Everybody's Gone to the Rapture: Company Director und Komponistin Jessica Curry zieht sich zurück, u.a. aufgrund "vergifteter Beziehungen" zu Sony
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Everybody's Gone to the Rapture: Company Director und Komponistin Jessica Curry zieht sich zurück, u.a. aufgrund "vergifteter Beziehungen" zu Sony
Company Director und Komponistin des Entwicklerstudios The Chinese Room, Jessica Curry, hat in einem sehr persönlichen Blog-Eintrag auf der offiziellen Webseite "in gewisser Weise" ihren Rückzug aus dem Studiobetrieb angekündigt. Als Gründe zitiert sie eine degenerative Erkrankung sowie schlechte Erfahrungen mit dem Publisher von Everybody's Gone to the Rapture. Sony hatte das PlayStation-4-Spiel ...
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Re: Everybody's Gone to the Rapture: Company Director und Komponistin Jessica Curry zieht sich zurück, u.a. aufgrund "ve
Everybody's Gone to the Rapture hatte einen Score? Kann mich nicht erinnern, hat wohl - wie das ganze Spiel - keinen positiven Eindruck bei mir hinterlassen.
Re: Everybody's Gone to the Rapture: Company Director und Komponistin Jessica Curry zieht sich zurück, u.a. aufgrund "ve
Meine Frau und ich fanden die musikalische Untermalung klasse, vor allem in der ein oder anderen Szene ... aber dazu muss man das "Spiel" (ich würde es eher als interaktives Kunstobjekt bezeichnen) auch wirklich durchgespielt und sich darauf eingelassen habe.
Ich finde es aber komisch, dass jemand lang und breit seinen Rückzug ankündigt, nur um dann mit den letzten Sätze zu sagen, dass man ja doch alles weiter macht. Das es bei sowas wie Rapture nicht einfach werden wird in der Branche hätte man vorher wissen können, ist es (in meinen Augen) wie schon gesagt kein Spiel sondern sehr gut gelungene Kunst.
Ich finde es aber komisch, dass jemand lang und breit seinen Rückzug ankündigt, nur um dann mit den letzten Sätze zu sagen, dass man ja doch alles weiter macht. Das es bei sowas wie Rapture nicht einfach werden wird in der Branche hätte man vorher wissen können, ist es (in meinen Augen) wie schon gesagt kein Spiel sondern sehr gut gelungene Kunst.
- Alter Sack
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Re: Everybody's Gone to the Rapture: Company Director und Komponistin Jessica Curry zieht sich zurück, u.a. aufgrund "ve
Hört sich nach einem typischen verbitterten Rundumschlag beim Rücktritt an. Ist immer etwas unglaubwürdig wenn man die Keule immer erst dann rausholt wenn man sich zurückzieht.
Die Musik ist mir jetzt gar nicht in Erinnerung geblieben bei dem Spiel. Ich muss aber auch sagen das ich nach 2 Stunden nicht weitergespielt hab da es mir doch zu langweilig wurde. Auch würde ich das Spiel nicht als Kunst bezeichnen dafür fehlt dem Spiel das gewisse etwas. Für jeden der auf kleinbürgerliche Geschichten mit Klatsch und Tratsch steht kann ich aber eine Kaufempfehlung aussprechen.
Die Musik ist mir jetzt gar nicht in Erinnerung geblieben bei dem Spiel. Ich muss aber auch sagen das ich nach 2 Stunden nicht weitergespielt hab da es mir doch zu langweilig wurde. Auch würde ich das Spiel nicht als Kunst bezeichnen dafür fehlt dem Spiel das gewisse etwas. Für jeden der auf kleinbürgerliche Geschichten mit Klatsch und Tratsch steht kann ich aber eine Kaufempfehlung aussprechen.
Re: Everybody's Gone to the Rapture: Company Director und Komponistin Jessica Curry zieht sich zurück, u.a. aufgrund "ve
Man sollte Sony jetzt nicht unnötig verteidigen. Wer weiß, was sich hinter dem üblichen "Es war für uns eine große Gelegenheit mit Publisher XY zusammenzuarbeiten" wirklich verbirgt. Bei Sony wundert es mich indes, sind sie doch eigentlich bekannt für ihre ausgesprochen guten Beziehungen zu Indies. Ich denke, hier liegt die Wahrheit irgendwo dazwischen, Curry wirkt wie jemand, der sich an sich schon ungern abhängig macht. Sony hat nicht zuletzt vielen Indies überhaupt erst die Möglichkeit gegeben, ihre Vision zu verwirklichen, unter anderem the chinese room, Giant Sparrow und thatgamecompany. Rapture hat darüber hinaus wirklich sehr viel Zeit bekommen. Deswegen wünsche ich Curry nur das Beste und hoffe, dass jemand bei Sony den Blog-Eintrag liest.
Re: Everybody's Gone to the Rapture: Company Director und Komponistin Jessica Curry zieht sich zurück, u.a. aufgrund "ve
Auweh.. da hat wiedermal die personalifizierte Weiblichkeit zugeschlagen... für mich ein typisches Beispiel, warum Frauen in der Geschäftswelt eher hinderlich sind... alle sind so unfair und ich bin so arm..wähwäh





- Balla-Balla
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Re: Everybody's Gone to the Rapture: Company Director und Komponistin Jessica Curry zieht sich zurück, u.a. aufgrund "ve
Mal wieder ein schönes Beispiel aus der Abteilung: Ich bin der geilste und die anderen sind schuld.
Hier dazu noch unterlegt mit der kryptischen Aussage, Genaueres könne man dazu nicht äussern. Damit wird immer toll impliziert, finstere Mächte ständen hinter einem, die das Aussprechen der Wahrheit mit Mord und Totschlag bedrohen, während man tatsächlich noch nicht einmal einen einzigen konstruierten Beleg für das eigene Gejammer auf den Tisch legen kann.
Garniert wird das Ganze mit der Unterstellung von Sexismus und Frauenfeindlichkeit, zieht immer.
Wow, ein echter Klassiker. Kann man was von lernen. So funktionieren 90% aller faulen Ausreden für das eigene Versagen.
Hier dazu noch unterlegt mit der kryptischen Aussage, Genaueres könne man dazu nicht äussern. Damit wird immer toll impliziert, finstere Mächte ständen hinter einem, die das Aussprechen der Wahrheit mit Mord und Totschlag bedrohen, während man tatsächlich noch nicht einmal einen einzigen konstruierten Beleg für das eigene Gejammer auf den Tisch legen kann.
Garniert wird das Ganze mit der Unterstellung von Sexismus und Frauenfeindlichkeit, zieht immer.
Wow, ein echter Klassiker. Kann man was von lernen. So funktionieren 90% aller faulen Ausreden für das eigene Versagen.
Re: Everybody's Gone to the Rapture: Company Director und Komponistin Jessica Curry zieht sich zurück, u.a. aufgrund "ve
Was bist du denn für ein kleines Würstchen?Nekator hat geschrieben:Auweh.. da hat wiedermal die personalifizierte Weiblichkeit zugeschlagen... für mich ein typisches Beispiel, warum Frauen in der Geschäftswelt eher hinderlich sind... alle sind so unfair und ich bin so arm..wähwäh
- Alter Sack
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Re: Everybody's Gone to the Rapture: Company Director und Komponistin Jessica Curry zieht sich zurück, u.a. aufgrund "ve
Das ist ja mal wirklich ne bescheuerte Aussage ...Nekator hat geschrieben:Auweh.. da hat wiedermal die personalifizierte Weiblichkeit zugeschlagen... für mich ein typisches Beispiel, warum Frauen in der Geschäftswelt eher hinderlich sind... alle sind so unfair und ich bin so arm..wähwäh
Re: Everybody's Gone to the Rapture: Company Director und Komponistin Jessica Curry zieht sich zurück, u.a. aufgrund "ve
Ist doch offensichtlich, warum das so läuft. Wenn man an seiner Karriere interessiert ist, muss man in Kauf nehmen, dass man Beziehungen pflegen muss, um die man persönlich einen Bogen machen würde. Ich kann das gut nachvollziehen: Man begenet zu oft Persönlichkeiten, deren einzige Leistung darin besteht, völlig unterqualifiziert eine derart wichtige Position zu besetzen. Wenn das noch mit der passenden Selbstüberzeugung einhergeht, macht es richtig Spaß mit so jemanden zusammen arbeiten zu müssen. Ich würd zwar keinen Blog Eintrag verfassen, aber genug Leuten ordentlich die Meinung geigen, wenn ich heute nicht mehr auf mein moantliches Einkommen angewießen wäre.Alter Sack hat geschrieben:Hört sich nach einem typischen verbitterten Rundumschlag beim Rücktritt an. Ist immer etwas unglaubwürdig wenn man die Keule immer erst dann rausholt wenn man sich zurückzieht.
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johndoe1197293
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Re: Everybody's Gone to the Rapture: Company Director und Komponistin Jessica Curry zieht sich zurück, u.a. aufgrund "ve
Da kann man nur gute Besserung wünschen.
Zum Geschäftlichen: es dürften sich diejenigen bestätigt fühlen, die dem Mainstreamrelease solch eines Indieprojekts skeptisch gegenüberstehen. Gerade in diesem Fall wurde Chinese Room häufig von PClern vorgeworfen sich an Sony quasi verkauft zu haben. Zu Recht, wenn man sich den Backkatalog der Entwickler anschaut, auch wenn es verständlich ist, dass man die größtmögliche Unterstützung für sein Spiel haben möchte.
Der Fall zeigt auch, dass Sympathiebekundungen wie man sie häufig in bezug auf das Publishing von MS hört, keine Selbstverständlichkeiten sein müssen.
Zum Geschäftlichen: es dürften sich diejenigen bestätigt fühlen, die dem Mainstreamrelease solch eines Indieprojekts skeptisch gegenüberstehen. Gerade in diesem Fall wurde Chinese Room häufig von PClern vorgeworfen sich an Sony quasi verkauft zu haben. Zu Recht, wenn man sich den Backkatalog der Entwickler anschaut, auch wenn es verständlich ist, dass man die größtmögliche Unterstützung für sein Spiel haben möchte.
Der Fall zeigt auch, dass Sympathiebekundungen wie man sie häufig in bezug auf das Publishing von MS hört, keine Selbstverständlichkeiten sein müssen.
Das einzige was damit deutlich wird, ist dass man aufgrund von Verträgen, allg. bestimmter Verpflichtungen nicht in der Lage ist, mehr preiszugeben. Jeder kann sich aber denken was dahinter stehen kann.Balla-Balla hat geschrieben:Hier dazu noch unterlegt mit der kryptischen Aussage, Genaueres könne man dazu nicht äussern. Damit wird immer toll impliziert, finstere Mächte ständen hinter einem, die das Aussprechen der Wahrheit mit Mord und Totschlag bedrohen, während man tatsächlich noch nicht einmal einen einzigen konstruierten Beleg für das eigene Gejammer auf den Tisch legen kann.
- Alter Sack
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Re: Everybody's Gone to the Rapture: Company Director und Komponistin Jessica Curry zieht sich zurück, u.a. aufgrund "ve
Das mag ja schon sein aber erstens finde ich es billig das man sowas immer erst dann macht wenn man nichts mehr zu befürchten hat und zweitens ist es in diesem Fall ja so das Sie und ihr Mann den Deal mit Sony ja quasi gemacht haben.lAmbdA hat geschrieben:Ist doch offensichtlich, warum das so läuft. Wenn man an seiner Karriere interessiert ist, muss man in Kauf nehmen, dass man Beziehungen pflegen muss, um die man persönlich einen Bogen machen würde. Ich kann das gut nachvollziehen: Man begenet zu oft Persönlichkeiten, deren einzige Leistung darin besteht, völlig unterqualifiziert eine derart wichtige Position zu besetzen. Wenn das noch mit der passenden Selbstüberzeugung einhergeht, macht es richtig Spaß mit so jemanden zusammen arbeiten zu müssen. Ich würd zwar keinen Blog Eintrag verfassen, aber genug Leuten ordentlich die Meinung geigen, wenn ich heute nicht mehr auf mein moantliches Einkommen angewießen wäre.Alter Sack hat geschrieben:Hört sich nach einem typischen verbitterten Rundumschlag beim Rücktritt an. Ist immer etwas unglaubwürdig wenn man die Keule immer erst dann rausholt wenn man sich zurückzieht.
Im Umkehrschluss bei solchen Dingen sollte man sich auch immer mal zu Gedanken führen das es umgekehrt ja genauso sein kann. Weiß man wie viele Menschen mit einem selbst nicht arbeiten wollen aber auch die Klappe halten :wink:
Re: Everybody's Gone to the Rapture: Company Director und Komponistin Jessica Curry zieht sich zurück, u.a. aufgrund "ve
Frag lieber nach seinem kleinen Würstchen ...Paulaner hat geschrieben:Was bist du denn für ein kleines Würstchen?Nekator hat geschrieben:Auweh.. da hat wiedermal die personalifizierte Weiblichkeit zugeschlagen... für mich ein typisches Beispiel, warum Frauen in der Geschäftswelt eher hinderlich sind... alle sind so unfair und ich bin so arm..wähwäh
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johndoe1197293
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Re: Everybody's Gone to the Rapture: Company Director und Komponistin Jessica Curry zieht sich zurück, u.a. aufgrund "ve
Ist nicht böse gemeint, aber ich finde es etwas realtätsfern, hier von "billig" zu sprechen. Alternative? Lieber direkt während des Entstehungsprozesses an einem Spiel, an dem man wahrscheinlich schon Jahre sitzt, um den Release zu riskieren? Oder am besten direkt nach dem Erscheinen um die Erfolgschancen zu torpedieren?Alter Sack hat geschrieben:Das mag ja schon sein aber erstens finde ich es billig das man sowas immer erst dann macht wenn man nichts mehr zu befürchten hat...
Hier tritt jemand kürzer und gibt Gründe dafür an, wovon einer die schlechten Beziehungen zum Publisher sind. Fertig.
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johndoe1703458
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Re: Everybody's Gone to the Rapture: Company Director und Komponistin Jessica Curry zieht sich zurück, u.a. aufgrund "ve
Es kommt darauf an was sie so sehr belastet hat. Hier hat man keinen blassen Schimmer inwiefern sich Sony in ihren Augen falsch verhalten hat, aber das Bashing kommt auf der Stelle.
Ein Beispiel gefällig:
Deadlines? Ja, das kann für den einen oder anderen vielleicht belastend sein. Insbesondere wenn man eine ernste Krankheit hat und sich dadurch eher nicht in solchen Situationen befinden sollte.
Die gehören jedoch unbestreitbar dazu. Das Spiel wurde 2013 vorgestellt und so langsam musste mal was kommen.
Ein Beispiel gefällig:
Deadlines? Ja, das kann für den einen oder anderen vielleicht belastend sein. Insbesondere wenn man eine ernste Krankheit hat und sich dadurch eher nicht in solchen Situationen befinden sollte.
Die gehören jedoch unbestreitbar dazu. Das Spiel wurde 2013 vorgestellt und so langsam musste mal was kommen.