird irgendwann streamen, so wie er auch niemals ne CD oder nen Film kaufen würde, gibt ja Spotify und Netflix.

Von meinen unzaehligen leuten die sich in meinem Umfeld aufhalten, kenn ich 2 die tatsaechlich einen Spotify-Account haben, aber nur den kostenlosen mit Werbung.
Ich selbst habe viele meiner Cds digitalisiert, und noch im MP3 Format, . Ich gebe Dir schon recht,daß man heute kaum mehr MP3 hoert, wer was von Musik versteht steigt naemlich auf FLAC um, ist zwar groeßer , aber auch klangvoller, das ist in meinem Umfeld zumindest so . Inwiefern ist das repraesentativ? Ungefaehr so wie Deine Aussage, naemlich 0.
(ich habe uebrigens eine stetig wachsende Musikbibliothek auf meinen Festplatten, koennte ununterbrochen knap 12 Monate Musik durchoeren ohne einen Song doppelt zu hoeren, aber das ist auch eine Sammlung aus mittlerweile 20 Jahren :)

Zu den feuchten Traeumen eines EA - Idioten, die mueßten massiv in die Technik investieren, große und zahlreiche Data-Center mit Servern vollgepackt errichten, die Bandbreiten muessen es hergeben und dann muß sich das Verkaufsmodell auch noch lohnen, fuer nen 10er im Monat , koennte man die Kinder koedern, die sich das von den Eltern finanzieren lassen,dami sie die Fresse halten.

Ich will das mal sehen wenn 100 Mio Menschen gleichzeitig deren Server beanspruchen mit den unterschiedlich vielen Spielen die sie dann anbieten.
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EllieJoel
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Re: Peter Moore: Streaming-Technologie könnte Konsolen verschwinden lassen

Beitrag von EllieJoel »

Was soll man von EA auch erwarten selbe Saustall wie M$. Sollen die sich doch wieder zusammen tun und in der nächsten Gen ne reine Streaming Konsole vorstellen und damit direkt wieder auf die Schnauze fliegen. Weld fremd solche Leute. Aber die Gier steigt da natürlich ins Gehirn. Die Möglichkeiten den Nutzern sämtliche Rechte zu entziehen muss den EA Typen wie ein feuchter Traum vorkommen. Aber ich vertraue darauf das die Leute genau wie bei der Xbone dann mit ihren Geld zeigen was sie von solchen Gebaren halten.
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Kibato
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Re: Peter Moore: Streaming-Technologie könnte Konsolen verschwinden lassen

Beitrag von Kibato »

Ich glaube das wird noch eine Weile dauern bis die sperrigen Kisten von winzigen Alleskönnern abgelöst werden.

Deutschland wird bestimmt eins der letzten Länder sein, in dem Streaming ein Ding ist. Ist ja schließlich Neuland und setzt schnelles Internet voraus. Außerdem hab ich noch nie einen Streaming Dienst ohne absolut nerviger Mausverzögerung gesehen.
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Sanctuslight
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Re: Peter Moore: Streaming-Technologie könnte Konsolen verschwinden lassen

Beitrag von Sanctuslight »

Lieber Peter Moore (Chief Operating Officer von Electronic Arts) , Ich bin mir nicht sicher, ob es EA in der Zukunft noch geben wird.

Und täglich grüßt das Murmeltier. Jedes Jahr werden Die Konsolen und der PC tot gesagt.... Merken die noch was? Nachdem man sich jahrelang mit solchen aussagen blamiert hat sollte man was draus gelernt haben.
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Wuschel666
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Re: Peter Moore: Streaming-Technologie könnte Konsolen verschwinden lassen

Beitrag von Wuschel666 »

Zinssm hat geschrieben: Klasse Beitrag! Wie Kinder die sich vorm herannahenden Lkw. die Augen zuhalten wird hier reagiert. :lol:
Du magst mir sicher deine Analogie erklären oder?
yopparai hat geschrieben: Demnach dürfte es schon längst weder Bluray- noch CD-Abteilungen in den Geschäften geben. Und Download-Läden wie iTunes müssten längst dicht sein. Das deckt sich nicht mit der Realität. Von Vinyl fang ich gar nicht erst an...
Also nur um das klarzustellen, dass Streaming als Alternative angeboten und auch genutzt wird bestreitet glaub ich niemand. Aber dass es alles andere ersetzt seh ich im Moment nicht. Es ist auch immer gefährlich, von seinem eigenen Umfeld auf die Masse zu schließen. Du sagst, alle um dich rum hören nur noch Spotify. Ich sage dir, ich kenne nicht einen einzigen, der Spotify hört. Beides stimmt und beides ist kein Beweis für irgendeine Entwicklung.
Naja ich hab nie gesagt, dass Leute das nur noch machen. Es liegt vor allem auch daran, dass viele Leute aus der älteren Generation sich noch daran festklammern (ich ja auch). Ich bin CD und Vinyl fan, digitale Musik kaufe ich nur, wenn es die nur so gibt weil es ein sehr unbekannter Künstler ist.

Betagter Leute kaufen auch noch jeden Tag ne Zeitung am Kiosk obwohl man alles online lesen kann. Und mal ehrlich, ne Zeitung hat nich den Sammlerwert wie ne CD oder ne Platte ;)

Aber die Vinyl Platten musste da eh außen vor lassen. Das einzige physische Medium das aktuell steigt in den Verkaufszahlen :D


Schau dir die jungen Leute an, die jetzt so zwischen 13 un 18 sind sag ich mal. Wie viel von denen kaufen noch CDs? Die hören fast alle über Spotify. Ich hab ja nie gesagt, dass das jetzt sofort so wird. Die Netzabdeckung is ja auch noch net so weit überall
Marobod hat geschrieben:
Von meinen unzaehligen leuten die sich in meinem Umfeld aufhalten, kenn ich 2 die tatsaechlich einen Spotify-Account haben, aber nur den kostenlosen mit Werbung.
Ich selbst habe viele meiner Cds digitalisiert, und noch im MP3 Format, . Ich gebe Dir schon recht,daß man heute kaum mehr MP3 hoert, wer was von Musik versteht steigt naemlich auf FLAC um, ist zwar groeßer , aber auch klangvoller, das ist in meinem Umfeld zumindest so . Inwiefern ist das repraesentativ? Ungefaehr so wie Deine Aussage, naemlich 0.
(ich habe uebrigens eine stetig wachsende Musikbibliothek auf meinen Festplatten, koennte ununterbrochen knap 12 Monate Musik durchoeren ohne einen Song doppelt zu hoeren, aber das ist auch eine Sammlung aus mittlerweile 20 Jahren :)

Zu den feuchten Traeumen eines EA - Idioten, die mueßten massiv in die Technik investieren, große und zahlreiche Data-Center mit Servern vollgepackt errichten, die Bandbreiten muessen es hergeben und dann muß sich das Verkaufsmodell auch noch lohnen, fuer nen 10er im Monat , koennte man die Kinder koedern, die sich das von den Eltern finanzieren lassen,dami sie die Fresse halten.

Ich will das mal sehen wenn 100 Mio Menschen gleichzeitig deren Server beanspruchen mit den unterschiedlich vielen Spielen die sie dann anbieten.
Wie alt sind deine Freunde? Wenn du seit 20 Jahren CDs sammelst, dann sind deine Kumpels sichern nicht im Teenageralter . Das ist eben der Punkt. Junge Leute kaufen kaum noch CDs, die hören Spotify. Ich hab nen Jugendtreff geleitet über mehrere Jahre, da hab ich des mitbekommen.

Ich digitalisiere auch meine CDs und Platten, meine Sammlung wächst dadurch auch. Aber da sind wir ausnahmen. Vor allem wenn es um FLAC geht, das is was für Leute die sich damit auseinander setzen, nicht für den Ottonormal Verbraucher. Ich hab halt einfach nicht den Plattenspeicher für FLAC.


Klar dieser Wandel kommt langsam, auch weil sich viele von uns noch an die physischen Medien klammern werden (ich allen voran), aber es wird kommen. PSN und Xbox Live machen immer mehr Absatz, die physischen Verkäufe gehen zurück. Vor 15 Jahren hätte niemand geglaubt, das Menschen Spiele lieber digital kaufen und nichts mehr in der Hand haben. Da kamen dann auch Sprüche "Ja aber die Spiele sind so groß, das Internet is so langsam, das wird sich niemals durchsetzen". Jo schaut doch wo wir heute sind.
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yopparai
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Re: Peter Moore: Streaming-Technologie könnte Konsolen verschwinden lassen

Beitrag von yopparai »

Naja das ist alles Kaffeesatzleserei. Wir haben allesamt keine harten Daten um da fundierte Prognosen liefern zu können. Die Tatsache, dass Sony mit seinem Dienst momentan recht allein da steht und offensichtlich Mondpreise nehmen muss damit sich das rechnet deutet jedenfalls stark dahin, dass es längst noch nicht sicher ist, dass das die Zukunft ist.
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Kajetan
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Re: Peter Moore: Streaming-Technologie könnte Konsolen verschwinden lassen

Beitrag von Kajetan »

Wuschel666 hat geschrieben:Wie alt sind deine Freunde? Wenn du seit 20 Jahren CDs sammelst, dann sind deine Kumpels sichern nicht im Teenageralter . Das ist eben der Punkt. Junge Leute kaufen kaum noch CDs, die hören Spotify. Ich hab nen Jugendtreff geleitet über mehrere Jahre, da hab ich des mitbekommen.
Korrekt. Aber ... man muss schon differenzieren. Streaming ist nicht einfach gleich Streaming.

Bei Musik ist Streaming gekommen um zu bleiben. Aber nicht als Verdränger all dessen, was vorher war, sondern als kleines (!) zusätzliches Angebot. Und selbst das ist ziemlich wackelig, weil die großen Musik-Labels von den Streaming-Anbietern mehr Geld wollen, die im Gegenzug dem Kunden mehr Geld abknöpfen müssten und wie das Musik-Streaming-Geschäft aussieht, wenn man pro Dienst 20-30 € und mehr monatlich zahlen müsste ... da kann es schneller mit Schluß sein, als man Musik-Streaming buchstabieren kann. Im Musik-Streaming-Business sind nahezu alle Anbieter zu stark von den Labels abhängig. Wenn die Labels nicht die Preise bekommen, die sie haben wollen, werden sie kurzerhand Spotify und Co. keine Musik mehr lizensieren. Denn was darüber umgesetzt wird, sind so kleine Summen, auf die man notfalls verzichten kann.

Filme-Streaming hingegen scheint ein Volltreffer zu sein. Nicht nur, dass man hier das moderne Äquivalent zum klassischen TV hat, die Film-Streaming-Anbieter haben mittlerweile genug Geld, um sich mit Eigenproduktionen von den ständigen Erpressungsversuchen Hollywoods unabhängiger machen zu können. Und weil vor allem in den USA die großen Kabeleinspeisser die Kunden zu lange zu heftig ausgepresst haben, ist das sog. Cordcutting, wo der Haushalt sich komplett vom Kabelanbieter löst, um nur noch Netflix/Hulu et all. zu nuzen, eine tatsächlich existenzielle Bedrohung für die etablierten, klassischen Vertriebswege. Dummerweise fangen jetzt Comcast und AT&T an die Streaming-Anbieter zu erpressen. Scheinbar geht in den USA fast nichts mehr ohne oligopolische, mafiöse Erpressung seitens der großen Konzerne :)

Spiele-Streaming ... erm ... braucht niemand. Hier wird so ziemlich alles an potentiellen Nachfragen bereits mit Angeboten abgedeckt. Selbst als reiner Demo-Anspiel-Dienst muss sich Spiele-Streaming mit Youtube und Twitch als bereits etablierter, starker Konkurrenz herumschlagen. Eventuell als Nische wie bei Sonys PSNow, wo man alte Spiele streamen kann, aber mehr wird das nicht.
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Re: Peter Moore: Streaming-Technologie könnte Konsolen verschwinden lassen

Beitrag von Wuschel666 »

Kajetan hat geschrieben:
Wuschel666 hat geschrieben:Wie alt sind deine Freunde? Wenn du seit 20 Jahren CDs sammelst, dann sind deine Kumpels sichern nicht im Teenageralter . Das ist eben der Punkt. Junge Leute kaufen kaum noch CDs, die hören Spotify. Ich hab nen Jugendtreff geleitet über mehrere Jahre, da hab ich des mitbekommen.
Korrekt. Aber ... man muss schon differenzieren. Streaming ist nicht einfach gleich Streaming.

Bei Musik ist Streaming gekommen um zu bleiben. Aber nicht als Verdränger all dessen, was vorher war, sondern als kleines (!) zusätzliches Angebot. Und selbst das ist ziemlich wackelig, weil die großen Musik-Labels von den Streaming-Anbietern mehr Geld wollen, die im Gegenzug dem Kunden mehr Geld abknöpfen müssten und wie das Musik-Streaming-Geschäft aussieht, wenn man pro Dienst 20-30 € und mehr monatlich zahlen müsste ... da kann es schneller mit Schluß sein, als man Musik-Streaming buchstabieren kann. Im Musik-Streaming-Business sind nahezu alle Anbieter zu stark von den Labels abhängig. Wenn die Labels nicht die Preise bekommen, die sie haben wollen, werden sie kurzerhand Spotify und Co. keine Musik mehr lizensieren. Denn was darüber umgesetzt wird, sind so kleine Summen, auf die man notfalls verzichten kann.

Filme-Streaming hingegen scheint ein Volltreffer zu sein. Nicht nur, dass man hier das moderne Äquivalent zum klassischen TV hat, die Film-Streaming-Anbieter haben mittlerweile genug Geld, um sich mit Eigenproduktionen von den ständigen Erpressungsversuchen Hollywoods unabhängiger machen zu können. Und weil vor allem in den USA die großen Kabeleinspeisser die Kunden zu lange zu heftig ausgepresst haben, ist das sog. Cordcutting, wo der Haushalt sich komplett vom Kabelanbieter löst, um nur noch Netflix/Hulu et all. zu nuzen, eine tatsächlich existenzielle Bedrohung für die etablierten, klassischen Vertriebswege. Dummerweise fangen jetzt Comcast und AT&T an die Streaming-Anbieter zu erpressen. Scheinbar geht in den USA fast nichts mehr ohne oligopolische, mafiöse Erpressung seitens der großen Konzerne :)

Spiele-Streaming ... erm ... braucht niemand. Hier wird so ziemlich alles an potentiellen Nachfragen bereits mit Angeboten abgedeckt. Selbst als reiner Demo-Anspiel-Dienst muss sich Spiele-Streaming mit Youtube und Twitch als bereits etablierter, starker Konkurrenz herumschlagen. Eventuell als Nische wie bei Sonys PSNow, wo man alte Spiele streamen kann, aber mehr wird das nicht.
Du hast absolut recht, dass man da differenzieren muss, Spielestreaming ist auch das technisch anspruchsvollste von dem ganzen Zeug. Ich selber brauche Spielestreaming ja auch net, aber dass das nix heißen muss hab ich schon zu oft gemerkt. Es haben sehr oft Leute gesagt "brauch kein Mensch". Sieht man ja an so Dingen wie Internet, Computer und Smartphones, wie die niemand brauch.

Ich glaub schon, dass es leider da hin gehen wird. Auch wenn Leute wie wir das nicht brauchen. Wir sind eben nicht alle.
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Kajetan
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Re: Peter Moore: Streaming-Technologie könnte Konsolen verschwinden lassen

Beitrag von Kajetan »

Wuschel666 hat geschrieben:Ich selber brauche Spielestreaming ja auch net, aber dass das nix heißen muss hab ich schon zu oft gemerkt. Es haben sehr oft Leute gesagt "brauch kein Mensch". Sieht man ja an so Dingen wie Internet, Computer und Smartphones, wie die niemand brauch.
Keine Frage. So pauschal kann man das ja auch nicht sagen. Aber ... :)

Was es im Spielebereich an denkbaren Nachfragen gibt, wird bereits durch entsprechende Angebote abgedeckt. Musik-Streaming ist einfach die Weiterführung von Radio im Internet. Film-Streaming die Weiterführung von TV. Spiele-Streaming ist ... erm ... es gibt kein Gegenstück. Spiele-Streaming ist tatsächlich ein gänzlich neues Angebot. Ein Angebot auf der verzweifelten Suche nach einer Nachfrage.

Demos? Youtube, Twitch sind erster und teilweise auch vollkommen ausreichender Anlaufpunkt, wenn man sich näher über das Gameplay informieren will.

Kein Geld für teure Hardware? Es gibt Tonnen von Browser-Spielen, teilweise auch optisch sehr aufwendige Titel.

Alte Spiele auf aktueller Hardware? Ist auf dem PC kein Thema. Emulatoren decken hier bereits alles ab. GOG.com hat alles sogar schon vorkonfiguriert, so dass man sich um gar nix mehr kümmern muss. Auf Konsolen sind Remasters und Remakes mit vergleichsweise moderaten Entwicklungskosten in Mode gekommen und scheinen sich wohl ganz gut zu verkaufen.

Streaming aktueller AAA-Spiele auf PC oder Konsole? Wozu? Ich hab doch die Hardware, um die Spiele DIREKT bei mir auszuführen in der Regel schon im Haus. Es gibt nur noch wenige Haushalte, in denen kein entsprechender PC oder eine Konsole steht.

Aber vielleicht als Abo, als günstige Spiele-Flat? Hat Onlive zum Schluß versucht. Onlive? Kennt ihr den Laden noch? Der vor eingen Jahren die große Streaming-Revolution verkündet hat? Insolvent, pleite, alle Patente von Sony aufgekauft. Sony ist auch der EINZIGE Anbieter, der Spiele-Streaming im Angebot hat. Alle anderen haben aus der Onlive-Pleite gelernt: Auf absehbare Zeit ist Spiele-Streaming kein relevanter Wachstumsmarkt, maximal nur ein kleines Nischengeschäft.
Zuletzt geändert von Kajetan am 09.05.2016 13:53, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Peter Moore: Streaming-Technologie könnte Konsolen verschwinden lassen

Beitrag von Marobod »

Wuschel666 hat geschrieben:


Wie alt sind deine Freunde? Wenn du seit 20 Jahren CDs sammelst, dann sind deine Kumpels sichern nicht im Teenageralter . Das ist eben der Punkt. Junge Leute kaufen kaum noch CDs, die hören Spotify. Ich hab nen Jugendtreff geleitet über mehrere Jahre, da hab ich des mitbekommen.

Ich digitalisiere auch meine CDs und Platten, meine Sammlung wächst dadurch auch. Aber da sind wir ausnahmen. Vor allem wenn es um FLAC geht, das is was für Leute die sich damit auseinander setzen, nicht für den Ottonormal Verbraucher. Ich hab halt einfach nicht den Plattenspeicher für FLAC.


Klar dieser Wandel kommt langsam, auch weil sich viele von uns noch an die physischen Medien klammern werden (ich allen voran), aber es wird kommen. PSN und Xbox Live machen immer mehr Absatz, die physischen Verkäufe gehen zurück. Vor 15 Jahren hätte niemand geglaubt, das Menschen Spiele lieber digital kaufen und nichts mehr in der Hand haben. Da kamen dann auch Sprüche "Ja aber die Spiele sind so groß, das Internet is so langsam, das wird sich niemals durchsetzen". Jo schaut doch wo wir heute sind.
Ich kann Dir einen ziemlichen Querschnitt an Freunden in jeder Altersgruppe geben, ich habe mich jetzt mit Anfang 30 zu nem zweiten Studium entschlossen, und habe dadurch nicht nur gleichaltrige oder aeltere Freunde, wobei die meist Musiker sind :), sondern eben auch im Bereich 19-27 alles dabei, die meisten sind dabei so um die 22 Jahre alt.
Nehme ich mein Familienumfeld, und das ist durchaus drin, da meine Familie ziemlich eng zusammensteht, kann ich Cousins und Cousinen mit reinwerfen, da ich der aelteste des nachwuchses der Familie bin, habe ich jeden von kleinauf kennengelernt und derenFrunde, Alter von 2-26 ist abgedeckt, koennte also meine Studien diesbezueglich vertiefen.

Unter den juengerne mener Familie gibt es sicherlich schon spotifynutzer, die kleben aber , soe wie ichd as sehe immer im Netz, Facebook und so :D.

Ich will nicht abstreiten, daß die juengeren Leute an den ganzen digitalen Kram gewoehnt sind oder werden, aber deren Aufmerksamkeitsspanne ist so groß wie die einer Fliege. Irgendwann gibt es wieder was anderes und alle wechseln. CDs oder MP3's werden nie ganz verschwinden .
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Re: Peter Moore: Streaming-Technologie könnte Konsolen verschwinden lassen

Beitrag von Marobod »

Kajetan hat geschrieben: [...]

Aber vielleicht als Abo, als günstige Spiele-Flat? Hat Onlive zum Schluß versucht. Onlive? Kennt ihr den Laden noch? Der vor eingen Jahren die große Streaming-Revolution verkündet hat? Insolvent, pleite, alle Patente von Sony aufgekauft. Sony ist auch der EINZIGE Anbieter, der Spiele-Streaming im Angebot hat. Alle anderen haben aus der Onlive-Pleite gelernt: Auf absehbare Zeit ist Spiele-Streaming kein relevanter Wachstumsmarkt, maximal nur ein kleines Nischengeschäft.

Das wird sicher noch sehr sehr lange so bleiben. Der Netzausbau muß schon massiv weiter gehen und dann bauchen die lieben Streamer ja auch genug Rechenzentren.
Von daher mach ich mir keine Sorgen, die ganzen Investitionen die da noetig waeren koennen bei einem Großaufgebot an Versuchen schnell onlive2maeßig draufgehen.
Sony streamt auch noch verhaeltnismaeßig wenig. Will sehen wie das aussieht wenn die Angebote und die nachfragen steigen, wieviel Kapazitaeten da gebraucht werden.
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Re: Peter Moore: Streaming-Technologie könnte Konsolen verschwinden lassen

Beitrag von Mentiri »

Konsolen wie ich es kenne gibt es doch seit Jahren nicht mehr. Diese Dinger sind Multimediastationen und keine Konsolen. RIP Konsolen. Ein leiser Tot dem der PC eigendlich ständig nachgesagt wurde. Welch Ironie.
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Re: Peter Moore: Streaming-Technologie könnte Konsolen verschwinden lassen

Beitrag von Kajetan »

Marobod hat geschrieben:Der Netzausbau muß schon massiv weiter gehen ...
Rein technisch soll Onlive auch bei eher schwachbrüstigen Abindungen sehr beeindruckend gewesen sein. Klar, ein Shooter hatte da natürlich Lag, aber für alles andere als schnelle Shooter hast Du keine fette Leitung benötigt.
... und dann bauchen die lieben Streamer ja auch genug Rechenzentren.
Und das ist halt der große Knackpunkt beim Streamen. Es sind recht hohe Anfangsinvestitionen nötig und das bei einem eher nicht so dolle laufenden Angebot. Tut sich niemand freiwillig ohne Zwang an. Vor allem da Sony jetzt auf ALLEN (!) verfügbaren Patenten sitzt (Gaikai- und Onlive-Technik) und man rein technisch wieder ganz von vorne beginnen muss, will man nicht noch zusätzlich Lizenzgebühren an Sony abdrücken.
Von daher mach ich mir keine Sorgen, die ganzen Investitionen die da noetig waeren koennen bei einem Großaufgebot an Versuchen schnell onlive2maeßig draufgehen.
Jepp. Derzeit ist Spiele-Streaming ein finanzielles Loch ohne Boden. Könnte nach meinem Eindruck auch so bleiben. Zumindest solange Sony auf der Technik hockt und nix rausrückt.
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Re: Peter Moore: Streaming-Technologie könnte Konsolen verschwinden lassen

Beitrag von sourcOr »

Flextastic hat geschrieben:Warum sollten Sie was dagegen haben? Von ps-now hast du schon gehört oder?

topic: das ist die Zukunft.
Weil dann jeder ins Geschäft reinspringen kann, der genug Kohle für fette Rechenzentren hat. Sony machen das heute, weil sie damit ihr Angebot ergänzen können, aber PS Now wird niemals ihre eigenen Konsolen ersetzen, zumindest nicht aus eigener Initiative heraus.
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