Nintendo: Fils-Aimé über Virtual Reality: "Es macht keinen Spaß und es ist nicht sozial. Es ist lediglich Technik."
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unknown_18
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Re: Nintendo: Fils-Aimé über Virtual Reality: "Es macht kein
Ich meine damit einfach, dass es nicht DIE KillerApp geben wird, sondern das es viele unterschiedliche Apps sein werden, die VR für Viele interessant machen wird. Niemand außer Extrem Nerds würde sich wegen einer einzigen Software eine VR Brille kaufen und seinen PC entsprechend aufrüsten, da müssen schon deutlich mehr Argumente her.
Da aber VR allein schon extrem beeindruckend ist und es nichts vergleichbares gibt, reicht auch einfach nur eine Auswahl an guter Software. Da braucht es keine einzelne Software, die die Leute überzeugt, weil das wären eh eher Durchschnittsleute für die VR eh noch viel zu teuer ist.
Da aber VR allein schon extrem beeindruckend ist und es nichts vergleichbares gibt, reicht auch einfach nur eine Auswahl an guter Software. Da braucht es keine einzelne Software, die die Leute überzeugt, weil das wären eh eher Durchschnittsleute für die VR eh noch viel zu teuer ist.
- Sir Richfield
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Re: Nintendo: Fils-Aimé über Virtual Reality: "Es macht kein
Ja, darum geht es doch: Die Durchschnittsleute zu erreichen.Balmung hat geschrieben:Da aber VR allein schon extrem beeindruckend ist und es nichts vergleichbares gibt, reicht auch einfach nur eine Auswahl an guter Software. Da braucht es keine einzelne Software, die die Leute überzeugt, weil das wären eh eher Durchschnittsleute für die VR eh noch viel zu teuer ist.
Enthusiasten bekommst du eh, Interessierte kommen mit einer Auswahl zurecht.
Aber um VR so richtig wirklich auf den Markt zu bekommen, brauchst du EIN "WOW" Ding.
Ein Beispiel siehst du bei Smartphones: Ja, ist ne Kamera dran, kann Bildschirm, kann Spielchen, Navigation, Internet, super Ding.
Aber "DER" Grund, aus dem wirklich jeder eines haben will und man von nachgewiesen absolut Technikfernen schief angeguckt wird, wenn man keines hat?: Whatsapp!
Whatsapp ist eine solche Killerapp. DER Grund, die dahinterliegende Technik haben zu müssen.
Und für die wirklich große Marktdurchdringung bräuchte auch VR eine.
Ich glaube nicht, dass das ein Spiel sein wird, ich weiß aber auch nicht, was das sein soll. (Sonst würde ich es machen und reich werden.
Ich weise noch mal drauf hin: Ich meine damit die wirklich große Nummer! Das "Ich kann mir eine Gesellschaft nicht mehr ohne vorstellen".
Ich meine damit nicht, dass die Nische VR überschaubar klein bleiben wird.
Damit die Nische aber wachsen kann, müsste jetzt mal endlich jemand einfach auf den Markt gehen.
Sprich, ich (als Beispiel) müsste dafür jetzt nach Amazon gehen können und für Überschaubar Geld Hard- und Software kaufen können.
Das halte ich für den nächsten Milestone in dem Bereich.
(Und nein - ich meine keine Kartons für mein Smartphone, ich will was wertiges auf dem Schädel)
Ist halt die Frage, ob und wer den Teufelskreis durchbricht. Denn ohne Hardware lohnt sich keine Software auf dem Markt und ohne Software lohnt sich keine Hardware zu kaufen.
Ideal wäre gleichzeitig, bis dahin würde ich sagen, auch um auf die Enthusiasten zuzugehen: Eine Art "Oculus ready" bei Software wäre ein geeigneter Schritt.
Denn die Hardware ist ja da. Ein Oculus kann man sich bereits jetzt auf den Schädel setzen, wenn man es denn will - du bist das beste Beispiel hier!
Wenn du jetzt uns als Interessierten davon berichten könntest, dass immer mehr Spiele auch mit Oculus wunderbar spielbar sind, dann würde das der Sache schon helfen.
Es hilft nämlich leider nicht, wenn du von der Hardware schwärmst. Ich meine, ich glaube dir, dass das geil ist. Nur renne ich alleine deswegen nicht in den Laden und verlange nach einer, du verstehst?
Hmm, mein Pessimist meldet sich gerade und sagt: "Das haben die ja noch nicht mal bei 3D mit Zusatzhardware geschafft. Die wenigsten Spiele bringen sowas mit und dann brauchste noch proprietäre Treiber und eine spezielle Graka, oder einen scheissteuren TV mit nich minder überteuerten Brillen und und und..."
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unknown_18
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Re: Nintendo: Fils-Aimé über Virtual Reality: "Es macht kein
Und das ist der Punkt, weder HTC/Valve noch Oculus wollen die breite Masse mit ihrer ersten Version ansprechen, sondern nur die Enthusiasten. Die breite Masse steht erst viel später auf dem Zettel. Jedes Produkt wird erst mal nur an Enthusiasten vermarktet, die breite Masse kommt erst später dran.Sir Richfield hat geschrieben:Ja, darum geht es doch: Die Durchschnittsleute zu erreichen.Balmung hat geschrieben:Da aber VR allein schon extrem beeindruckend ist und es nichts vergleichbares gibt, reicht auch einfach nur eine Auswahl an guter Software. Da braucht es keine einzelne Software, die die Leute überzeugt, weil das wären eh eher Durchschnittsleute für die VR eh noch viel zu teuer ist.
Enthusiasten bekommst du eh, Interessierte kommen mit einer Auswahl zurecht.
Aber um VR so richtig wirklich auf den Markt zu bekommen, brauchst du EIN "WOW" Ding.
Wenn die Leute meinen.Ein Beispiel siehst du bei Smartphones: Ja, ist ne Kamera dran, kann Bildschirm, kann Spielchen, Navigation, Internet, super Ding.
Aber "DER" Grund, aus dem wirklich jeder eines haben will und man von nachgewiesen absolut Technikfernen schief angeguckt wird, wenn man keines hat?: Whatsapp!
Whatsapp ist eine solche Killerapp. DER Grund, die dahinterliegende Technik haben zu müssen.
Aber nicht jetzt, dann wenn VR für den breiten Massenmarkt ausgelegt ist.Und für die wirklich große Marktdurchdringung bräuchte auch VR eine.
Ich denke da eher Richtung Metaverse, auf jeden Fall irgend etwas soziales, vermutlich etwas das Leute über eine große Distanz noch näher zusammen bringt. Darauf würde ich jedenfalls setzen und darum gibt es auch schon x Projekte in die Richtung.Ich glaube nicht, dass das ein Spiel sein wird, ich weiß aber auch nicht, was das sein soll. (Sonst würde ich es machen und reich werden.)
Das wird ja nun auch kommen, aber damit wird überhaupt erst mal die Nische aufgebaut, nicht mehr. Eine richtige Nische gibt es ja noch gar nicht, nur viel herum experimentieren ob das Entwickler oder Nutzer, aber wirklich brauchbar ist das DK2 noch nicht, wenn man es genau nimmt.Damit die Nische aber wachsen kann, müsste jetzt mal endlich jemand einfach auf den Markt gehen.
Sprich, ich (als Beispiel) müsste dafür jetzt nach Amazon gehen können und für Überschaubar Geld Hard- und Software kaufen können.
Das halte ich für den nächsten Milestone in dem Bereich.
(Und nein - ich meine keine Kartons für mein Smartphone, ich will was wertiges auf dem Schädel)
Darum wird es auch erst mal nur Software geben, die nicht all zu teuer in der Entwicklung war und je erfolgreicher VR ist desto mehr Geld wird auch in die Software Entwicklung gesteckt.Ist halt die Frage, ob und wer den Teufelskreis durchbricht. Denn ohne Hardware lohnt sich keine Software auf dem Markt und ohne Software lohnt sich keine Hardware zu kaufen.
Wie gesagt, kann man, aber es ist kein Endkunden Produkt und dementsprechend oft ein ziemliches Gefrickel und kein zufriedenstellendes Erlebnis. Darum setzt ja Oculus auf ein eigenes VR OS mit Shop und der Möglichkeit daraus dann diverse VR Software zu starten, so das man sich die Brille aufsetzt und nicht mehr abnehmen muss um unterschiedliche VR Apps zu starten. Das fehlt dem DK2 noch völlig und macht VR schon mal ein ganzes Stück zugänglicher.Ideal wäre gleichzeitig, bis dahin würde ich sagen, auch um auf die Enthusiasten zuzugehen: Eine Art "Oculus ready" bei Software wäre ein geeigneter Schritt.
Denn die Hardware ist ja da. Ein Oculus kann man sich bereits jetzt auf den Schädel setzen, wenn man es denn will - du bist das beste Beispiel hier!
Auch? Das kann man bei Spielen sagen, denen man relativ leicht VR nachträglich spendieren kann wie sämtlichen Cockpit Spielen, die auf einer guten Engine laufen (sprich perfektes 3D darstellen können). Ansonsten muss jede Software bereits im Konzept für VR entwickelt werden. Heißt wenn es nicht bereits während der Entwicklung heißt, dass auch VR unterstützt wird, dann wird es wohl eher nichts mit VR werden.Wenn du jetzt uns als Interessierten davon berichten könntest, dass immer mehr Spiele auch mit Oculus wunderbar spielbar sind, dann würde das der Sache schon helfen.
Elite Dangerous ist zum Beispiel ein solches Spiel, dort wurde schon zu Kickstarter Zeiten damals VR mit in die Entwicklung aufgenommen und entsprecht perfekt ist das Spiel auch für VR gemach, besser geht es eigentlich gar nicht mehr. Und darum zeigt auch das Spiel am Besten die Schwächen des DK2 auf, weil allein das ist dafür verantwortlich, dass VR in ED sich noch nicht so anfühlt wie es könnte (wegen der zu geringen Auflösung und den schlechten Linsen, die die schlechte Auflösung noch verstärkt).
Es bringt auch nichts von der Software zu schwärmen, weil VR muss man selbst erlebt haben. Es könnten hier hunderte von Leuten rumschwärmen und dennoch wäre es nur Hype was bei dir ankäme, aber nicht das Verständnis warum das jetzt wirklich so toll ist, das kann man einfach nicht beschreiben. ^^Es hilft nämlich leider nicht, wenn du von der Hardware schwärmst. Ich meine, ich glaube dir, dass das geil ist. Nur renne ich alleine deswegen nicht in den Laden und verlange nach einer, du verstehst?
Ja, und 3D hat es aus einem guten Grund nicht geschafft: der 3D Effekt wirkt zwar toll, bringt aber sonst kaum bis keinen Mehrwert und nutzt sich daher schnell ab, das ist bei VR aber etwas völlig anderes, der Mehrwert ist für jeden deutlich, der VR selbst richtig(!) erlebt hat, also mit Präsenz Gefühl und nicht bloß Immersion.Hmm, mein Pessimist meldet sich gerade und sagt: "Das haben die ja noch nicht mal bei 3D mit Zusatzhardware geschafft. Die wenigsten Spiele bringen sowas mit und dann brauchste noch proprietäre Treiber und eine spezielle Graka, oder einen scheissteuren TV mit nich minder überteuerten Brillen und und und..."
Re: Nintendo: Fils-Aimé
edit: verdammt, zu spät. aber passt ja.Ein Beispiel siehst du bei Smartphones: Ja, ist ne Kamera dran, kann Bildschirm, kann Spielchen, Navigation, Internet, super Ding.
Aber "DER" Grund, aus dem wirklich jeder eines haben will und man von nachgewiesen absolut Technikfernen schief angeguckt wird, wenn man keines hat?: Whatsapp!
Whatsapp ist eine solche Killerapp. DER Grund, die dahinterliegende Technik haben zu müssen.
du weisst aber schon dass es smartphones bereits 10-15 jahre VOR whatsapp gab und zu der zeit die ganzen hardwareanbieter nicht ALLE pleitegegangen sind weil das ding nur ein paar wenige gebrauchen konnten (mein erstes Smartphone war ein Blackberry vor etwa 12 jahren, da sind alle anderen noch mit normalen Handys zum telefonieren rumgerannt (lange vorm iphone
oh, und btw. wem gehört whatsapp? sind das nicht dieselben denen ... wie heisst das ding noch mal... achja, oculus gehört?
metaverse, secondlifeVR, Facebook-VR ... whatever. da kommt schon noch genug (ob mans braucht oder nicht), aber es sollte klar sein dass das nicht in 1/2 jahr passiert, oder?
btw. ist die Sache mit whatsapp die frage nach dem huhn oder dem ei, smartphones waren bereits aus anderen gründen im massenmarkt bevor es whatsapp überhaupt gab, und Chatrooms gibt's jetzt auch schon ein bisschen länger.^^.
Zuletzt geändert von maho76 am 24.06.2015 16:22, insgesamt 1-mal geändert.
- Sir Richfield
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Re: Nintendo: Fils-Aimé über Virtual Reality: "Es macht kein
Und das ist der Punkt, weder HTC/Valve noch Oculus wollen die breite Masse mit ihrer ersten Version ansprechen, sondern nur die Enthusiasten. Die breite Masse steht erst viel später auf dem Zettel. Jedes Produkt wird erst mal nur an Enthusiasten vermarktet, die breite Masse kommt erst später dran.[/quote]Balmung hat geschrieben:Aber um VR so richtig wirklich auf den Markt zu bekommen, brauchst du EIN "WOW" Ding.
Logisch.
Gut, ich halte uns für in diesem Punkt einig.
Hmm, bräuchte eine Timeline.Wenn die Leute meinen.Aber Smartphones sind längst über den Enthusiasten Punkt hinweg und am Massenmarkt angekommen, noch bevor es Whatsapp gab.
Also wann das vom Mobiltelefon + SMS auf Smartphone gekippt ist.
Ich komme allerdings nicht von der Meinung runter, dass diese (diverse negative Attribute) Software der Grund ist, aus dem wirklich jeder meint, ein Smartphone haben zu müssen. Bzw. dass man ohne dieses Ding nicht existieren kann.
Hmm, wer hat Oculus gekauft? Wem gehört whatsapp? Wo ist mein Aluhut?Ich denke da eher Richtung Metaverse, auf jeden Fall irgend etwas soziales, vermutlich etwas das Leute über eine große Distanz noch näher zusammen bringt. Darauf würde ich jedenfalls setzen und darum gibt es auch schon x Projekte in die Richtung.
Aber im Ernst, ich halte das für einen sinnigen Gedanken. Du willst ja jeden ansprechen und (Unterhaltungs)software ist immer nur eine Nische.
Ah, die Info hatte ich noch nicht. Man muss nur den richtigen fragen.Darum setzt ja Oculus auf ein eigenes VR OS mit Shop und der Möglichkeit daraus dann diverse VR Software zu starten, so das man sich die Brille aufsetzt und nicht mehr abnehmen muss um unterschiedliche VR Apps zu starten. Das fehlt dem DK2 noch völlig und macht VR schon mal ein ganzes Stück zugänglicher.
OK, hat Sinn. Ich bin zwar zu zynisch, an herstellergebundene Shops zu glauben, aber das sehen wir dann, wenn es soweit ist.
Für eine allgemeine Akzeptanz (so Fernziel das auch ist) ist das wichtig!
Stimmt.Auch? Das kann man bei Spielen sagen, denen man relativ leicht VR nachträglich spendieren kann wie sämtlichen Cockpit Spielen, die auf einer guten Engine laufen (sprich perfektes 3D darstellen können). Ansonsten muss jede Software bereits im Konzept für VR entwickelt werden. Heißt wenn es nicht bereits während der Entwicklung heißt, dass auch VR unterstützt wird, dann wird es wohl eher nichts mit VR werden.
Ich fürchte darüber hinaus sogar, dass es nicht nützt, wenn man die Software grundsätzlich "3D fähig" macht, spricht Grafik und Interface! damit klar kommen, dass die Ansicht auf zwei Monitore (bzw. zwei verzerrte Ansichten auf einem Monitor) verteilt wird.
So meinte ich das nicht ganz. Das Problem ist, dass ich mich ja durchaus von deiner Faszination anstecken lasse (wobei ich grundsätzlich Interessiert bin, nur halt kein Enthusiast).Es bringt auch nichts von der Software zu schwärmen, weil VR muss man selbst erlebt haben. Es könnten hier hunderte von Leuten rumschwärmen und dennoch wäre es nur Hype was bei dir ankäme, aber nicht das Verständnis warum das jetzt wirklich so toll ist, das kann man einfach nicht beschreiben. ^^
Es aber nix nutzt, weil ich weiß, dass ich dann mit einer Handvoll Prototypen da sitzen werde.
Wie du sagtest, es muss erst einmal eine Nische aufgebaut werden.
Hehe, die Diskussion.Ja, und 3D hat es aus einem guten Grund nicht geschafft: der 3D Effekt wirkt zwar toll, bringt aber sonst kaum bis keinen Mehrwert und nutzt sich daher schnell ab, das ist bei VR aber etwas völlig anderes, der Mehrwert ist für jeden deutlich, der VR selbst richtig(!) erlebt hat, also mit Präsenz Gefühl und nicht bloß Immersion.
Präsenz würde ich erst dann verspüren, wenn VR Feedback geben kann. Sowas in der Art gibt es schon, ist nur teuer. Also für den Anfang mindestens einen Handschuh, der Druck auf die Finger ausüben kann, damit du "merkst", dass du was anfasst.
Dann erst könntest du mit mir anfangen über Präsenz zu reden.
Solange ich kein Körpergefühl in der simulierten Umgebung habe, muss ich mit Immersion auskommen. Und die ist alleine durch die Abschottung der gewohnten "Realität" schon enorm hoch.
Wie ich sagte, die Leute gehen freiwillig durch Türen, obschon nichts und niemand sie daran hindern könnte durch die Wand zu gehen. (Also die Leute in der Halle... Wobei das schon eher in Richtung Präsenz geht, da du dich ja selber physisch durch... ach, das führt jetzt zu weit.
Re: Nintendo: Fils-Aimé
du würdest dich wundern was dein körper ganz ohne techznikschnickschnack in einem "präsenz"-moment mit dir / deinem hirn macht wenn du genau da einen virtuellen stein an den kopf bekommst. tipp: aua-Kopfweh, wenn auch nur kurz. und genau das ist der Präsenz/Immersion-unterschied. das sind dann die Videos wo einer mit hochgerissenen Händen vom stuhl fällt.Dann erst könntest du mit mir anfangen über Präsenz zu reden.
Solange ich kein Körpergefühl in der simulierten Umgebung habe, muss ich mit Immersion auskommen.
Zuletzt geändert von maho76 am 24.06.2015 16:26, insgesamt 1-mal geändert.
- Sir Richfield
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Re: Nintendo: Fils-Aimé
Ja.maho76 hat geschrieben:du weisst aber schon dass es smartphones bereits 10-15 jahre VOR whatsapp gab und zu der zeit die ganzen hardwareanbieter nicht ALLE pleitegegangen sind weil das ding nur ein paar wenige gebrauchen konnten
Ich spreche hier davon, das das Smartphone mit Whatsapp bei jeder Hausfrau angekommen ist. Ein Klischee, von dem ich wünschte es wäre keines.
Du weißt, eine Technik ist in der Gesellschaft angekommen, wenn dir diejenigen, denen du den Radiowecker einstellen musst und die dich Jahrzehntelang gefragt haben, warum der Computer so komische Geräusche macht und was das eigentlich mit dieser Flimmerkiste soll, also wenn DIESE LEUTE dir Ahnungslosigkeit und Anachronismus vorwerfen, wenn du versuchst ihnen mitzuteilen, dass du aufgrund Deiner Erfahrung ein paar Bedenken bei der Nutzung der App hast.
Disclosure: Ich besitze kein Smartphone, weil ich sämtliche Usecases über Telefonat hinaus mit PC und Tablet abdecken kann UND ich keinen Bock habe, mich von den TelKos verarschen zu lassen.
Ich weiß, wofür ich es nutzen wollen würde und was mich das mit der aktuellen Preispolitik kosten würde.
UND ich weiß, wie ich unpersönliche Kommunikation nutze. Das wird viele überraschen, sollte ich mal ein Smartphone haben. Diejenigen, die mich dazu nötigen wollen, sind es nicht gewohnt, dass man auch mal nicht antwortet.
Re: Nintendo: Fils-Aimé
da sind wir in beiden punkten auf einer Linie, und ich denke DIESE art massenmarkt-Akzeptanz wird noch lange lange auf sich warten lassen. das ist aber nicht gleichbedeutend mit scheitern, zum etablieren der Technik brauchts soviel gar nicht. 
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unknown_18
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Re: Nintendo: Fils-Aimé über Virtual Reality: "Es macht kein
Naja, wenn man Massenmarkt derart auslegt, dann sind aber viele Sachen noch nicht beim Massenmarkt angekommen, bei dem man aber dennoch von Erfolg beim Massenmarkt spricht. 
Zum Beispiel Spielkonsolen. Im Vergleich zu Smartphones immer noch lächerlich geringe Verkaufszahlen.
Ich hab ein Smartphone, ein LG GT540, uralt Teil das ich inzwischen nur noch als MP3 Player missbrauche und teilweise beim Online Einkauf als SMS Absicherung. Und 99% der Zeit ist es im Flugmodus. ^^
@Sir Richfield: Smartphones haben sich erst richtig mit dem iPhone 2007 durchgesetzt, WhatsApp kam 2009 und war sicher nicht von Tag 1 an die KillerApp, das wird sich da sicherlich auch über 1-2 Jahre hinweg entwickelt haben. Aber ich bin da auch zu wenig drin um da genaueres sagen zu können, deutet aber schon das ein oder andere darauf hin, dass die App erst danach kam.
Meines aktuellen Wissensstandes nach ist die VR OS App nicht zwingend nötig, sprich man kann auch ohne diese alternative Software nutzen, ist also kein geschlossenes System. Dazu passt ja auch die Aussage, dass Oculus nichts gegen Porno Software hat (und sie daher auch nichts dagegen tun werden), aber sie keine in ihrem Shop haben wollen.
Nein, 3D fähig machen reicht auch nicht, auch z.B. Bewegungen müssen passen, weil einem sonst schlecht wird. Auch muss die Spielwelt korrekte Größenverhältnisse haben, viele Spieleentwickler tricksen hier gerne bei Spielen für den normalen Monitor, machen Türen größer etc. Da geht es aber schon in die Richtung eben warum man VR bereits bei der Entwicklung einplanen muss. Und neben der Optik muss ja auch der Sound passen.
Für Präsenz muss man nicht erst mit der VR interagieren können, Präsenz ist etwas was im eigenen Kopf abläuft und dazu braucht es keine Interaktion, von daher ist es egal was du als Präsenz siehst, weil du damit lediglich den Begriff verbiegst.
Zum Beispiel Spielkonsolen. Im Vergleich zu Smartphones immer noch lächerlich geringe Verkaufszahlen.
Ich hab ein Smartphone, ein LG GT540, uralt Teil das ich inzwischen nur noch als MP3 Player missbrauche und teilweise beim Online Einkauf als SMS Absicherung. Und 99% der Zeit ist es im Flugmodus. ^^
@Sir Richfield: Smartphones haben sich erst richtig mit dem iPhone 2007 durchgesetzt, WhatsApp kam 2009 und war sicher nicht von Tag 1 an die KillerApp, das wird sich da sicherlich auch über 1-2 Jahre hinweg entwickelt haben. Aber ich bin da auch zu wenig drin um da genaueres sagen zu können, deutet aber schon das ein oder andere darauf hin, dass die App erst danach kam.
Meines aktuellen Wissensstandes nach ist die VR OS App nicht zwingend nötig, sprich man kann auch ohne diese alternative Software nutzen, ist also kein geschlossenes System. Dazu passt ja auch die Aussage, dass Oculus nichts gegen Porno Software hat (und sie daher auch nichts dagegen tun werden), aber sie keine in ihrem Shop haben wollen.
Nein, 3D fähig machen reicht auch nicht, auch z.B. Bewegungen müssen passen, weil einem sonst schlecht wird. Auch muss die Spielwelt korrekte Größenverhältnisse haben, viele Spieleentwickler tricksen hier gerne bei Spielen für den normalen Monitor, machen Türen größer etc. Da geht es aber schon in die Richtung eben warum man VR bereits bei der Entwicklung einplanen muss. Und neben der Optik muss ja auch der Sound passen.
Für Präsenz muss man nicht erst mit der VR interagieren können, Präsenz ist etwas was im eigenen Kopf abläuft und dazu braucht es keine Interaktion, von daher ist es egal was du als Präsenz siehst, weil du damit lediglich den Begriff verbiegst.
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CritsJumper
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Re: Nintendo: Fils-Aimé über Virtual Reality: "Es macht kein
Ihgitt. Mir sträubt sich alles. Das ist definitiv keine Killerapp, wenn wir es denn so nennen wollen. Das ist die Soziale Schicht die das so durchgedrückt hat. Der Wert sind die Menschen die Whatsapp nutzen, nicht Whatsapp selber.Sir Richfield hat geschrieben: Aber "DER" Grund, aus dem wirklich jeder eines haben will und man von nachgewiesen absolut Technikfernen schief angeguckt wird, wenn man keines hat?: Whatsapp!
Whatsapp ist eine solche Killerapp. DER Grund, die dahinterliegende Technik haben zu müssen.
Balmung
gibt es wirklich eine VR OS oder einen direkten Appstore? oO
Also ich meine ich bin mir sicher das Sony so ihr RealEyes vermarktet. Wenn die VR-Endgeräte aber so verschlossen sind wie die Smartphones und eben nicht direkt Ausgabe/Eingabe Geräte wie eine Maus oder ein weiteres Display. Dann ist dies für mich wohl eh gestorben. So habe ich es ja von der Holo-Lens schon befürchtet.
Wie ich Killer-App meinte ich halt vielmehr irgendwelche Programme die Aufzeigen das es einen bestimmten bedarf gibt. Das andere dies Aufgreifen. Wie die Wisch-Gesten bei Touchscreens. Das Vergrößern mit zwei Fingern. Sowas, nur bei Spielen. Etwas das das Spielen viel interessanter bequemer macht. Aber jenseits von diesem Rundumblick. Aber ich ab auch noch an keine Rift-Hardware. Vielleicht ist das ja schon mit der Kombination von Maus und Kopfbewegung, gegeben.
Aber alleine bei der Vorstellung das das Zielen bei einem Egoshooter nicht mehr mit der Maus (über das Sichtfeld) geht sondern mit einem Kreuz, oder man wirklich über das Waffen-Korn zielen müsste fände ich schon interessant.
Aber in der Theorie auch ein Force-Feedback, das den Kopf ein wenig neigen will um die Fliehkraft oder Gravitation zu simulieren stelle ich mir ziemlich interessant vor.
Update: Jetzt erst die vorherigen Posts gelesen. Schaut schon sehr interessant aus was du beschreibst Balmung.
"Ich gewinne aber lieber den Informationskrieg als einen Moralwettstreit." Tara Mcgowan
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unknown_18
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Re: Nintendo: Fils-Aimé über Virtual Reality: "Es macht kein
Naja, es ist weder ein richtiges VR OS noch ein reiner AppStore. Es ist halt eine Software, die auf dem PC unter Windows läuft und auf der Rift VR Brille angezeigt wird in der man dann andere VR Software starten kann, aber eben nicht nur, daneben wird es sicherlich noch ganz andere Funktionen haben als man von einem AppStore erwarten würde. Eine Freundesliste soll zum Beispiel auch vorhanden sein, um Freunde direkt in der VR einladen zu können. Sicherlich wird es auch eine Messenger Funktion geben.
Halt alles möglich das verhindern soll, dass man sich ständig die VR Brille vom Kopf ziehen muss um auf den Monitor zu gucken. Geht also durchaus etwas Richtung OS wie man es auf den Spielkonsolen kennt.
Aber man muss diese App halt nicht nutzen und kann andere VR Apps auch direkt vom Desktop auf dem Monitor in die Brille hinein starten. Gut möglich das es da Alternativen geben wird, die dann mit jeder PC kompatiblen VR Brille zusammen arbeiten, etwas wo sich die Hersteller eher schwer darin tun.
Maus und Kopfbewegung? Nur wenn du instant kotzen willst, mit Maus die Kamera zu steuern ist in VR absolut Tabu.
Force-Feedback wäre sicherlich nicht schlecht, aber da muss sich zeigen wie sich das umsetzen ließe. Jede Rückmeldung ist jedenfalls besser als gar keine. Selbst ein Piepston, wenn man eine virtuelle Taste drückt, ist besser als gar nichts, auch wenn natürlich die Berührung am Finger zu spüren besser wäre.
Was eine solche KillerApp angeht... diese ist kaum vorher auszumachen, die kommt einfach und stellt sich dann als KillerApp heraus.
Halt alles möglich das verhindern soll, dass man sich ständig die VR Brille vom Kopf ziehen muss um auf den Monitor zu gucken. Geht also durchaus etwas Richtung OS wie man es auf den Spielkonsolen kennt.
Aber man muss diese App halt nicht nutzen und kann andere VR Apps auch direkt vom Desktop auf dem Monitor in die Brille hinein starten. Gut möglich das es da Alternativen geben wird, die dann mit jeder PC kompatiblen VR Brille zusammen arbeiten, etwas wo sich die Hersteller eher schwer darin tun.
Maus und Kopfbewegung? Nur wenn du instant kotzen willst, mit Maus die Kamera zu steuern ist in VR absolut Tabu.
Force-Feedback wäre sicherlich nicht schlecht, aber da muss sich zeigen wie sich das umsetzen ließe. Jede Rückmeldung ist jedenfalls besser als gar keine. Selbst ein Piepston, wenn man eine virtuelle Taste drückt, ist besser als gar nichts, auch wenn natürlich die Berührung am Finger zu spüren besser wäre.
Was eine solche KillerApp angeht... diese ist kaum vorher auszumachen, die kommt einfach und stellt sich dann als KillerApp heraus.
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Re: Nintendo: Fils-Aimé über Virtual Reality: "Es macht kein
Ich würde sagen, ein Zwischenschritt in der Beziehung ist so ein VR/AR Zwischending, auch wenn ich die Programmierung dahinter für.. komplex halte.Balmung hat geschrieben:Force-Feedback wäre sicherlich nicht schlecht, aber da muss sich zeigen wie sich das umsetzen ließe. Jede Rückmeldung ist jedenfalls besser als gar keine. Selbst ein Piepston, wenn man eine virtuelle Taste drückt, ist besser als gar nichts, auch wenn natürlich die Berührung am Finger zu spüren besser wäre.
D.h. auf irgendeine Weise projeziert die Brille bestimmte Gegenstände aus der gewohnten Realität in die VR. Also quasi so "reverse AR", statt CGI in die Umgebung wird die Umgebung in CGI...
Sprich, mein Arbeitsplatz der Zukunft hat zwar keinen Monitor mehr, aber einen Schreibtisch und Tastatur / 3D Maus.*
Die Brille weiß, wo diese Elemente sind und richtet die Umgebung danach aus und stellt diese Elemente korrekt dar. (Wäre geil, wenn die "in Echt" angezeigt werden könnten, sowie die eigenen Hände, aber wenns einfach wäre, würde es jeder machen.
D.h. ich fuchtel da nicht irgendwie ins Leere, sondern habe echtes Feedback UND Orientierungspunkte und so.
Bin aber nicht mehr auf Monitore begrenzt.
*Nächster Zwischenschritt: Exoskelett, das meine Arme stützt, wenn ich schon im Raum herumtippen soll.
Den Schreibtisch habe ich nur, weil niemand länger als ein paar Minuten in der Luft herumtippen kann.
Fernziel ist natürlich die Gedankensteuerung...
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Re: Nintendo: Fils-Aimé über Virtual Reality: "Es macht kein
Ist sicherlich machbar, würde mich nicht mal wundern, wenn es da sogar bald Lösungen gibt, die man einfach nachträglich an seine Tastatur/Maus anbringt und in der Software dann für die entsprechende Tastatur kalibrieren kann.
Generell wird der VR Zubehör Markt in den nächsten Jahren extrem mit Produkten überflutet werden, gab ja schon die letzten 2 Jahre etliche Kickstarter Projekte zum Thema VR Zubehör, teils auch schon sehr erfolgreich. Aber alle haben sie eines gemeinsam: völlig unsicher was die Zukunft betrifft. Aber so ist halt neue Technologie, man kann schlecht abschätzen was sich als Standard Zubehör durchsetzen kann und was völlig floppt.
Interessant ist z.B. auch das hier: https://www.kickstarter.com/projects/gl ... ?ref=users
Generell wird der VR Zubehör Markt in den nächsten Jahren extrem mit Produkten überflutet werden, gab ja schon die letzten 2 Jahre etliche Kickstarter Projekte zum Thema VR Zubehör, teils auch schon sehr erfolgreich. Aber alle haben sie eines gemeinsam: völlig unsicher was die Zukunft betrifft. Aber so ist halt neue Technologie, man kann schlecht abschätzen was sich als Standard Zubehör durchsetzen kann und was völlig floppt.
Interessant ist z.B. auch das hier: https://www.kickstarter.com/projects/gl ... ?ref=users
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Re: Nintendo: Fils-Aimé über Virtual Reality: "Es macht kein
Jupp. Jetzt noch diese Force Feedback Weste an und ab auf die treadmill.Balmung hat geschrieben:Interessant ist z.B. auch das hier: https://www.kickstarter.com/projects/gl ... ?ref=users
Ich bin da ja die ganze Zeit verhalten optimistisch...
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Re: Nintendo: Fils-Aimé über Virtual Reality: "Es macht kein
Ich auch noch, weil die Teile im ersten Moment besser klingen als sie wirklich sind. Das sind halt alles noch neue Bereiche, wir stehen halt bei VR generell noch ganz am Anfang und das sollte auch Jedem klar sein. Bis VR so gut ist wie wir es uns in unseren Träumen ausmalen, werden noch so einige Jährchen ins Land ziehen. ^^
