Bethesda Softworks: Pete Hines äußerst sich zum Scheitern kostenpflichtiger Mods
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Bethesda Softworks: Pete Hines äußerst sich zum Scheitern kostenpflichtiger Mods
In einem Interview mit Gamespot äußerte sich Pete Hines von Bethesda zum Ende April gescheiterten Versuch der Einführung kostenpflichtiger Mods auf Steam (wir berichteten). Es sei eine Idee gewesen, die man sich zusammen für Skyrim ausgedacht habe, die aber nicht aufgegangen sei. Man sei zwar nach wie vor der Meinung, dass Leute, die eine Menge Zeit in das Erstellen von Mods investierten, auch ein...
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- Nino-san
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Re: Bethesda Softworks: Pete Hines äußerst sich zum Scheiter
Ah, Bethesda schmiedet fleißig weiter Pläne, die Spieleindustrie zu verschlechtern. Ich bin davon überzeugt, dass ursprünglich vorgesehen war, die Mods auf Konsolen wie DLC anbieten zu können - mit noch weniger Eigenleistung.
Wenn sie wenigstens nicht so abscheulich gierig gewesen wären (sowohl Bethesda als auch Valve), wären sie damit vielleicht sogar durchgekommen.
Wenn sie wenigstens nicht so abscheulich gierig gewesen wären (sowohl Bethesda als auch Valve), wären sie damit vielleicht sogar durchgekommen.
- MrLetiso
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Re: Bethesda Softworks: Pete Hines äußerst sich zum Scheiter
Denke ich auch. Maximal 10% sollte Bethesda mitverdienen, da die eigentliche Arbeitsleistung durch den Modder erfolgt. Und dieser kann von mir aus gern Geld verlangen - ob es jemand bezahlen will, ist die andere Frage.Nino-san hat geschrieben:Wenn sie wenigstens nicht so abscheulich gierig gewesen wären (sowohl Bethesda als auch Valve), wären sie damit vielleicht sogar durchgekommen.
- Jondoan
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Re: Bethesda Softworks: Pete Hines äußerst sich zum Scheiter
Ach man, immer dieses geheuchelte "ich finde aber die Modder haben ein Recht was zu verdienen!" Das ist wohl mittlerweile unvorstellbar geworden, wie Leute noch irgendetwas machen nur aus ihrer Leidenschaft zur Sache heraus. Weak, Bethesday, really weak...
- Kajetan
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Re: Bethesda Softworks: Pete Hines äußerst sich zum Scheiter
Das Problem ist, dass man nur eine ganz bestimmte Art von Mods kostenpflichtig machen kann. Mods, die NICHT auf anderen Inhalten basieren und die NUR von Einzelpersonen oder einem Team gemacht werden, wo von Anfang an klar ist, dass es sich hier um ein kommerzielles Produkt handelt. Und angesichts der geforderten Umsatzbeteiligung von Bethesda auch nur Mods, die sich schnell umsetzen und produzieren lassen. Alles andere ist ein juristisches Minenfeld und ein Verlustgeschäft für die Modder.Nino-san hat geschrieben:Wenn sie wenigstens nicht so abscheulich gierig gewesen wären (sowohl Bethesda als auch Valve), wären sie damit vielleicht sogar durchgekommen.
Was letztlich auf kosmetische Mods hinauslaufen wird. Neue Skins. Neue Ausrüstung. Neue Hüte. Harmloser Kram eben.
Dennoch bleibt immer noch das haarige Problem, wenn Mods, die Fehler in der Vanilla-UI oder Vanilla-Gameplay-Mechanik ausbessern, kostenpflichtig angeboten werden. Schlechte Qualität releasen, dann über Mods doppelt kassieren und sich zudem die Arbeit für Patches sparen, weil man das ja durch die Community erledigen lassen kann. Den Gierhälsen von Bethesda traue ich zu genau das zu bebsichtigen.
- WH173W0LF
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Re: Bethesda Softworks: Pete Hines äußerst sich zum Scheiter
Was für niedere Ausreden. Wetten das Spielchen wird mit Fallout4 wieder versucht?
- MrLetiso
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Re: Bethesda Softworks: Pete Hines äußerst sich zum Scheiter
Sehr guter Punkt. Wie sieht es Deiner Meinung nach mit Projekten wie "Skywind" oder dem Koop-Mod aus?Kajetan hat geschrieben: Das Problem ist, dass man nur eine ganz bestimmte Art von Mods kostenpflichtig machen kann. Mods, die NICHT auf anderen Inhalten basieren und die NUR von Einzelpersonen oder einem Team gemacht werden, wo von Anfang an klar ist, dass es sich hier um ein kommerzielles Produkt handelt. Und angesichts der geforderten Umsatzbeteiligung von Bethesda auch nur Mods, die sich schnell umsetzen und produzieren lassen. Alles andere ist ein juristisches Minenfeld und ein Verlustgeschäft für die Modder.
Was letztlich auf kosmetische Mods hinauslaufen wird. Neue Skins. Neue Ausrüstung. Neue Hüte. Harmloser Kram eben.
Dennoch bleibt immer noch das haarige Problem, wenn Mods, die Fehler in der Vanilla-UI oder Vanilla-Gameplay-Mechanik ausbessern, kostenpflichtig angeboten werden. Schlechte Qualität releasen, dann über Mods doppelt kassieren und sich zudem die Arbeit für Patches sparen, weil man das ja durch die Community erledigen lassen kann. Den Gierhälsen von Bethesda traue ich zu genau das zu bebsichtigen.
- casanoffi
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Re: Bethesda Softworks: Pete Hines äußerst sich zum Scheiter
Und woher will der gute Mann das so genau wissen?Im Übrigen hätten Modder, denen man damals lediglich ein Viertel der Einnahmen zugestand, während Valve 30 und Bethesda sogar 45 Prozent erhielten, mitgeteilt, dass sie trotzdem an nur einem Tag während das Bezahlsystem aktiv war, mehr eingenommen hätten als in jahrelangem Bitten um Spenden.
Hat er von allen Moddern, die an dieser kurzen Aktion verdient haben, eine Kostenaufstellung über ihre bisherigen Mods und deren Einnahmen durch Spenden erhalten?
Fakt ist, dass Modder ihren "Job" aus Freunde und Leidenschaft an der Sache machen.
Es macht ihnen Spaß, ihre Mods auszutüfteln und anzubieten - und wenn sie damit durch Spenden auch noch was daran verdienen können, ist es wunderbar.
Aber damit Geld zu verdienen ist nicht das Ziel und schon gar nicht die Motivation der Modder.
Zumindest nicht meine und auch nicht derer, die ich kenne.
Das eigentlich traurige an der Aktion ist, dass Bethesda aus dieser Pleite offensichtlich NICHTS gelernt hat!
Der Laden hat heute noch keinen blassen Schimmer, WARUM sie damit baden gegangen sind...
Sesselfurzende, paragraphenreitende, flipchartdrehende, erbsenzählende, geldgeile Anzugträger.
Keine Bange, man wird sich danach sicherlich noch was einfallen lassen, wie man zu Fallout 4 eine neue "Rettet die mittellosen Modder" Aktion starten kann, bei der man selbst ordentlich abkassieren kann.Er wisse nicht, was die Zukunft bringe, aber im Moment habe man mit der Fertigstellung von Fallout 4, wo Mods frühestens 2016 ein Thema sein werden, Wichtigeres zu tun.
NICHTS, aber rein GAR NICHTS gelernt...
Wenn sie Mods unbedingt kapitalisieren wollen, wäre meine Idee:
Fallout 4 DRM-frei anbieten (weg von Steam&Co!) und Mods über ein offizielles Ingame-Tool integrieren.
Ähnlich wie es z. B. bei Banished gemacht wurde.
Und in diesem Tool hinter jeder Mod einen Spende-Button einfügen.
Einnahmen darüber werden meinetwegen 50/50 zwischen Bethesda und dem Modder aufgeteilt.
- Kajetan
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Re: Bethesda Softworks: Pete Hines äußerst sich zum Scheiter
Grundsätzlich finde ich die Idee von kostenpflichtigen Mods ... bescheiden. Das ist ein nicht-kommerzieller Bereich, der durch eine Kommerzialisierung nur Nachteile erleben wird.MrLetiso hat geschrieben:Wie sieht es Deiner Meinung nach mit Projekten wie "Skywind" oder dem Koop-Mod aus?
Die beiden Mods kenne ich nicht, keinen Plan
- MrLetiso
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Re: Bethesda Softworks: Pete Hines äußerst sich zum Scheiter
Das war mehr in Bezug auf das von Dir angesprochene MinenfeldKajetan hat geschrieben:Grundsätzlich finde ich die Idee von kostenpflichtigen Mods ... bescheiden. Das ist ein nicht-kommerzieller Bereich, der durch eine Kommerzialisierung nur Nachteile erleben wird.
Die beiden Mods kenne ich nicht, keinen Plan
Ich denke, dass es sich selbst regulieren würde. Wenn ein Modder unverhältnismäßig viel Geld verlangt, geht er leer aus. Wenn ein Modder seine Dienste als Hobby betrachtet, dann soll er es kostenlos anbieten. Wer meint, er könne sich damit etwas dazuverdienen - der soll doch o_ô
- Invader_Zim
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Re: Bethesda Softworks: Pete Hines äußerst sich zum Scheiter
Zu diesem Thema würde ich dir dringends dieses Video empfehlen, das diesen ganzen Schlamassel nochmal Revue passieren lässt. Was allein in den 3 Tagen, in denen dieses neue System aktiv war, alles an Schindluder getrieben wurde, geht auf keine Kuhhaut.MrLetiso hat geschrieben:Ich denke, dass es sich selbst regulieren würde. Wenn ein Modder unverhältnismäßig viel Geld verlangt, geht er leer aus. Wenn ein Modder seine Dienste als Hobby betrachtet, dann soll er es kostenlos anbieten. Wer meint, er könne sich damit etwas dazuverdienen - der soll doch o_ô
Von daher: nein, das würde sich eben NICHT alles von alleine regulieren. Allein schon deshalb, weil die Modproblematik um einiges komplexer ist als nur, ob und für wieviel Geld jemand seine Mod anbietet.
- MrLetiso
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Re: Bethesda Softworks: Pete Hines äußerst sich zum Scheiter
Danke für den Tipp - das Video kannte ich leider schon.Invader_Zim hat geschrieben:Zu diesem Thema würde ich dir dringends dieses Video empfehlen, das diesen ganzen Schlamassel nochmal Revue passieren lässt. Was allein in den 3 Tagen, in denen dieses neue System aktiv war, alles an Schindluder getrieben wurde, geht auf keine Kuhhaut.
Von daher: nein, das würde sich eben NICHT alles von alleine regulieren. Allein schon deshalb, weil die Modproblematik um einiges komplexer ist als nur, ob und für wieviel Geld jemand seine Mod anbietet.
- Newo
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Re: Bethesda Softworks: Pete Hines äußerst sich zum Scheiter
Traurig Bethesda, ihr bemerkt nicht einmal wieso das Bezahlmodell gescheitert ist -.-. Sich selbst das größte Stück vom Kuchen krallen, den wer anders mitgebracht hat is schon widerwärtig.
Wenn dann sollte möglichst der Mörder Den Großteil einfahren und Plattformbereitsteller, sowie Werkzeugbereitsteller max 10% (meine.Meinung), aber die Kuh will ja bis zum kreieren gemolken wrrden...
Wenn dann sollte möglichst der Mörder Den Großteil einfahren und Plattformbereitsteller, sowie Werkzeugbereitsteller max 10% (meine.Meinung), aber die Kuh will ja bis zum kreieren gemolken wrrden...
- MSentis
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- Registriert: 18.07.2008 13:23
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Re: Bethesda Softworks: Pete Hines äußerst sich zum Scheiter
Nein, Mister Hines, Sie sind nach wie vor der Meinung, dass man sich an der Arbeit anderer Leute bereichern müsste. Anders kann die prozentuale Beteiligung an dem Preis von den Mods seitens Bethesda nicht erklärt werden. Und das Argument, Bethesda müsste ja daran verdienen, weil die Mods mit Assets von Bethesda erstellt wurden, klingt auch Recht dreist: Für das Hauptspiel wurde doch schon bezahlt.Pete Hines hat geschrieben:Man sei zwar nach wie vor der Meinung, dass Leute, die eine Menge Zeit in das Erstellen von Mods investierten, auch eine Möglichkeit haben sollten, damit Geld zu verdienen, aber im Moment gäbe es keine Pläne für einen neuen Anlauf.
Der soll mal nicht den weißen Ritter hier spielen, der eine Lanze für die armen geknechteten Modder brechen möchte, die ja gezwungen werden zu modden.
Nix da, das passiert alles auf freiwilliger Basis, so wie eine Spende für eine Mod freiwillig sein muss.
Wie sieht's eigentlich aus, wenn ein Mod nicht funktioniert? Oder in einer späteren Version nicht funktioniert? Cross-Compatibility mit anderen Mods. Hab ich dann Anspruch auf Rückzahlung? Oder muss ich mich bücken und es so hinnehmen, so wie beim Steam Subscriber Agreement auf die uneingeschränkten 14-Tage-Rückgaberecht verzichtet werden muss?
- Kajetan
- Beiträge: 27139
- Registriert: 13.04.2004 10:26
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Re: Bethesda Softworks: Pete Hines äußerst sich zum Scheiter
Sehe ich ähnlich. Da regelt sich nichts von alleine. Die unsichtbare Hand des freien Markt ist und bleibt ein MythosInvader_Zim hat geschrieben:Von daher: nein, das würde sich eben NICHT alles von alleine regulieren. Allein schon deshalb, weil die Modproblematik um einiges komplexer ist als nur, ob und für wieviel Geld jemand seine Mod anbietet.
