Rise of the Tomb Raider: Autorin Rhianna Pratchett: "Die Spielewelt braucht mehr als nur starke weibliche Charaktere"
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- Grauer_Prophet
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Re: Rise of the Tomb Raider: Autorin Rhianna Pratchett: "Die Spielewelt braucht mehr als nur starke weibliche Charaktere
Blablabla........
Wenn jemand unbedingt starke Frauen sehen will soll er Damenboxen schauen und aufhören die ganze Welt zu belehren.
Nerviges Thema.
Wenn jemand unbedingt starke Frauen sehen will soll er Damenboxen schauen und aufhören die ganze Welt zu belehren.
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CritsJumper
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Re: Rise of the Tomb Raider: Autorin Rhianna Pratchett: "Die Spielewelt braucht mehr als nur starke weibliche Charaktere
Ah ich muss hier gleich an Ellie aus The Last of Us denken, habe selten mit einem Charakter in einem Videospiel so viele Facetten erlebt wie in diesem Spiel.
Nun gut ein heranwachsende Figur ist wahrscheinlich auch noch mehr in der eigenen Position hin und her gerissen, so das viele Punkte beleuchtet werden können.
Nebenbei der TR-Reboot 2013 hatte schon sehr viele gute Stellen im Spiel und farblos waren die Charaktere da auch nicht. Lara sollte ja zum ersten mal nicht nur stark, sondern auch verletzlich sein. Aber nicht so wie die Männer es gerne haben um ihren Beschützerinstinkt zu rechtfertigen. Lara war einfach Menschlich. Genau wie Joel und Ellie, selten waren sie Übermenschen.
Nun gut ein heranwachsende Figur ist wahrscheinlich auch noch mehr in der eigenen Position hin und her gerissen, so das viele Punkte beleuchtet werden können.
Nebenbei der TR-Reboot 2013 hatte schon sehr viele gute Stellen im Spiel und farblos waren die Charaktere da auch nicht. Lara sollte ja zum ersten mal nicht nur stark, sondern auch verletzlich sein. Aber nicht so wie die Männer es gerne haben um ihren Beschützerinstinkt zu rechtfertigen. Lara war einfach Menschlich. Genau wie Joel und Ellie, selten waren sie Übermenschen.
Stärke bezieht sich aber doch nicht nur auf physikalische Eigenschaften!Grauer_Prophet hat geschrieben: ...
"Ich gewinne aber lieber den Informationskrieg als einen Moralwettstreit." Tara Mcgowan
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CritsJumper
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Re: Rise of the Tomb Raider: Autorin Rhianna Pratchett: "Die Spielewelt braucht mehr als nur starke weibliche Charaktere
Doch genau deswegen. Genau darum geht es, du willst in eine Welt eintauchen die dir so nicht zur Verfügung steht. Daher wollen wir genau das. Theoretisch in die Position eines anderen rücken der gerade Leid und Schmerz erfährt um selber zu merken wie gut wir es haben.Todesglubsch hat geschrieben: Das ganze Spiel ist voller Szenen, die man als Mann UND ALS FRAU weder erleben kann oder will. Ach, ick weiß ja nicht, immer wenn Pratchett ein Interview gibt, muss sie so nen Bullshit labern.
Das interessante ist ja das diese Erfahrungen reale Emotionen bei dir auslösen (können). Genau das ist ja gewollt und genau eine solche Erfahrung kann auch dein komplettes Leben bereichern.
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Re: Rise of the Tomb Raider: Autorin Rhianna Pratchett: "Die Spielewelt braucht mehr als nur starke weibliche Charaktere
Höre ich da die Angst des weißen Mannes, der droht abgehängt zu werden? PeinlichGrauer_Prophet hat geschrieben:Blablabla........
Wenn jemand unbedingt starke Frauen sehen will soll er Damenboxen schauen und aufhören die ganze Welt zu belehren.
Nerviges Thema.
Zumal ein Pratchett-Spross ja wohl wirklich weiß, wovon er redet
"Florida mom petitions against Toys 'R Us over Breaking Bad-Action Figures - I'm so mad, I'm burning my Florida Mom-Action Figure in protest"
- muecke-the-lietz
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Re: Rise of the Tomb Raider: Autorin Rhianna Pratchett: "Die Spielewelt braucht mehr als nur starke weibliche Charaktere
Wat is hier los? Is hier heute der offizielle Clickbait Tag, oder eher die offizielle Clickbait Woche? 

Re: Rise of the Tomb Raider: Autorin Rhianna Pratchett: "Die Spielewelt braucht mehr als nur starke weibliche Charaktere
Naja, die Autorin hätte gern mehr Abwechslung bei den Charakteren (w/m(!)), hier werden 1, 2 Beispiele genannt, reicht doch, oder?
Ich fand den Reboot echt nicht schlecht (Tschirner *schmacht*), die Charakterzeichnung fand ich echt gelungen. Hab mich jedes Mal gefreut, wenn sie sich ans Lagerfeuer gesetzt hat...
Teil 2 liegt allerdings noch originalverpackt bei mir daheim... Keine Tschirner *schnüff*
Ich fand den Reboot echt nicht schlecht (Tschirner *schmacht*), die Charakterzeichnung fand ich echt gelungen. Hab mich jedes Mal gefreut, wenn sie sich ans Lagerfeuer gesetzt hat...
Teil 2 liegt allerdings noch originalverpackt bei mir daheim... Keine Tschirner *schnüff*
"Jeder soll tun und lassen was er will. Bring nen Bären mit in die Kirche, lies ein Buch mit den Füßen, änder deinen Namen in Huppi-Flupp."
- Stalkingwolf
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Re: Rise of the Tomb Raider: Autorin Rhianna Pratchett: "Die Spielewelt braucht mehr als nur starke weibliche Charaktere
Die Charaketerzeichnung und Entwicklung war wie Jackel&Hyde. Man meinte man spielt 2 verschiedene Spiele.
Ob es in Teil 2 besser funktioniert kp, weil ich nach Teil 1 alle weiteren Teile gar nicht mehr spielen möchte.
Und ja man benötigt in der Tat mehr als nur starke weibliche Charaktere. Ne starke Story wäre z.b mal ein Anfang.
Ob es in Teil 2 besser funktioniert kp, weil ich nach Teil 1 alle weiteren Teile gar nicht mehr spielen möchte.
Und ja man benötigt in der Tat mehr als nur starke weibliche Charaktere. Ne starke Story wäre z.b mal ein Anfang.
he who fights with monsters might take care lest he thereby become a monster
Favorite Game Soundtracks
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Re: Rise of the Tomb Raider: Autorin Rhianna Pratchett: "Die Spielewelt braucht mehr als nur starke weibliche Charaktere
Ich mag den Reboot voll und finde Lara als Figur echt klasse. Kein Vergleich zu Schnarchnasen Nathan Drake.
- Alter Sack
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Re: Rise of the Tomb Raider: Autorin Rhianna Pratchett: "Die Spielewelt braucht mehr als nur starke weibliche Charaktere
Dem schließe ich mich an.Stalkingwolf hat geschrieben:Die Charaketerzeichnung und Entwicklung war wie Jackel&Hyde. Man meinte man spielt 2 verschiedene Spiele.
Ob es in Teil 2 besser funktioniert kp, weil ich nach Teil 1 alle weiteren Teile gar nicht mehr spielen möchte.
Und ja man benötigt in der Tat mehr als nur starke weibliche Charaktere. Ne starke Story wäre z.b mal ein Anfang.
Wenn man Schizophrenie als "starken" Charakterzug empfindet dann war der TR-Reboot ein Meisterwerk.
- muecke-the-lietz
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Re: Rise of the Tomb Raider: Autorin Rhianna Pratchett: "Die Spielewelt braucht mehr als nur starke weibliche Charaktere
Naja, aber es ist immerhin die Stimme von Katniss Everdeen. Willkommen zu den 76. Hungerspielen...Nuoroda hat geschrieben:Naja, die Autorin hätte gern mehr Abwechslung bei den Charakteren (w/m(!)), hier werden 1, 2 Beispiele genannt, reicht doch, oder?
Ich fand den Reboot echt nicht schlecht (Tschirner *schmacht*), die Charakterzeichnung fand ich echt gelungen. Hab mich jedes Mal gefreut, wenn sie sich ans Lagerfeuer gesetzt hat...
Teil 2 liegt allerdings noch originalverpackt bei mir daheim... Keine Tschirner *schnüff*

- muecke-the-lietz
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Re: Rise of the Tomb Raider: Autorin Rhianna Pratchett: "Die Spielewelt braucht mehr als nur starke weibliche Charaktere
lol. uncharted diss clever platziert.bwort hat geschrieben:Ich mag den Reboot voll und finde Lara als Figur echt klasse. Kein Vergleich zu Schnarchnasen Nathan Drake.
wird das jetzt zu deinem neuen Lieblingssport?
Alter Sack hat geschrieben:Dem schließe ich mich an.Stalkingwolf hat geschrieben:Die Charaketerzeichnung und Entwicklung war wie Jackel&Hyde. Man meinte man spielt 2 verschiedene Spiele.
Ob es in Teil 2 besser funktioniert kp, weil ich nach Teil 1 alle weiteren Teile gar nicht mehr spielen möchte.
Und ja man benötigt in der Tat mehr als nur starke weibliche Charaktere. Ne starke Story wäre z.b mal ein Anfang.
Wenn man Schizophrenie als "starken" Charakterzug empfindet dann war der TR-Reboot ein Meisterwerk.

- RRRabbid/Gamer
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Re: Rise of the Tomb Raider: Autorin Rhianna Pratchett: "Die Spielewelt braucht mehr als nur starke weibliche Charaktere
Schlaue Worte, die ich von Frau Pratchett nicht erwartet hätte.
Nur leider kommt davon absolut GAR NICHTS in den Tomb Raider-Spielen rüber!
Vorallem beim neuesten Rise of the Tomb Raider: Nicht nur Lara, sondern alle Charaktere in dem Spiel sind SO aalglatt und eindimensional geschrieben. Einfach nur amateurhaft!
Und bei Lara's Charakterzeichnung hat sie vollkommen versagt, da sie mittlerweile so geschrieben ist, dass es absolut null Unterschied macht, ob sie männlich oder weiblich ist.
Denkt mal drüber nach.
Nur leider kommt davon absolut GAR NICHTS in den Tomb Raider-Spielen rüber!
Vorallem beim neuesten Rise of the Tomb Raider: Nicht nur Lara, sondern alle Charaktere in dem Spiel sind SO aalglatt und eindimensional geschrieben. Einfach nur amateurhaft!
Und bei Lara's Charakterzeichnung hat sie vollkommen versagt, da sie mittlerweile so geschrieben ist, dass es absolut null Unterschied macht, ob sie männlich oder weiblich ist.
Denkt mal drüber nach.
- schockbock
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Re: Rise of the Tomb Raider: Autorin Rhianna Pratchett: "Die Spielewelt braucht mehr als nur starke weibliche Charaktere
Die ist geil, warum schreibt die Geschichten? War der Job als TR-Maskottchen auf Spielemessen schon weg?
Im Ernst: sie hat ja Recht. Besonders erwähnenswert find ich den Absatz, in dem sie erklärt, dass die Einteilung in "stark" und "schwach" nur übergangsweise geschieht, bis die virtuelle weibliche Figur mit genauso vielen differenzierten Persönlichkeitsmerkmalen ausgestattet ist wie die männliche.
Nur seh ich davon auch bei Kerlen nicht allzu viel. Vielleicht spiel ich ja die falschen Spiele, jedenfalls beschränkt sich die Ausgefeiltheit männlicher Figuren m.E. meist auf Archetypen a la "Rauhbein", "introvertierter Grübler", "Clown" usw - was man eben auch aus den meisten Filmen kennt, deren Hauptaugenmerk nicht auf der Darstellung menschlicher Interaktion liegt.
Ausnahmen wären entsprechende spielerische Pendants wie die Quantic-Dream-Arbeiten oder so ziemlich alles von Telltale - leider mit dem kleinen Problem, dass man da den Controller nur aus Alibi-Gründen in den Händen hält.
Worauf ich hinaus will: der alte Konflikt, dass gutes Gameplay und gute Erzählung selten einher gehen, ist nicht beigelegt. Und nach dem, was man hier über Laras Entwicklung in TR Neu liest, steht dem Medium da auch noch ein ordentlicher Marsch bevor.
Im Ernst: sie hat ja Recht. Besonders erwähnenswert find ich den Absatz, in dem sie erklärt, dass die Einteilung in "stark" und "schwach" nur übergangsweise geschieht, bis die virtuelle weibliche Figur mit genauso vielen differenzierten Persönlichkeitsmerkmalen ausgestattet ist wie die männliche.
Nur seh ich davon auch bei Kerlen nicht allzu viel. Vielleicht spiel ich ja die falschen Spiele, jedenfalls beschränkt sich die Ausgefeiltheit männlicher Figuren m.E. meist auf Archetypen a la "Rauhbein", "introvertierter Grübler", "Clown" usw - was man eben auch aus den meisten Filmen kennt, deren Hauptaugenmerk nicht auf der Darstellung menschlicher Interaktion liegt.
Ausnahmen wären entsprechende spielerische Pendants wie die Quantic-Dream-Arbeiten oder so ziemlich alles von Telltale - leider mit dem kleinen Problem, dass man da den Controller nur aus Alibi-Gründen in den Händen hält.
Worauf ich hinaus will: der alte Konflikt, dass gutes Gameplay und gute Erzählung selten einher gehen, ist nicht beigelegt. Und nach dem, was man hier über Laras Entwicklung in TR Neu liest, steht dem Medium da auch noch ein ordentlicher Marsch bevor.
- Antiidiotika
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Re: Rise of the Tomb Raider: Autorin Rhianna Pratchett: "Die Spielewelt braucht mehr als nur starke weibliche Charaktere
Wenn du Lara zwei Persönlichkeiten unterstellst, wäre das dissoziative Persönlichkeitsstörung.Alter Sack hat geschrieben:Dem schließe ich mich an.Stalkingwolf hat geschrieben:Die Charaketerzeichnung und Entwicklung war wie Jackel&Hyde. Man meinte man spielt 2 verschiedene Spiele.
Ob es in Teil 2 besser funktioniert kp, weil ich nach Teil 1 alle weiteren Teile gar nicht mehr spielen möchte.
Und ja man benötigt in der Tat mehr als nur starke weibliche Charaktere. Ne starke Story wäre z.b mal ein Anfang.
Wenn man Schizophrenie als "starken" Charakterzug empfindet dann war der TR-Reboot ein Meisterwerk.
Aber es stimmt schon, Lara und allgemein die Story des Reboots ist recht wirr. Schnell mal ein Reh töten und heulen, bisschen Wunden versorgen, danach 300 Rambos kalt machen und in dem Cut-Szenes wieder das Mimöschen mimen. Das passt nicht so recht.
Es gibt aber leider viel zu wenig gute Charakter, die erinnerungswürdig sind. Mir fällt da, Joel und Ellie ein, Trevor, aber dann wirds schon schwierig. Aber in AC/FC/BF/CoD braucht man das Suchen gar nicht anfangen.
Re: Rise of the Tomb Raider: Autorin Rhianna Pratchett: "Die Spielewelt braucht mehr als nur starke weibliche Charaktere
Braucht die Spielewelt das also?
