GOG.com - Dreizehn Dungeons-&-Dragons-Klassiker als Digital-Premieren

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4P|BOT2
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GOG.com - Dreizehn Dungeons-&-Dragons-Klassiker als Digital-Premieren

Beitrag von 4P|BOT2 »

GOG.com hat dreizehn Dungeons-&-Dragons-Klassiker als Digital-Premieren veröffentlicht, darunter Eye of The Beholder, Menzoberranzan und Pool of Radiance. Über einen Zeitraum von vier Jahren wurden die Codes, Rechte und Lizenzen für "Forgotten Realms: The Archives erfolgreicht" zusammengesucht, heißt es von GOG.com. Die Spiele werden in Form von drei Kollektionen angeboten und darüber hinaus gibt ...

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Hissatsu
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Re: GOG.com - Dreizehn Dungeons-&-Dragons-Klassiker als Digital-Premieren

Beitrag von Hissatsu »

Die 2te collection hätte ich gerne in Deutsch da man im Internet diese nicht mehr findet. Aber Gog bietet das ja oft nicht so richtig an. Find ich schade.
Ich Spiele diese Spiele zurzeit mit meinem Bruder und sind Jetzt bei Pools of Darkness.
Fehlen noch Savage Frontier und Treasures of the Savage Frontier die in Deutsch wäre echt nice...
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FuerstderSchatten
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Re: GOG.com - Dreizehn Dungeons-&-Dragons-Klassiker als Digital-Premieren

Beitrag von FuerstderSchatten »

Ich finde alle genannten Spiele unzumutbar für heutige Verhältnisse, hätten lieber Dark Sun veröffentlichen sollen, ab da fängt es an, interessant zu werden.

Dark Sun würde ich mir sehr wünschen für Steam und nicht das xte RPG Maker JRPG. Wenn ich sehe was die für einen "neuen" Müll veröffentlichen und was für alte Perlen noch warten. Da werde ich wütend.
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LordBen
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Re: GOG.com - Dreizehn Dungeons-&-Dragons-Klassiker als Digital-Premieren

Beitrag von LordBen »

FuerstderSchatten hat geschrieben:Ich finde alle genannten Spiele unzumutbar für heutige Verhältnisse, hätten lieber Dark Sun veröffentlichen sollen, ab da fängt es an, interessant zu werden.
Was ist denn an Eye of the Beholder unzumutbar? Die Spiele sehen heute noch ansehnlich aus und lassen sich gut steuern. Und im Gegensatz zu Dark Sun sind sie auch noch weitestgehend frei von Bugs.
Pool of Radiance und Co. hingegen sind echt nur noch was für Liebhaber. Am meisten daran stört mich dass es keine vorgefertigten Charaktersprites wie in der Krynn-Trilogie gibt. Die selbst erstellten Sprites sehen einfach schlecht aus.
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FuerstderSchatten
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Re: GOG.com - Dreizehn Dungeons-&-Dragons-Klassiker als Digital-Premieren

Beitrag von FuerstderSchatten »

Ich finde Eye of the Beholder heute unzumutbar, eigentlich schon damals aufm Amiga nicht besonders und das obwohl ich gerne Dungeon Master gespielt habe. Muss ja nicht jeder meinen Geschmack teilen.

Pool of Radiance of Myth Drannor habe ich sogar noch. Empfinde ich als einen einfach nur in allen Belangen schlechten BG Klon.

Dark Sun mag verbuggt sein, wobei ich nur einen überhaupt in meiner damaligen Spielsession hatte, aber bietet dafür tolle Umgebungen, eine gelungene Welt, Quests und Story. Das Charaktersystem, Kampfystem, die Iso-Grafik und Inventarsystem war seiner Zeit vorraus und meiner Meinung nach gilt es als Grundsteinlegung für Fallout und Baldurs Gate.

Das alles geht den anderen genannten Spielen vollkommen ab.
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LordBen
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Re: GOG.com - Dreizehn Dungeons-&-Dragons-Klassiker als Digital-Premieren

Beitrag von LordBen »

Bei GoG gibt's Pool of Radiance von 1988, nicht Pool of Radiance: Ruins of Myth Drannor.
Naja, das Spiel hat halt das typische AD&D Charaktersystem im DarkSun Setting, das Kampfsystem gab's so schon Jahre zuvor in den GoldBox-Spielen von SSI und das Inventarsystem war doch zu der Zeit absoluter Standard. Keine Ahnung, mir hat das Spiel damals Spaß gemacht und es hat sicher seine Momente, aber als bedeutend für die Entwicklung der CRPGs seh ich's nicht.
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FuerstderSchatten
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Re: GOG.com - Dreizehn Dungeons-&-Dragons-Klassiker als Digital-Premieren

Beitrag von FuerstderSchatten »

Tjo, dann hat BG also auch keine Bedeutung für dich. Ist halt so, verstehe.

Aber dafür halt die Gold Box spiele von SSI, aha. Ich mag es auch gerne mit 0 und 1sen herumzulaufen. Trägt natürlich bombastisch zur Atmosphäre bei.

Ich finde nicht dass der Dungeon Master Klon Eye of the Beholder irgendwie wichtig gewesen wäre, aber BG oder Fallout haben für mich persönlich schon eine immens wichtige Bedeutung und haben neben der Nordland Triologie mir erst zu meiner Liebe zu RPGs verholfen. Dark Sun spielt da auch eine sehr große Rolle, weil es quasi wie Fallout ist, nur schon vor Fallout rausgekommen ist, wenns nicht gespielt hast ok, kann ich deine Skepsis verstehen. Aber du behauptest ja, dass du es gespielt hast.

Neben Dungeon Master gabs selbst aufm Amiga übrigens besseres als Eye of the Beholder, ich finde ja Drakkhen bis heute wesentlich interessanter und auch bedenklich eigenständiger.

Vielleicht habe ich mich ja auch falsch ausgedrückt, innovativ war halt die Verquickung all dieser Sachen, die erst Jahre später so zum Standard wurden, z.B. halt bei Diablo oder BG.

Naja zumindest sind wir uns bei Turrican einig, die Musik davon höre ich heute noch sehr gerne.
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LordBen
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Re: GOG.com - Dreizehn Dungeons-&-Dragons-Klassiker als Digital-Premieren

Beitrag von LordBen »

Ich habe nicht behauptet dass Eye of the Beholder wichtig ist. Aber es ist halt weit davon entfernt für heutige Verhältnisse, wo Dungeoncrawler wie Legend of Grimrock durchaus Anklang finden, unzumutbar zu sein.
Genauso wenig habe ich BG oder Fallout ihre Bedeutung abgesprochen. Ganz im Gegenteil. Aber ich spreche Dark Sun seine Bedeutung ab weil es weder innovativ noch in anderen Bereichen besonders herausragend war und außerdem verbugt ist.
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FuerstderSchatten
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Re: GOG.com - Dreizehn Dungeons-&-Dragons-Klassiker als Digital-Premieren

Beitrag von FuerstderSchatten »

LordBen hat geschrieben:Ich habe nicht behauptet dass Eye of the Beholder wichtig ist. Aber es ist halt weit davon entfernt für heutige Verhältnisse, wo Dungeoncrawler wie Legend of Grimrock durchaus Anklang finden, unzumutbar zu sein.
Genauso wenig habe ich BG oder Fallout ihre Bedeutung abgesprochen. Ganz im Gegenteil. Aber ich spreche Dark Sun seine Bedeutung ab weil es weder innovativ noch in anderen Bereichen besonders herausragend war und außerdem verbugt ist.
Ich komme nicht dahinter, erstens ist es bei weitem nicht so verbuggt wie du darstellst, ich konnte es sehr weit oder sogar durchspielen spielen.

Zweitens ist es quasi wie BG oder Fallout nur 5 Jahre zuvor, das muss doch auch dir auffallen: es hat quasi das Kampfsystem von Tempel des Elementaren Bösen nur 10 Jahre vorher, es hat Iso Karten wie in BG wo übergangslos in den Kampf wechselt werden kann. Es hat echte Quests, ich kann mich an kaum ein Spiel aus der selben Zeit erinnern, was überhaupt sowas wie Quests hat und wenn dann überhaupt nur rudimentär wie in Schicksalsklinge.

Ich finde Eye of the Beholder 2 unzumutbar, ich fand es schon damals bestürzend langweilig, ich bin nur in den Turm gegangen und ins erste Stockwerk und hab dann abgebrochen, war im Vergleich zu der Schicksalsklinge einfach nur steinzeitlich, was Gameplay und Leveldesign und Atmosphäre angeht, alleine diese Miniwelt ohne Oberflächenkarte usw.. Hat mich alles damals angekotzt. Einfach nur sinnlos durch Level laufen und Monster killen, war mir schon damals zu wenig, ich meine schau dir doch das Konkurrenz Feld an "Schicksalsklinge" oder "Drakkhen", in allen Belangen einfach nur besser. Dazu dann auch noch diese Umständliche Steuerung.

Dark Sun hatte in seinem Umfeld außer JRPGs und Sternenschweif keine Spiele die nur annähernd dasselbe Niveau erreicht hätten.
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LordBen
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Re: GOG.com - Dreizehn Dungeons-&-Dragons-Klassiker als Digital-Premieren

Beitrag von LordBen »

Naja, was heißt quasi wie das Kampfsystem von Tempel des Elementaren Bösen? ToEE ist bekannt für seine Komplexität und die detailierte Umsetzung des 3.5 D&D Regelwerks. Dark Sun hat halt ein rundenbasiertes Kampfsystem in der Iso-Perspektive das bei weitem die Tiefe eines ToEE fehlt. Außerdem gab's das Kampfsystem, wie geschrieben, schon 5 Jahre vorher 1 zu 1 in Pool of Radiance. Genauso wie Quests. Dark Sun hat das Rad einfach nicht neu erfunden.
Schicksalsklinge hingegen hatte wirklich viele ungewöhnliche und tolle Ideen. Insgesamt ein super Spiel, auch wenn es seine Macken hatte.
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Todesglubsch
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Re: GOG.com - Dreizehn Dungeons-&-Dragons-Klassiker als Digital-Premieren

Beitrag von Todesglubsch »

Find Pack 3 seltsam. Menzo und Dungeon Hack? Die beiden Titel haben doch nichts gemein. Dann doch lieber sich etwas anstrengen und die Ravenloft-Spiele ausbuddeln: Die nutzten wenigstens die gleiche Engine wie Menzo.
katzenjoghurt
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Re: GOG.com - Dreizehn Dungeons-&-Dragons-Klassiker als Digital-Premieren

Beitrag von katzenjoghurt »

Hmmm... ob sie die Journal Entries ins Spiel integriert haben? *hoff*
Was mich so ein bißchen abhält ist die Vorstellung, ständig aus dem Spiel rauszumüssen
und 'ne pdf zu öffnen, weil das Spiel auf Journal Entry #xy im Handbuch verweist.

...und mir fehlEn noch die Krynn Spiele... da hatte ich nur den ersten Teil durchgespielt. :)
MrMetapher
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Re: GOG.com - Dreizehn Dungeons-&-Dragons-Klassiker als Digital-Premieren

Beitrag von MrMetapher »

War für mich ein Sofortkauf. Neben den Infinity Engine Spielen sind die alten Gold Box Titel für mich immer noch die besten CRPGs - vll. zus. mit Bethesdas und Obsidians Werken.
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Kajetan
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Re: GOG.com - Dreizehn Dungeons-&-Dragons-Klassiker als Digital-Premieren

Beitrag von Kajetan »

katzenjoghurt hat geschrieben:Hmmm... ob sie die Journal Entries ins Spiel integriert haben? *hoff*
Was mich so ein bißchen abhält ist die Vorstellung, ständig aus dem Spiel rauszumüssen
und 'ne pdf zu öffnen, weil das Spiel auf Journal Entry #xy im Handbuch verweist.
Das ist ein DOS-Spiel. Alt-Enter, Fenstermodus, parallel dazu das PDF öffnen und beide gleichzeitig am Bildschirm anzeigen lassen.
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FuerstderSchatten
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Re: GOG.com - Dreizehn Dungeons-&-Dragons-Klassiker als Digital-Premieren

Beitrag von FuerstderSchatten »

@ Lord Ben ich bin da anderer Meinung, aber ich muss zugeben, dass ich die Goldboxspiele nicht gespielt habe. Will dir also gerne den Punkt lassen, dass das Kampfsystem dort ähnlich war und das es dort auch schon Quests gab.

Jedenfalls ist Dark Sun auch unabhängig von den genannten Punkten für mich weiterhin der Vater von Spielen wie BG, Arcanum oder Fallout. Kann ja sein, das die Goldboxspiele die Großväter sind, aber für mich sehen die stark nach nicht mehr spielbar aus, wenn man nicht absoluter Retrofan ist. Ich schaffe es auch nicht Bards Tale zu spielen. Und Thief 1 nur, weil ich damit nostalgische Gefühle verbinde.

Das ist so ähnlich, wie das jemand sagt, für ihn sei der beste Shooter Doom 2. Ich finde das grässlich und überhaupt ohne jegliche Inhalt abseits von hirnlosen Rumgeballer, ein anderer sieht aber vielleicht seine nostalgischen Erinnerungen drin. Ich mag bis heute Blood, aber immerhin steckt dort eine rudimentäre Story drin, die man auch als solche erkennen kann. Trotzdem ist das nicht annähernd der beste Shooter, nur weil es alt ist.

Schicksalsklinge gefällt mir von den 3 Teilen am wenigsten. Trotzdem ist schon die Magie erkennbar, die in Teil 3 auch erzählerisch ihren Höhepunkt hatte. Teil 3 für mich immer noch eine der Sternstunden der frühen Rollenspielgeschichte.
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