SethSteiner hat geschrieben:Mass Effect 1war selbstverständlich fern von Makellosigkeit. Das Gameplay war anstrengend, die Gebiete vor allem leer. Das Spiel hatte viele Defizite aber die Aufgabe wäre es gewesen, abgesehen von großen Auswirkungen, wie sie ja angekündigt waren außerdem diese Defizite zu beseitigen. Bioware hat sich damit begnügt einfach alles rauszuwerfen was Arbeit gekostet hätte.
Ach so ... wenn ich also wesentlich abwechslungsreichere Orte kreiiere, dann ist das "raus werfen, was Arbeit gekostet hätte". Genauso wie verschiedene Waffen zu bauen, die nicht nur anders aussehen, sondern auch vom Verhalten her unterschiedlich sind. Ist natürlich viel weniger Arbeit als 4 Waffen, die sich praktisch das komplette Game über nicht ändern und bei denen man bloß nach jeder Mission schaut, ob man Teile eingesammelt hat, die 1 Schadenspunkt mehr bringen oder ähnliches.
SethSteiner hat geschrieben:Und dabei kommt dann eben ein ME2 heraus, was ein extrem lineares Spiel, bei dem man halt keine große Entscheidung mehr bei seiner Crew hatte, weil fast das ganze Spiel daraus bestand, dass man die Crewmissionen machen musste, etwas was in einem Rollenspiel normalerweise nur einen Bruchteil darstellt.
Erm ... ich hoffe Du setzt mal Deine rosarote Brille ab und erkennst, daß ME 1 ganz genauso linear war, wie Teil 2. Hinzu kommt, das man die Crewmissionen (also die jeweilige "persönliche" Mission) in keinster Weise absolvieren muß.
SethSteiner hat geschrieben:Gleichzeitig brachte es eben auch mit sich, dass man das Spiel nicht mit den Mitgliedern durchspielen konnte, die man mochte, wie in Teil 1.
? ? ?
Ich konnte in Teil 2 genauso mein Trio zusammen stellen, wie in Teil 1. Abgesehen von der persönlichen Mission, bei der immer ein Crew-Mitglied vorgegeben war. Das willst Du aber hoffentlich jetzt nicht als Nachteil hinstellen, oder ?
SethSteiner hat geschrieben:Was man verbessert hatte war natürlich das Gameplay, bis zu einem g ewissen Grad. Wobei die Maps und die teilweise copy-pastigen Aufgaben nicht gerade ein Shootermeisterwerk sind. Man kann es als Actionspiel ohne Zweifel super finden aber als Rollenspiel und auch in Hinsicht auf die eigentliche Aufgabe der Entwickler, ist da nicht mehr als Durchschnitt zu finden.
Ja genau ... weil ME 1 da ja mehr zu bieten hatte.

... Nenn mir bitte Teile von ME 1, die es auch nur entfernt mit Shadow Broker, Overlord und alles um Kasumi Goto aufnehmen konnten. Ganz abgesehen von solchen Perlen wie der Absturzstelle der Normandy.
Klar ist auch ME 2 alles andere als perfekt und es mag Spiele geben, die noch bessere Missionen aufweisen. Aber selbst innerhalb der Missionen ist ME 2 eine Steigerung zu Teil 1.
SethSteiner hat geschrieben:Und ganz nebenbei, der Terminator Endboss mit seinen "hier bitte raufschießen" Schwachstellen war ja nun wirklich nichts worauf man irgendwie positiv zurückblicken könnte.
Weil der Endboss von Teil 1 ... einfach nur draufhalten bis er umfällt ... da ja besser war.
