myrica24 hat geschrieben:Ich habe mir die PK angesehen und das war ein echtes Event. Ich finde es sympathisch, dass die Sachen überraschend (auch Doom und Dishonored 2) enthüllt werden. Was Fallout 4 angeht, wird ein Traum für mich wahr (ja ich oute mich als Fanboy!). Das ist einfach geil! Mal sehen, ob sie den Termin halten können? Dass Bethesda keine Bewegungen und Haare animieren kann, ist mir vollkommen schnuppe, wenn das Spiel auch nur einen Bruchteil von dem hält, was versprochen wird. Ich freue mich wie Bolle! @jackyrocks: Alles klar? Ich möchte mal wissen, ob Du auch nur halbwegs so etwas Kreatives auf die Beine stellen könntest, wie Todd Howard?! Achtung davor hast Du zumindest nicht im Mindesten. Wirklich schade!
1. Habe ich angemerkt, dass die Siedlungssache und einige andere Elemente nett sind.
2. Als ob er alleine auf seinem Abort gesessen hätte und sich das aus den Fingern gesogen hat, ich möchte nicht wissen wie groß das Team war das am Ende mit dem Konzept raus kam. Mal ganz davon abgesehen, dass es ein hinkender Vergleich ist. Ich werde nie die Chance bekommen meine kreativen Ergüsse auf einer solche Ebene umzusetzen, insofern kannst du mir das nicht ankreiden und vor Allem kannst du auch keine Schlüsse daraus ziehen wie kreativ ich bin.
3. Wo ist denn hier der kreative Teil? Hausbau: gabs schon in zig Spielen. Siedlungsbau: haargenau die selbe Mechanik die State of Decay und andere ähnliche Spiele anbieten. Ein Hund als Begleittier: gabs schon in zig Spielen. Schon in Dragon Age: Origins konnte ich meinen Hund losschicken um Sachen auszubuddeln oder mich auf nicht geplünderte Truhen und Feinde hinzuweisen. Setting: Gabs schon in 4 Fallout-Spielen. Open World: Gabs schon in weiß Gott wievielen Spielen usw. Wo genau ist der kreative oder gar originelle Einfall der Fallout zu mehr als einem Aufguss aus all diesen schon dagewesenen Elementen macht und es abhebt davon ein TES Clone zu sein?
Ich habe Respekt davor, dass sie anscheinend die meisten Dinge durchdacht haben und anscheinend ein vernünftiges Gesamtpaket schnüren, das heißt nicht, dass ich blind folgen und nix hinterfragen muss.
Squid...kid? hat geschrieben:JackyRocks hat geschrieben:- Es wird mal wieder Alles beleuchtet außer dem tatsächlichen Quest- und Questdesign: ich kann mit Leuten quatschen oder einfach weglaufen oder alle töten, ich kann gefühlt 500 Siedlungen bauen und damit effektiv State of Decay: Fallout spielen (btw. wie werden denn die Generatoren angetrieben

?) oder ich bau nur mir ein Haus und spiele Fallout: Skyrim oder ich baue gar kein Haus und keine Siedlung und knalle Alles ab und spiele Hatred: Fallout oder ich bau eine Siedlung und spiele Fallout: Pillars of Eternity usw. was mich ganz ehrlich nicht so wahnsinnig interessiert. Das soll soweit ich weiß noch ein Rollenspiel sein und das sind alles tolle und gute Details für Leute die nach 500 Stunden nix mehr zu tun haben, aber wo sind die Quests? Sowas sind für mich ums ganz Böse zu sagen Lückenfüller und Eyecandy dass effektiv vortäuscht, dass das Spiel 500 Stunden länger ist als es ist, weil ich ja Teile finden muss um meine 40. Siedlung zu bauen mit NPC's die einfach so "kommen" dann da "wohnen" mit denen ich aber nix zu tun habe, deren Charakterwerte nix mit dem Erfolg oder Misserfolg der Siedlung zu tun haben und die, wenn ich was falsch gemacht hab sterben, aber neue Leute kommen sowieso wieder, anstatt zu sagen "Oh hold on... das letzte Mal hat der die Siedlung verkackt, da gehen wir nicht hin"
Du tust so, als wäre es etwas schlechtes, nur auf den Punkt bezogen so viele Möglichkeiten zu haben. Wenn ich ein Spiel - neben dem Hauptsächlichen - tatsächlich auf so viele Arten spielen kann, ist das doch alles andere als Negativ oder verstehe ich da was falsch?
Was deine Quest-Frage angeht: ich schätze wir werden es mit 'normalen' Quests zu tun haben. Ich hatte den Eindruck, dass man sich bei der Präsentation in erster Linie auf paar Basics gestürzt hat (das Setting, die Rahmenbedingungen) um danach in erster Linie auf Neuerungen einzugehen. Rein von der Logik her werden wir wohl einfach normales Questdesign haben und der Fokus auf die Freiheit bleibt wohl schlichtweg zentral.
Außerdem tust du es schon wieder: unterstellen. Nur weil Quests nicht angesprochen wurden, sind nun alle genannten Features nur Lückenfüller? Ehrlich, ich frag mich langsam, was bei dir nicht stimmt. Ich kann ja verstehen, dass man skeptisch ist, weil Quests nicht genannt wurden. Ist nachvollziehbar. Aber das ist einfach nur lächerlich.
Tun, tu ich schon mal gar nix, das ist schlechter Schreibstil. Wenn dann unterstelle ich mal wieder und tue nicht unterstellen. Die genannten Features sind Lückenfüller, weil sie Lückenfüller sind. Ja sie mögen nett designed und ein netter Zeitvertreib sein aber ich garantiere dir schon jetzt, dass sie schlichtweg das sind weil Fallout 4 nicht State of Decay ist. Die Generatoren werden Teile brauchen, aber keinen Treibstoff womit schon mal wieder die Frage besteht: wo zum Geier kommt der ganze Strom her, woher hast du überhaupt die Pläne die Dinger zu bauen usw. usf. NPC's werden kommt und son bißchen pretend Arbeit betreiben und nen pretend Tagesablauf haben. Du wirst irgendwelche Random Quests kriegen wie: Help Raider greifen an usw. die dir irgendwann so auf die Nüsse gehen, dass du sie nicht mehr machst. Es wird kein vernünftiges Warenwirtschaftssystem geben.
Warum? Weil das nicht das Spiel ist. Du sollst den Eindruck haben etwas in der Welt zu bewirken und dieses Feature soll dich an sie binden. Das kann man so machen oder, was schwieriger weil aufwändiger ist eben über Quests und deine Entscheidungen. Die müssen dann aber mehrere Stränge haben usw. Also ist es leichter zig Siedlungen aus dem Boden zu stampfen und sich einzureden: wow guck mal wie ich das Ödland verändere. Storytechnisch wird das aber absolut nicht von Belang sein wieviele Siedlungen du errichtet hast.
Meine Kritik daran ist nicht, dass es im Spiel ist, sondern dass ich, wie so oft bei Bethesda, die Befürchtung habe, dass die von dir gepriesene Möglichkeit zu spielen wie du willst, davon ablenken soll, dass die Quests wie hier schon angemerkt "Normalo-Quests" sind. Also irgendein generischer Pfeffer den wir alle schon zehnmal gesehen haben, ohne große Variation und die Story eher wieder bescheiden wird. Dafür kannst du aber modden wie ein Blöder und Siedlungen bauen. Nett... aber das ist nicht die Hallmark des Fallout-Franchises sondern die von TES. Fallout hat eigentlich ne andere Hallmark und mir blutet das Herz, wenn es wieder auf nen Endzeit TES-Klon heraus läuft in dem ich effektiv Barbies-Beachhouse spielen kann. Ich will mal wieder Fallout-Humor und gute Quests und ne gute Story und nicht immer größere GTA-artige Abenteuerspielplätze für große Kinder.
Und btw. wenn ich wirklich böse wäre würde ich sagen: Ich habe am Wochenende aus Gaudi mal Elisabeth I von Ascaron von 1996 gespielt und selbst da war das Questdesign besser als in Skyrim oder Fallout 3 und das Spiel hat in seiner Gesamtheit 8 quests verteilt auf 30 Jahre
