Total War: Warhammer: Nutzerkritik an Vorbesteller-DLCs entmutigt Entwickler

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Phayne
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Re: Total War: Warhammer: Nutzerkritik an Vorbesteller-DLCs entmutigt Entwickler

Beitrag von Phayne »

Senseo1990 hat geschrieben: Ich könnte umgekehrt in ähnlicher Art und Weise argumentieren: "Kann mir mal jemand sagen, was abseits des Gameplays, in den letzten Jahren schlechter geworden ist?"
Man kann nicht einfach Hauptfaktoren ausblenden und nur einzelne Punkte bewerten.
Könnte man wohl, die Frage ist nur, ob es zielführend ist, bei einer Diskussion über Spiele zu argumentieren, dass Spiele heute besser sind als vor x Jahren, es halt nur keinen Spaß mehr macht, sie zu spielen, weil das Gameplay schlecht ist. :wink:
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SethSteiner
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Re: Total War: Warhammer: Nutzerkritik an Vorbesteller-DLCs entmutigt Entwickler

Beitrag von SethSteiner »

Kajetan hat geschrieben:??? wut?
Seit wievielen Jahren muss ich das denn schon lesen? 5? 10? Vielelicht sogar schon 15? Irgendwann müsste man ja mal so magische Zahlen wie die Milliarde erreichen. Fakt ist: Passiert nicht.
Doch, das tun sie. Mit dem Budget, mit dem vor 10-15 Jahren AAA-Spiele produziert wurden, kannst Du heute vielleicht ein Techdemo bekommen. Mehr Technik, bessere Graphik, mehr Aufwand, höhere Kosten. Das kommt alles ZUSÄTZLICH zu den sonst üblichen Nebenkosten, Lohnkosten, Energiekostensteigerungen hinzu, die ja alle betreffen.
Nein. schau dir mal die Kosten von AAA Titeln vor 10 Jahren an. Da sind genauso wie heute etliche zehnmillionen Dollar zu finden. Bessere Grafik? Verursacht nur unter Umständen höhere Kosten. Dafür war The Witcher 2 geradezu exemplarisch gewesen. Grafikreferenz für völlig moderate Kosten. Oder Hard Reset, sah auch fantastisch aus und war quasi ein Indie-Shooter. Wie schon gesagt, es gibt etliche Faktoren die Kosten beeinflußen, trotzdem gibt es heute wie damals Spiele für wenige Millionen und Spiele die in Richtung 100 Millionen gehen. Letztere dürften vom Gesamtmarkt vielleicht 1% ausmachen. Das macht sie eher zu Ausreissern und sagt auch nichts darüber, ob die Kosten überhaupt notwendig sind.
Da braucht es keine Vermutung. Die AAA-Industrie benötigt DLC wie die Luft zum Atmen, um die nötigen Umsätze zu erreichen und für alle anderen ist es ein nettes Zubrot.
AAA Titel dürften ihren Break-Even Point irgendwo bei 4 Millionen haben, so wie es bei Max Payne 3 war. Viele Titel erreichen ihn, damit ist ziemlich klar, dass man DLC gar nicht braucht wie die Luft zum Atmen, sondern sie genauso ein Zubrot darstellen, wenn auch eines das selbst sicher noch mal soviel Geld in die Kasse spült, wie das Spiel gekostet hat.

Was den Rest angeht, unterschreibe ich das absolut.
Arteas
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Re: Total War: Warhammer: Nutzerkritik an Vorbesteller-DLCs entmutigt Entwickler

Beitrag von Arteas »

OriginalSchlagen hat geschrieben:

Indeed it is. Es verhält sich prinzipiell exakt gleich. Kaufannreize zu schaffen, um die Ausgaben schnellstmöglichst wieder reinzubringen und das Projekt zu finanzieren. Ob laufend oder das nächst Anstehende, ist irrelevant.

Vorallem bei einem PC-Only wie TW, wo die Verkäufe gemessen an der Bedeutsamkeit der IP eher mager ausfallen. Als ob non-indie Entwickler einen magischen Topf hätten, der sich regelmässig mit Gold füllt.
Ganz und gar nicht. Nirgends. icht in der Spielewirtschaft, nicht in der normalen Wirtschaft.

Bei Kickstarter-Projekten sind die "Publisher", welche in Vorleistung gehen, die Backer. Die geben Geld DIREKT für das Projekt, welches sie finanzieren.

Bei einem Spiel wie TW:WH ist die Finanzierung für CA durch sämtliche Instanzen längst abgedeckt, und die Strategie, also Verkaufsstrategie, samt DLCs etc, ebenso.
Warum ?
WEIL es _verdammt nochmal_ nicht mehr um die Spieler geht. Es ist ein AKTIENMARKT. Es geht um Verkaufszahlen. Drücken von Staff-Kosten, ein fucking scheiss geht es um "The Players".

Wer das glaubt, glaubt auch ncoh an den Weihnachtsmann...
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Kajetan
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Re: Total War: Warhammer: Nutzerkritik an Vorbesteller-DLCs entmutigt Entwickler

Beitrag von Kajetan »

Arteas hat geschrieben: WEIL es _verdammt nochmal_ nicht mehr um die Spieler geht. Es ist ein AKTIENMARKT. Es geht um Verkaufszahlen. Drücken von Staff-Kosten, ein fucking scheiss geht es um "The Players".
Dies. Doppelt dies. Vierfach dies!
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Elite_Warrior
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Re: Total War: Warhammer: Nutzerkritik an Vorbesteller-DLCs entmutigt Entwickler

Beitrag von Elite_Warrior »

Complete Edition, ick hör dich trapsen...
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Igorsam
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Re: Total War: Warhammer: Nutzerkritik an Vorbesteller-DLCs entmutigt Entwickler

Beitrag von Igorsam »

Senseo1990 hat geschrieben:
Luststrolch hat geschrieben:@Senseo1990
Ich denke Konsumenten wie du sind das größte Problem der heutigen Zeit bzgl. Gaming. Egal was für ein neues Modell zum Schröpfen der Kunden von irgendwelchen Marketing Leuten erdacht wird, es wird immer Befürworter des ganzen Mists geben.
Die großen Verlierer sind dabei am Ende aber alle, denn solche Modelle befeuern Torrents, OCFH etc. und am Ende ist die Enttäuschung bei den meisten groß (außer bei denen, die sich die Games illegal besorgen).
Ich zahle angemessene Preise für den Content von heute. Content, der bei anderen Preisen so nicht möglich wäre. Zu behaupten, dass ich dadurch indirekt Spieler dazu zwinge Spiele illegal zu laden braucht schon eine sehr verdrehte Logik.

Ich möchte Fortschritt sehen, wenn ich ein Spiel kaufe und bin mir bewusst, dass ich dafür auch zahlen muss. Sollten Grundspiele in 5-10 Jahren 80€ pro Stück kosten jedoch eine entsprechend hohe Qualität aufweisen werde ich mich auch nicht beschweren. Warum auch?
Ich finde es ja toll, dass du den ganzen Blödsinn ohne es zu hinterfragen glaubst.

- Fakt ist aber, die Absatzzahl sind im Spiele-Bereich derartig gestiegen, dass man damit viel mehr finanzieren kann.

- Fakt ist weiters, dass man über gestiegene Produktionskosten rumheult und moderne Spiele wären in der Porduktion zu teuer um sie überhaupt zu finanzieren - während man das 2-3 fache für Marketing ausgibt, dass da etwas nicht stimmt sollte wohl jedem auffallen.

- Fakt ist weiters, dass die Preise zwar auf den ersten Blick kaum gestiegen sind, sie aber in Wirklichkeit viel höher sind durch die ganzen Mikrotransaktionen, DLC, Season-Pässe und mittlerweile sogar Gebühren für Multiplayer.

- Fakt ist weiters, dass sich der Verkauf ins Digitale verlagert, einer Absatzform wo die Publisher plötzlich wesentlich weniger Geld an Dritte abgeben müssen, die Händlermargen sind teilweise nicht zu unterschätzen.

Fakt ist weiters, dass man auch Konkurrenz durch Videotheken und inbesondere Second-Hand nahezu ausgeschaltet bzw. stark eingeschränkt hat im Spielebereich, auch hier ein finanzieller Gewinn für Publisher den niemand erwähnt.

Fakt ist weiters, dass Spielepublisher mittlerwiele auch gute Umsätze mit Merchandise, Filmrechten etc machen.


Können wir also bitte mit dem Ammenmärchen der am Hungertuch nagenden Spieleentwickler aufhören? Insbsondere da sogut wie alles hier aufgezählte meist sowieos nur die Publisher betrifft? Spieleentwickler sind wohl die, die verhältnismäßig am wenigsten von der Kommerzialisierung profitieren.

Als kleines Beispiel für die naiven "mehr Geld für die Armen Developer für bessere Spiele" - Call of Duty macht Umsätze, die ich als "abusrd" bezeichnen würde. Dennoch bekommt man eher weniger Content als mehr, hat seit Jahren die selbe Engine etc.
Jeder der denkt es ginge um die verbesserung von Spielen ist naiv, derzeit geht es ausschließlich um die maximierung von Profiten, einfach weil die Spieleindustrie derzeit so groß ist und sie von vielen wohl eher als Investmentanlage verstanden wird, als als Kunstform. Die Aktionäre von Aktiengesellschaften interessiert naturgemäß eher wenig, was produziert wird und schongarnicht ob es jemandem gefällt, solange es gute Gewinne verspricht.
Warsu
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Re: Total War: Warhammer: Nutzerkritik an Vorbesteller-DLCs entmutigt Entwickler

Beitrag von Warsu »

Kajetan hat geschrieben:
Arteas hat geschrieben: WEIL es _verdammt nochmal_ nicht mehr um die Spieler geht. Es ist ein AKTIENMARKT. Es geht um Verkaufszahlen. Drücken von Staff-Kosten, ein fucking scheiss geht es um "The Players".
Dies. Doppelt dies. Vierfach dies!
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Leonardo Da Vinci
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Re: Total War: Warhammer: Nutzerkritik an Vorbesteller-DLCs entmutigt Entwickler

Beitrag von Leonardo Da Vinci »

@topic: och der arme ist er entmutigt? find ich jut, wird zeit das dieser unsinn mit vorbesteller und dlc mist aufhört, das ist sowas von überflüssig, gleich mit ins game packen für alle und ruhe is! immer dieser versuch klassengesellschaften zu schaffen, das ist sowas von ätschi-bätschi kindergarten-grütze....
warum xbox one & ps4 scheisse sind! alle games auf platte installieren und für multiplayer zahlen? wtf! sollten konsolen nicht anders als pc's sein!? da kommt mir doch erstmal n neues laptop inne hütte! :lach:
btw. crysis (2007) war next-gen! heutzutage wird man nur noch mit old-gen titeln zugeschmissen.
wann ist aus sex, drugs & rock'n roll eigentlich veganismus, lactose-intoleranz und helene-fischer geworden?
besitzer von, muss doch jetzt auch mal reichen:
desktop pc's x 2; laptops x 2; amiga 500 x 2; snes; mega drive; dreamcast; xbox 360 x 2; ps3 x 2; netzwerkhub inc. 8 anschlüsse... hab ich was vergessen... dum-di-dum, who's the king & who's dumb??? :banane:
ich lieeeebee meine signatur, ihr auch? :waah:
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Re: Total War: Warhammer: Nutzerkritik an Vorbesteller-DLCs entmutigt Entwickler

Beitrag von Senseo1990 »

Igorsam hat geschrieben:
Ich finde es ja toll, dass du den ganzen Blödsinn ohne es zu hinterfragen glaubst.

- Fakt ist aber, die Absatzzahl sind im Spiele-Bereich derartig gestiegen, dass man damit viel mehr finanzieren kann.

- Fakt ist weiters, dass man über gestiegene Produktionskosten rumheult und moderne Spiele wären in der Porduktion zu teuer um sie überhaupt zu finanzieren - während man das 2-3 fache für Marketing ausgibt, dass da etwas nicht stimmt sollte wohl jedem auffallen.

- Fakt ist weiters, dass die Preise zwar auf den ersten Blick kaum gestiegen sind, sie aber in Wirklichkeit viel höher sind durch die ganzen Mikrotransaktionen, DLC, Season-Pässe und mittlerweile sogar Gebühren für Multiplayer.

- Fakt ist weiters, dass sich der Verkauf ins Digitale verlagert, einer Absatzform wo die Publisher plötzlich wesentlich weniger Geld an Dritte abgeben müssen, die Händlermargen sind teilweise nicht zu unterschätzen.

Fakt ist weiters, dass man auch Konkurrenz durch Videotheken und inbesondere Second-Hand nahezu ausgeschaltet bzw. stark eingeschränkt hat im Spielebereich, auch hier ein finanzieller Gewinn für Publisher den niemand erwähnt.

Fakt ist weiters, dass Spielepublisher mittlerwiele auch gute Umsätze mit Merchandise, Filmrechten etc machen.


Können wir also bitte mit dem Ammenmärchen der am Hungertuch nagenden Spieleentwickler aufhören? Insbsondere da sogut wie alles hier aufgezählte meist sowieos nur die Publisher betrifft? Spieleentwickler sind wohl die, die verhältnismäßig am wenigsten von der Kommerzialisierung profitieren.

Als kleines Beispiel für die naiven "mehr Geld für die Armen Developer für bessere Spiele" - Call of Duty macht Umsätze, die ich als "abusrd" bezeichnen würde. Dennoch bekommt man eher weniger Content als mehr, hat seit Jahren die selbe Engine etc.
Jeder der denkt es ginge um die verbesserung von Spielen ist naiv, derzeit geht es ausschließlich um die maximierung von Profiten, einfach weil die Spieleindustrie derzeit so groß ist und sie von vielen wohl eher als Investmentanlage verstanden wird, als als Kunstform. Die Aktionäre von Aktiengesellschaften interessiert naturgemäß eher wenig, was produziert wird und schongarnicht ob es jemandem gefällt, solange es gute Gewinne verspricht.
Na dann möchte ich deinen Blödsinn mal nicht ohne ihn zu hinterfragen glauben und gerne Quellen für deine Fakten sehen. :)

Und ich habe bei meiner Einschätzung der Preisentwicklung von Spielen DLC, Microtransaktionen, monatliche Gebühren etc miteinbezogen. Für mich ist es weiterhin nicht teurer.
Jankiesnnae
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Re: Total War: Warhammer: Nutzerkritik an Vorbesteller-DLCs entmutigt Entwickler

Beitrag von Jankiesnnae »

Sind hier wieder paar Waschweiber unterwegs und am Ende wird es doch wieder gekauft. Ich hab mir dieses Jahr 4 Spiele zum Vollpreis geholt. The Witcher 3 , MGS V , Fallout 4 und Rise of the Tomb Raider. Mit den ersten 2 hat ich über 200 Stunden meinen Spaß bei TR immerhin 30 Stunden. Kein schlechtes P/L Verhältnis.
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Sindri
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Re: Total War: Warhammer: Nutzerkritik an Vorbesteller-DLCs entmutigt Entwickler

Beitrag von Sindri »

Senseo1990 hat geschrieben:Na dann möchte ich deinen Blödsinn mal nicht ohne ihn zu hinterfragen glauben und gerne Quellen für deine Fakten sehen. :)
Einfach die Umsatzzahlen der letzten ca. 15 Jahre von den grossen Publishern anschauen. Zwar steigen die Kosten aber Spiele sind mittlerweile sehr verbreitet und sind seit einigen Jahren im Mainstream angekommen.
Das ist kein Blödsinn. Das kann man nachlesen.
AtzenMiro
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Re: Total War: Warhammer: Nutzerkritik an Vorbesteller-DLCs entmutigt Entwickler

Beitrag von AtzenMiro »

OriginalSchlagen hat geschrieben:Wo ist das Problem? Im Prinzip wird bei manchen mengen-finanzierten Spielen (Star Citizen) nicht anders verfahren. Da gibt es keinen Aufschrei aus der Community.

Indeed it is. Es verhält sich prinzipiell exakt gleich. Kaufannreize zu schaffen, um die Ausgaben schnellstmöglichst wieder reinzubringen und das Projekt zu finanzieren. Ob laufend oder das nächst Anstehende, ist irrelevant.

Vorallem bei einem PC-Only wie TW, wo die Verkäufe gemessen an der Bedeutsamkeit der IP eher mager ausfallen. Als ob non-indie Entwickler einen magischen Topf hätten, der sich regelmässig mit Gold füllt.
Nein, es ist eben genau das nicht. Bei einem Kickstarter bezahlst du den Entwickler sofort, damit er dann mit deinem Geld was entwickeln kann. Bei einem Preorder wird aber der Content im Voraus entwickelt ohne dein Geld in den Taschen der Entwickler (Ressourcen sind also vorhanden) und wird dann erst im Nachhinein, beim Erscheinen bezahlt. Also genau das Gegenteil.
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Leonardo Da Vinci
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Re: Total War: Warhammer: Nutzerkritik an Vorbesteller-DLCs entmutigt Entwickler

Beitrag von Leonardo Da Vinci »

Igorsam hat geschrieben:Ich finde es ja toll, dass du den ganzen Blödsinn ohne es zu hinterfragen glaubst.

- Fakt ist aber, die Absatzzahl sind im Spiele-Bereich derartig gestiegen, dass man damit viel mehr finanzieren kann.

- Fakt ist weiters, dass man über gestiegene Produktionskosten rumheult und moderne Spiele wären in der Porduktion zu teuer um sie überhaupt zu finanzieren - während man das 2-3 fache für Marketing ausgibt, dass da etwas nicht stimmt sollte wohl jedem auffallen.

- Fakt ist weiters, dass die Preise zwar auf den ersten Blick kaum gestiegen sind, sie aber in Wirklichkeit viel höher sind durch die ganzen Mikrotransaktionen, DLC, Season-Pässe und mittlerweile sogar Gebühren für Multiplayer.

- Fakt ist weiters, dass sich der Verkauf ins Digitale verlagert, einer Absatzform wo die Publisher plötzlich wesentlich weniger Geld an Dritte abgeben müssen, die Händlermargen sind teilweise nicht zu unterschätzen.

Fakt ist weiters, dass man auch Konkurrenz durch Videotheken und inbesondere Second-Hand nahezu ausgeschaltet bzw. stark eingeschränkt hat im Spielebereich, auch hier ein finanzieller Gewinn für Publisher den niemand erwähnt.

Fakt ist weiters, dass Spielepublisher mittlerwiele auch gute Umsätze mit Merchandise, Filmrechten etc machen.


Können wir also bitte mit dem Ammenmärchen der am Hungertuch nagenden Spieleentwickler aufhören? Insbsondere da sogut wie alles hier aufgezählte meist sowieos nur die Publisher betrifft? Spieleentwickler sind wohl die, die verhältnismäßig am wenigsten von der Kommerzialisierung profitieren.

Als kleines Beispiel für die naiven "mehr Geld für die Armen Developer für bessere Spiele" - Call of Duty macht Umsätze, die ich als "abusrd" bezeichnen würde. Dennoch bekommt man eher weniger Content als mehr, hat seit Jahren die selbe Engine etc.
Jeder der denkt es ginge um die verbesserung von Spielen ist naiv, derzeit geht es ausschließlich um die maximierung von Profiten, einfach weil die Spieleindustrie derzeit so groß ist und sie von vielen wohl eher als Investmentanlage verstanden wird, als als Kunstform. Die Aktionäre von Aktiengesellschaften interessiert naturgemäß eher wenig, was produziert wird und schongarnicht ob es jemandem gefällt, solange es gute Gewinne verspricht.
unterschreibe ich sofort! gefällt mir und klasse beitrag!

p.s. übernimm das doch bitte mit in deine signatur, damit mal n paar leute merken was los ist, ich weiss, ist ein bissen gross denn aber ich fänds cool! :D
warum xbox one & ps4 scheisse sind! alle games auf platte installieren und für multiplayer zahlen? wtf! sollten konsolen nicht anders als pc's sein!? da kommt mir doch erstmal n neues laptop inne hütte! :lach:
btw. crysis (2007) war next-gen! heutzutage wird man nur noch mit old-gen titeln zugeschmissen.
wann ist aus sex, drugs & rock'n roll eigentlich veganismus, lactose-intoleranz und helene-fischer geworden?
besitzer von, muss doch jetzt auch mal reichen:
desktop pc's x 2; laptops x 2; amiga 500 x 2; snes; mega drive; dreamcast; xbox 360 x 2; ps3 x 2; netzwerkhub inc. 8 anschlüsse... hab ich was vergessen... dum-di-dum, who's the king & who's dumb??? :banane:
ich lieeeebee meine signatur, ihr auch? :waah:
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Thjan
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Re: Total War: Warhammer: Nutzerkritik an Vorbesteller-DLCs entmutigt Entwickler

Beitrag von Thjan »

Jondoan hat geschrieben:@Topic: bin seit längerem schon kein großer Fan der Total War Reihe mehr, deswegen bin ich mir gerade gar nicht so sicher, ob die Reihe dazu zählt: es gibt bei Steam für mich nichts schlimmeres als wenn ich auf eine Spielseite im Shop gehe und sehe, dass es zwölf unterschiedliche Versionen (mit / ohne DLCs in verschiedenen Kombos) und man bis zu 100 € + für das gesamte SPiel zahlen kann, vergeht mir echt die Lust am Zocken. Wie gesagt, weiß aber gar nicht ob TW da so dazugehört wie bspw. Civ, Europa Universalivs u.a.
Naja für Europa Universalis bzw. allgemein die Strategietitel von Paradox möchte ich ein wenig in die Bresche springen: Die Titel werden über Jahre hinweg mit Updates und eben auch Erweiterungs-DLCs versorgt, wobei viele DLC Features per Patch sowieso allen Spielern zur Verfügung stehen (aber eben nicht alle Features). Das lässt sich irgendwann einfach nicht mehr über den ursprünglichen Verkaufspreis finanzieren. Man kann sich so auch die Erweiterungen raussuchen die man thematisch oder spielerisch interessant findet.

@Topic - Auch wenn TW: Attila ein Schritt in die richtige Richtung war und ich ein großer Warhammer Fan bin ist das Spiel sicher nicht auf meiner pre-order Liste
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Re: Total War: Warhammer: Nutzerkritik an Vorbesteller-DLCs entmutigt Entwickler

Beitrag von Freakstyles »

Senseo1990 hat geschrieben:
Igorsam hat geschrieben:
Ich finde es ja toll, dass du den ganzen Blödsinn ohne es zu hinterfragen glaubst.

- Fakt ist aber, die Absatzzahl sind im Spiele-Bereich derartig gestiegen, dass man damit viel mehr finanzieren kann.

- Fakt ist weiters, dass man über gestiegene Produktionskosten rumheult und moderne Spiele wären in der Porduktion zu teuer um sie überhaupt zu finanzieren - während man das 2-3 fache für Marketing ausgibt, dass da etwas nicht stimmt sollte wohl jedem auffallen.

- Fakt ist weiters, dass die Preise zwar auf den ersten Blick kaum gestiegen sind, sie aber in Wirklichkeit viel höher sind durch die ganzen Mikrotransaktionen, DLC, Season-Pässe und mittlerweile sogar Gebühren für Multiplayer.

- Fakt ist weiters, dass sich der Verkauf ins Digitale verlagert, einer Absatzform wo die Publisher plötzlich wesentlich weniger Geld an Dritte abgeben müssen, die Händlermargen sind teilweise nicht zu unterschätzen.

Fakt ist weiters, dass man auch Konkurrenz durch Videotheken und inbesondere Second-Hand nahezu ausgeschaltet bzw. stark eingeschränkt hat im Spielebereich, auch hier ein finanzieller Gewinn für Publisher den niemand erwähnt.

Fakt ist weiters, dass Spielepublisher mittlerwiele auch gute Umsätze mit Merchandise, Filmrechten etc machen.


Können wir also bitte mit dem Ammenmärchen der am Hungertuch nagenden Spieleentwickler aufhören? Insbsondere da sogut wie alles hier aufgezählte meist sowieos nur die Publisher betrifft? Spieleentwickler sind wohl die, die verhältnismäßig am wenigsten von der Kommerzialisierung profitieren.

Als kleines Beispiel für die naiven "mehr Geld für die Armen Developer für bessere Spiele" - Call of Duty macht Umsätze, die ich als "abusrd" bezeichnen würde. Dennoch bekommt man eher weniger Content als mehr, hat seit Jahren die selbe Engine etc.
Jeder der denkt es ginge um die verbesserung von Spielen ist naiv, derzeit geht es ausschließlich um die maximierung von Profiten, einfach weil die Spieleindustrie derzeit so groß ist und sie von vielen wohl eher als Investmentanlage verstanden wird, als als Kunstform. Die Aktionäre von Aktiengesellschaften interessiert naturgemäß eher wenig, was produziert wird und schongarnicht ob es jemandem gefällt, solange es gute Gewinne verspricht.
Na dann möchte ich deinen Blödsinn mal nicht ohne ihn zu hinterfragen glauben und gerne Quellen für deine Fakten sehen. :)

Und ich habe bei meiner Einschätzung der Preisentwicklung von Spielen DLC, Microtransaktionen, monatliche Gebühren etc miteinbezogen. Für mich ist es weiterhin nicht teurer.
@Igorsam: Genau so isses!

@Senseo: Und dennoch bleibt es Deine Einschätzung. Wer mit realen Daten arbeiten will, der wird sowieso über einige gefälschte und manipulierte Zahlen stolpern welche sein Ergebnis völlig verfälschen.
Da hör ich lieber auf meinen gesunden Menschenverstand, der hat mich bisher nur sehr selten getäuscht ;) !!

Übrigens ist Senseo ein lustiger Name wenn man gerade die Industrie verteidigen will, ist Senseo doch ein reines Marketing Produkt welches sich nur über Marketing und ohne wirklichen Nutzen verkauft hat ^^
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