GOG.com - Dreizehn Dungeons-&-Dragons-Klassiker als Digital-Premieren

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LordBen
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Re: GOG.com - Dreizehn Dungeons-&-Dragons-Klassiker als Digital-Premieren

Beitrag von LordBen »

FuerstderSchatten hat geschrieben: Das ist so ähnlich, wie das jemand sagt, für ihn sei der beste Shooter Doom 2. Ich finde das grässlich und überhaupt ohne jegliche Inhalt abseits von hirnlosen Rumgeballer, ein anderer sieht aber vielleicht seine nostalgischen Erinnerungen drin. Ich mag bis heute Blood, aber immerhin steckt dort eine rudimentäre Story drin, die man auch als solche erkennen kann. Trotzdem ist das nicht annähernd der beste Shooter, nur weil es alt ist.
Für mich das hat wenig mit nostalgischen Erinnerungen zu tun. Doom (1 und 2) hat im Shooterbereich bis heute so ziemlich das beste Leveldesign. Das in Kombination mit dem gelungenen Rest (Pacing, Gunplay, usw...) ergibt noch immer einen herausragenden Shooter. Wenn Du mich vor die Wahl stellen würdest einen der aktuellen AAA-Skriptshooter oder Doom zu spielen würd ich ohne zu zögern zu Letzterem greifen.
Ich kann auch durchaus deine Zweifel verstehen. Grad Rollenspiele die in den 80ern erschienen sind spielen sich heute größtenteils sehr unzugänglich. Mir geht's beispielsweise mit Ultima so. Ich würd aber trotzdem nicht auf die Idee kommen Ultima als unzumutbar oder unwichtig abzustempeln, ganz einfach weil ich's dafür nicht ausführlich genug gespielt habe.
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EvilNobody
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Re: GOG.com - Dreizehn Dungeons-&-Dragons-Klassiker als Digital-Premieren

Beitrag von EvilNobody »

Ich habe die Spiele früher geliebt und somit waren die GoG-Versionen ein Sofortkauf. Allerdings sind gerade "Pool of Radiance" und Co. heute wirklich kaum noch zumutbar. Die Geschichten sind der Wahnsinn, die Atmosphäre schneidend dicht, ABER die Bedienung ist einfach unvorstellbar grausig.
Eye of the Beholder hingegen kann man heute noch super spielen, man sollte halt ne eigene Karte anfertigen. Bockschwer, also muss man frustresistent sein.
Ich würde mich gerne geistig mit euch duellieren, doch ich sehe dass ihr unbewaffnet seid!

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FuerstderSchatten
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Re: GOG.com - Dreizehn Dungeons-&-Dragons-Klassiker als Digital-Premieren

Beitrag von FuerstderSchatten »

Ja spielbar ist Eye of the Beholder, aber ich fand es schon damals sehr lame, es hat sogar zwei Anläufe gebraucht bis ich den Eingang zum ersten Level gefunden habe. Dungeon Master mochte ich hingegen direkt, ist glaube ich einfacher zu bedienen und viel selbterklärender. Würde ich vermutlich aber auch heute nicht mehr spielen wollen.
LordBen hat geschrieben:
Für mich das hat wenig mit nostalgischen Erinnerungen zu tun. Doom (1 und 2) hat im Shooterbereich bis heute so ziemlich das beste Leveldesign. Das in Kombination mit dem gelungenen Rest (Pacing, Gunplay, usw...) ergibt noch immer einen herausragenden Shooter. Wenn Du mich vor die Wahl stellen würdest einen der aktuellen AAA-Skriptshooter oder Doom zu spielen würd ich ohne zu zögern zu Letzterem greifen.
Ich kann auch durchaus deine Zweifel verstehen. Grad Rollenspiele die in den 80ern erschienen sind spielen sich heute größtenteils sehr unzugänglich. Mir geht's beispielsweise mit Ultima so. Ich würd aber trotzdem nicht auf die Idee kommen Ultima als unzumutbar oder unwichtig abzustempeln, ganz einfach weil ich's dafür nicht ausführlich genug gespielt habe.
Du stempelst ja dafür Dark Sun als unwichtig ab.

Tja, kann ich nicht nachvollziehen, wofür du Doom 2 so gut findest, ist so ziemlich der schlechteste Shooter den ich mir mir vorstellen kann. Auch das Leveldesign ist nicht besonders, es sei den man mag sinnlos mit einander verbundene Räume a la Fear, ohne erkennen zu können, gepaart mit einer Grafik, die einen kaum erkennen lässt, ob man sich gerade irgendwo anders befindet als im Legoland. Ich habe es aber nicht sehr weit gespielt zugegeben.

Ich finde schon Blood hat ein besseres Leveldesign, man startet aufm Friedhof und dann geht's zum Krematorium. Da steckt eine gewisse Nachvollziehbarkeit dahinter.
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LordBen
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Re: GOG.com - Dreizehn Dungeons-&-Dragons-Klassiker als Digital-Premieren

Beitrag von LordBen »

FuerstderSchatten hat geschrieben:Ja spielbar ist Eye of the Beholder, aber ich fand es schon damals sehr lame, es hat sogar zwei Anläufe gebraucht bis ich den Eingang zum ersten Level gefunden habe. Dungeon Master mochte ich hingegen direkt, ist glaube ich einfacher zu bedienen und viel selbterklärender. Würde ich vermutlich aber auch heute nicht mehr spielen wollen.
Ich wüsste nicht was an EoB schwer zu bedienen sein soll. Mit den Pfeiltasten steuert man die Gruppe, mit der rechten Maustaste auf eine Waffe greift man an. Und im Gegensatz zu Dungeon Master muss man einfach nur einen Zauber auswählen um ihn zu sprechen und nicht erst Runen zusammenklicken.

FuerstderSchatten hat geschrieben:Du stempelst ja dafür Dark Sun als unwichtig ab.
Ja, weil ich Dark Sun im Gegensatz zu Ultima durchgespielt habe.
FuerstderSchatten hat geschrieben:Tja, kann ich nicht nachvollziehen, wofür du Doom 2 so gut findest, ist so ziemlich der schlechteste Shooter den ich mir mir vorstellen kann. Auch das Leveldesign ist nicht besonders, es sei den man mag sinnlos mit einander verbundene Räume a la Fear, ohne erkennen zu können, gepaart mit einer Grafik, die einen kaum erkennen lässt, ob man sich gerade irgendwo anders befindet als im Legoland. Ich habe es aber nicht sehr weit gespielt zugegeben.
Bei Doom merkt man einfach dass jemand am Leveldesign saß der sich Gedanken gemacht hat. Spielereien mit dem Licht, viele Secrets, eine dynamische Levelstruktur (Wände die sich öffnen, spawnende Gegner), intelligent plazierte Gegner, schmale Gänge, weite Gänge, große Räume, kleine Räume, Backtracking, usw...
Ob die Level nachvollziehbar sind ist mir im Falle von Doom eigentlich egal. Ich spiele Doom nicht wegen der Story oder der interessanten Welt, sondern um mit der doppelläufigen Schrotflinte in der Hand durch verwinkelte Level zu laufen und Dämonen in den Arsch zu treten.
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FuerstderSchatten
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Re: GOG.com - Dreizehn Dungeons-&-Dragons-Klassiker als Digital-Premieren

Beitrag von FuerstderSchatten »

Ich merke schon, dass wir da einfach andere Vorstellungen von einem Spiel haben, ich bin halt nicht unbedingt ein Fan von Serious Sam, was Singleplayer angeht, aber im Coop macht es ein wenig Spaß. Wenn du sinnloses Moorhuhn Geballer halt magst, ist das ja deine Sache. Das hat mir nie viel gegeben.

Ich suche auch nie Secrets in Shootern. ich bin meistens auch froh, wenn Shooter verhältnismäßig einfach sind und eine starke Story haben.

Für mich bleibt Dark Sun ein Meilenstein, muss es ja für dich nicht. Dass du es durchgespielt hast, beweist aber erstens das es nicht so verbuggt war und zweitens, dass es wert war, durchgespielt zu werden.

Ich kann auch Dark Sun heute noch locker durchspielen, die Story, die Nebenquests, die einfache Bedienung, das verständliche Charaktersystem und Items (+ 1 Schwert) das alles hält mich bei Laune.

Ultima kann ich nicht mal 5 Minuten spielen. Egal welcher Teil, selbst Pagan nicht. Habe ich damals unbedingt haben wollen, es aber dann schnell nicht mehr spielen gewollt.

Jetzt könnte man meinen das ist vielleicht nur Nostalgie, ich habe auch gerne Drakkhen früher gespielt, würde ich aber eher nicht mehr spielen, zu umständlich zu bedienen, mit diesen 2D-Sachen in den Burgen.
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LordBen
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Re: GOG.com - Dreizehn Dungeons-&-Dragons-Klassiker als Digital-Premieren

Beitrag von LordBen »

FuerstderSchatten hat geschrieben: Für mich bleibt Dark Sun ein Meilenstein, muss es ja für dich nicht. Dass du es durchgespielt hast, beweist aber erstens das es nicht so verbuggt war und zweitens, dass es wert war, durchgespielt zu werden.
Da sind wir uns zumindest einig. Dark Sun ist auf jeden Fall ein gutes Spiel. Bis man aus der Kanalisation raus war fand ich's sogar ziemlich ausgezeichnet. Die Flucht aus den Sklavenbaracken, die Rattenmenschen in der Kanalisation. Da passierte Schlag auf Schlag etwas und man hatte für fast jede Situation mehrere Lösungsmöglichkeiten. Danach fand ich's dann aber immer etwas zäh, dieses Rumgelaufe auf der Oberwelt um die Stämme zu vereinigen hatte irgendwie seine Längen.
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Re: GOG.com - Dreizehn Dungeons-&-Dragons-Klassiker als Digital-Premieren

Beitrag von Stalkingwolf »

Die alten Spiele wie Pools of Radiance&Co waren schon damals technisch eine Zumutung.
Die können gar nicht gut gealtert sein.
Bei EoB schaut das schon ganz anders aus.

Ich hab es mir überlegt, aber EOB 1 und 2 habe ich schon damals auf dem Amiga gespielt. Teil 3 soll schon gar nicht mehr so gut sein und der Rest interessiert mich nicht.
Mir hat damals Champions und Death Knight of Krynn vollkommen gereicht.

Lieber pack ich anstatt EoB wieder Dungeon Master oder Chaos Strikes Back aus.
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Re: GOG.com - Dreizehn Dungeons-&-Dragons-Klassiker als Digital-Premieren

Beitrag von Seppel21 »

LordBen hat geschrieben: Für mich das hat wenig mit nostalgischen Erinnerungen zu tun. Doom (1 und 2) hat im Shooterbereich bis heute so ziemlich das beste Leveldesign.
Sin & das Addon Wages of Sin haben imho das beste Leveldesign. Einfach genial was da geboten wird.
Auf Platz zwei kommt das erste Jedi Knight & das Addon Mysteries of the Sith.
Erst danach kommen Doom 1 & 2.
Das erste No One Lives Forever ist auch genial designed.
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