Ja gut in Velen gibt es extreme Beispiele wobei mir jetzt relativ klar ist wieso der Norden von Novigrad eher dünn war... da steckt jetzt Hearts of Stone drinne. Südlich des Kanibalendorfs hast du die Quest mit Keira und du bist auch nicht sonderlich weit von den Fragezeichen weg wenn du die Insel mit dem Turm besuchst. Direkt da gibt es keinen Quest. Hast du das Gebiet westlich vom Lager der Nilfgaardischen Armee mal besucht? Da ist ja generell nicht viel... du hast 2 Quests und ansonsten halt den langen Weg zum Turm. und dabei grast du die 5 Fragezeichen die da sind mit ab... ich glaube das kann verschmerzen. Wenn du aber dagegen setzt, dass dafür der Rest voll Mit Quests ist (da zähle ich eben auch die Jagd nach den Witcherausrüstungen mit rein) dann ist das schon ganz schön.Prof_Dr_Faust hat geschrieben:Anscheinend hast du meine Kritik nicht verstanden.
Ich bin mir im Klaren darüber, dass es so gut wie unmöglich wäre nahezu jeden NPC in TW3 zu vertonen, eben weil es zu groß ist. Zumindest in dem Punkt ist die Quantität ganz klar priorisiert und das stört mich. Gleiches Spiel bei der Hauptstory.
Deinen Punkt, dass man an jedem Ort angeblich mehrere Male vorbeiläuft, kann ich überhaupt nicht bestätigen. Kein bisschen. Nord und Nordöstlich von Novigrad musste ich gefühlt null mal entlangwandern. Da kann ich mich an eine einzige Quest erinnern. Genauso das Gebiet südlich des Muhmen-Dorfs, wobei es da eventuell zwei Quests waren, aber das Gebiet per se war riesig. Am südwestlichen Rand der Velen-Karte war sogar nichts, wenn man mal vom Wiederaufstellen der Gebetsstatuen und den Handvoll Kannibalen absieht - außer eben diese ominösen Fragezeichen. Über Skellige hülle ich mal den Mantel des Schweigens.
Ich kenne das Spiel schon recht gut (alle Nebenquests gemacht) und daher weiß ich schon was ich weshalb kritisiere.
Skyrim kritisiere ich übrigens auch - sogar noch viel heftiger.
Skellige finde ich auch etwas heftig wobei man auch hier sagen muss.. die Inseln und auch Aard Skellig sind so designed dass du an den meisten Fragezeichen an Land vorbei kommst. Ja die auf dem Meer sind für den Arsch oder irgendwelche Pupsfelsvorsprünge... Velen... naja kannste halten wie ein Dachdecker... eine Ecken sind knackenvoll und du kommst zig mal vorbei andere sind halt eher leer und da hast du dann aber auch nur was weiß ich 4 Fragezeichen. Btw. du kommst auch noch in der Quest der Bywater Murders in den südwestlichen Teil und den südöstlichen Teil klappert man eh erst vor dem Ende ab weil die Gegner da Stufe 30 und höher sind... insofern.
Und wie gesagt ich schließ mich der Quantität nicht an. Rollenspiele gehen nun mal in Richtung lebendige Welt und nicht mehr Kammerspiel also fallen bestimmte Sachen raus, es sei denn du brichst die Atmosphäre und setzt auf geschriebenen Dialog oder hast 2 Sprecher die alle den selben Text labern... aber auch das wäre extrem Immersionsfeindlich.
Die sind doch vertont! Was er will ist aber eben ein tiefgreifendes Gespräch oder so ein Schotter wie in Skyrim wo jeder daher gelaufene Bauer dir ne halbe Enzyklopädie an die Backe quatschen konnte. Die NPC's quatschen in jedem Dorf miteinander oder singen oder sonst was. Wenn du sie ansprichst hörst du halt verschiedene Sprüche. Wenn du durch Dörfer reitest wirst du als Freak, Mutant, Abschaum beschimpft, dir wird gesagt, dass Typen wie du für Krankheit und Wehrkraftzersetzung schuldig sind, dass du kleine Kinder stielst, die Leute spucken aus usw. Die reagieren ja sogar und protestieren wenn du sie anrempelst oder gar umreitest... also ich weiß nicht wieviel mehr Immersion ich von irgendwelchen NPC's haben will.Igorsam hat geschrieben:Aber zur Vertonung, wie teuer kann es sein ein paar Sätze aufzunehmen die NPCs zufällig zugeteilt werden? Kann sich gerne wiederholen bei mehreren NPCs.
Vielleicht bin ich da seltsam, aber für mich macht das einen sehr großen Unterschied. Als vergleich etwa Skyrim in Dragon Age Inquisition:
Skyrim:
- haufenweise NPCs mit repititiven Aussagen
DA:I:
- haufenweise NPCs die eher wirken wie Pappfiguren die irgendwo kleben (bewegen sich oft wirklich nicht) und keinerlei Interaktion
- die fehlende Party-Interaktion außerhalb festgelegter Interaktionen finde ich auch absurd schlecht für die "Immersion"
Skyrim ist zwar nicht herausragend (hier gibts wie bereits dargestellt Grenzen) - aber schafft immernoch eine wesentlich bessere Atmosphäre als ein Spiel wo NPCs 0 Interaktion haben und teilweise an einer Stelle festgeklebt wirken. Es sind kleine Details, aber diese machen für mich oft die ganze Atmosphäre eines Spiels aus.




