Balmung hat geschrieben:Tjo, das Thema hatten wir ja erst vor kurzem, kommt eben durch das Überangebot an Spielen, weil es inzwischen so derbe viele Spiele gibt, die kaum Jemand alle spielen kann und das allein in den Genres die ein einzelner Spieler mag. Mal von der Randgruppe abgesehen, denen nur Rand Genres gefallen und daher vielleicht mal 1-2 Spiele im Jahr davon kriegen.
Wenn dann noch das Überangebot auf Konsumsucht trifft, dann ist eben alles hinüber. Da hat man nie genug Geld alles zu kaufen was man konsumieren könnte, wenn man gerade zu viel Zeit hat.
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Erstmal Glückwunsch zu 22222 Beiträgen.
Ich stimme Dir eigentlich grösstenteils zu. Ich frage mich nur, wie KLUG es dann ist, ein Spiel für 60€ anzubieten.
Ich schaue in meine Steambücherei mit 150 Einträgen und denke mir das muss ich noch spielen, da sollte ich mich wieder vorsetzen usw. Ich habe mir damals dennoch Cities Skylines geholt (übrigens ähnliche Anzahl Entwickler), da es für 27€ am Erscheinungstag angeboten wurde - und später auch prompt den DLC gekauft.
Bei 60€ ist die Einstiegshürde eben recht hoch - nicht wegen "nicht leisten können", eher wegen "Verschwendung", wo die Chance grösser ist, dass ich mir dann sage "ach druff jeschissn, jetzt wird erstmal Dings gezockt. Ich kann das später ja nachholen."
Meiner Meinung nach sollten die Macher schon im Hinterkopf haben, dass mehr Leute Geld dafür ausgeben werden, wenn es günstiger angeboten wird - Stichwort Steam Sales und so.