Michael Pachter: PlayStation VR und Oculus Rift werden das Rennen bei den Virtual-Reality-Brillen machen

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Kajetan
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Re: Michael Pachter: PlayStation VR und Oculus Rift werden das Rennen bei den Virtual-Reality-Brillen machen

Beitrag von Kajetan »

stefan251 hat geschrieben:Logisch kriegt er Geld dafür, aber ob das vermutlich sehr hohe Gehalt, seinen erbrachten Leistungen gerecht wird, steht auch wieder auf nem andern Blatt Papier.
Uhhh, Gerechtigkeit. Jetzt machste ein mächtig großes, schier gar endlos tiefes Fass auf :)
Aber das erklärt immer noch nicht, warum er nicht, wie eigentlich so ziemlich jeder andere Dienstleistungsjob dann auch dafür grade stehen muss, dass auch etwas für den Kunden Positives dabei raus kommt (außer Rechtsanwälten... die sind auch so).
Vielleicht tut er das in Form von Boni. Ich kenne das von manchen Beratern, dass rein erfolgsbasiert bezahlt wird. Du bekommt eine Art Grundgebühr, die gerademal Deine Unkosten für das Projekt decken. Im Erfolgsfall kommt der fette, FETTE Bonus. Falls es schief läuft, hast Du verdammt viel Arbeit geleistet und kommst maximal nur auf Null. Solche Geschäfte macht man nicht lange. Letztendlich liegt die Verantwortung für das eigentliche Geschäft aber nicht bei den Beratern, sondern immer bei denen, die auf den Berater hören und sich nach seinem Rat richten. Denn sie entscheiden. Der Berater entscheidet nicht. Wenn er Müll berät und der Kunde entscheidet gemäß dieses Mülls, dann ist der Kunde für sein eigenes Verhalten verantwortlich. Was ich auch für richtig halte. Ansonsten könntest Du die Verantwortung für Fehlentscheidungen immer schön an einen Sündenbock delegieren, den man vorher für genau diesen Zweck engagiert hat.

Was anderes ist es natürlich bei betrügerischen Beratungsleistungen, die bewusst das Ziel haben den Kunden zu schädigen. Aber da muss man auch erst die Betrugsabsicht nachweisen. Inkompetenz zählt nicht :)
Ich hinterfrage ja nicht die Rechtmäßigkeit seiner Tätigkeit, sondern schlichtweg die Moralität dahinter und frage mich, wie das andere nicht stören kann.
Wie schon gesagt wurde ... es geht hier "nur" um Videospiele. Nicht um Lebensmittel, nicht um Rohstoffe, nicht um Industrien mit Abermillionen von Arbeitnehmern und davon abhängigen lokalen Strukturen. Von daher sollte man, wenn man sich über das Finanzwesen (durchaus zu Recht) aufregen will, sich doch bitte andere, relevantere Ziele suchen als ausgerechnet den kleinen Fisch Pachter :)
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stefan251
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Re: Michael Pachter: PlayStation VR und Oculus Rift werden das Rennen bei den Virtual-Reality-Brillen machen

Beitrag von stefan251 »

Kajetan hat geschrieben: Uhhh, Gerechtigkeit. Jetzt machste ein mächtig großes, schier gar endlos tiefes Fass auf :)
Ich fühl mich irgendwie nicht so recht ernstgenommen :P
Kajetan hat geschrieben: Wenn er Müll berät und der Kunde entscheidet gemäß dieses Mülls, dann ist der Kunde für sein eigenes Verhalten verantwortlich.
Aber wie wir ja schon festgestellt haben, suchen sich die meisten solche Berater weil sie von der zu beratenden Materie keine Ahnung haben und dem Analysten vertrauen. Ja rein rechtlich gesehen, hast du eh wieder vollkommen recht. Jeder ist für seine eigenen Entscheidungen verantwortlich. Wie gesagt, ich kenn das nur von Banken, die mit dem Geld ihrer nicht so stinkreichen Kunden anfangen zu zocken mit Fremdwährungen oder was auch immer und wenn es schiefgeht keinerlei Verantwortung den Kunden gegenüber haben, dessen Existenz sie gerade womöglich das Klo runtergespült haben.

Das is zumindest in meinen Augen dasselbe, wie wenn ich irgendwo was kaufe und merke es is eigentlich ein Scheiß obwohl es mir als was Gutes empfohlen wurde. Dann geb ichs auch zurück und will mein Geld wieder und frag die Verkäufer ob sie nicht ganz dicht sind, mir sowas anzudrehen. Rein rechtlich müssen die auch nix zurücknehmen, solang es funktioniert, aber sowas geht halt auch nicht lange gut. Sorry, aber ich hab grad für, ich nenns mal ganz grob allgemein umschrieben "Wirtschaftssystemgewinnler" vs. der unbedarften Einzelperson kein Verständnis für erstere (Versicherungen, Banken, Konzerne, aba auch die schon in vorigen Posts erwähnten Beispiele).

Und grad Inkompetenz sollte auch was zählen. Ein Arzt wird auch dafür verantwortlich gemacht, wenn er ne OP verpfuscht, selbst wenn er ned mal inkompetent is, sondern es einfach Pech war. Da mit zweierlei Maßstab zu messen, ist nicht richtig find ich.
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Kajetan
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Re: Michael Pachter: PlayStation VR und Oculus Rift werden das Rennen bei den Virtual-Reality-Brillen machen

Beitrag von Kajetan »

stefan251 hat geschrieben:
Kajetan hat geschrieben: Uhhh, Gerechtigkeit. Jetzt machste ein mächtig großes, schier gar endlos tiefes Fass auf :)
Ich fühl mich irgendwie nicht so recht ernstgenommen :P
Durchaus :)

Aber "Gerechtigkeit" ist ein Thema, in dem man sich fast endlos verlieren kann.
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Re: Michael Pachter: PlayStation VR und Oculus Rift werden das Rennen bei den Virtual-Reality-Brillen machen

Beitrag von Nelphi »

Felerlos hat geschrieben:Tolle Analyse :lol:
Demnach wird Oculus Rift ein Erfolg werden, da Facebook als Besitzer über mehr als genug Geld verfügen würde und gegebenenfalls mit monetären Mitteln für einen Erfolg sorgen könnte.
Facebook Inc: 12,5 Mrd. $ Jahresumsatz
Samsung Group: 305 Mrd. $ Jahresumsatz

Ich habe keine Ahnung wer das Rennen machen wird. Es ist mir auch erst mal egal, da ich erst zuschlagen werde (wenn überhaupt), wenn die ersten Kinderkrankheiten gelöst sind und sich das Feld gelichtet hat. Aber diese Begründung ist doch Unsinn.
Und wie siehts bei den Gewinnen aus? Ich gehe mal stark davon aus, das die Kosten bei einem Elektronikhersteller ungleich höher sind, und die einnahmen demensprechend auch, wichtig ist, was dabei rum kommt!

Samsungs Unternehmenswert ist WEEEEEEEIIIIIITTTTT weg vom Unternehmenswert von Facebook, soviel ich weiß!
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Leonardo Da Vinci
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Re: Michael Pachter: PlayStation VR und Oculus Rift werden das Rennen bei den Virtual-Reality-Brillen machen

Beitrag von Leonardo Da Vinci »

@topic: ach der pachter wieder, hat wohl nebenbei einen platz bei 4players gepachtet, haha... abgesehen davon wird diese type doch von diesen unternehmen für seinen verzapften meinungsmache pr blödsinn bezahlt, könnte man nicht zur abwechslung mal helge schneider nehmen, der ist bedeutend unterhaltsamer und ehrlicher... :lol:
warum xbox one & ps4 scheisse sind! alle games auf platte installieren und für multiplayer zahlen? wtf! sollten konsolen nicht anders als pc's sein!? da kommt mir doch erstmal n neues laptop inne hütte! :lach:
btw. crysis (2007) war next-gen! heutzutage wird man nur noch mit old-gen titeln zugeschmissen.
wann ist aus sex, drugs & rock'n roll eigentlich veganismus, lactose-intoleranz und helene-fischer geworden?
besitzer von, muss doch jetzt auch mal reichen:
desktop pc's x 2; laptops x 2; amiga 500 x 2; snes; mega drive; dreamcast; xbox 360 x 2; ps3 x 2; netzwerkhub inc. 8 anschlüsse... hab ich was vergessen... dum-di-dum, who's the king & who's dumb??? :banane:
ich lieeeebee meine signatur, ihr auch? :waah:
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Re: Michael Pachter: PlayStation VR und Oculus Rift werden das Rennen bei den Virtual-Reality-Brillen machen

Beitrag von Kladolski »

Preis / Leistung - Verhältnis => Siegt?!

Ich bin der Überzeugung, dass Sony die Nase vorn haben wird.
Es wird zu 90% immer von Oculus gesprochen, wenn es um Virtual-Reality-Brillen geht, allerdings, wenn Sony die rausbringt und die einfach perfekt auf die Playstation zu geschnitten ist, wird sie dann natürlich auch die Nase im Rennen vorne haben. Viele Spieler kaufen ja immer Produkte vom selben Hersteller, weil sie am Besten harmonieren (meint man zu mindest), siehe da auch einfach Apple ;-)

Deshalb PlayStation VR > Oculus Rift

Oculus hat es zum Rollen gebracht... PlayStation macht aber definitiv das Rennen!
Gesichtselfmeter
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Re: Michael Pachter: PlayStation VR und Oculus Rift werden das Rennen bei den Virtual-Reality-Brillen machen

Beitrag von Gesichtselfmeter »

stefan251 hat geschrieben:Ja, das ist mir mittlerweile eh klar. Aber es geht mir einfach mehr um die Hinterfragung des gesamten (Markt)Systems, dessen für mich offensichtlichste Fehlerscheinung eben diese Berater und Analysten sind. Logisch kriegt er Geld dafür, aber ob das vermutlich sehr hohe Gehalt, seinen erbrachten Leistungen gerecht wird, steht auch wieder auf nem andern Blatt Papier. Aber das erklärt immer noch nicht, warum er nicht, wie eigentlich so ziemlich jeder andere Dienstleistungsjob dann auch dafür grade stehen muss, dass auch etwas für den Kunden Positives dabei raus kommt (außer Rechtsanwälten... die sind auch so).

Ich hinterfrage ja nicht die Rechtmäßigkeit seiner Tätigkeit, sondern schlichtweg die Moralität dahinter und frage mich, wie das andere nicht stören kann. Ein anderes komplett unabhängiges Bsp aus einer anderen Branche war letzten Sommer der Pharmamanager Martin Shkreli, der die Rechte an einem Medikament aufgekauft hat nur um dann den Preis um das 55-fache zu erhöhen. Ich gebs ehrlich zu, solche Leute gehören meines Erachtens auf den Eier aufgehängt und langsam baumeln gelassen. Und Analysten sind im Endeffekt genauso ein Krebsgeschwür des Kapitalismus (wenn ned der gesamte selbst eines ist), weil sie dieses Gewinnstreben ohne Rücksicht auf Verluste durch ihre Tätigkeit nur fördern auch wenn sie bloß die Hintermänner sind.
Mit Moral hat das rein gar nichts zu tun.
Drehen wir die Frage mal um: Woher wissen wir denn überhaupt, was der gute Pachter so Tag für Tag macht?
Denkt ihr ernsthaft, dass die regelmäßig zitierten Kommentare von Pachter ein vollständiges Bild seines Leistungsspektrum abliefern? Wie wäre es mal damit für einen Moment die Gaming-Filter-Brille auszuziehen.
Klar, regen sich die Fans auf, wenn ein Pachter sagt "Nintendo sollte Mobile Games machen" (das war vor ca. 3 Jahren) - ach und jetzt machen sie es doch?
Wer soll denn mit den Investoren reden? Einer von uns? Bitte, schreibt ne Bewerbung. Schon mal darüber nachgedacht, dass Firma x, die den Tip bekommen hat in Spiel y zu investieren jemanden braucht, der zumindest ansatzweise nen Schimmer hat worum es geht - und das kann der Pachter definitiv: Er trifft sich im Anzug mit den anderen Anzügen und erklärt denen was ein Ego-Shooter ist und warum diese beliebt sind. Kling banal, hat er aber selber mal bei Pach-Attack erklärt. Er hat auch ehrlich eingeräumt, dass von seinen Prognosen wahrscheinlich nicht mal 5% richtig sind, und meinte, dass wenn jemand meint diese Quote toppen zu können , solle er es doch einfach mal versuchen.
Bin jetzt nicht unbedingt ein Fan von dem Mann, aber diese typische Reaktion "Wofür kriegt der Mann sein Geld" ist schon übelst albern. Vielleicht verdient der Mann gutes Geld, gerade weil er kein Gamer mit Forensiegel ist.
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