Porsche007 hat geschrieben:
Vielleicht ist es auch einfach nur eine Geschmacksfrage. Es wirkt halt, als wollte man den Krieg für 12-jährige bagatellisieren, anstatt für Erwachsene zumindest ansatzweise ein wenig die reale Atmosphäre einzufangen.
Meiner Meinung nach weder das eine noch das andere. Weder wollen die Entwickler eine realistische Kriegssimulation für "Erwachsene", noch durch eine bewusste Bagatellisierung des Krieges Kinder beeindrucken.
Es ist ein leicht zu erlernender Spaßshooter für Volljährige - nicht mehr und nicht weniger. Sämtliche Battlefields seit Teil 3 setzen in ihrer Aufmachung, wie ein typischer Actionfilm, auf stumpfe Coolness. Jeder Trailer war mit griffigem Elektrosound unterlegt. In jedem Teil kracht und wummst es überall.
Aber jetzt, wo mal das Setting in WK1 gewechselt wird (was bei BF bedeutet, dass Waffen + Fahrzeugmodels getauscht werden) rümpfen auf einmal ein paar Leute die Nase und geben ihre Bedenken zum Besten. WK1 war ja achso schlimm und da darf man sowas nicht. Sorry aber da kann ich demjenigen nur ein bisschen mehr Input über Irakkrieg etc. ans Herz legen. Auch dort sieht man die Schrecken das Krieges in seiner reinsten Form.
Kurz gesagt: Entweder man kommt damit klar, dass Battlefield seit jeher ein auf Spaß ausgelegter Multiplayer-Shooter war oder eben nicht und man beschäftigt sich einfach mit Spielen, die mehr in Richtung Simulation gehen. Aber hier jetzt auf einmal den Moralapostel herauszukehren, nur weil es WK1 ist, finde ich ziemlich billig.
Elderbunnie hat geschrieben:Was werden sich die Leute umstellen müssen wenn sie plötzlich wieder über Kimme und Korn zielen müssen anstatt einem kleinen roten Punkt im Scope.
Genau garnicht. Bei nahezu jeder Waffe in den "modernen" Battlefield Teilen musste man sich sämtliche Visiere freispielen und sich anfangs mit Kimme und Korn zufrieden geben.