Indie-Entwickler kritisieren "Geiz-ist-geil-Mentalität"

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greenelve
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Re: Indie-Entwickler kritisieren "Geiz-ist-geil-Mentalität"

Beitrag von greenelve »

Feuerhirn hat geschrieben: Denn, und das wurde schon mehrfach gesagt, wir haben eben ein Überangebot. Ich selbst suche gern in neu erschienenen Early Access Titeln herum und es ist schier unfassbar was für eine Menge an Spielen jeden verdammten Tag herauskommt. Also frage ich mich auch: lieber ein Spiel Vollpreis? Oder nicht doch 2-3 Spieler auf meiner Wunschliste beim nächsten Sale? Auch, weil eben gefühlt 3/4 des Jahres Sale ist...
Aber beschwert man sich deswegen über ein "zu teures" Spiel und es solle von sich aus den Preis des Sales haben? Das ist tatsächlich als würde sich jemand im Supermarkt hinstellen und lautstark über den Preis vom Klopapier klagen, da dieser nicht mehr reduziert ist - aber dieser jemand nicht mehr auszugeben bereit ist.


ps: Und was wenn Spiele nur noch fünf Euro statt zwanzig kosten und der nächste Sale ansteht? Irgendwann gewöhnt man sich an ein Euro Preise. Wie man sich an die jetztigen reduzierten Salespreise gewöhnt hat. Und der Spaß geht von vorne los.
Daher auch die Rechnung, was ein Spiel für den Entwickler kostet und warum der Preis seine Ansetzung hat.

Nicht falsch verstehen. Ich kaufe auch mal im Sale, wenn Spiele Apfel und Ei kosten. Aber das ist ein reduzierter Preis. Es ist kein Normalzustand. Das ist nicht womit Entwickler in ihrer Bilanz kalkulieren.
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Sir Richfield
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Re: Indie-Entwickler kritisieren "Geiz-ist-geil-Mentalität"

Beitrag von Sir Richfield »

greenelve hat geschrieben:Ich les da nur wie sie sich über die Situation aus ihrer Sicht äußern. Ich hab auch das Gefühl du willst dich angesprochen fühlen, in einer negativen Weise, da sie dir nicht Honig ums Maul schmieren. :/
Du hast ein anderes Leseverständnis als ich.
Und natürlich bin ich angesprochen, ich bin potentieller Kunde. Die Jungs und Mädels stellen Produkte her, für die ich mich interessiere!
Wie wäre folgendes: Wenn jeder bei einem Spiel mit dem Kauf wartet bis es eine GotY Edition gibt, werden Entwickler weniger Spiele rausbringen, da Verkaufszahlen an ihren Spiel zu gering sind. GotY Editionen bekommen hauptsächlich die großen, erfolgreichen Titel. Das ist keine Raketenwissenschaft.
Fühlst du dich davon auch angegriffen?
Ja, weil durch den Zusatz mit der Raketenwissenschaft mehrere Dinge impliziert werden:
- Der Verfasser dieser Zeilen ist klug, weil er die logischen Zusammenhänge erkannt hat.
- Der Verfasser hält die von ihm erkannten Zusammenhänge für so logisch, dass er sich nicht die "Mühe" machen muss, sie zu ERKLÄREN.
- Aus dem Grund reicht es völlig aus, evtl. Zusammenhänge verkürzt darzustellen.
- Der Empfänger der Botschaft ist doof, da man für ihn ja augenscheinlich auch völlig logische Zusammenhänge in kleine Brocken zerlegen muss, damit er es (endlich) kapiert.

Davon abgesehen wird in dem Satz nicht versucht, eine SITUATION zu beschreiben. Man versucht, eine eigene Schlussfolgerung als Argument durchzusetzen.

Von dem etwas zu kurz greifenden Vergleich "Things that cost more than $20" sollte man eigentlich erst gar nicht anfangen.
Die Liste kannst du in dem Moment argumentativ totschlagen, indem du darauf hinweist, wie viele Leute in dieser Kette hängen, die auch alle Leben wollen.
Man kann damit sogar polemisch werden, weil 90% der Liste bei AMAZON recherchierte Preise sind. Warum gerade bei Amazon? Sicher nicht, weil die so bequem und günstig sind, hmm?

johndoe984149
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Re: Indie-Entwickler kritisieren "Geiz-ist-geil-Mentalität"

Beitrag von johndoe984149 »

Kajetan hat geschrieben:Preisverfall entsteht NICHT durch eine entsprechende Mentalität, die nämlich immer und überall anzutreffen ist, sondern durch ein Überangebot. Das Spieleangebot auf dem PC ist in den letzten Jahren derart massiv angewachsen, dass neue Anbieter sich im Grunde nur noch über den Preis differenzieren können. Eine ganz normale Sache, wenn man ein wenig Ahnung von Volkswirtschaft hat.

Ich kann den Frust von Indie-Entwicklern ja schon nachvollziehen, aber es führt zu überhaupt nix, wenn man versucht die Schuld am Preisverfall DEM KUNDEN in die Schuhe zu schieben. Weil das nämlich verhindert, dass man in Zeiten eines Überangebotes auf Lösungen und Ansätze kommt, um den dadurch entstehenden Preisverfall für sich selbst ausgleichen zu können. Man sucht dann die Lösung am grundsätzlich falschen Ort, erzeugt nur viel Wirrnis in den Köpfen und fördert falsche Vorstellungen darüber, wie ein Markt im Zusammenspiel von Nachfrage und Angebot funktioniert. Nämlich nicht mit Moral!
Ich zum Beispiel Kaufe nicht auf Basis "Geiz ist Geil" und bin auch Bereit für ein Produkt mehr auszugeben aber damit bin ich auch schon einige male auf die schnauze gefallen.
Es gibt aber auch eine Steigende Anzahl die genau auf ihre Geld Börse gucken müssen.

Ich entscheide aufgrund von Informationen und Filmchen von Status eines Spiels inwieweit ich bereit bin eine entsprechende Summe für ein Spiel auszugeben aber mache auch oft die Erfahrung "Je mehr man Verdient" je weniger ist man bereit für ein Produkt auszugeben.

Teilweise kann ich den Vorwurf nachvollziehen teilweise aber auch wieder nicht.
Das Emu
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Re: Indie-Entwickler kritisieren "Geiz-ist-geil-Mentalität"

Beitrag von Das Emu »

greenelve hat geschrieben:
Das Emu hat geschrieben: Es haben schon mehr als genug Entwickler ausgesagt, das währen der Salephase mehr Geld verdient hätten, als sonst. DIe Entwickler profitieren von Sales. Habe noch nie von einem Supermarkt gehört der sich beschwert hatte, das die Leute nur Scheisshauspapier/Wäschmittel kaufen wenn es Rabatt/in Aktion ist und nicht zum normalen Preis (und auch kein gejammer von scheisshaupapier herstellern)
Genau das ist das Unding bei Spielen. Kunden stellen sich hin und beschweren sich über den normal verlangten Preis und fordern einen reduzierten.
Ich wüsste nicht wo ich mich beschwert habe. Im Gegenteil. Wenn mir ein Spiel 20 und mehr Wert ist- gekauft. Wenn es mir nur 5 wert ist, kaufe ich es nicht, oder kaufe es als "Bonus" weil es günstiger ist. Der Entwickler verliert an mir nichts, er kann nur gewinnen.
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greenelve
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Re: Indie-Entwickler kritisieren "Geiz-ist-geil-Mentalität"

Beitrag von greenelve »

Sir Richfield hat geschrieben:
greenelve hat geschrieben:Ich les da nur wie sie sich über die Situation aus ihrer Sicht äußern. Ich hab auch das Gefühl du willst dich angesprochen fühlen, in einer negativen Weise, da sie dir nicht Honig ums Maul schmieren. :/
Du hast ein anderes Leseverständnis als ich.
Und natürlich bin ich angesprochen, ich bin potentieller Kunde. Die Jungs und Mädels stellen Produkte her, für die ich mich interessiere!
Dennoch ist nicht jede Aussage speziell an dich gerichtet. Die Entwickler kritiseren das lautstarke Beschweren über den "zu hohen Preis". Wenn du dich nicht lautstark über den Preis beschwerst, bist du nicht angesprochen.
Aber scheint wirklich so zu sein, für dich hat der Kunde immer umworben zu werden. Jede Aussage, egal wozu, verstehst du als Marketing, dich vom Produkt zu überzeugen.

Soviel zum Thema "Entwickler sollen sagen, was sie denken, und nicht die PR Abteilung aufsuchen, womit sich mehr Spiele verkaufen lassen".
Wie wäre folgendes: Wenn jeder bei einem Spiel mit dem Kauf wartet bis es eine GotY Edition gibt, werden Entwickler weniger Spiele rausbringen, da Verkaufszahlen an ihren Spiel zu gering sind. GotY Editionen bekommen hauptsächlich die großen, erfolgreichen Titel. Das ist keine Raketenwissenschaft.
Fühlst du dich davon auch angegriffen?
Ja, weil durch den Zusatz mit der Raketenwissenschaft mehrere Dinge impliziert werden:
- Der Verfasser dieser Zeilen ist klug, weil er die logischen Zusammenhänge erkannt hat.
- Der Verfasser hält die von ihm erkannten Zusammenhänge für so logisch, dass er sich nicht die "Mühe" machen muss, sie zu ERKLÄREN.
- Aus dem Grund reicht es völlig aus, evtl. Zusammenhänge verkürzt darzustellen.
- Der Empfänger der Botschaft ist doof, da man für ihn ja augenscheinlich auch völlig logische Zusammenhänge in kleine Brocken zerlegen muss, damit er es (endlich) kapiert.

Davon abgesehen wird in dem Satz nicht versucht, eine SITUATION zu beschreiben. Man versucht, eine eigene Schlussfolgerung als Argument durchzusetzen.

Von dem etwas zu kurz greifenden Vergleich "Things that cost more than $20" sollte man eigentlich erst gar nicht anfangen.
Die Liste kannst du in dem Moment argumentativ totschlagen, indem du darauf hinweist, wie viele Leute in dieser Kette hängen, die auch alle Leben wollen.
Man kann damit sogar polemisch werden, weil 90% der Liste bei AMAZON recherchierte Preise sind. Warum gerade bei Amazon? Sicher nicht, weil die so bequem und günstig sind, hmm?
Ja, die Liste ist nicht ernstzunehmen und eher belustigend.

Es muss nicht immer alles haarklein erklärt werden. Irgendwann kann man auch vorraussetzen, es handelt sich beim Kunden um eine erwachsene Person. Mit Allgemeinwissen und Lebenserfahrung. Wobei man nicht einmal ein Erwachsener sein muss. Jugendlicher mit Taschengeld reicht völlig aus. Dafür ist Taschengeld sogar da: Den Umgang mit Geld lernen. -> Ich hab ein Einkommen, ich habe Ausgaben, ohne Einkommen keine Ausgaben, hab ich höhere Ausgaben brauch ich höhere Einnahmen und muss ich nach mehr Taschengeld fragen.
Und so läuft das auch bei Firmen. Wenn deren Spiele nicht gekauft werden, sie kein Einkommen haben, können sie ihre Ausgaben nicht decken. Genauso kann man anhand der Ausgaben ablesen, wie hoch das Einkommen sein muss.
Im Beispiel eines Jugendlichen: Will ich jede Woche in einen Club, habe ich X Ausgaben. Taschengeld reicht nicht, also brauch ich einen Nebenjob wie Rasenmähen oder Zeitungaustragen.

Der Entwickler kennt seine Ausgaben, er rechnet mit einer Absatzahl, die er für erreichbar hält und setzt somit den Preis fest.
Ja, das setzt jetzt auch wieder Wissen über Preiskalkulation aus. Aber ich komm mir schon so dumm genug vor, dir den Rest erklärt zu haben, damit du dir nicht dumm vorkommst. Also sei jetzt glücklich damit. Bitte sehr und viel Spaß. :?

ps: Was ich vergessen hab zu sagen: Dir ist der Entwickler durch die Kritik unsympathisch geworden. Weil er Kunden kritisiert. Un du bist ein Kunde. Gänzlich ohne zu differentieren, wer und warum genau Kunde kritisiert wird. ....irgendwo kannst das noch unterbringen.
Das Emu hat geschrieben:
greenelve hat geschrieben:
Das Emu hat geschrieben: Es haben schon mehr als genug Entwickler ausgesagt, das währen der Salephase mehr Geld verdient hätten, als sonst. DIe Entwickler profitieren von Sales. Habe noch nie von einem Supermarkt gehört der sich beschwert hatte, das die Leute nur Scheisshauspapier/Wäschmittel kaufen wenn es Rabatt/in Aktion ist und nicht zum normalen Preis (und auch kein gejammer von scheisshaupapier herstellern)
Genau das ist das Unding bei Spielen. Kunden stellen sich hin und beschweren sich über den normal verlangten Preis und fordern einen reduzierten.
Ich wüsste nicht wo ich mich beschwert habe. Im Gegenteil. Wenn mir ein Spiel 20 und mehr Wert ist- gekauft. Wenn es mir nur 5 wert ist, kaufe ich es nicht, oder kaufe es als "Bonus" weil es günstiger ist. Der Entwickler verliert an mir nichts, er kann nur gewinnen.
Hab ich auch nicht gesagt. ^^x Wollte nur dein Beispiel nehmen, um darauf hinzuweisen, wie sich einige angesprochen fühlen. Obwohl es sie in ihrer Meinung und in ihren Taten gar nicht betrifft. Was in anderen Situationen, wie deinem Beispiel mit Supermarkt, vollkommen normal ist. :winkhi:
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Nightmare King Grimm
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Re: Indie-Entwickler kritisieren "Geiz-ist-geil-Mentalität"

Beitrag von Nightmare King Grimm »

greenelve hat geschrieben: Aber beschwert man sich deswegen über ein "zu teures" Spiel und es solle von sich aus den Preis des Sales haben? Das ist tatsächlich als würde sich jemand im Supermarkt hinstellen und lautstark über den Preis vom Klopapier klagen, da dieser nicht mehr reduziert ist - aber dieser jemand nicht mehr auszugeben bereit ist.
Da ist halt die Frage, wie diese Beschwerde passiert. Ich hab die Threads in den Beispielen jetzt nicht angeschaut, aber wenn jemand in nem Steam Forum zu nem Spiel schreibt, dass das Spiel ihm das Geld nicht wert ist, dann ist das eben so. Dann ist das letztlich sogar noch ne gute Info für den Entwickler (ein schwacher Trost, klar). Wenn das dagegen in Form eines "Shitstorms" passiert, dann hat das wieder eine andere Dimension.

Ich schreibe das nicht in Foren, ich rede mit meinen Kumpels aber eben auch mal über Spiele und dann fällt auch oft die Aussage, dass man eben Spiel X oder Y nicht "lohnend" findet für den Preis Z.

greenelve hat geschrieben:ps: Und was wenn Spiele nur noch fünf Euro statt zwanzig kosten und der nächste Sale ansteht? Irgendwann gewöhnt man sich an ein Euro Preise. Wie man sich an die jetztigen reduzierten Salespreise gewöhnt hat. Und der Spaß geht von vorne los.
Daher auch die Rechnung, was ein Spiel für den Entwickler kostet und warum der Preis seine Ansetzung hat.

Nicht falsch verstehen. Ich kaufe auch mal im Sale, wenn Spiele Apfel und Ei kosten. Aber das ist ein reduzierter Preis. Es ist kein Normalzustand. Das ist nicht womit Entwickler in ihrer Bilanz kalkulieren.
Aber mal ehrlich: ist es meine Aufgabe sich Gedanken darüber zu machen, wie ein Spieleentwickler seine Bilanz plant, wovon er leben kann usw? Versteh mich nicht falsch, ich persönlich habe oft Momente in denen ich einfach aus Support kaufe. Manchmal sogar Spiele, die ich sogar schon habe (sagen wir ich hab ne PS Version, finde den Dev und das Spiel gut - kaufe es eben auch auf PC nochmals, wenn ichs spielen mag). Aber wenn ich schon so anfangen sollte, mir bei jedem Spiel Gedanken darüber zu machen, ob der Entwickler denn genug abbekommt, wenn ichs zu nem Sale-Preis kaufe, wo kommen wir denn da hin?^^
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Re: Indie-Entwickler kritisieren "Geiz-ist-geil-Mentalität"

Beitrag von greenelve »

Feuerhirn hat geschrieben: Aber mal ehrlich: ist es meine Aufgabe sich Gedanken darüber zu machen, wie ein Spieleentwickler seine Bilanz plant, wovon er leben kann usw? Versteh mich nicht falsch, ich persönlich habe oft Momente in denen ich einfach aus Support kaufe. Manchmal sogar Spiele, die ich sogar schon habe (sagen wir ich hab ne PS Version, finde den Dev und das Spiel gut - kaufe es eben auch auf PC nochmals, wenn ichs spielen mag). Aber wenn ich schon so anfangen sollte, mir bei jedem Spiel Gedanken darüber zu machen, ob der Entwickler denn genug abbekommt, wenn ichs zu nem Sale-Preis kaufe, wo kommen wir denn da hin?^^
Nein sollst du nicht. Soll niemand. Wer will kann, darf, soll weiter in Sales kaufen, wenn er will. ^^x Was ich meine ist der Rückschluss "Weil mir das Spiel fünf Euro wert ist, soll das dem Entwickler reichen seine Kosten zu decken". Das funktioniert nicht. Deswegen hat der Entwickler ja seine Rechnung offen gelegt, um zu verdeutlichen, der Preis kann nicht wirklich niedriger sein. Egal welchen Wert der einzelne Spieler bereit ist zu zahlen.

Ich habe die Threads auch nicht gelesen. Aber einfach so wird ein Entwickler seine Kostenplanung nicht dermaßen offen legen. Dafür muss etwas passiert sein, das er es als notwendigen Schritt erachtet. Gesunder Menschenverstand halt, die Kommentare mit "ist es mir wert im Sale zu kaufen" und "finde der Preis ist zu hoch" gibt es öfter, ohne Kostenoffenlegung..^^x
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James Dean
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Re: Indie-Entwickler kritisieren "Geiz-ist-geil-Mentalität"

Beitrag von James Dean »

Kickstarter zeigt doch ganz gut, dass Leute durchaus bereit sind, mehr als 20 € und teilweise sogar mehr als 50 € für ein Spiel bereitzustellen. Klar, Crowdfunding ungleich Vorbestellung ungleich Kauf, aber ihr wisst, was ich meine.

Noch dazu gibt es genügend Indie-Games, die visuell und auch spielerisch wie Tabletgames wirken (The Witness z.B. hinsichtlich des Spielprinzips). Da greift man dann auch gerne mal auf andere (um beim Beispiel zu bleiben) Rätselspiele zurück, die günstiger und genauso gut sind.
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Leonardo Da Vinci
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Re: Indie-Entwickler kritisieren "Geiz-ist-geil-Mentalität"

Beitrag von Leonardo Da Vinci »

@topic: kann ich verstehen, aber wir haben nicht mehr die 80er und anfang 90er, wenn ich mir heutzutage so anschaue wie der markt für games gewachsen ist (pc, konsole, etc.) wundert mich das überhaupt nicht! inzwischen ist diese nische soo dermassen gewachsen, expandiert und im mainstream angekommen, das sogar ich, als ex-pro-gamer, zocker der ersten stunde, bei diesem angebot nicht mehr mitkomme und ich das auch gar nicht mehr nötig habe. ich hab hier noch so viele titel rumliegen die ich noch "durchspielen" müsste, das ich mir eh, ganz selten, noch games kaufe und schon gar keine neuen, vorbesteller, day-1 releases etc. antue. mitunter auch deswegen, weil viele titel dermassen teuer und verbuggt, mit dlc's und mikrotransaktionen zerstückelt sind und zudem noch einen geringen widerspielwert haben, das ich meistens 1 jahr oder länger abwarte, bevor ich mich auf einen neuen titel wirklich einlasse. das hat einerseits für mich den vorteil, das man goty versionen mit allen veröffentlichten dlc's bekommt und anderseits weniger zahlt, das game dann aber ausgereifter und bugfreier ist und die ganzen kiddies bei onlinegames schon mit neuen games weitergezogen sind. so gesehen sind dies nur die folgen eines übersättigten massenmarkt's. also muss man sich nicht wundern, viel angebot, viel konkurrenz, großer preiskampf und um überhaupt wahrgenommen zu werden, bedarf es einer gewissen qualität um sich durchzusetzen (zumindest bei mir!). da geht leider kein weg mehr daran vorbei!
Zuletzt geändert von Leonardo Da Vinci am 25.02.2016 19:25, insgesamt 3-mal geändert.
warum xbox one & ps4 scheisse sind! alle games auf platte installieren und für multiplayer zahlen? wtf! sollten konsolen nicht anders als pc's sein!? da kommt mir doch erstmal n neues laptop inne hütte! :lach:
btw. crysis (2007) war next-gen! heutzutage wird man nur noch mit old-gen titeln zugeschmissen.
wann ist aus sex, drugs & rock'n roll eigentlich veganismus, lactose-intoleranz und helene-fischer geworden?
besitzer von, muss doch jetzt auch mal reichen:
desktop pc's x 2; laptops x 2; amiga 500 x 2; snes; mega drive; dreamcast; xbox 360 x 2; ps3 x 2; netzwerkhub inc. 8 anschlüsse... hab ich was vergessen... dum-di-dum, who's the king & who's dumb??? :banane:
ich lieeeebee meine signatur, ihr auch? :waah:
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Pioneer82
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Re: Indie-Entwickler kritisieren "Geiz-ist-geil-Mentalität"

Beitrag von Pioneer82 »

Naja, mal eben beide spiele angesehen und nein sie sind keine 20 euro wert. Das hat nichts mit geiz ist geil sondern preis/leistung zu tun.
Man kann den Preis eher als Support sehen.
johndoe984149
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Re: Indie-Entwickler kritisieren "Geiz-ist-geil-Mentalität"

Beitrag von johndoe984149 »

Pioneer82 hat geschrieben:Naja, mal eben beide spiele angesehen und nein sie sind keine 20 euro wert. Das hat nichts mit geiz ist geil sondern preis/leistung zu tun.
Man kann den Preis eher als Support sehen.
Ich habe es mir auch mal angesehen und bereue es überhaupt diese Zeit verschwendet zu haben und mir wäre es nicht mal 1 cent wert gewesen :)
Man versucht mit ganz einfachen Produkt ziemlich gut abzukassieren oder ? :twisted:
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Re: Indie-Entwickler kritisieren "Geiz-ist-geil-Mentalität"

Beitrag von Seppel21 »

Also wenn ich in Diskussionen zu den jeweils aktuellen Humble Bundles lesen muss, dass manchen sogar 10$ für 6 sehr gute Indie-Titel "zu teuer" sind, dann kann ich die Frustration der Entwickler schon verstehen.
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Sir Richfield
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Re: Indie-Entwickler kritisieren "Geiz-ist-geil-Mentalität"

Beitrag von Sir Richfield »

greenelve hat geschrieben:Dennoch ist nicht jede Aussage speziell an dich gerichtet. Die Entwickler kritiseren das lautstarke Beschweren über den "zu hohen Preis". Wenn du dich nicht lautstark über den Preis beschwerst, bist du nicht angesprochen.
Aber scheint wirklich so zu sein, für dich hat der Kunde immer umworben zu werden. Jede Aussage, egal wozu, verstehst du als Marketing, dich vom Produkt zu überzeugen.
Natürlich. Ebenso wie alles, was ich im Umfeld meiner Arbeit sage, nicht als private Aussage gewertet wird.
(Sowas wird alle Nase lang sogar rechtlich relevant, aber darum geht es jetzt nicht)
Den Entwicklern geht es hier um ihr Geschäft, ihre Einnahmen, ihre Lebensgrundlage.
Noch ernster kann es eigentlich nicht werden!
Soviel zum Thema "Entwickler sollen sagen, was sie denken, und nicht die PR Abteilung aufsuchen, womit sich mehr Spiele verkaufen lassen".
Jetzt wirfst du Indies und Nicht-Indies in einen Topf.

Und ich verlange bestimmt nicht, dass Entwickler sagen, was sie denken. Weder die Pixelnutte, die Texturen für CoD Wände malt noch irgendwelche Indie Entwickler.
Lass mich das eingrenzen: Entwickler sollten nicht im geschäftlichen Umfeld sagen, was sie denken.
Was die privat erzählen, ist eine andere Sache.

Das Problem, dass ich mit dem Marketing habe, ist ja auch eher, dass es dessen Job ist, mich zu verarschen.
Ich will nicht verarscht werden.
Natürlich ist die Grenze zum verarscht fühlen sehr subjektiv!
Ja, das setzt jetzt auch wieder Wissen über Preiskalkulation aus. Aber ich komm mir schon so dumm genug vor, dir den Rest erklärt zu haben, damit du dir nicht dumm vorkommst. Also sei jetzt glücklich damit. Bitte sehr und viel Spaß. :?
Ich bin mir der Problematik sehr bewußt. Ich hoffe, ich mache deutlich genug klar, dass ich die Entwickler inhaltlich und emotional verstehen kann.
Ich kann gerne unter jeden Post einen Disclaimer schreiben. ;)
ps: Was ich vergessen hab zu sagen: Dir ist der Entwickler durch die Kritik unsympathisch geworden. Weil er Kunden kritisiert. Un du bist ein Kunde. Gänzlich ohne zu differentieren, wer und warum genau Kunde kritisiert wird.
Jetzt die Preisfrage: Hat mein Unmut über die Äußerung, bzw. über die Art und Weise der Äußerung einen Einfluss auf mein Kaufverhalten?
Die Antwort wird dich überraschen!
(Nein, im Ernst, ich bilde mir laufend ein, dass du mich gut genug "kennst". ;) )
Nein, nicht wirklich.
Zum einen weil ich nicht recherchiert habe, WAS die tatsächlich entwickelt haben. (Warte kurz)
Zum anderen weil ich nur von einem Spiel was gehört habe und das nicht mein Genre ist, was dann zu Punkt drei führt:
Für mich ich wichtiger auffm Platz.
Ein Entwickler muss sich schon mehr leisten, damit ich ihn *persönlich* boykottiere.
Frage mich, was das sein soll, weil ich die Personen hinter den Spielen meist nicht mal kenne.
Andersherum wird der gleiche Schuh draus, mir kann einer noch so sympatisch sein, wenn ich mit seinem Produkt nix anfangen kann, dann kauf ich das halt nicht.

So, kurz mal die Seite von Brigador angesehen.
Da würde ich mal raten, dass dieses Spiel ein Problem hat, nämlich dass es das Gameplay (so wie in den Trailern dargestellt) nebenan bei Kongregate für Umme gibt.
Was es nicht bei Kongregate gibt ist das zu verachtende (Art)design.
Sind aber ISO Bildchen, da denkt der geneigte AAA Kunde irgendwie immer, das wäre billig (in jeder Hinsicht).
Was man auf Anhieb nicht sieht ist, dass die Engine angeblich komplett selber geschrieben wurde.
(Sprich, ich habe auch den Thread dazu gelesen. ;) )

Den Post vom Brigador Dev finde ich in dem Kontext nicht ganz furchtbar. Auch wenn es der mit der Liste ist.
Ist zwar etwas zu stark auf der emotionalen Seite, was halt in dem Kontext nicht komplett sinnvoll ist, aber das gleicht sich durch den Indie Bonus wieder aus.
Ist ja nicht jeder PR gestählt.

Macht das das Spiel für mich jetzt irgendwie wertvoller? Nö, ist nicht so richtig mein Genre.
Hätte das klügere Schweigen des Devs (aka: Die Heulsusen ignorieren) das Spiel für mich wertvoller gemacht?
Abgesehen davon, dass ich das vorher nicht mal kannte: Auch nicht. Ist halt nicht mein Genre.

Zudem sagt der Dev ja selber, er fragt nicht nach Almosen...

Und dann ist halt fast furchtbar egal, was ich meine.
Dev hat herumgerechnet, wie viele Einheiten er für einen Preis X erwartet abzusetzen und geht mit diesem Preis halt ins Rennen. Spieler entscheidet, ob er das Spiel für den Preis kaufen will oder nicht.
Spieler meckert im Forum, weil er's kann.
Dev kann entscheiden, ob er deshalb den Preis senkt oder (durch Verkäufe ermutigt) dabei bleibt.

Subtexte:
Nein, ich fühle mich jetzt als Kunde wenigstens nicht vom Brigador Dev schräg von der Seite angemacht
Ich bin immerhin angesprochen genug gewesen, mehr als nur die News zu lesen
Die Erläuterungen vom Brigador Dev haben mir geholfen, den Preis besser zu verstehen, als es Screenshots und Videos vermocht hätten
Den Preis generell habe ich vorher auch verstanden, ich weiß, was ich in der Stunde koste und habe vom Programmieren hinreichend Kenntnis, die Herausforderungen größerer Projekte wenigstens erahnen zu können
Ich werde die Spiele trotzdem nicht kaufen, auch nicht im Sale, nicht weil mir der Preis zu hoch erscheint oder ich mir das nicht leisten könnte. Allein dass es nicht nach etwas aussieht, das ich gerne spielen würde, reicht.
Gilt auch für "Everybody's gone to the Rapture", das interessiert mich so sehr nicht, dass ich das nichtmal bei meinen favorisierten YouTubern gucken würde
Weshalb ich mir halt keine "Geiz ist Geil" oder "Kostenlos" mentalität unterstellen lassen möchte.

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an_druid
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Re: Indie-Entwickler kritisieren "Geiz-ist-geil-Mentalität"

Beitrag von an_druid »

Ich finde es soger eher sehr Positiv für Kunden und Entwickler, dass es gerade so ist wie es ist. Wetten das es so einige Titel nicht nach oben geschaft hätten, gäbe es diese Angebotspalette a'la Humble nicht?!

Sorry aber wir leben in einer Aufblühenden Phase was die Indientwicklung angeht 8natürlich nur für die, die auch was bieten.

Ein weiteres Symphtom dass die heutige Fluktuationsdynamik im Indientwicklungen mit sich bringt, ist das nicht gesehen werden u. da ist mM nach warscheinlich das Problem.
Zuletzt geändert von an_druid am 24.02.2016 22:01, insgesamt 1-mal geändert.
CritsJumper
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Re: Indie-Entwickler kritisieren "Geiz-ist-geil-Mentalität"

Beitrag von CritsJumper »

Kajetan hat geschrieben:
Raskir hat geschrieben:Man muss da differenzieren. Es stimmt schon wie ihr sagt, dass der Preisverfall dem Überangebot geschuldet ist. Aber das heißt nicht, dass ein Preis von 20 Euro zu hoch ist für ein gutes Indiespiel.
Ja, man muss differenzieren. Da hast Du vollkommen recht. Aber ... :)

Der Preis regelt sich über Angebot und Nachfrage. Je größer das Angebot, desto höher die Wahrscheinlichkeit, dass XYZ € als zu hoch empfunden werden. Das muss man als Anbieter berücksichtigen.
Du machst es dir zu leicht mit Angebot und Nachfrage! Warum?

Ganz einfach: Suche mir jetzt mal auf die Schnelle Wandersimulatoren mit der Qualität von Dear Ester und Everybodys gone to the Rapture. Los!

Denn ja ich würde die gerne noch kaufen. Mir fallen da nur Firewatch ein.

Gut möglich das du findest das einfach die Nachfrage zu klein ist. Aber dann verstehe ich nicht warum nicht eine Retail-DRM-FREE Limited Edition für 1 Jahr später angeboten wird, die per Vorkasse 1 Jahr vorher den Download ebenfalls zur Verfügung stellt.

Mit so ein paar Extras wie Postkarten, Entwicklertagebuch oder Poster hätte ich durchaus 30 bis 50 Euro für eine Limited Edition bezahlt. Leider habe ich ja keine mehr von Life is Strange bekommen *fluch*.

In meinen Augen ist die Indie-Branche die einzige die es richtig macht was die Frequenz und Länge als auch die Innoation bei den Spielen betrifft. Schade finde ich das manche Konzepte die besonders beliebt waren nicht auch mal in eine AAA-Produktion kommen.

Bis sich bei den Indies so eine Mittel-Schicht gebildet hat, das kann noch dauern. EgttR machte auf mich einen sehr guten Eindruck und ich hätte gerne ein umfangreicheres Spiel gespielt und vielleicht mit einer höheren Laufgeschiwndigkeit. Aber verkehrt ist es trotzdem nicht. Es hätte meiner Meinung nach durchaus so "flüssig" sein dürfen wie LiS, obwohl EgttR schöner aussah. Ich hoffe das die Indies da in Zukunft mehr Feingefühl bekommen.

Ein Argument das ich bezüglich der Angebot/Nachfrage Situation gelten lasse ist wenn die Käufer absolut nicht einschätzen können wie das Spiel ist und welchen Typ Gameplay es letztlich bedienen will. Aber dafür gibt es ja mittlerweile auch genug Medien. Dennoch ist es schwer, auch hier bei 4players sich alle Wandersimulatoren anzeigen zu lassen, oder alle Side-Scroll Shooter mit Internet oder ohne Internet, oder alle Koop-Konsolen/PCspiele.

Aber das Problem wird sich noch in diesem Jahrzehnt lösen, wenn Gamestreaming kommt oder Steam-TV einsetzt wo jede Woche im Monat ein bestimmtes Spiel bei Steam "ausgestrahlt" wird und komplett gratis gespielt werden kann. Aber mit Werbeunterbrechung und Product-Placement ;)
"Ich gewinne aber lieber den Informationskrieg als einen Moralwettstreit." Tara Mcgowan
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