MMOGs: Zweischneidiges Schwert

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4P|BOT2
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MMOGs: Zweischneidiges Schwert

Beitrag von 4P|BOT2 »

Einer Untersuchung der Syracuse University zufolge bergen Onlinespiele, besonders MMOGs, größere Risiken als Titel, die sich eher an Einzelspieler richten - überbieten diese aber auch am positiven Ende der Skala, so MMOGs: Zweischneidiges Schwert
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gracjanski
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möp

Beitrag von gracjanski »

wäre nix neues für mich. und genau aus dem grund habe ich mit EQ2 aufgehört... zu perfektes Game ;)
Ferox21
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Beitrag von Ferox21 »

Tja, dem kann ich auch eigener Erfahrung nur zustimmen. Während ich bei einem offline Spiel heute in der Regel nach ca 10 Stunden den Abspann sehe habe ich in eine Online Rollenspiel gerade mal die Tutorialphase abgeschlossen.

Natürlich gibt es auch hier Ausnahmen (Sportspiele haben kein spezielles Ende und Strategieschwergewichte wie die total War Reihe nehmen viel mehr Zeit in Anspruch) aber es stimmt schon, ein online-Spiel ist ein echter Zeitfresser...
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Er!cDelux3
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Beitrag von Er!cDelux3 »

WAS EINE BAHNBRECHENDE ERKENNTNIS... Als wäre das ein Geheimnis, nach der Xten News und Meldung zu diesem Thema...
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EvilNobody
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Beitrag von EvilNobody »

Er!c'Delux3 hat geschrieben:WAS EINE BAHNBRECHENDE ERKENNTNIS... Als wäre das ein Geheimnis, nach der Xten News und Meldung zu diesem Thema...
Manchmal verstehe ich die Newspolitik von 4players auch nicht so ganz...
Das sind doch uralte Kamellen, die gerade für Hardcore-Spieler noch viel urälter sind. :lol:
Wenn´s nix Neues zu berichten gibt, dann berichtet man eben nichts, aber man sollte nicht jedem Scheiß eine News gönnen. :roll:
Arkune
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Beitrag von Arkune »

Na ja also ich find es recht interessant das MMO-Spieler ihr Online-Spielerlebnis unterhaltsamer finden als herkömmliche Spieler ihr Offline-Erlebnis.
Das wiederspricht nämlich meinem persönlichem empfinden.
Ich gebe natürlich zu das es Phasen gibt in denen auch mir das spielen eines z.B. MMORPGs Spaß gemacht hat, sonst hätte ich es ja nicht 3 Jahre lang eines gespielt, aber der „Grind“ zwischen diesen unterhaltsamen und kurzweiligen Phasen ist meines Erachtens beträchtlich.
Ich empfinde gute Singleplayerspieler daher insgesamt als unterhaltsamer weil sie diesen Grind nicht so stark aufweisen bzw. eher in der Lage sind dies in Präsentation und Storytelling zu „verstecken“.
Singleplayerspieler haben dadurch natürlich den Nachteil, dass die Spielzeit in der Regel deutlich unter einem MMO ausfällt. Ich würde sagen ich hab in den 3 Jahren an die 5000 Stunden in Lineage 2 verbracht da kann kein Singleplayerspiel das ich gespielt habe mithalten. Jene Singleplayerspiele die länger als sagen wir 40 Stunden ausfallen weisen in der Regel schon wieder starke Grind-Merkmale auf.
Ich würde aber dennoch sagen das einige Singelpayerspiele mir deutlich positiver in Erinnerung geblieben sind als diese horrende Zeit in Lineage 2.
Ich habe z.B. während meiner Lineage2-Zeit auch Ace Combat 5 durchgespielt, insgesamt glaube ich 12 mal auf allen Schwierigkeitsgraden, ich war in der Zeit IMO deutlich besser unterhalten als in Lineage 2 nur eben nicht länger denn man kann Ace Combat 5 an einem Tag durchspielen und Multiplayer gibt es keinen.
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gracjanski
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Beitrag von gracjanski »

oh gott in 3 jahren 5k Stunden... das ist hardcore...ich empfidne trotz den vorteilen von offline games auhc mmos als unterhaltsamer, weil dort eigentlich alles perfekt ist (weil der support 1a ist): die steuerung, Gameplay, story, abwechslung. Alles da. L2 glänzt zwar nicht mit abwechslungsreichen Quests. Aber trotzdemdem denke ich mal gibt es dort mehr Spielmöglichkeiten als in anderen Games (als lineare Games sowieso).
Arkune
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Beitrag von Arkune »

So viel sind 5k Stunden in 3 Jahren nicht. Das sind gerade mal ca. 3 bis 4 Std. an Werktagen und 5 bis 6 am Wochenende. Das ist unter den ambitionierten MMO-Spielern wohl eher Durchschnittlich, ich kenne echte Hardcore-Freaks da kannst du das leicht mit 2 multiplizieren…
(Einige davon fallen allerdings auch unter Hartz IV)

Wie dem auch sei ich kann dir größtenteils eigentlich nur widersprechen.

Der Support ist gerade bei MMOs meiner Erfahrung nach eher dürftig. Ich habe Erfahrungen mit Blizzard, NC Soft, Codemasters und SOE gemacht. Optimal war er nie, die Spanne der Tadel ist natürlich groß und reicht von kleinen Dingen (z.B. Bugfix benötig mal etwas länger) bis hin zu absoluten Unverschämtheiten (z.B. Versteifung des Email- oder Bulletin-Supports auf skriptbasierende Informations- und Problemlösungsansätze ohne persönlichen Bezug zum Fall und Kunden; so zusehen im NC Soft Support-Center)
Jedoch wiegen für mich die Mängel in einer Art und Weise schon grundsätzlich schwerer, weil es Spiele sind die nicht ohne guten Support vernünftig ablaufen können.
Mängel in der Qualität die bei Singleplayerspielen zu Beschwerdestürmen führen würden sind bei MMOs nicht nur gang und gebe sondern auch noch seitens der Kunden scheinbar akzeptiert (z.B. Gothic 3 „Kaufbeta“ = Beschwerdesturm; MMORPGs wie Everquest 2 oder Lineage 2 sowie andere steigen schon fast grundsätzlich als „Quasibeta“ ins P2P ein = „das ist normal/üblich/wird gepatcht“ usw.).

Bei der Steuerung scheiden sich die Geister. Ich habe mit Lineage 2 zumindest ein Beispiel bei dem man festhalten kann, dass die WASD-Steuerung absolut verbugt und nutzlos ist.
Aber das akzeptiere ich mal so auch wenn ich mich bei einigen Chatsystemen frage welcher Volltrottel sich das ausgedacht hat.

Das Gameplay besteht für mich zum größten Teil aus Grind und auch die meisten Queste der meisten MMOPRGs sind z.B. darauf aufgebaut.
Der Spaß entsteht IMO wohl eher durch die Interaktion mit den Mitspielern als durch das eigentlich sich ständig wiederholende Gameplay.
Aber darüber kann man sich wie so oft streiten.

Worüber ich allerdings keinen Zweifel lasse ist der Punkt „Story“. Ehrlich 99,99% haben doch gar keine.
Sie haben eine Hintergrundgeschichte die erklären soll warum die Welt jetzt gerade so ist wie sie eben ist aber sie haben keine eigentliche Geschichte die gerade während des Spielens erzählt wird und in der der Spieler Platz nimmt um sie aus der Charakterperspektive heraus bis zum Ende zu erlebt.
So etwas haben die meisten MMOs doch höchstens in Form von Questen und dann meist auch nur Textbasieren und kohärent in diesen, das Storytelling ist damit verglichen mit Singleplayerspielen oder auch Filmen doch absolut grottenschlecht.
Die Hintergrundgeschichte liefert doch in den meisten Fällen nur Basis für eine Welt in der die Spieler miteinander interagieren sollen z.B. PvP oder PvE.
Diesen Punkt kann ich wirklich nicht verstehen.

Ich sehe in MMOs eher eine Art unterdurchschnittlich dafür aber dauerhafte Beschäftigung.
Wo][rm
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Beitrag von Wo][rm »

jaja der gute alte Grind, Freund jedes Schülers und Arbeitslosen :P
Alpha eXcalibur
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Beitrag von Alpha eXcalibur »

Aus dem gleichen Grund wie hier oftmals zitiert habe ich den Mist auch aufgehört.
Solange MMORPG zum größten Teil auf reinem Grinden beruhen sind und bleiben sie für mich einfach wertlos.
Warhammer Online geht ja auch schon wieder in die Richtung. Also spielerisch auch keine Besserung in Sicht. Von daher hake ich persönlich das Genre mal ab.
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Neko-chan
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Beitrag von Neko-chan »

Ich hab irgendwie meistens das Problem dass mir die Onlinespiele nach ner zeit zu langweilig werden und ich dann aufhöre und wochenlang nicht spiele, bis es mich dann irgendwann mal wieder interesiert und ich wieder anfange..und mit Interaktion mit anderen Spielern ist bei mir ja sowieso nicht viel zu machen, ich bin nämlich im internet genauso schüchtern wie in echt und wenn ich im realen Leben nicht zu jemanden auf der Straße hingehen würde und "hallo! Wie gehts Fremder?" sagen würde, dann würde ich das online auch nicht machen....
Die Storys sind irgendwie auch immer gleich.. fantasy-mäßig mit Königreichen in gefahr oder bösen Dämonen.....und beim Spielen bekommt man von der Story dann sogut wie garnix mehr mit..... :(
Alpha eXcalibur
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Beitrag von Alpha eXcalibur »

Stimmt. Story haben die meisten MMO gar nicht. Selbst reine PvE Online-RPG sind schon recht schwach wenns um die Geschichte geht, aber wenn dann PvP im Spiel ist gibts halt meist immer mindestens 2 Königreiche, und dann eigentlich gar keine Storyline. Da steckt zwar auch Background dahinter, aber meist nur für die Hardcore Fans der Serie überhaupt nachvollziehbar.

Halt das Minimum das jeder kennen muss um den Konflikt zwischen den Parteien zu verstehen.