Grinding Gear Games hat mit Ascendancy eine Erweiterung für Path of Exile angekündigt, die bereits im Frühjahr 2016 erscheinen soll. Mit dabei ist das neue Gebiet The Lord's Labyrinth, dessen Layout sich täglich verändern wird - zudem soll der Karten-Generator mehr und unterschiedlichere Level-Sequenzen erzeugen können. In dem Kontext gibt es sechs tödliche Fallen in speziellen Puzzle-Räumen von I...
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Path of Exile: Erweiterung "Ascendancy" mit Fallen, Puzzle-Räumen und einem sich verändernden Labyrinth
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bon3z
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Re: Path of Exile: Erweiterung "Ascendancy" mit Fallen, Puzzle-Räumen und einem sich verändernden Labyrinth
Wow, GGG haut ordentlich Content raus, ich freu mich 
- Wurmjunge
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Re: Path of Exile: Erweiterung "Ascendancy" mit Fallen, Puzzle-Räumen und einem sich verändernden Labyrinth
Ich stehe der aktuellen Entwicklung wieder etwas skeptischer gegenüber.
- Durch die hochfrequente Einführung von neuen Stashtab-verkaufsfördernden Mechaniken (zuletzt Divinationcards und Jewels, demnächst Talismane und Threshold-Jewels) werden die vollkommen unzulänglichen Möglichkeiten des Ingame-Tradings mehr und mehr zum echten Problem.
- Grundsätzlich mache ich mir Sorgen bezüglich neuer Spielfortschritts-Mauern mit großem Einfluß auf die Ökonomie, die Atzirispezifische Beute, insbesondere die Doryani-Items, halte ich nach wie vor für ganz schlechtes Spieldesign.
- Wenn ich mir die einzelnen Werte der geplanten Unterklassen ansehe, wird mir auch Himmelangst, was das wohl für radikale Balance-Änderungen mit sich bringen mag. Die Balance in PoE ist jetzt schon nicht die Beste, das liegt m.M.n. vor allem daran, daß wirkunslos gewordene Mechaniken nur selten angepaßt werden, stattdessen wird eine neue Mechanik integriert, die mit der alten interagieren soll, siehe Threshold-Jewels für im Endgame zu schwache Startskills wie Fireball und Burning Arrow. Es gibt Mapbosse im Spiel, die hat seit Jahren kein erfahrener Spieler mehr angerührt, der nicht hoffnungslos überlevelt für den entsprechenden Content war (z.B. Jungle-Valley-Boss) und der vierte Akt ist generell deutlich schwerer als Akt Eins und Zwei des nächsthöheren Schwierigkeitsgrades, und das nachdem der allgemeine Schwierigkeitsgrad von Akt Vier schon um grob 20% reduziert wurde.
- Durch die ständigen radikalen Veränderungen der Spielmechanik ist jegliches Finetuning ja vollkommen ausgeschlossen, die dauerhaft zunehmende Erweiterung durch Skills, Items und neue miteinander interagierende Mechaniken kann die Situation eigentlich nur verschlimmern. Ich würde mir wünschen, daß GGG mehr Zeit in bereits bestehenden Content investiert, anstatt regelmäßig neue Mechaniken auf der Basis von fehlerhaften alten zu designen.
- Ich habe große Hochachtung vor dem Enthusiasmus, mit dem bei GGG an dem Spiel gearbeitet wird und der sich in der enormen Komplexität der Mechaniken widerspiegelt, aber wie das eben oft so ist, wenn man ganz tief in den Details einer Sache drinsteckt, übersieht man sehr schnell auch mal das Offensichtliche. In der Vergangenheit hat man dementsprechend auch schon manches mal weit an den Wünschen der Spieler vorbeigeschossen, bzw. hat einige weniger schöne Konsequenzen der eigenen Designphilosophie offenbart, ich denke da z.B. an das große PvP-Update oder die Reaktion der Spielerschaft auf den ganzen "Mastercrafting-Vertuschungs-Skandal".
- Durch die hochfrequente Einführung von neuen Stashtab-verkaufsfördernden Mechaniken (zuletzt Divinationcards und Jewels, demnächst Talismane und Threshold-Jewels) werden die vollkommen unzulänglichen Möglichkeiten des Ingame-Tradings mehr und mehr zum echten Problem.
- Grundsätzlich mache ich mir Sorgen bezüglich neuer Spielfortschritts-Mauern mit großem Einfluß auf die Ökonomie, die Atzirispezifische Beute, insbesondere die Doryani-Items, halte ich nach wie vor für ganz schlechtes Spieldesign.
- Wenn ich mir die einzelnen Werte der geplanten Unterklassen ansehe, wird mir auch Himmelangst, was das wohl für radikale Balance-Änderungen mit sich bringen mag. Die Balance in PoE ist jetzt schon nicht die Beste, das liegt m.M.n. vor allem daran, daß wirkunslos gewordene Mechaniken nur selten angepaßt werden, stattdessen wird eine neue Mechanik integriert, die mit der alten interagieren soll, siehe Threshold-Jewels für im Endgame zu schwache Startskills wie Fireball und Burning Arrow. Es gibt Mapbosse im Spiel, die hat seit Jahren kein erfahrener Spieler mehr angerührt, der nicht hoffnungslos überlevelt für den entsprechenden Content war (z.B. Jungle-Valley-Boss) und der vierte Akt ist generell deutlich schwerer als Akt Eins und Zwei des nächsthöheren Schwierigkeitsgrades, und das nachdem der allgemeine Schwierigkeitsgrad von Akt Vier schon um grob 20% reduziert wurde.
- Durch die ständigen radikalen Veränderungen der Spielmechanik ist jegliches Finetuning ja vollkommen ausgeschlossen, die dauerhaft zunehmende Erweiterung durch Skills, Items und neue miteinander interagierende Mechaniken kann die Situation eigentlich nur verschlimmern. Ich würde mir wünschen, daß GGG mehr Zeit in bereits bestehenden Content investiert, anstatt regelmäßig neue Mechaniken auf der Basis von fehlerhaften alten zu designen.
- Ich habe große Hochachtung vor dem Enthusiasmus, mit dem bei GGG an dem Spiel gearbeitet wird und der sich in der enormen Komplexität der Mechaniken widerspiegelt, aber wie das eben oft so ist, wenn man ganz tief in den Details einer Sache drinsteckt, übersieht man sehr schnell auch mal das Offensichtliche. In der Vergangenheit hat man dementsprechend auch schon manches mal weit an den Wünschen der Spieler vorbeigeschossen, bzw. hat einige weniger schöne Konsequenzen der eigenen Designphilosophie offenbart, ich denke da z.B. an das große PvP-Update oder die Reaktion der Spielerschaft auf den ganzen "Mastercrafting-Vertuschungs-Skandal".
