EA Sports UFC 2: Electronic Arts entschuldigt sich bei muslimischem Kämpfer für christliche Siegesgeste
Moderatoren: Moderatoren, Redakteure
Re: EA Sports UFC 2: Electronic Arts entschuldigt sich bei muslimischem Kämpfer für christliche Siegesgeste
I'm an ATHEIST and not religious. Please @KHABIB delete your tweet and don't bother me again. You HAVE to respect it!
Re: EA Sports UFC 2: Electronic Arts entschuldigt sich bei muslimischem Kämpfer für christliche Siegesgeste
Üer die Zwangsbeschneidung von Kindern kann man gerne diskutieren. Aber daß sie keine medizinischen Vorteile hat, kann man so mit nicht sagen.SethSteiner hat geschrieben:Und die systematische Kindesmisshandlung mit der Beschneidung, die halt keine medizinische Notwendigkeit oder Vorteile hat
- FuerstderSchatten
- Beiträge: 5157
- Registriert: 13.07.2010 01:03
- Persönliche Nachricht:
Re: EA Sports UFC 2: Electronic Arts entschuldigt sich bei muslimischem Kämpfer für christliche Siegesgeste
Usul hat geschrieben:Üer die Zwangsbeschneidung von Kindern kann man gerne diskutieren. Aber daß sie keine medizinischen Vorteile hat, kann man so mit nicht sagen.SethSteiner hat geschrieben:Und die systematische Kindesmisshandlung mit der Beschneidung, die halt keine medizinische Notwendigkeit oder Vorteile hat
Das habe ich Seth auch so geschrieben, das Risiko durch die Beschneidung wird tatsächlich durch die lebenslangen medizinischen Vorteile die mit der Beschneidung einhergehen wieder aufgewogen, falls die Beschneidung professionell durchgeführt wird. Was bei einen Messerschwingenden Rabbi wie bei den Juden wohl eher nicht der Fall sein dürfte. Wie das die Moslems machen ist mir nicht ganz klar, falls man es im Krankenhaus machen kann, ist es wohl eher sogar vorteilhaft.
Lieber trocken feiern, als trocken trinken.
"Ich habe hier, ich habe hier Armleuchter Präsenz festgestellt, Sir." (Larry Roachburn)
"Alter Mann, alter Mann, wo ist diese ältere, alte Mann."
"Ich habe hier, ich habe hier Armleuchter Präsenz festgestellt, Sir." (Larry Roachburn)
"Alter Mann, alter Mann, wo ist diese ältere, alte Mann."
Re: EA Sports UFC 2: Electronic Arts entschuldigt sich bei muslimischem Kämpfer für christliche Siegesgeste
Zwangsbeschneidungen bei ... JUNGEN! Und selbst bin ich der Meinung, dass man dies jedem Mann (!) selbst überlassen sollte, anstatt für ihn im Kindesalter zu entscheiden.Usul hat geschrieben:Üer die Zwangsbeschneidung von Kindern kann man gerne diskutieren. Aber daß sie keine medizinischen Vorteile hat, kann man so mit nicht sagen.SethSteiner hat geschrieben:Und die systematische Kindesmisshandlung mit der Beschneidung, die halt keine medizinische Notwendigkeit oder Vorteile hat
Genitalverstümmelungen bei Mädchen sind hingegen barbarisch!
https://seniorgamer.blog/
Senior Gamer - Deutschlands führendes Gamer-Blog für alte Säcke!
Senior Gamer - Deutschlands führendes Gamer-Blog für alte Säcke!
Re: EA Sports UFC 2: Electronic Arts entschuldigt sich bei muslimischem Kämpfer für christliche Siegesgeste
Genau das wäre der Punkt, an dem eine Diskussion sinnvoll wäre. Bzw. eigentlich ist es als Außenstehender eine Selbstverständlichkeit, daß die Eltern sowas nicht einfach so für das Kind entscheiden.Kajetan hat geschrieben:Zwangsbeschneidungen bei ... JUNGEN! Und selbst bin ich der Meinung, dass man dies jedem Mann (!) selbst überlassen sollte, anstatt für ihn im Kindesalter zu entscheiden.
Aber betrachtet man eine Gesellschaft, in der diese Beschneidung im Kindesalter (nicht im Säuglingsalter direkt nach der Geburt) als gefeiertes Ritual zum Leben und - so bescheuert es auch klingen mag - zum Mannwerden gehört, ist es meines Erachtens zu einfach, sich hinzustellen und diese Gesellschaft dafür zu verurteilen.
Ja.Genitalverstümmelungen bei Mädchen sind hingegen barbarisch!
Re: EA Sports UFC 2: Electronic Arts entschuldigt sich bei muslimischem Kämpfer für christliche Siegesgeste
Das mit der Beschneidung [aus religiösen Gründen, nicht aus medizinisch/hygienischen] habe ich sowieso nie verstanden. Wenn das Gottes Wille wäre, warum kommen sie dann überhaupt mit Vorhaut auf die Welt?
Davon abgesehen: Finde ich hier korrekt. Wäre ich in einem Videospiel, würde ich als Atheist auch nicht wollen dass ich irgendwelche religiösen Gesten ausführe.
Davon abgesehen: Finde ich hier korrekt. Wäre ich in einem Videospiel, würde ich als Atheist auch nicht wollen dass ich irgendwelche religiösen Gesten ausführe.
"There are no choices. Nothing but a straight line. The illusion comes afterwards, when you ask "Why me?" and "What if?". If you had done something differently, it wouldn't be you, it would be someone else, asking different questions."
Re: EA Sports UFC 2: Electronic Arts entschuldigt sich bei muslimischem Kämpfer für christliche Siegesgeste
Sozialer Druck, Party und Geschenke sorgen schon dafür, dass kein Junge ausschertUsul hat geschrieben: Aber betrachtet man eine Gesellschaft, in der diese Beschneidung im Kindesalter (nicht im Säuglingsalter direkt nach der Geburt) als gefeiertes Ritual zum Leben und - so bescheuert es auch klingen mag - zum Mannwerden gehört, ist es meines Erachtens zu einfach, sich hinzustellen und diese Gesellschaft dafür zu verurteilen.
https://seniorgamer.blog/
Senior Gamer - Deutschlands führendes Gamer-Blog für alte Säcke!
Senior Gamer - Deutschlands führendes Gamer-Blog für alte Säcke!
- Peter__Piper
- Beiträge: 6532
- Registriert: 16.11.2009 01:34
- Persönliche Nachricht:
Re: EA Sports UFC 2: Electronic Arts entschuldigt sich bei muslimischem Kämpfer für christliche Siegesgeste
In der Bibel und gerade im neuen Testament gibt es viele Geschichten und Gleichnisse die einem vermitteln das man jeden Menschen, egal welcher Religion, gegenüber tolerant sein soll.SethSteiner hat geschrieben: Ich weiß ja nicht. Angenommen wir sprechen nicht von Religion, sondern von Hobbies und jemand würde sich hinstellen und sagen, du sollst kein anderes Hobby als Star Trek haben, würde man diese Person tolerant nennen? Wenn ich nun Christ sein will, mir aber irgendwie Hanuman ganz gut gefällt, dann ist die Religion ganz offen intolerant demgegenüber. Es wird absolut klargestellt, dass du gefälligst nur einen Gott zu haben hast. Punkt. Und wenn Gott mit "Du" nicht nur Juden gemeint sind, sondern die menschliche Spezies, dann ist es denke ich sowieso klar.
Und ich wette in den anderen Religionen gibt es adäquate Stellen.
Es ist also mitnichten absolut gemeint.
Religion hatt seinen Ursprung ja auch bei den Menschen :wink:SethSteiner hat geschrieben: Religion ist halt nicht einfach nur interpretationssache, ein großer Teil der Texte ist ganz klar formuliert. Religiöse Strömungen und der Mensch im Allgemeinen betreiben halt nur gerne Cherrypicking, ganz zu schweigen davon, dass die bei eventuellen Widersprüchen natürlich auch notwendig sind. Selbstverständlich kann man dabei UND den Interpretationen am Ende doch darauf kommen, das alles halb so schlimm ist und Händchenhaltend über die Weise tanzen. Die letzten zweitausend Jahre haben aber doch recht klar gemacht, dass diese religiösen Texte mit ihrem "tu dies" und "tu dies nicht" ernstgenommen werden und sowohl auf die Mitmenschen, Kinder als auch fremden Kulturen übertragen wurde. Und die systematische Kindesmisshandlung mit der Beschneidung, die halt keine medizinische Notwendigkeit oder Vorteile hat @Scipione, die in diesem Land weiterhin legal ist, ist ein deutlichen Beispiel für die fundamentale Intoleranz, die vielen Religionen innewohnt.
Es ist einfach eine frühe Form von Regeln, damit Menschen miteinander leben können.
Wie ein mittelalterliches Gesetzbuch.
Nur werden die Gesetze nicht mit einem Polizei bzw. Staatsaparrat durchgesetzt.
Sondern mit der Angst der Menschen vor dem Tod - vor dem was "danach" kommt.
Und im Laufe der Zeit wurde halt immer mehr, der Zeit und den damit einhergehenden unterschiedlichen bedürfnissen entsprechend, hinzugefügt.
Und zwar von Menschen aka Propheten.
Und im Laufe der Zeit fängt das dann natürlich an sich zu wiedersprechen.
Klar das man da Cherrypicking betreiben muss.
Und auch klar das der Mensch, je nachdem was er damit bezwecken will, sich diesem Regelwerk bedient und es nach seinem eigenen Gutdünken Interpretiert.
Die Beschneidung war zu der damaligen Zeit ,in den heißen Regionen in denen es betrieben wird, ja auch nötig - aus gesundheitlicher und hygenischer Sicht.
Ähnlich dem Schweinefleischverbot und dem schächten.
Religion ist daher von Natur aus schon eine einzige Interpretationssache - und die stammt nunmal vom Menschen.
Das kannst du nicht der Religion anlasten.
Menschen sind Intollerant - nicht Religionen
Re: EA Sports UFC 2: Electronic Arts entschuldigt sich bei muslimischem Kämpfer für christliche Siegesgeste
Doch, es fuehrt dazu, dass Du lernst, wieso die Aussage schwachsinnig war.Usul hat geschrieben: Nein, sondern tasächlich weil es zu nix führt.
Das weiss ich doch gar nicht,was Du denen fuer Fragen gestellt hast, ich sagte Du sollst diese Fragen mal versuchen. Und die Aussagen waren ziemlich speziell und begruendet.Usul hat geschrieben: Ganz einfach, weil du offensichtlich mehr als ich darüber weißt, welche Fragen ich an Agnostiker gestellt habe... und weil du solch verallgemeinernde Aussagen über Agnostiker machst.
Es ist nun mal so simpel, wie Oppi sagt, was soll da noch hinterstecken?Usul hat geschrieben:Ah, OK. Und ich dachte, es steckt mehr hinter deinen Aussagen. Danke trotzdem.oppenheimer hat geschrieben:Es ist ausgesprochen simpel: Atheismus ist keine Weltanschauung, kein Glaubenssystem.
Und Monotheismus ist selbstverständlich intolerant, da er grundsätzlich keine anderen Weltanschauungen duldet.
- SethSteiner
- Beiträge: 11879
- Registriert: 17.03.2010 20:37
- User ist gesperrt.
- Persönliche Nachricht:
Re: EA Sports UFC 2: Electronic Arts entschuldigt sich bei muslimischem Kämpfer für christliche Siegesgeste
@Peter Piper
Ich sage ja nicht, dass es keine Geschichten oder Gleichnisse gäbe, nur sind die ziemlich irrelevant, wenn in einer der Geschichten Gott seinen Willen mit Blitzen in Steintafeln zaubert und dann eben beispielsweise ganz klar sagt, dass man nur ihn zu preisen hat. Natürlich hält man sich daran nicht wirklich, man betet Jesus an, Engel, Heilige, einfach weil wohl die meisten Menschen Monotheismus insgeheim unattraktiv finden aber das alles läuft trotzdem noch in demselben religiösen Universum ab. Anders als bei Hobbies, wo man nicht nur Fan von Kirk und Picard sein darf, sondern auch von Star Wars, Herr der Ringe, Harry Potter und Stig Larson. Solche Geschichten, Gleichnisse und sachlichere Ausneinandersetzungen führen dazu, dass Religionsgemeinschaften auch friedlich zusammenleben können aber ein Gebot alà "Respektiere den Glauben an Götter neben mir", hätte sicherlich eine andere Wirkung gehabt als der Text der am Ende seinen Weg in die Tora gefunden hat. Es ist relativ Unnütz den Menschen damals einen Vorwurf zu machen, dass ihre Ideen unüberlegt oder egozentrisch waren aber man kann den gegenwärtigen Religionsgemeinschaft Vorwürfe machen, dass sie falsche Inhalte verteidigen, ignorieren und langsam oder sogar gar keine Konsequenzen ziehen. Ein Mein Kampf hat (hier) Schwierigkeiten sogar kommentiert zu erscheinen, diese Texte hingegen werden stellenweise, wie bei den zehn Geboten, immer noch auf einen Sockel gehoben.
Was nun die Beschneidung noch mal angeht, so haben wir hier zwei Aspekte. Einerseits die historische Rechtfertigung, die falsch ist, denn weder aus gesundheitlicher, noch hygienischer Sicht ist die medizinisch nicht notwendige Beschneidung irgendwie notwendig. Es ist selbst in ariden Gebieten überhaupt nicht schwierig den Penis sauber zu halten und aus gesundheitlicher Sicht ist allein eine Phimose notwendig, für die es keine religiöse Regel braucht. Stattdessen finden wir den Grund in religiösen Texten, die ganz klar von einem Bund mit Gott sprechen. Das ganze hat nur einen einzigen Zweck: Einen unmündigen Dritten durch einen symbolischen Akt in die eigene Religionsgemeinschaft zu zwingen. Gesundheit und Hygiene schließen sich auch schon daher aus, weil quasi die gesamte Menschheitsgeschichte hindurch die Medizin die reinste Katastrophe war. Der andere Aspekt ist natürlich, das man sobald man eigentlich weiß, wenn etwas blödsinn ist, man von diesem Blödsinn ablassen sollte. Dass etwas einfach altes Gesetz ist, darf keine Rechtfertigung für eine Fortsetzung sein.
Schlußendlich ist Religion nicht interpretationssache. Einzelheiten können interpretationssache sein aber nicht die Religion an sich. Dabei ist die Begründung, dass sie von Menschen stammt, sogar stützender Faktor, denn nur weil ich Autor bin, ist es noch lange nicht meine Absicht, dass der von mir geschriebene Text so oder so ausgelegt wird, erst Recht nicht wenn ich Anweisungen schreibe. Wenn jemand einer Religionsgemeinschaft angehört und Dinge die seine religiösen Texte vorschreiben einfach ignoriert oder andere vorzieht, dann interpretiert er nichts, er ignoriert oder zieht vor. Beides sind keine Synonyme zu Interpretation. Dementsprechend können Religionen ebenso intolerant sein, wie die Menschen die ihnen angehören und umgekehrt.
Ich sage ja nicht, dass es keine Geschichten oder Gleichnisse gäbe, nur sind die ziemlich irrelevant, wenn in einer der Geschichten Gott seinen Willen mit Blitzen in Steintafeln zaubert und dann eben beispielsweise ganz klar sagt, dass man nur ihn zu preisen hat. Natürlich hält man sich daran nicht wirklich, man betet Jesus an, Engel, Heilige, einfach weil wohl die meisten Menschen Monotheismus insgeheim unattraktiv finden aber das alles läuft trotzdem noch in demselben religiösen Universum ab. Anders als bei Hobbies, wo man nicht nur Fan von Kirk und Picard sein darf, sondern auch von Star Wars, Herr der Ringe, Harry Potter und Stig Larson. Solche Geschichten, Gleichnisse und sachlichere Ausneinandersetzungen führen dazu, dass Religionsgemeinschaften auch friedlich zusammenleben können aber ein Gebot alà "Respektiere den Glauben an Götter neben mir", hätte sicherlich eine andere Wirkung gehabt als der Text der am Ende seinen Weg in die Tora gefunden hat. Es ist relativ Unnütz den Menschen damals einen Vorwurf zu machen, dass ihre Ideen unüberlegt oder egozentrisch waren aber man kann den gegenwärtigen Religionsgemeinschaft Vorwürfe machen, dass sie falsche Inhalte verteidigen, ignorieren und langsam oder sogar gar keine Konsequenzen ziehen. Ein Mein Kampf hat (hier) Schwierigkeiten sogar kommentiert zu erscheinen, diese Texte hingegen werden stellenweise, wie bei den zehn Geboten, immer noch auf einen Sockel gehoben.
Was nun die Beschneidung noch mal angeht, so haben wir hier zwei Aspekte. Einerseits die historische Rechtfertigung, die falsch ist, denn weder aus gesundheitlicher, noch hygienischer Sicht ist die medizinisch nicht notwendige Beschneidung irgendwie notwendig. Es ist selbst in ariden Gebieten überhaupt nicht schwierig den Penis sauber zu halten und aus gesundheitlicher Sicht ist allein eine Phimose notwendig, für die es keine religiöse Regel braucht. Stattdessen finden wir den Grund in religiösen Texten, die ganz klar von einem Bund mit Gott sprechen. Das ganze hat nur einen einzigen Zweck: Einen unmündigen Dritten durch einen symbolischen Akt in die eigene Religionsgemeinschaft zu zwingen. Gesundheit und Hygiene schließen sich auch schon daher aus, weil quasi die gesamte Menschheitsgeschichte hindurch die Medizin die reinste Katastrophe war. Der andere Aspekt ist natürlich, das man sobald man eigentlich weiß, wenn etwas blödsinn ist, man von diesem Blödsinn ablassen sollte. Dass etwas einfach altes Gesetz ist, darf keine Rechtfertigung für eine Fortsetzung sein.
Schlußendlich ist Religion nicht interpretationssache. Einzelheiten können interpretationssache sein aber nicht die Religion an sich. Dabei ist die Begründung, dass sie von Menschen stammt, sogar stützender Faktor, denn nur weil ich Autor bin, ist es noch lange nicht meine Absicht, dass der von mir geschriebene Text so oder so ausgelegt wird, erst Recht nicht wenn ich Anweisungen schreibe. Wenn jemand einer Religionsgemeinschaft angehört und Dinge die seine religiösen Texte vorschreiben einfach ignoriert oder andere vorzieht, dann interpretiert er nichts, er ignoriert oder zieht vor. Beides sind keine Synonyme zu Interpretation. Dementsprechend können Religionen ebenso intolerant sein, wie die Menschen die ihnen angehören und umgekehrt.
-
CritsJumper
- Beiträge: 9869
- Registriert: 04.06.2014 01:08
- Persönliche Nachricht:
Re: EA Sports UFC 2: Electronic Arts entschuldigt sich bei muslimischem Kämpfer für christliche Siegesgeste
Das mit dem Lesen ist auch immer so eine Sache. Ich denke setzt man das Verhältnis ist sehr sehr sehr minimal. Also auf jeden verrückten kommen bestimmt tausende welche das verurteilen und selber auch nicht machen. Religiöse wie Atheisten.Sarkasmus hat geschrieben: Naja, also ich hab noch nirgends gelsen, gesehen oder gehört das im Name des Atheismus Abtreibungskliniken angezündet wurden oder Bahnhöfe und Flughäfen in die Luft gesprengt oder Leute die im glleichen Land leben mit Gewalt vertrieben werden.
Bei anderen Kulturen kann man Kontakt aufnehmen und darüber sprechen und einsehen das in etwa die gleichen Werte gewürdigt werden, komplett unabhängig von der Religion.
Bei Atheisten kommt es mir so vor als hören sie nicht mal zu und so bleiben Vorurteile auf beiden Seiten bestehen. Atheisten schmücken sich oft mit der liberalen Feder aber bleiben auf ihrer Position und halten andere "einfach für verrückt".
Gleichzeitig sind dir bestimmt schon Wissenschaftler ohne Glauben begegnet, welche Allmacht-Phantasien besitzen und im Glaube der Wissenschaft ethisch fragwürdige Experimente gemacht haben. Vielleicht sind die auch nur zufällig frei von jedem Glauben und keine Atheisten. Im Grossen betrachtet nimmt es sich denke ich nicht viel.
Edit: ah die letzten zwei Absätze ziehe ich zurück. Das ist pauschalisiert und daher definitiv falsch, es macht auch keinen Sinn eine durchschnitt, zur Beschreibung einer Gruppe zu nehmen.
"Ich gewinne aber lieber den Informationskrieg als einen Moralwettstreit." Tara Mcgowan
Re: EA Sports UFC 2: Electronic Arts entschuldigt sich bei muslimischem Kämpfer für christliche Siegesgeste
Wieso, man kann doch liberal gegenueber Verrueckten sein? Ausserdem...das trifft auf viele Gruppen zu und ist nicht im Atheismus begruendet. Viele Theisten halten andere Theisten auch fuer verrueckt, wenn die Theos nicht die selben sind.ChrisJumper hat geschrieben: Bei Atheisten kommt es mir so vor als hören sie nicht mal zu und so bleiben Vorurteile auf beiden Seiten bestehen. Atheisten schmücken sich oft mit der liberalen Feder aber bleiben auf ihrer Position und halten andere "einfach für verrückt".
-
CritsJumper
- Beiträge: 9869
- Registriert: 04.06.2014 01:08
- Persönliche Nachricht:
Re: EA Sports UFC 2: Electronic Arts entschuldigt sich bei muslimischem Kämpfer für christliche Siegesgeste
++oppenheimer hat geschrieben: Toleranz gegenüber dem privat praktizierenden Menschen als Person: Ja, unbedingt.
Toleranz gegenüber intoleranten Ideologien: Nein, da "braucht" nicht jeder Toleranz.
Ich habe einen Moment länger gebraucht die Perspektive zum zweiten Satz nachzuvollziehen aber kann ich jetzt zustimmen und mich anschließen.
@Armin
Ja ich hab noch einen Moment länger gebraucht bis mir das aufgefallen war!
"Ich gewinne aber lieber den Informationskrieg als einen Moralwettstreit." Tara Mcgowan
- 3nfant 7errible
- Beiträge: 5160
- Registriert: 19.09.2007 12:45
- Persönliche Nachricht:
Re: EA Sports UFC 2: Electronic Arts entschuldigt sich bei muslimischem Kämpfer für christliche Siegesgeste
whoah, schongutschongut... ich wollte deine religiö.... ich meine nicht-religiösen Gefühle nicht verletzen ^^oppenheimer hat geschrieben: Abgesehen davon, dass die Atheismus=Religion-Nummer bullshitting par excellence aus dem Lehrbuch sowie faktisch falsch ist
is schon klaaa, dass Atheisten, die Religionen ja ganz voll doof finden, nicht mit dieser ganzen Bagage in einen Sack gesteckt werden wollen
es ist aber auch eine Tatsache, dass sie ihren Hut ganz bewusst mit in den Ring werfen und mit all den anderen um neue Anhänger, um mehr Anerkennung und mehr Einfluss buhlen. Ein entferntes Wunschziel ist, dass irgendwann alle Menschen Atheisten sind und die damit verbundene Überzeugung, dass das auch für alle etwas besser wäre. Darüberhinaus gibt es eine ganze Reihe atheistischer Vereine oder Organisationen, wo man sich auch mal trifft, sich gegenseitig den Nicht-Glauben vorpredigt, oder aus Schriften grosser Propheten wie Richard Dawkins vorgelesen wird.
Ich bin mir sicher, hin und wieder wird bei solchen Treffen auch mal ein Schlückchen Wein getrunken
Spoiler
Show

Spoiler
Show

@ Beschneidung:
Ich möchte mal darauf hinweisen, dass das auch nicht allein eine religiöse Frage ist, denn schliesslich ist dieser medizinisch nicht notwendige Eingriff bei einem kleinen Kind, das in vielen Fällen nichtmal sein Einverständnis geben kann, erlaubt, und ist damit auch eine politische Frage. Sogar eine ziemlich verzwickte, denn körperliche Unversehrtheit ist ein Menschenrecht gegen das hier offensichtlich verstossen wird.
-
CritsJumper
- Beiträge: 9869
- Registriert: 04.06.2014 01:08
- Persönliche Nachricht:
Re: EA Sports UFC 2: Electronic Arts entschuldigt sich bei muslimischem Kämpfer für christliche Siegesgeste
Nun ich bin sicher das "war" mal aus Medizinischer Sicht notwendig. Evolution und so, die ohne sind einfach zu oft verstorben. Ganz blöderweise wurde dadurch vielleicht ein Nebeneffekt erzielt. Aua die sch... Narbe schmerzt beim Mastubieren oder so etwas. Dann wurde es leider fester Bestandteil "der Religion".Scipione hat geschrieben: @ Beschneidung:
Wie gesagt sehr sehr viele verrückte Gesellschaftliche und vor allem Religiöse Traditionen, haben einen festen Ursprung in ihrer Art. Begründet durch eine Handlungsvorschrift die (für eine bestimmte Dauer) Vorteile brachte. Leider wurde sie später aber als Tradition gepflegt und zur Abgrenzung gegenüber anderen genutzt oder hätte ich jetzt missbraucht schreiben sollen?
"Ich gewinne aber lieber den Informationskrieg als einen Moralwettstreit." Tara Mcgowan