chrische5 hat geschrieben:hallo
Kajetan hat geschrieben:Jondoan hat geschrieben:Man kann auch gar keinen Furz mehr lassen ohne von allen Seiten gleich durch den Dreck gezogen zu werden.
Das kann man verhindern oder zumindest abschwächen, in dem man eben KEINEN Mist von sich gibt.
bleibt das probleme, wer entscheidet, was mist ist. warum sollte man filme und spiele nicht vergleichen können? ich denke, dass es da schon gemeinsamkeiten gibt. wie man titanic zu gta einordnet, ist allerdings geschmackssache.
chrische
Man alleine die Aussage mit den Killern ist doch schon richtiger Mist. Große Werke der Filmkunst, die mittlerweile Teil der Popkultur sind, haben Killer als Hauptfiguren. So ziemlich jeder Tarantino Streifen setzt auf nichts anderes. Und selbst Han Solo aus Star Wars ist im Prinzip nichts anderes als ein Söldner, ein Haudegen.
Und ein GTA hat in seiner Gesamtheit sicherlich mehr Wirkung über Generationen hinweg gehabt, als Titanic.
Außerdem beschreibt er im Prinzip nur Action Spiele. Es gibt doch aber auch andere Genres, die nicht nur gänzlich ohne Gewalt auskommen, sondern sogar vollkommen ohne Action als handlungstreibendes Element.
Hinzukommend gibt es viele Spiele, die mit dem Medium Film so gar nichts gemeinsam haben, sondern gänzlich kompetetiv sind und vollkommen auf reine Interaktvität bzw. Gameplay setzten.
Die beiden Medien haben sicherlich an einigen Punkten ein paar Schnittstellen, aber das Spiel auf den kleinen Bruder des Films zu reduzieren, ist kompletter Unsinn und stellt Videospiele in ihrer Gänze vollkommen unter ihren Scheffel.
Mal ganz davon abgesehen, dass diese Aussage auch irgendwie vollkommen wirr ist und man gar nicht richtig begreift, auf was er eigentlich genau hinaus will. Zuschauerzahlen, Umsatz, Wirkung? Bedeutung für die Gesellschaft und Kultur an sich?
Mal ganz davon abgesehen, dass es bisher noch die Hürde der Abspielgeräte gab, und der relativ hohe Preis für die Spiele, verglichen mit Filmen. Aber seitdem jeder ein Smartphone hat, wird doch schon viel mehr gespielt, als man es sich je vorstellen konnte. Egal, was man auch immer von diesen Casual Mobile Games halten mag.
Der Gameboy hat damals eine ganze Genertion geprägt, und gefühlt jeder der heutzutage 20+ ist, ist mit Pokemon und co. aufgewachsen oder damit in Berührung gekommen. Und das mit einer ganz anderen Wirkung als Titanic, der damals einen unglaublichen Hype hatte, aber ein paar Jahre danach im Prinzip in der Versenkung verschwunden ist.
Man, jetzt habe ich doch etwas gesagt. So ein Scheiss.