Uhhh, Gerechtigkeit. Jetzt machste ein mächtig großes, schier gar endlos tiefes Fass aufstefan251 hat geschrieben:Logisch kriegt er Geld dafür, aber ob das vermutlich sehr hohe Gehalt, seinen erbrachten Leistungen gerecht wird, steht auch wieder auf nem andern Blatt Papier.
Vielleicht tut er das in Form von Boni. Ich kenne das von manchen Beratern, dass rein erfolgsbasiert bezahlt wird. Du bekommt eine Art Grundgebühr, die gerademal Deine Unkosten für das Projekt decken. Im Erfolgsfall kommt der fette, FETTE Bonus. Falls es schief läuft, hast Du verdammt viel Arbeit geleistet und kommst maximal nur auf Null. Solche Geschäfte macht man nicht lange. Letztendlich liegt die Verantwortung für das eigentliche Geschäft aber nicht bei den Beratern, sondern immer bei denen, die auf den Berater hören und sich nach seinem Rat richten. Denn sie entscheiden. Der Berater entscheidet nicht. Wenn er Müll berät und der Kunde entscheidet gemäß dieses Mülls, dann ist der Kunde für sein eigenes Verhalten verantwortlich. Was ich auch für richtig halte. Ansonsten könntest Du die Verantwortung für Fehlentscheidungen immer schön an einen Sündenbock delegieren, den man vorher für genau diesen Zweck engagiert hat.Aber das erklärt immer noch nicht, warum er nicht, wie eigentlich so ziemlich jeder andere Dienstleistungsjob dann auch dafür grade stehen muss, dass auch etwas für den Kunden Positives dabei raus kommt (außer Rechtsanwälten... die sind auch so).
Was anderes ist es natürlich bei betrügerischen Beratungsleistungen, die bewusst das Ziel haben den Kunden zu schädigen. Aber da muss man auch erst die Betrugsabsicht nachweisen. Inkompetenz zählt nicht
Wie schon gesagt wurde ... es geht hier "nur" um Videospiele. Nicht um Lebensmittel, nicht um Rohstoffe, nicht um Industrien mit Abermillionen von Arbeitnehmern und davon abhängigen lokalen Strukturen. Von daher sollte man, wenn man sich über das Finanzwesen (durchaus zu Recht) aufregen will, sich doch bitte andere, relevantere Ziele suchen als ausgerechnet den kleinen Fisch PachterIch hinterfrage ja nicht die Rechtmäßigkeit seiner Tätigkeit, sondern schlichtweg die Moralität dahinter und frage mich, wie das andere nicht stören kann.
