Indie-Entwickler kritisieren "Geiz-ist-geil-Mentalität"
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[Shadow_Man]
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Re: Indie-Entwickler kritisieren "Geiz-ist-geil-Mentalität"
Hier hat ja schon jemand das Überangebot angesprochen: Es gibt heute einfach viel zu viele Spiele. Ich frage mich immer, welcher Mensch das ganze Zeug spielen soll? Also haben die meisten eh viel zu viele Spiele, der Stapel wird immer größer und wartet deshalb bei weiteren Spielen bis es reduziert ist, weil man eben noch Zeug zum Zocken hat.
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johndoe984149
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Re: Indie-Entwickler kritisieren "Geiz-ist-geil-Mentalität"
Du meinst den ganzen Einheit Brei den es heute gibt ?[Shadow_Man] hat geschrieben:Hier hat ja schon jemand das Überangebot angesprochen: Es gibt heute einfach viel zu viele Spiele. Ich frage mich immer, welcher Mensch das ganze Zeug spielen soll? Also haben die meisten eh viel zu viele Spiele, der Stapel wird immer größer und wartet deshalb bei weiteren Spielen bis es reduziert ist, weil man eben noch Zeug zum Zocken hat.
2002 gab es mehr Spieler mit vermiedenen Spielmechanismen als sie es heute gibt.
- Sir Richfield
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Re: Indie-Entwickler kritisieren "Geiz-ist-geil-Mentalität"
Geht nicht.ChrisJumper hat geschrieben:Du machst es dir zu leicht mit Angebot und Nachfrage! Warum?
Ganz einfach: Suche mir jetzt mal auf die Schnelle Wandersimulatoren mit der Qualität von Dear Ester und Everybodys gone to the Rapture. Los!
Warum: Du stolperst über eine Menge Mist, was dir aber von Außen nicht auffällt, weil sich die Spiele auf Screenshots nicht zwingend groß voneinander unterscheiden müssen.
Ebenso kannst du aber auch über Zeug stolpern, dass du im Nachhinein großartig findest, das aber keine 20,- € gekostet hast.
Ich denke in diese Richtung wollte Kajetan gehen, als er sagte, dass du vor lauter Angebot geneigt bist, den individuellen Wert nicht sauber zu erkennen.
Bsp.: Ich habe gerade mal eine... "einschlägige" Seite betrachtet. Da stehen in Folge fünf Spiele, die wie Wandersimulatoren aussehen und aus irgendwelchen Gründen relevant genug schienen, auf dieser Seite aufzutauchen.
Die sehen fast alle gleich (gut) aus.
Ohne Tests (Ich muss an dieser Stelle auf die MÖGLICHKEIT hinweisen, die auch selber zu testen und gleichzeitig, dass ich das nicht tun werde, weil ich so viel Respekt dann doch habe) weiß ich nicht, was davon mir was wert sein soll.
Da bliebe mir dann nur die Beteuerung, dass da gaaaanz viel Arbeit drin steckt.
Allerdings behauptet Digital Homicide das auch.
Ja. Und dass die "Last" da alleine bei den Indies liegt und die da keinen leichten Start haben, macht die Sache nicht einfacher.Bis sich bei den Indies so eine Mittel-Schicht gebildet hat, das kann noch dauern.
Das ist "dem Markt", bzw. der Marktwirtschaft an sich aber halt egal.
Reiner Sozialismus ist dann aber auch keine Lösung...
- Sir Richfield
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Re: Indie-Entwickler kritisieren "Geiz-ist-geil-Mentalität"
Heute hat es halt mehr und vor allem günstigere Vertriebskanäle und so kommt es halt, dass jeder und seine Omma ein Spiel auf den Markt werfen kann.Shackal hat geschrieben:Du meinst den ganzen Einheit Brei den es heute gibt ?
2002 gab es mehr Spieler mit vermiedenen Spielmechanismen als sie es heute gibt.
Das ist halt Fluch und Segen zugleich, auf jeden Notch, der mit Minecraft den Amerikanischen Traum in Schweden wahr gemacht hat, kommen zig Leute, die hübsches Artdesign auf einer performaten Engine dargestellt haben und trotzdem untergehen.
Das ist ein wenig wie mit dem Internet an sich. Jeder kann Zeug ins Netz kippen, dafür isses da.
(Besser; Es dient der Verlinkung und damit einfachen (und durch Redundanz der Kanäle sicheren) Zugänglichkeit von Informationen)
Du kannst damit jede noch so kleine Nische bedienen, gleichzeitig ist die "Aufmerksamkeit" aber nicht mehr so gebündelt, wie sie es in anderen Medien noch war.
Dadurch, dass Information so einfach zu produzieren und zu empfangen ist, sinkt das "Preisniveau" einer einzelnen Information.
Diesen Effekt kann eigentlich jeder moderne Mensch sehen, wenn er ins Internet geht. Warum ist die Werbung so viel präsenter und invasiver als jemals zuvor? Weil das einzelne Metadatum nix mehr wert ist, es gibt so viele davon.
Früher konnte man mit Unique Hits pro Zeitraum noch in die Verhandlung gehen, heute sagt diese Zahl gar nichts mehr aus.
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CritsJumper
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Re: Indie-Entwickler kritisieren "Geiz-ist-geil-Mentalität"
Natürlich das ist möglich. Aber dann finde ich ist das Feld einfach zu weit gesteckt. Natürlich konkurrieren die Indies in einem Preissegment sagen wir mal von 20 Euro auch mit den älteren AAA-Titeln die dann eben günstiger Angeboten werden. Auch bezüglich der Zeit die jeder Spieler aufbringen kann.Sir Richfield hat geschrieben: Warum: Du stolperst über eine Menge Mist, was dir aber von Aussen nicht auffällt, weil sich die Spiele auf Screenshots nicht zwingend gross voneinander unterscheiden müssen.
Ebenso kannst du aber auch über Zeug stolpern, dass du im Nachhinein grossartig findest, das aber keine 20,- € gekostet hast. Ich denke in diese Richtung wollte Kajetan gehen, als er sagte, dass du vor lauter Angebot geneigt bist, den individuellen Wert nicht sauber zu erkennen.
Aber für mich sind die Indies teilweise auch eher Happen die zwar nur wenige Stunden unterhalten, sich dafür aber ganz anders anfühlen. Viel intensiver und erfrischender als. So manches AAA-Gameplay. Andererseits ist die Erwartungshaltung bei AAA-Titeln auch viel höher als in der Indie-Branche.
Ich muss aber gestehen das die Menge Mist, bei Steam und auf dem PC wohl grösser ist, teilweise schwappt etwas auf die PS4, doch meistens werden da nur Titel hin geported die sich schon etabliert haben. Oder wie bei No Mans Sky genug Interesse bei den Entscheidungsträgern geweckt haben. Wobei Gun-Tower war schrecklich und ich hatte auch ein Game von einem Brasilianischen Studio gekauft das ebenfalls nicht ausgereift war, zwar zauberhaft gestaltet ein tolles Setting aber dann im Gameplay noch einige Bugs hatte und lediglich ein Schlauchlevel darstellte.
Ja es ist schwer da den überblicke zu behalten, bei 4P und auch hier im Forum wurden mir aber schon einige Schmuckstücke empfohlen.Ohne Tests (Ich muss an dieser Stelle auf die MÖGLICHKEIT hinweisen, die auch selber zu testen und gleichzeitig, dass ich das nicht tun werde, weil ich so viel Respekt dann doch habe) weiss ich nicht, was davon mir was wert sein soll.
Natürlich ist Sozialismus da keine Lösung, ein Grundeinkommen fände ich interessant. Doch bei einigen Titeln kommt es mir als seien die Indies lediglich dafür da, damit junge Programmierer oder Entwickler ihr können oder Kreativität unter Beweis stellen und letztlich landen sie dann bei Video-Games-Fabriken wie EA oder diesen Smartphone-Riesen. Aber den anderen Weg zurück gibt es ja auch öfter. Wo betuchte Programmierer ihr eigenes Spiel entwickeln möchten. Na Richfield wäre das nicht auch was für dich? ;D Scherz beiseite. Vielleicht wenn der Markt sich ein wenig abgekühlt hat.Ja. Und dass die "Last" da alleine bei den Indies liegt und die da keinen leichten Start haben, macht die Sache nicht einfacher.
Das ist "dem Markt", bzw. der Marktwirtschaft an sich aber halt egal.
Reiner Sozialismus ist dann aber auch keine Lösung...
Doch andererseits als bei dem Werbe-Sozial-Network-Mobil-Gaming, empfinde ich diese Indie-Szene zu einem grossen Teil als Bereicherung. Ich fände es einfach schade wenn dort zu viel den Bach runter geht.
"Ich gewinne aber lieber den Informationskrieg als einen Moralwettstreit." Tara Mcgowan
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Re: Indie-Entwickler kritisieren "Geiz-ist-geil-Mentalität"
Ja, danke der Nachfrage.Kivlov hat geschrieben:Geht's dir gut?Sir Richfield hat geschrieben: .. die Pixelnutte, die Texturen für CoD Wände malt ..
Aber ich weiß, was du meinst. Vergesse mitunter, dass nicht jeder Bekannte aus vergleichbaren Branchen hat und diese sich nicht zwingend selbst den gleichen Namen geben müssen.
Die Idee dahinter muss ich aber nicht erklären, oder? Pixelschubsen für jeden, der zahlt? Kaum bis gar keine Identifikation mit dem Produkt? Im Kontext Videospiele halt der Unterschied zwischen Ingrid Indie, die im Keller in der Freizeit Texturen malt und Erkan Externer, der mal eben für möglichst wenig Geld 200 Wände für den nächsten AAA runterreißen muss.
- Sir Richfield
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Re: Indie-Entwickler kritisieren "Geiz-ist-geil-Mentalität"
Ich habe schon vor langer Zeit beschlossen, nicht "Der Typ mit der Idee" sein zu wollen.ChrisJumper hat geschrieben:Wo betuchte Programmierer ihr eigenes Spiel entwickeln möchten. Na Richfield wäre das nicht auch was für dich? ;D Scherz beiseite. Vielleicht wenn der Markt sich ein wenig abgekühlt hat.
Davon abgesehen bin ich ohne konkretes Ziel nix wert, also ich setze mich Abends nicht hin und gebe mir aus Spaß an der Herausforderung irgendwelche Dinge vor.
Und so das klassische Anfängerprojekt "Buchdatenbank" verliert seinen Charme, wenn man schon mal Excel dazu gebracht hat, eine Art Terminologie Management- und Prüfsystem zu sein.
An der Stelle vielleicht mal ein wenig Privates, damit man meine schwammigen Aussagen besser versteht:
Ich werde ab und zu gegen Geld dazu gezwungen, Office mittels VBA Gewalt anzutun.
Das klappt bisher immer zur Begeisterung meiner Kunden, dennoch sehe ich da für mich selbst einen enormen Unterschied zu dem, was ich als "Programmieren" betrachte.
Es dient allerdings als Grundlage, das ein oder andere einschätzen können zu wollen.
Re: Indie-Entwickler kritisieren "Geiz-ist-geil-Mentalität"
Wie kannst du nachts noch gut schlafen?Sir Richfield hat geschrieben:Ich werde ab und zu gegen Geld dazu gezwungen, Office mittels VBA Gewalt anzutun.
Die Pixelnutte von Triple-AAA's zu sein, hat aber den enormen Vorteil, kein eigenes Risiko zu tragen, da du nunmal nur nen kleines Rädchen bist. Tauscht man halt evtl. gegen sein kreatives Austoben ein.
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- Sir Richfield
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Re: Indie-Entwickler kritisieren "Geiz-ist-geil-Mentalität"
Joah. Hast zwar immer noch das Risiko, dass man dich outsourced, aber das ist halt nicht anders als in jedem anderen Job auch. So weit weg von Handwerkern ist das dann auch nicht. Nur weil man z.B. mit Hammer und Meißel umgehen kann, bedeutet das ja noch lange nicht, dass man kreativ/gut genug ist, damit als freier Künstler durchzukommen.douggy hat geschrieben:Wie kannst du nachts noch gut schlafen?Sir Richfield hat geschrieben:Ich werde ab und zu gegen Geld dazu gezwungen, Office mittels VBA Gewalt anzutun.
Erschöpfung. Vor lauter auf MS fluchen. Der Laden scheint ein Riesenproblem mit seinen Händen zu haben, was deren Kommunikation betrifft...
Die Pixelnutte von Triple-AAA's zu sein, hat aber den enormen Vorteil, kein eigenes Risiko zu tragen, da du nunmal nur nen kleines Rädchen bist. Tauscht man halt evtl. gegen sein kreatives Austoben ein.
Wird aber auch niemand mehr der Erste sein, der feststellt, dass die Entwicklung von Videospielen nicht so romantisch ist, wie man sich das vor ein paar Jahrzehnten vorgestellt hat.
Re: Indie-Entwickler kritisieren "Geiz-ist-geil-Mentalität"
Spielt es denn wirklich eine Rolle, ob das Spiel "Indie" ist? Also bei mir zumindest eher nicht. Ich würde auch 50 EUR für ein "Indie"-Spiel ausgeben, wenn das Verhältnis zwischen Preis und Leistung für mich persönlich stimmt (was natürlich für jeden sehr subjektiv ist). Hier treffen halt viele Dinge zusammen, aber die treffen AAA-Titel genauso wie Indietitel... nur das die Publisher von Ersteren die Folgen wohl besser verdauen. Und an nichts davon ist primär der Kunde schuld, sondern die Industrie hat ihn dazu erzogen.
Sales: wenn man sich absolut sicher sein kann, ein tolles Spiel nach 6 Monaten um ein drittel, nach einem Jahr sogar 50-75% günstiger zu bekommen, muss das Spiel schon sehr sehr sehr überzeugend sein, damit ist die meisten Spieler zum Vollpreis zu kaufen
Sättigung: etwas Innovatives ist zwar immer auch ein Risiko, produziere ich aber das Gleiche wie 10 andere Studios, veröffentliche ich es vielleicht noch als Letzter und verlange als Highlight auch noch 20% mehr - tja, dann hab ich halt ehrlich gesagt Pech gehabt
Halb fertige Spiele: ob es nun Games mit Day1-DLCs und Season-Pass für mindestens 18 weitere DLCs sind, bei denen man dann lieber auf eine GOTY-Edition wartet, bugverseuchte Games, die kaum spielbar sind oder Games, denen die wichtigsten Modi/Features/Funktionen fehlen, die dann irgendwann mal kostenlos nachgeliefert werden sollen... heutzutage profitiert man als Spieler quasi IMMER, wenn man mit dem Kauf wartet. Man bekommt quasi nach einiger Zeit immer ein runderes, spielbareres und somit spaßigeres Paket. Das es dann dazu auch noch günstiger ist, ist fast schon nur noch ein netter Nebeneffekt für den Kunden.
Da nützt also alles jammern nichts, liebe Devs... behandelt eure Kunden (wieder) wie Kunden, liefert faire Qualität zum fairen Preis ab, gebt ihnen keinen Grund zum Warten - dann wirds auch wieder was mit den Vollpreis-Einnahmen.
Sales: wenn man sich absolut sicher sein kann, ein tolles Spiel nach 6 Monaten um ein drittel, nach einem Jahr sogar 50-75% günstiger zu bekommen, muss das Spiel schon sehr sehr sehr überzeugend sein, damit ist die meisten Spieler zum Vollpreis zu kaufen
Sättigung: etwas Innovatives ist zwar immer auch ein Risiko, produziere ich aber das Gleiche wie 10 andere Studios, veröffentliche ich es vielleicht noch als Letzter und verlange als Highlight auch noch 20% mehr - tja, dann hab ich halt ehrlich gesagt Pech gehabt
Halb fertige Spiele: ob es nun Games mit Day1-DLCs und Season-Pass für mindestens 18 weitere DLCs sind, bei denen man dann lieber auf eine GOTY-Edition wartet, bugverseuchte Games, die kaum spielbar sind oder Games, denen die wichtigsten Modi/Features/Funktionen fehlen, die dann irgendwann mal kostenlos nachgeliefert werden sollen... heutzutage profitiert man als Spieler quasi IMMER, wenn man mit dem Kauf wartet. Man bekommt quasi nach einiger Zeit immer ein runderes, spielbareres und somit spaßigeres Paket. Das es dann dazu auch noch günstiger ist, ist fast schon nur noch ein netter Nebeneffekt für den Kunden.
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Re: Indie-Entwickler kritisieren "Geiz-ist-geil-Mentalität"
Wenn ich ein Spiel kaum erwarten kann, weil es mich wirklich anspricht, kaufe ich es kurz nach Release, wenn die Tests draussen sind. Ob nun AAA oder Indie ist für mich nicht sonderlich wichtig. Zentral ist, dass ich eine Menge im Spiel machen kann, eine gute Story und lange (unterhaltsame!) Spielzeiten habe.
Leider sprechen mich 95% aller Indi Spiele nicht oder kaum an. Wenn ich mir denke, dass es eventuell interessant sein könnte, dann kaufe ich es mir nur, wenn es günstig ist. Es kommt einfach sehr selten vor, dass mich Indi Games wirklich überzeugen. Ich habe da ziemlich viel Quark in meiner "Videogameithek", den ich halt eben auch günstig gekauft habe.
Am Ende diktiert die Nachfrage den Preis. Indi Spiele setze ich oft mit einem Snack gleich. Die fallen eher in die Kategorie von "Mobile Gaming" (für Smartphones und Tablets).
Leider sprechen mich 95% aller Indi Spiele nicht oder kaum an. Wenn ich mir denke, dass es eventuell interessant sein könnte, dann kaufe ich es mir nur, wenn es günstig ist. Es kommt einfach sehr selten vor, dass mich Indi Games wirklich überzeugen. Ich habe da ziemlich viel Quark in meiner "Videogameithek", den ich halt eben auch günstig gekauft habe.
Am Ende diktiert die Nachfrage den Preis. Indi Spiele setze ich oft mit einem Snack gleich. Die fallen eher in die Kategorie von "Mobile Gaming" (für Smartphones und Tablets).
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unknown_18
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Re: Indie-Entwickler kritisieren "Geiz-ist-geil-Mentalität"
Ganz ehrlich, es hängt allein vom Spiel ab wie viel mir das Wert ist, für ein Live is Strange hätte ich auch 50 Euro hingelegt (und ich hab die Retail CE für 20 Euro). Es kommt allein auf die eigenen Präferenzen an, wenn es ein gutes Spiel in einer meiner Lieblingsgenres ist, dann gebe ich auch gerne mal mehr dafür aus. Die Qualität muss einfach stimmen und dazu braucht es kein AAA Titel.
Wenn ich dann Leute höre "das Spiel ist keine 20 Euro wert", aber haben eine Spielzeit von über 100 Stunden, dann wird echt lächerlich. Und gerade bei den Indies findet man ein Haufen Spiele, die Richtung Sandbox gehen und man viele hunderte Stunden spielen kann und selten kostet eines mal über 20 Euro.
Und ob es nun rein digital ist oder nicht spielt nur dann wirklich eine Rolle, wenn es ein kurzes Spiel mit wenig Wiederspielwert ist.
Aber ich muss zugeben, Steam ist hat zu einem gewissen Teil mit Schuld daran. Zum einen wegen Early Access, was ich zwar toll finde, was aber eben dafür sorgt, dass noch viel mehr Spiele darauf warten gespielt zu werden. Dann dazu noch die Steam Sales und die Wunschliste, die bei mir eher immer länger wird als kürzer obwohl ich immer wieder Spiele kaufe... und die meisten im Sale... Jaja... in der "Falle" kann man schnell landen.
Dabei sortiere ich schon immer wieder Spiele aus, die zwar interessant klingen, aber ich die Finger von lasse weil sie Zeitfresser sind. Aber am Ende hat man eben genau das Problem... es gibt zu viele Spiele, die man alle gerne spielen würde, aber selbst wenn man täglich Stunden spielen könnte sind es immer noch zu viel. Ich muss zudem zugeben, dass dank den Indies auf Steam ich immer weniger AAA Titel kaufe. Warum? Weil mich die Indies oftmals vom Gameplay mehr ansprechen.
Einen Titel wie z.B. Don't Starve, was ich die letztem Monate immer wieder gerne raus hole (bis ich wieder mal hopps gegangen bin), findet man so nicht unter den AAA Titeln und das ist ein 1A Titel, braucht sich nicht hinter AAA Titel verstecken, wie so viele andere Indie Spiele auch nicht. Vor allem haben die Indie Spiele oft auch eher noch eine Seele und nicht ihre Seele dem lieben Geld Dämon verkauft, zumindest viele nicht.
Am Ende kann man aber so viel diskutieren wie man will... es herrscht ein wirklich schon extremes Überangebot an vor allem guten Spielen. Selbst wenn man nur die besten Spiele kaufen würde, man fände dennoch kaum die Zeit alle zu spielen. Und das drückt halt dann leider den Wert des Spieles, schon weil man auch immer weniger direkt zum Release kauft. Wie hier schon gesagt wurde ist man normal die ganze Zeit bereits mit seinem Backlog beschäftigt, während immer wieder neue Spiele in der Wunschliste landen, die irgendwann dann mal gekauft und gespielt werden, nur halt nicht direkt zum Release.
Bleibt einem ja gar nichts anders übrig, die Alternative wäre sonst durch die Spiele zu hetzen um ja rechtzeitig vor dem nächsten Spiel fertig zu werden, das tun bereits genug und die haben mein tiefstes Beileid, denn die ruinieren sich oft genug damit die Spiele durch ihre Fastfood Mentalität.
Wenn ich dann Leute höre "das Spiel ist keine 20 Euro wert", aber haben eine Spielzeit von über 100 Stunden, dann wird echt lächerlich. Und gerade bei den Indies findet man ein Haufen Spiele, die Richtung Sandbox gehen und man viele hunderte Stunden spielen kann und selten kostet eines mal über 20 Euro.
Und ob es nun rein digital ist oder nicht spielt nur dann wirklich eine Rolle, wenn es ein kurzes Spiel mit wenig Wiederspielwert ist.
Aber ich muss zugeben, Steam ist hat zu einem gewissen Teil mit Schuld daran. Zum einen wegen Early Access, was ich zwar toll finde, was aber eben dafür sorgt, dass noch viel mehr Spiele darauf warten gespielt zu werden. Dann dazu noch die Steam Sales und die Wunschliste, die bei mir eher immer länger wird als kürzer obwohl ich immer wieder Spiele kaufe... und die meisten im Sale... Jaja... in der "Falle" kann man schnell landen.
Dabei sortiere ich schon immer wieder Spiele aus, die zwar interessant klingen, aber ich die Finger von lasse weil sie Zeitfresser sind. Aber am Ende hat man eben genau das Problem... es gibt zu viele Spiele, die man alle gerne spielen würde, aber selbst wenn man täglich Stunden spielen könnte sind es immer noch zu viel. Ich muss zudem zugeben, dass dank den Indies auf Steam ich immer weniger AAA Titel kaufe. Warum? Weil mich die Indies oftmals vom Gameplay mehr ansprechen.
Einen Titel wie z.B. Don't Starve, was ich die letztem Monate immer wieder gerne raus hole (bis ich wieder mal hopps gegangen bin), findet man so nicht unter den AAA Titeln und das ist ein 1A Titel, braucht sich nicht hinter AAA Titel verstecken, wie so viele andere Indie Spiele auch nicht. Vor allem haben die Indie Spiele oft auch eher noch eine Seele und nicht ihre Seele dem lieben Geld Dämon verkauft, zumindest viele nicht.
Am Ende kann man aber so viel diskutieren wie man will... es herrscht ein wirklich schon extremes Überangebot an vor allem guten Spielen. Selbst wenn man nur die besten Spiele kaufen würde, man fände dennoch kaum die Zeit alle zu spielen. Und das drückt halt dann leider den Wert des Spieles, schon weil man auch immer weniger direkt zum Release kauft. Wie hier schon gesagt wurde ist man normal die ganze Zeit bereits mit seinem Backlog beschäftigt, während immer wieder neue Spiele in der Wunschliste landen, die irgendwann dann mal gekauft und gespielt werden, nur halt nicht direkt zum Release.
Bleibt einem ja gar nichts anders übrig, die Alternative wäre sonst durch die Spiele zu hetzen um ja rechtzeitig vor dem nächsten Spiel fertig zu werden, das tun bereits genug und die haben mein tiefstes Beileid, denn die ruinieren sich oft genug damit die Spiele durch ihre Fastfood Mentalität.
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johndoe984149
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Re: Indie-Entwickler kritisieren "Geiz-ist-geil-Mentalität"
Ich habe selber einige gekauft und Modern bei mir herum und paar davon habe ich zum Glück nicht viel bezahlt.
Viele Endwickler haben ein guten Start aber dann weichen sie immer mehr von Weg ab und werden von Spiel System Chaotisch.
Wenn man zb Landmark(Everquest Next sieht) oder teh Reputation das einen guten Start hinlegte und leider sogar mehr bezahlte und heute wegen vielfache Probleme zu einen Shoter umgebaut wird,weil das Spiel soweit mit der Zeit sich verlief und dann kaum noch Spieler hatte.
Indy Endwickler Programmieren einfach drauflos ohne Organisation und erwarten das der Kunde gutes Geld ausgibt sind aber auch häufiger an den Kunden nicht Interessiert sondern nur an Geld einnahmen.
Siehe auch Grav das 2013 gut Fahrt aufnahm wo man aber dann Glaubte das Konsum er wesentlich mehr Geld einbringen und heute eher vor sich hindümpelt.
Auch Cities Skyline hat guten Start hingelegt und die Richtung war richtig aber dann auch nur noch an Konsum-er Interessiert war und eine Steigerung nicht mehr gab.
Also ich bin vorsichtig geworden und habe auch nicht den großen Geldbeutel und will auf keinen Fall soviel Geld ins Feuer schmeißen und einige Produkte sind mir nur Sonderangebot wert andere habe ich sogar über deren Webseite gekauft und wieder andere halt über Steam.
Teilweise nur ein Sonderangebot wert und teilweise gebe ich auch mehr aus aber das einige Spiele Programmierer Glauben ihr Produkt wäre 50E wert und der Kunde hat es zu Akzeptieren ist schon Krass
Völlige falsch Einschätzung des Marktes
Viele Endwickler haben ein guten Start aber dann weichen sie immer mehr von Weg ab und werden von Spiel System Chaotisch.
Wenn man zb Landmark(Everquest Next sieht) oder teh Reputation das einen guten Start hinlegte und leider sogar mehr bezahlte und heute wegen vielfache Probleme zu einen Shoter umgebaut wird,weil das Spiel soweit mit der Zeit sich verlief und dann kaum noch Spieler hatte.
Indy Endwickler Programmieren einfach drauflos ohne Organisation und erwarten das der Kunde gutes Geld ausgibt sind aber auch häufiger an den Kunden nicht Interessiert sondern nur an Geld einnahmen.
Siehe auch Grav das 2013 gut Fahrt aufnahm wo man aber dann Glaubte das Konsum er wesentlich mehr Geld einbringen und heute eher vor sich hindümpelt.
Auch Cities Skyline hat guten Start hingelegt und die Richtung war richtig aber dann auch nur noch an Konsum-er Interessiert war und eine Steigerung nicht mehr gab.
Also ich bin vorsichtig geworden und habe auch nicht den großen Geldbeutel und will auf keinen Fall soviel Geld ins Feuer schmeißen und einige Produkte sind mir nur Sonderangebot wert andere habe ich sogar über deren Webseite gekauft und wieder andere halt über Steam.
Teilweise nur ein Sonderangebot wert und teilweise gebe ich auch mehr aus aber das einige Spiele Programmierer Glauben ihr Produkt wäre 50E wert und der Kunde hat es zu Akzeptieren ist schon Krass
Völlige falsch Einschätzung des Marktes
Re: Indie-Entwickler kritisieren "Geiz-ist-geil-Mentalität"
Brigador spricht mich Optisch und vom Gameplay nicht an. Ein 20€ Preisschild gepaart mit Early Access Stempel ist dann natürlich wenig hilfreich, denn wie schon mehrfach erwähnt herrscht mittlerweile ein Überangebot an Spielen. Das ist zwar auch nichts neues, denn die älteren Semester erinnern sich bestimmt an ihre überfüllten raubkopiermordenden C64 & Amiga Diskettenboxen die auf dem Schulhof ausgetauscht wurden, aber wie es nun mal in der Marktwirtschaft läuft: Wenn zu viele gute Angebote da sind, wählen die Kunden halt das für sie passende.
Ich kann ja verstehen das die Devs sich verteidigen und zurückschimpfen wenn Kunden, die an dem Spiel interessiert sind sich über den Preis aufregen aber letzten Endes wäre es eigentlich besser ein Produkt zu haben das "blind" gekauft werden würde. Wir nölen ja auch alle bei den tollen 60€ AAA Titeln das dieser Preis auf dem PC eine Frechheit sei weil es keine 5 Jahre her ist, das 45€ der Standard war. Trotzdem haben sich initiale Verfechter der künstlichen Preiserhöhung wie CoD und Asscreed so gut verkauft das heute eine neue Norm gestaltet wurde. Und auch wenn die Devs bei Brigador jetzt 5 Jahre lang ihr Herzblut in das Spiel gesteckt haben, dann ist das natürlich ein interessantes Detail ändert aber nichts daran das ihr Produkt erstmal den Kunden richtig ansprechen sollte und einen Absatzmarkt braucht.
Gegenbeispiel: Dust - Elysian Tail
Als ich damals das erste Gameplay Video gesehen hatte, hatte es sofort gefunkt weil Grafik & Gameplay mich einfach ansprachen. Der Moment wo das Spiel auf Steam eintrudelte, war ein instant Kauf. Und als ich freudig mit Spielen fertig war und mich nach dem Soundtrack umsah, fand ich diese Geschichte
http://www.polygon.com/2012/11/14/35543 ... ysian-tail
-----Red Dox
Ich kann ja verstehen das die Devs sich verteidigen und zurückschimpfen wenn Kunden, die an dem Spiel interessiert sind sich über den Preis aufregen aber letzten Endes wäre es eigentlich besser ein Produkt zu haben das "blind" gekauft werden würde. Wir nölen ja auch alle bei den tollen 60€ AAA Titeln das dieser Preis auf dem PC eine Frechheit sei weil es keine 5 Jahre her ist, das 45€ der Standard war. Trotzdem haben sich initiale Verfechter der künstlichen Preiserhöhung wie CoD und Asscreed so gut verkauft das heute eine neue Norm gestaltet wurde. Und auch wenn die Devs bei Brigador jetzt 5 Jahre lang ihr Herzblut in das Spiel gesteckt haben, dann ist das natürlich ein interessantes Detail ändert aber nichts daran das ihr Produkt erstmal den Kunden richtig ansprechen sollte und einen Absatzmarkt braucht.
Gegenbeispiel: Dust - Elysian Tail
Als ich damals das erste Gameplay Video gesehen hatte, hatte es sofort gefunkt weil Grafik & Gameplay mich einfach ansprachen. Der Moment wo das Spiel auf Steam eintrudelte, war ein instant Kauf. Und als ich freudig mit Spielen fertig war und mich nach dem Soundtrack umsah, fand ich diese Geschichte
http://www.polygon.com/2012/11/14/35543 ... ysian-tail
-----Red Dox
*C&C Renegade Multiplayer ist zurück und besser denn je: http://renegade-x.com/ [now Beta 3; Game Tutorial]
