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Re: Total War: Warhammer: Nutzerkritik an Vorbesteller-DLCs entmutigt Entwickler
Verfasst: 10.12.2015 18:56
von OriginalSchlagen
Arteas hat geschrieben:OriginalSchlagen hat geschrieben:
Indeed it is. Es verhält sich prinzipiell exakt gleich. Kaufannreize zu schaffen, um die Ausgaben schnellstmöglichst wieder reinzubringen und das Projekt zu finanzieren. Ob laufend oder das nächst Anstehende, ist irrelevant.
Vorallem bei einem PC-Only wie TW, wo die Verkäufe gemessen an der Bedeutsamkeit der IP eher mager ausfallen. Als ob non-indie Entwickler einen magischen Topf hätten, der sich regelmässig mit Gold füllt.
Ganz und gar nicht. Nirgends. icht in der Spielewirtschaft, nicht in der normalen Wirtschaft.
Bei Kickstarter-Projekten sind die "Publisher", welche in Vorleistung gehen, die Backer. Die geben Geld DIREKT für das Projekt, welches sie finanzieren.
Bei einem Spiel wie TW:WH ist die Finanzierung für CA durch sämtliche Instanzen längst abgedeckt, und die Strategie, also Verkaufsstrategie, samt DLCs etc, ebenso.
Warum ?
WEIL es _verdammt nochmal_ nicht mehr um die Spieler geht. Es ist ein AKTIENMARKT. Es geht um Verkaufszahlen. Drücken von Staff-Kosten, ein fucking scheiss geht es um "The Players".
Wer das glaubt, glaubt auch ncoh an den Weihnachtsmann...
AtzenMiro hat geschrieben:OriginalSchlagen hat geschrieben:Wo ist das Problem? Im Prinzip wird bei manchen mengen-finanzierten Spielen (Star Citizen) nicht anders verfahren. Da gibt es keinen Aufschrei aus der Community.
Indeed it is. Es verhält sich prinzipiell exakt gleich. Kaufannreize zu schaffen, um die Ausgaben schnellstmöglichst wieder reinzubringen und das Projekt zu finanzieren. Ob laufend oder das nächst Anstehende, ist irrelevant.
Vorallem bei einem PC-Only wie TW, wo die Verkäufe gemessen an der Bedeutsamkeit der IP eher mager ausfallen. Als ob non-indie Entwickler einen magischen Topf hätten, der sich regelmässig mit Gold füllt.
Nein, es ist eben genau das nicht. Bei einem Kickstarter bezahlst du den Entwickler sofort, damit er dann mit deinem Geld was entwickeln kann. Bei einem Preorder wird aber der Content im Voraus entwickelt ohne dein Geld in den Taschen der Entwickler (Ressourcen sind also vorhanden) und wird dann erst im Nachhinein, beim Erscheinen bezahlt. Also genau das Gegenteil.
Ihr solltet schon lesen was geschrieben steht. Und nicht auf etwas antworten, was ihr glaubt gelesen zu haben.

Re: Total War: Warhammer: Nutzerkritik an Vorbesteller-DLCs entmutigt Entwickler
Verfasst: 11.12.2015 00:04
von Igorsam
Senseo1990 hat geschrieben:Igorsam hat geschrieben:
Ich finde es ja toll, dass du den ganzen Blödsinn ohne es zu hinterfragen glaubst.
- Fakt ist aber, die Absatzzahl sind im Spiele-Bereich derartig gestiegen, dass man damit viel mehr finanzieren kann.
- Fakt ist weiters, dass man über gestiegene Produktionskosten rumheult und moderne Spiele wären in der Porduktion zu teuer um sie überhaupt zu finanzieren - während man das 2-3 fache für Marketing ausgibt, dass da etwas nicht stimmt sollte wohl jedem auffallen.
- Fakt ist weiters, dass die Preise zwar auf den ersten Blick kaum gestiegen sind, sie aber in Wirklichkeit viel höher sind durch die ganzen Mikrotransaktionen, DLC, Season-Pässe und mittlerweile sogar Gebühren für Multiplayer.
- Fakt ist weiters, dass sich der Verkauf ins Digitale verlagert, einer Absatzform wo die Publisher plötzlich wesentlich weniger Geld an Dritte abgeben müssen, die Händlermargen sind teilweise nicht zu unterschätzen.
Fakt ist weiters, dass man auch Konkurrenz durch Videotheken und inbesondere Second-Hand nahezu ausgeschaltet bzw. stark eingeschränkt hat im Spielebereich, auch hier ein finanzieller Gewinn für Publisher den niemand erwähnt.
Fakt ist weiters, dass Spielepublisher mittlerwiele auch gute Umsätze mit Merchandise, Filmrechten etc machen.
Können wir also bitte mit dem Ammenmärchen der am Hungertuch nagenden Spieleentwickler aufhören? Insbsondere da sogut wie alles hier aufgezählte meist sowieos nur die Publisher betrifft? Spieleentwickler sind wohl die, die verhältnismäßig am wenigsten von der Kommerzialisierung profitieren.
Als kleines Beispiel für die naiven "mehr Geld für die Armen Developer für bessere Spiele" - Call of Duty macht Umsätze, die ich als "abusrd" bezeichnen würde. Dennoch bekommt man eher weniger Content als mehr, hat seit Jahren die selbe Engine etc.
Jeder der denkt es ginge um die verbesserung von Spielen ist naiv, derzeit geht es ausschließlich um die maximierung von Profiten, einfach weil die Spieleindustrie derzeit so groß ist und sie von vielen wohl eher als Investmentanlage verstanden wird, als als Kunstform. Die Aktionäre von Aktiengesellschaften interessiert naturgemäß eher wenig, was produziert wird und schongarnicht ob es jemandem gefällt, solange es gute Gewinne verspricht.
Na dann möchte ich deinen Blödsinn mal nicht ohne ihn zu hinterfragen glauben und gerne Quellen für deine
Fakten sehen.
Und ich habe bei meiner Einschätzung der Preisentwicklung von Spielen DLC, Microtransaktionen, monatliche Gebühren etc miteinbezogen. Für mich ist es weiterhin nicht teurer.
Das der Spiele-Markt extrem boomt ist wohl jedem aufgefallen ...
Finde gerade den ganauen Marketing-Quote nicht:
http://venturebeat.com/2009/08/26/eas-c ... gineering/
Das die Preise mit DLC und MT höher sind - wie soll ich das belegen? Dazu musst du schon selbst auf die Steam-Store-Page schauen ...
Das der Gebrauchtmarkt der Spieleindustrie ein Dorn im Auge war ist bekannt, dass man durch die zurückdrengung sicher ein paar mehr verkaufte Titel hat ist eigentlich logisch.
Selbiges gilt für Merchandise, es ist auch kein zufall, dass es immer mehr Spiel-Film Adaptionen gibt etc.
Das die "Nerd-Kultur" den Mainstream erreicht hat sieht man einerseits daran, wie beleibt serien wie Big Bang Theory sind, anderseits wie prominent plötzlich comics etc platziert werden usw. usf.
Auch das mit den Händler-Margen - wie soll ich das belegen, dass ist reine Logik - wenn ich einen Zwischenhändler ausschalte und direkter Verkaufe spare ich natürlich Geld, die Händlermargen sind aber natürlich je nach Produkt etc unterschiedlich, aber durchaus nicht zu unterschätzen.
Re: Total War: Warhammer: Nutzerkritik an Vorbesteller-DLCs entmutigt Entwickler
Verfasst: 11.12.2015 00:12
von dx1
Was ist MT?
Re: Total War: Warhammer: Nutzerkritik an Vorbesteller-DLCs entmutigt Entwickler
Verfasst: 11.12.2015 01:23
von douggy
dx1 hat geschrieben:Was ist MT?
Mikrotransaktion? Würde zumindest zu DLC passen.
Re: Total War: Warhammer: Nutzerkritik an Vorbesteller-DLCs entmutigt Entwickler
Verfasst: 11.12.2015 10:40
von Baazin
Sorry es bibt genug beispiele das auch AAA Titel ohne DLC (oder zumindest nicht in den Umfang) sehr erfolgreich sein können. Die GTA serie, eines der teuersten Spiele überhaupt oder auch The Witcher und das sind nur 2 ganz große Namen. Die kosten mögen gestiegen sein jedoch auch die Reichweite. Auserdem ist es für mich schwer erklärbar wieso etwas was vor knapp 10 Jahren bei medieval 2 funktionierte heute finanziell nicht mehr funktionieren soll. Ich glaube irgendwie nicht das sich die Spielkosten so stark unterscheiden.
Der Ruf der TW serie ist heute nicht mehr so gut wie damals und das hat auch viel mit der DLC Politik zu tun. Wen mir so essentielle Sachen wie Völker vorenthalten werden habe ich einfach nicht das Gefühl ein Vollwertiges Spiel zu spielen. Ich hätte ja nicht mal was dagegen wen mal 1 neues Volk dazu kommt (aber nicht zum Release). Attila hat jedoch zu den 10 Hauptspiel Völkern aktuell genau so viele DLC Völker.
Früher habe ich ein Spiel das mir vom Konzept gefällt einfach gekauft, heute muss ich erstmal stundenlang mir im Inet infos zusammen suchen um zu wissen was alles dabei ist und was DLC. Welches Volk ist für mich interessant ect. ect.
Das macht einfach kein Spass mehr und führt bei mir dazu das ich einfach et wieder auch eine Komplett Edition warte oder ich es günstig im Sale endecke. Ich kann mir nicht vorstellen das es im Interesse der Entwickler oder Puplisher ist wen sich jemand wie ich der Spiele auch mal gerne in der Startwoche kaufte jetzt 1 Jahr wartet und viel weniger bezahlt.
Sicherlich die Rechnung geht für sie augenscheinlich trotzdem auf weil die Leute die die teuren DLC kaufen es mehr als ausgleichen.
Ich denke das es zu kurzfristig gedacht. Auf die Dauer verlieren sie dadurch Käufer, bekommen weniger Hype und zerstören sich den Ruf. Ich denke die Spielindustrie denkt in großen teilen noch zu kurzfristig. Spieler wie ich entscheiden sich dann ja nicht Plötzlich wieder ein Spiel Release nah zu kaufen und es kommen immer mehr hinzu. Man erzieht die Spieler ja so auch zu mehr Geduld.
Re: Total War: Warhammer: Nutzerkritik an Vorbesteller-DLCs entmutigt Entwickler
Verfasst: 11.12.2015 11:22
von breakibuu
Baazin hat geschrieben:Sorry es bibt genug beispiele das auch AAA Titel ohne DLC (oder zumindest nicht in den Umfang) sehr erfolgreich sein können. Die GTA serie, eines der teuersten Spiele überhaupt oder auch The Witcher und das sind nur 2 ganz große Namen.
Der erste "richtige" Witcher DLC kam doch erst vor kurzem und GTA 5 hat ja wohl auch ne ziemlich ausgeprägte Microtranscation-Sektion.