WildStar: Fast die Hälfe der Belegschaft von den Carbine Studios entlassen

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Todesglubsch
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Re: WildStar: Fast die Hälfe der Belegschaft von den Carbine Studios entlassen

Beitrag von Todesglubsch »

casanoffi hat geschrieben: Das ist vermutlich eines der Haupt-Kritikpunkte, warum es nicht so erfolgreich ist.
IMO war das Charaktersystem etwas zu sperrig, das "zusammenbasteln" eigener Skillsets hat aufgrund der Masse überfordert. Ja, man konnte die vorgefertigten Decks nehmen, aber die waren zwangsläufig nicht gut - und man hatte sie schnell erreicht, wodurch u.U. die Motivation flöten ging.
Auch die Charaktergestaltung war IMO recht mau. Es gab vergleichsweise wenig Klamotten, Belohnungsmotivation (Neue Rüstung = Neues Aussehen = Yay) gab's keine.

Alles in allem fand ich bei SW das Setting super. Aber ich hab mir die ganze Zeit gewünscht, die hätten daraus ein SP-Spiel, ggfs. mit Coop-Elementen gemacht, statt nem MMO.

Es floss aber auch recht viel Geld rein - jede Quest mit Zwischensequenz, voll vertont und dergleichen. Schade.
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casanoffi
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Re: WildStar: Fast die Hälfe der Belegschaft von den Carbine Studios entlassen

Beitrag von casanoffi »

Todesglubsch hat geschrieben:IMO war das Charaktersystem etwas zu sperrig, das "zusammenbasteln" eigener Skillsets hat aufgrund der Masse überfordert. Ja, man konnte die vorgefertigten Decks nehmen, aber die waren zwangsläufig nicht gut - und man hatte sie schnell erreicht, wodurch u.U. die Motivation flöten ging.
Ja, man wurde zu Beginn mit den vielen Möglichkeiten regelrecht erschlagen und man wurde auch nicht wirklich herangeführt, was wieder dazu führte, dass man am Anfang keine Ahnung hatte, in welche Richtung man gehen könnte.

Die vorgefertigten Decks dienten im Prinzip nur als Inspirationsquelle und als eigentliches "Tutorial", um herauszufinden, wie die Skillsets funktionieren könnten.

Steile Lernkurve mit wenigen Hinweisen, keine Frage.

Todesglubsch hat geschrieben:Auch die Charaktergestaltung war IMO recht mau. Es gab vergleichsweise wenig Klamotten, Belohnungsmotivation (Neue Rüstung = Neues Aussehen = Yay) gab's keine.
Die Charaktergestaltung war zum Einsteig sehr mau - aber genau darin besteht eine der Stärken des Spiels, in der Individualisierung es Aussehens.
Zugegeben, diese enorm umfangreichen Zier-Möglichkeiten kommen ausschließlich alle aus dem Itemstore...

Todesglubsch hat geschrieben:Alles in allem fand ich bei SW das Setting super. Aber ich hab mir die ganze Zeit gewünscht, die hätten daraus ein SP-Spiel, ggfs. mit Coop-Elementen gemacht...
Naja, eeeeigentlich war es das ja fast - aber ich weiß schon, was Du meinst :D
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johndoe984149
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Re: WildStar: Fast die Hälfe der Belegschaft von den Carbine Studios entlassen

Beitrag von johndoe984149 »

casanoffi hat geschrieben:
Shackal hat geschrieben:Mir hats nicht zugesagt empfand es ziemlich abstoßend...
Gleich so schlimm? :D
Aber ist natürlich alles Geschmacksache, keine Frage.

Schakal hat geschrieben:...und einige fanden ohne hin Solo MMOs als Fehlentwicklung.
Das glaube ich gerne :D

MMOs dieser Art heben für gewöhnlich den Coop-Faktor besonders hervor (wie eben auch meine Beispiele mit LOTRO und TSW).

Diese Art MMOs sind in meinen Augen eine digitale Weiter-Entwicklung der guten alten Pen&Paper Rollenspiele, in denen man mit Kumpels ein lustiges Wochenende verbracht hat.

World of Warcraft war übrigens bis einschließlich der ersten Erweiterung Burning Crusade ein Coop-MMO und gar nicht auf PvP ausgerichtet.
Erst dann kam die PvP-Community daher, an die sich Blizzard angepasst hat und WoW zu dem gemacht hat, was es heute ist. Der kompetitive Gedanke überstrahlte plötzlich einfach alles - und das ist bis heute in der gesamten Branche so geblieben.

Plötzlich muss alles möglichst fair sein und bis in die Haarspitze gebalanced werden, so dass nur noch ein langweiliger Einheitsbrei übrig bleibt.

PvP-MMOs sind daher in meinen Augen die eigentliche Fehlentwicklung, weil es nicht mehr um das Miteinander sondern nur noch um das Gegeneinander geht :wink:
Jo sehr schlimm ich habe dafür Geld ausgegeben wie viele Spieler und habe 2 Wochen gespielt und langweilte mich Extrem.
Mieses Crafting System und Level System und wenn du wolltest konntest du in 2 Tagen Max level erreichen und nach paar weiteren Tagen habe ich von einer Gruppe gehört als ich in Tera einloggte die ich kannte das sie allen Content durchspielten den es gab und den billigen folge Content durchspielten dann aufhörten,weile s nichts mehr gab was Sinn ergab.

Dabei hatte Wildstar durchaus ein Erfolg werden können,denn das Kampfsystem fand ich ziemlich gut und man hätte durchaus etwas aus Wildstar machen können aber dann wurden auch einige Bereiche von Wildstar Machern bekannt auch das Manager sich einmischten und der Meinung waren man müsste nur so wie sie sich das vorstellten ein WoW Konkurrenz bauen dann würde man großen Erfolg haben.
unknown_18
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Re: WildStar: Fast die Hälfe der Belegschaft von den Carbine Studios entlassen

Beitrag von unknown_18 »

MMO Spieler sind generell schon gerne egoistisch und neidisch, aber PvP Spieler sind da noch viel schlimmer. ;)

MMORPGs scheitern seit 10 Jahren immer wieder an den gleichen Dingen: Hype > Spielermassen wollen alle zum Release spielen > viel zu viele Server Welten > nach ein paar Wochen nimmt die Aktivität auf vielen Servern zu drastisch ab > Spieler gehen weil nichts mehr los ist > noch mehr Spieler gehen > Server Zusammenlegung. Und nach Außen? Ex Spieler reden das MMO schlecht, wie leer die Welten wären etc. Dieser ganze Hype Release von MMORPGs würde selbst das Beste MMORPG ruinieren. Nur die Firmen wollen es ja so, weil sie der Meinung sind sie müssten mit MMORPGs genauso verdienen wie mit normalen Spielen: das meiste Geld in den ersten Wochen einnehmen damit die Investoren ihr Geld mit Gewinn wiederbekommen.

Und als würde ein Hype Release nicht schon reichen macht man die MMOs immer zugängiger und schneller spielbar. Früher war es mal normal das man mehrere Monate brauchte bis maximalem Level, Heute rauscht man durch die ganzen Inhalte und damit auch durch die ganze Spielwelt innerhalb weniger Wochen und wundert sich dann noch wieso die Spieler null Bindung zur Spielwelt und zum Spiel an sich aufbauen. Das killt dann noch zusätzlich das MMORPG.

Und das war jetzt nur sehr oberflächlich betrachtet. Würde man mehr in die Details gehen würde man schnell sehen, dass das ganze MMORPG Genre seit beinahe 10 Jahren von innen heraus immer mehr verfault. Sowohl von den Spielen auch von dessen Community her. Die Massen an Cheatern und Bot Nutzern sind nur ein weiteres Zeichen dafür, ein Symptom. Die wären deutlich kleiner wenn die MMORPGs und dessen Communities gesünder wären und damit den Spielern auch mehr an den MMORPGs selbst läge. Wer es heutzutage wagt sich in ein neues MMORPG regelrecht zu "verlieben", der fühlt sich mit Sicherheit bald als hätte ihm Jemand sein Herz rausgerissen und wäre darauf auch noch rumgetrampelt, derart mies gehen Betreiber und Spieler mit den MMORPGs um.
Zuletzt geändert von unknown_18 am 13.03.2016 22:09, insgesamt 1-mal geändert.
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casanoffi
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Re: WildStar: Fast die Hälfe der Belegschaft von den Carbine Studios entlassen

Beitrag von casanoffi »

Balmung hat geschrieben:...
Das fasst es gut zusammen.
No cost too great. No mind to think. No will to break. No voice to cry suffering.
unknown_18
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Re: WildStar: Fast die Hälfe der Belegschaft von den Carbine Studios entlassen

Beitrag von unknown_18 »

Man könnte jetzt auch noch beleuchten wieso Final Fantasy XIV es trotz P2P geschafft hat. Und da liegt es primär daran, dass der Hype Release gestoppt wurde durch den miesen 1.0er Release und deswegen waren die Spieler sehr viel vorsichtiger. Aber es macht auch inhaltlich mehr richtig, so schnell rast man bei FF XIV nicht durch den Inhalt, das dauert da doch noch etwas länger als das was inzwischen Standard in der Branche ist. Bei FFXIV macht es dadurch noch Sinn ein Abo zu zahlen, die Qualität passt und darum lebt es auch heute noch, trotz P2P. Sicherlich half aber auch die Marke FF selbst dabei. Man sollte nicht ja auch nicht vergessen, dass bereits der Vorgänger sehr erfolgreich war. Keine Ahnung ob da nicht auch mit rein spielt, dass es eben von einem japanischen Entwickler stammt und nicht von einem koreanischen, die ja allgemein mehr auf eSport abfahren.
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Modern Day Cowboy
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Re: WildStar: Fast die Hälfe der Belegschaft von den Carbine Studios entlassen

Beitrag von Modern Day Cowboy »

Xelyna hat geschrieben:Ich hatte mit Wildstar extrem viel spaß, viele scheinen das telegraph system nicht zu mögen aber mir hat es unglaublich spaß gemacht fast wie in einen Bullet hell durch die Geschosse der bosse zu rennen, auch das man beim Blind sein wirklich die sicht verliert oder beim Entwaffnen die Waffe fallen gelassen wird hat mir spaß gemacht.

Aber mich hat einfach die Extrem unfreundliche und Toxische Community vergrault.
Wirklich? Also Wildstar hatte als ich gespielt hab so ziemlich die freundlichste Community eines MMO's hab dort eigentlich fast ausschließlich auf hilfsbereite Leute getroffen, daran kommt wohl nur FFXIV ran (die ich bisher auch als sehr freundlich wahrnehme)... aber kann gut sein dass sich das durch F2P geändert hat, seitdem war ich nicht drin.
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Re: WildStar: Fast die Hälfe der Belegschaft von den Carbine Studios entlassen

Beitrag von unknown_18 »

Jo, macht schon ein Unterschied ob zu P2P oder F2P Zeiten und teilweise hängt es leider auch vom Server ab auf dem man spielt.
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Re: WildStar: Fast die Hälfe der Belegschaft von den Carbine Studios entlassen

Beitrag von unknown_18 »

Release Zeitpunkt kann auch immer mal wieder kritisch sein. Da sind die ganzen Spieler unterwegs, die der Hype reingespült hat und viele von diesen Spielern gehören zu den typischen Heuschreckenspielern, die dann nach ein paar Wochen bereits wieder weiterziehen, da sind auch ne Menge Spieler dabei, die sich nicht unbedingt gerade angenehm verhalten. Daher ist die Com meist nach 2-3 Monaten schon wesentlich angenehmer.

Allerdings muss man auch sagen, dass gute Gruppen finden in den letzten Jahren generell immer schwieriger wurde. Auch dank Gruppenfinder. Da war meine Erfahrung damals bei FFXIV auch nicht die Beste. Man kann ja schon froh sein, wenn man ein "hi" zu lesen bekommt und wenn man als Heiler dann auf den Hinweis "bin das erste mal hier" nur ein "kein Problem" zurück kriegt und die Gruppe schon fast stirbt, weil es Niemand für nötig hielt mir zu sagen wann ich besonders aufpassen muss, dann ist das auch nicht gerade die angenehmste Erfahrung.

Vor allem wenn man noch Zeiten gewohnt war, in denen man sich vorher unterhalten hat oder auch mal in der Ini saß zum Mana regen und sich unterhalten hat und das in Gruppen aus Random Spielern. Das ist schon so lange her, dass es mir schon richtig surreal vorkommt und ob ich das nicht bloß mal geträumt habe, dass Gruppen früher mal so waren. ^^
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Re: WildStar: Fast die Hälfe der Belegschaft von den Carbine Studios entlassen

Beitrag von Scorcher24_ »

Balmung hat geschrieben:so schnell rast man bei FF XIV nicht durch den Inhalt, das dauert da doch noch etwas länger als das was inzwischen Standard in der Branche ist.
Da liegst du falsch^^. Ich spiele seit 3 Wochen, PLD auf 50, WAR auf 45 und diverse andere Klassen auf 5-25 für die Cross Class Actions, sowie die meisten Crafting Klassen auf 20+. Aber gut, hatte nix zu tun :D.
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Re: WildStar: Fast die Hälfe der Belegschaft von den Carbine Studios entlassen

Beitrag von Baralin »

Der günstige Zeitpunkt, eine MMO zu entwickeln, dürfte schon länger vorbei sein. Jetzt sind ja anscheinend gerade MOBAs en vogue...
Ich warte auf: Beyond Good & Evil 2, Star Citizen

Meine größten Enttäuschungen:
Stalker, GTA IV, Nintendo, Resident Evil IV, Journey, The Last of Us
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Modern Day Cowboy
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Re: WildStar: Fast die Hälfe der Belegschaft von den Carbine Studios entlassen

Beitrag von Modern Day Cowboy »

Ich denke ein neuerliches Nischendasein würde den Communities in (bestehenden) MMO Spielen sogar ganz gut tun, den Entwicklern natürlich weniger. Und da hier WIldstar und va. TSW "abgesprochen" werden als wären sie schon Geschichte, es gibt soweit es mir bekannt ist bei beiden Spielen noch genug Spieler um Gruppenaktivitäten durchzuführen und eine Gilde zu finden, im Grunde spürt es ein durchschnittlicher Spieler gar nicht ob ein MMO 20.000 Spieler oder über eine Million hat, was daran liegt dass ab einer bestimmten Menge ohnehin einfach nur mehr Server vorhanden sind, und den Spieler kann es egal sein ob es nun einen einzigen Server mit 20.000 Spielern gibt oder viele Dutzend mit dieser Anzahl.

Man sollte sich vielleicht nicht so auf die Worte jener verlassen die ein MMO "totreden", das ist genau die Spielergruppe die Balmung angesprochen hat, jene die nach einen Hype in ein MMO reinschauen und nach kurzer Zeit wieder abhauen und allen erzählen wie tot das Spiel ist, das ist nicht mal ein neues Phänomen, selbst zu "Hochzeiten" von World of Warcraft, zu Zeiten von WOTLK haben Spieler begonnen das spiel totzureden. Wer sich also potenziell für ein MMO interessiert, sollte einfach selbst reinsehen und sich ein Bild machen.
Balmung hat geschrieben: Vor allem wenn man noch Zeiten gewohnt war, in denen man sich vorher unterhalten hat oder auch mal in der Ini saß zum Mana regen und sich unterhalten hat und das in Gruppen aus Random Spielern. Das ist schon so lange her, dass es mir schon richtig surreal vorkommt und ob ich das nicht bloß mal geträumt habe, dass Gruppen früher mal so waren. ^^
Auch wenn sich die Vorurteile die Spieler haben was Randomgruppen in WOW angeht, genauso solche Gruppen erlebe ich in ebendiesen Spiel auch heute noch, hin und wieder wenn man spät Abends oder schon nach Mitternacht spielt hat man ganz unterhaltsame Gruppen, allen voran bei den etwas längeren Classic Instanzen oder bei diesen einen WOTLK Dungeon mit den ewig langen Event, man muss halt das Glück haben und va. evtl. den ersten Schritt tun zur Kommunikation, das ist irgendwie eher ein Schneeballeffekt dass die Kommunikation in Random Gruppen aufgehört hat, theoretisch haben noch viele Interesse daran, aber jeder spricht es einfach nur ab ala "das war früher mal" "heute ist das nicht mehr", wenn alle einen Schritt zur besseren Kommunikation setzen würden die das so sehen, dann wäre WOW ein ganz anderes Spiel.
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Re: WildStar: Fast die Hälfe der Belegschaft von den Carbine Studios entlassen

Beitrag von johndoe984149 »

Ich bin ja selber umgestiegen und Spiele seid Anfang 2015 nur noch Indy und in Alpha und Pre Alpha Produkte und sofort sind meine Stundenzahlen Explodiert und ein MM/MMO hat es bei mir fast auf 1k Spiel Stunden gebracht und derzeit ist ein weiteres
auf den Weg zu 500 Spielstunden und weitere auf paar Hundert Spielstunden das bei mir seid um 2010 nicht mehr zusammen kam und der Grund war das die MMOs alle nur Kurzweilig Spielbar waren mit primitiven Crafting System und Extrem viel grind.

Ich habe schon bei Steam Spieler gesehen mit mehreren K Spielstunden und wo kann man schon soviel Spaß bekommen mit so vielen Spielstunden ?

Wildstar war eher eine Art WoW Clon wie schon beschrieben mit Primitiven Crafting und Handel System und Kranken Raid System :)

Ich sehe nicht das MMOs tot sind und in Steam kann man sehen,das es genau das gegen teil der Fall ist.
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sphinx2k
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Re: WildStar: Fast die Hälfe der Belegschaft von den Carbine Studios entlassen

Beitrag von sphinx2k »

Hab Wildstar nach der F2P Umstellung mit Freunden bis Max Level gespielt. Und ich hatte ziemlich viel Spaß dabei, mir hat es gut gefallen. Nach Maxlevel hatte uns aber die Lust gefehlt uns in die Item Spirale zu stürzen. Das hatten wir Jahrelang mit WoW schon.
Aber so viel Spaß hatte ich lange nicht mehr in Dungeons. Man musste aufpassen was man tut und es war nicht ein AFK durchlaufen. Auch das es Dungeons gab wo wir 1 1/2 Stunden drin waren war mal ne schöne Sache nach dem "Snack" WoW Dungeons.
Insgesamt denke ich bei uns ist das aktuelle MMO-Artige Gameplay einfach ausgelutscht. Und Wildstar ist eben zu WoW-Like gewesen als das es uns hat halten können.
Shackal hat geschrieben:Ich bin ja selber umgestiegen und Spiele seid Anfang 2015 nur noch Indy und in Alpha und Pre Alpha Produkte und sofort sind meine Stundenzahlen Explodiert und ein MM/MMO hat es bei mir fast auf 1k Spiel Stunden gebracht und derzeit ist ein weiteres
Jetzt wäre für mich interessant was das für Spiele waren.

Ich denke aber auch man sollte weg von den hundert Millionen Dollar MMOs kommen und mal wieder kleinere Brötchen Backen. Nicht 3/4 des Budgets für Grafik/Sound raus feuern sondern mit guten Spielkonzepten werben. Da die Entwicklung dann auch günstiger ist kommt man mit weniger Spielern aus und es ist ein solideres Geschäftsmodell.

--
Ich bleib dabei. Everquest Next hatte mit der dynamischen Welt etwas was mich absolut angelockt hat. Ich hab zwar von Anfang an dran geglaubt das sie es nicht so wie geplant hinbekommen, aber es war mal ein anderer Ansatz an das ganze.
Ich schätze aber als eines der Haupt Probleme von EQ:Next die Voxel Engine, die hat sich zwar stetig weiter entwickelt und man kann wirklich großartiges damit erschaffen. Aber insgesamt war die Entwicklung einfach zu langsam. Irgendwann muss eben auch mal Geld in die Kasse kommen.

Mal sehen was aus Crowfall wird, zumindest sind die gar nicht auf Spielerzahlen aus die in die Millionen gehen.
johndoe984149
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Re: WildStar: Fast die Hälfe der Belegschaft von den Carbine Studios entlassen

Beitrag von johndoe984149 »

sphinx2k hat geschrieben:Hab Wildstar nach der F2P Umstellung mit Freunden bis Max Level gespielt. Und ich hatte ziemlich viel Spaß dabei, mir hat es gut gefallen. Nach Maxlevel hatte uns aber die Lust gefehlt uns in die Item Spirale zu stürzen. Das hatten wir Jahrelang mit WoW schon.
Aber so viel Spaß hatte ich lange nicht mehr in Dungeons. Man musste aufpassen was man tut und es war nicht ein AFK durchlaufen. Auch das es Dungeons gab wo wir 1 1/2 Stunden drin waren war mal ne schöne Sache nach dem "Snack" WoW Dungeons.
Insgesamt denke ich bei uns ist das aktuelle MMO-Artige Gameplay einfach ausgelutscht. Und Wildstar ist eben zu WoW-Like gewesen als das es uns hat halten können.
Shackal hat geschrieben:Ich bin ja selber umgestiegen und Spiele seid Anfang 2015 nur noch Indy und in Alpha und Pre Alpha Produkte und sofort sind meine Stundenzahlen Explodiert und ein MM/MMO hat es bei mir fast auf 1k Spiel Stunden gebracht und derzeit ist ein weiteres
Jetzt wäre für mich interessant was das für Spiele waren.

Ich denke aber auch man sollte weg von den hundert Millionen Dollar MMOs kommen und mal wieder kleinere Brötchen Backen. Nicht 3/4 des Budgets für Grafik/Sound raus feuern sondern mit guten Spielkonzepten werben. Da die Entwicklung dann auch günstiger ist kommt man mit weniger Spielern aus und es ist ein solideres Geschäftsmodell.

--
Ich bleib dabei. Everquest Next hatte mit der dynamischen Welt etwas was mich absolut angelockt hat. Ich hab zwar von Anfang an dran geglaubt das sie es nicht so wie geplant hinbekommen, aber es war mal ein anderer Ansatz an das ganze.
Ich schätze aber als eines der Haupt Probleme von EQ:Next die Voxel Engine, die hat sich zwar stetig weiter entwickelt und man kann wirklich großartiges damit erschaffen. Aber insgesamt war die Entwicklung einfach zu langsam. Irgendwann muss eben auch mal Geld in die Kasse kommen.

Mal sehen was aus Crowfall wird, zumindest sind die gar nicht auf Spielerzahlen aus die in die Millionen gehen.
Ich habe 2 Jahre Tera(F2P) gespielt was schon eine Extreme Steigerung war gegen einige für dich ich mich Interessierte bis ende 2014 dann bin ich in Survial eingestiegen und habe in Grav fast 1k Stunden Verbraucht leider sind sie Konsum gegangen also sehr schnelles gehen und kommen von Spielern.
Dann habe ich Skysaga Alpha 4+5 gespielt ziemlich Extrem mit einer festen Gruppe Alpha 6+7 gingen sie auf Konsum.
Empyrion hat mich total begeistert eine Prealpha die schon ziemlich viel Content besaß 400 Stunden dazu kamen noch Skyline um 100 Stunden und auch so 80 Stunden Tree of Life aber immerhin wesentlich mehr als das Ubisoft spiel das man locker 20 Stunden durchspielen kann.
Bei Empyrion warte ich auf die Alpha die Anfang April starten.
Auch starmade habe ich schon einige Zeit verbracht im letzten Jahr
Auch Planet Nomads wird wohl heftig oder worlds Adrift inwieweit mich No Man's Sky wird mal abwarten.

Von Daybreak war das ohnehin nur eine Ausrede denn die 100-200 Mille hätten sie auch noch Investieren können und hoffen das sie einen Hit landen aber nicht nur ich habe mir von Everquest einiges versprochen.
Schadenfreude kann man bei den fehl kauf aber empfinden da die 50 Milliarden Dollar in den Sand setzen die durch den Schornstein jagten.
Aber da hatte wohl keiner Mum gehabt das durchzuziehen.......
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