Spielemarkt Deutschland - Prognose für 2015 verspricht moderates Wachstum; Handheldkonsolen und Browser-Games verlieren; PC-Sektor bleibt stabil; Tablets und mobile Geräte legen zu
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- DARK-THREAT
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Re: Spielemarkt Deutschland - Prognose für 2015 verspricht m
Korea ist noch ein weitere PC-Land, aber mit sehr hohem MMO-Anteil. Und In Japan fristet der PC-Spielemarkt ein Nischendasein. Ich frage mich wie es in den slawischen Ländern wohl aussehen mag. Könnte mir vorstellen, dass da der PC noch höher im Kurs ist, insgesamt aber viel kopiert wird. Frankreich ist glaube ich auch ein Konsolenland.
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Re: Spielemarkt Deutschland - Prognose für 2015 verspricht m
In den slawischen Ländern scheinen MP-Titel ebenfalls hoch im Kurs zu stehen, insbesondere F2Ps. Und angesichts des Erfolgs von LOL/Dota/World of Tanks heißt vielkopieren keinesfalls, dass kein Geld für Spiele ausgeben wird.Veldrin hat geschrieben:Korea ist noch ein weitere PC-Land, aber mit sehr hohem MMO-Anteil. Und In Japan fristet der PC-Spielemarkt ein Nischendasein. Ich frage mich wie es in den slawischen Ländern wohl aussehen mag. Könnte mir vorstellen, dass da der PC noch höher im Kurs ist, insgesamt aber viel kopiert wird. Frankreich ist glaube ich auch ein Konsolenland.
Re: Spielemarkt Deutschland - Prognose für 2015 verspricht m
Nagut, ergibt wohl auch Sinn. Ich meine nur mit den Spieleschmieden die dort entstehen, entwickelt sich da was. Mal sehen wo die Reise hingeht.
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CritsJumper
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Re: Spielemarkt Deutschland - Prognose für 2015 verspricht m
Hmm sind denn da auch die vielen seltsamen Mobil-Apps drin? Rezepte, Fittness, Kartenspiel Apps und der gleichen?
Einfach durch den Vergleich mit dem Mobil-Markt haben die Handhelds keine Chance mehr. Andererseits ist die technische Entwicklung im Smartphone Markt so stark wie nie. Da purzelt die Hardware halt schneller, durch die breite Nachfrage, als die großen überhaupt eine Handheld Konsole etablieren können. Versuche Smartphones und Handheld zu verbinden gab es ja auch zu viele. Wenn ich sehe wie viele Game Boy Advance Games mit ihrem GBA-Emulator spielen.. und das geht erstaunlich gut. Wundert es mich nicht das Handhelds es so schwer haben.
Nintendo und Nintendo DS habe ich ihren Erfolg gegönnt. Doch es hat schon etws gutes wenn mehr oder weniger, Plattform Unabhängig Mobile Spiele auf den Markt kommen. Ich hab da persönlich immer noch Probleme einzuschätzen ob die dann auch eine Online Anbindung brauchen oder nicht. Was der einzige Grund ist warum ich solche Anwendungen noch nicht gekauft hab.
Einfach durch den Vergleich mit dem Mobil-Markt haben die Handhelds keine Chance mehr. Andererseits ist die technische Entwicklung im Smartphone Markt so stark wie nie. Da purzelt die Hardware halt schneller, durch die breite Nachfrage, als die großen überhaupt eine Handheld Konsole etablieren können. Versuche Smartphones und Handheld zu verbinden gab es ja auch zu viele. Wenn ich sehe wie viele Game Boy Advance Games mit ihrem GBA-Emulator spielen.. und das geht erstaunlich gut. Wundert es mich nicht das Handhelds es so schwer haben.
Nintendo und Nintendo DS habe ich ihren Erfolg gegönnt. Doch es hat schon etws gutes wenn mehr oder weniger, Plattform Unabhängig Mobile Spiele auf den Markt kommen. Ich hab da persönlich immer noch Probleme einzuschätzen ob die dann auch eine Online Anbindung brauchen oder nicht. Was der einzige Grund ist warum ich solche Anwendungen noch nicht gekauft hab.
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chilln2day
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Re: Spielemarkt Deutschland - Prognose für 2015 verspricht m
Naja, der Retail-Markt macht ja heute nicht mehr soviel aus, und im digitalen kauft ein sehr grosser Teil über Keyseller. Wenn ich mich nicht täusche, müssten fast alle der Schlüssel die da bezogen werden auch wenn man sie auf dem deutschen Markt einlöst aber anderen Märkten zugesprochen werden. Das schmälert das Ergebniss natürlich sehr.Batistuta hat geschrieben:Die meinen damit TV als Plattform, nicht die Geräte selber. Es sind ja auch nicht die Hardware-Käufe von Tablets, Handhelds oder PCs da mit drin sondern nur die Games.Lumilicious hat geschrieben: Du siehst da bei der PC Sparte nur Spiele - unter Entertainment fällt deutlich mehr neben den Konsolen. Der TV Markt dürfte nicht gerade klein sein.
Davon abgesehen, warum zählt man hier keine Hardware die auf Gamer zugeschnitten ist? Das gehört zum PC Gamesmarkt mit dazu, wenn man unter Entertainment schon TVs listet (man müsste hier auch Soundanlagen mit aufzählen), dann sollte man dem PC Markt auch schon das zuschreiben, was ihn ausmacht.
Wie schon öfter gesagt ist diese Auftrennung irgendwie ziemlich hirnrissig.
Aber ziemlich undurchsichtige Zahlen irgendwie. Im Text steht dass Einnahmen aus MMO-Titeln 86 % des PC-Umsatzes machen (zumindest verstehe ich das so). Aber was meinen die damit? Das können doch nicht nur Sachen wie World of Warcraft, World of Tanks oder so sein. Dann wäre der Markt für "klassische" PC-Spiele ja winzig klein
- Clusterpain
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Re: Spielemarkt Deutschland - Prognose für 2015 verspricht m
Ich finds schade, dass die Handhelds den Bach runtergehen, aber es wundert mich nicht. Ich bin mit dem Gameboy aufgewachsen, und was habe ich da Zeit verzockt - Zelda lässt grüßen! Mein Traum war es immer, einen guten Handheld zu haben, mit gutem Display, zwei Sticks und ordentlich Power unter der Haube. Ich weiß noch, wie ich mich gefreut habe, als die PSP rauskam - merkte aber schnell, dass die nix taugte, mit diesem komischen Schiebe-Regler, da war nicht gut mit zu zocken. Und dann, endlich, endlich, kam die Vita - der erste Handheld, der so war, wie ich es mir vorstellte, nahezu perfekt. Und was mußte ich feststellen? Es machte keinen Spaß, damit zu spielen. Irgendwie taugt das immer noch nichts, trotz der Sticks. Ich meine, gute, "anspruchsvolle" Spiele und nicht nur Tetris oder so. Das Display ist halt immer noch zu klein, und wenn mans größer macht, hat man ein halbes Tablet - vielleicht funktioniert das Konzept des mobilen Zockens für Hardcore-Gamer einfach nicht.
Der Erfolg der Handyspiele ist klar - zockt halt jedes Kiddie von 10 - 12 im Bus auf dem Weg zu Schule, kosstet nur ein paar Cent (zumindest am Anfang), ist schnell zu programmieren und schnell auf dem Markt geschmissen, Win-Win-Situation.
Nur für mich halt nichts.
Der Erfolg der Handyspiele ist klar - zockt halt jedes Kiddie von 10 - 12 im Bus auf dem Weg zu Schule, kosstet nur ein paar Cent (zumindest am Anfang), ist schnell zu programmieren und schnell auf dem Markt geschmissen, Win-Win-Situation.
Nur für mich halt nichts.

"Nur ein toter Bug ist ein guter Bug!" Starship Troopers
Re: Spielemarkt Deutschland - Prognose für 2015 verspricht
Die Entwicklung überrascht mich mittlerweile nicht im geringsten.
Wenn ich mir die letzten 7 Jahre als Jugendtrainer im Fußball anschaue, mit einer Mannschaft, deren Kids jetzt im Alter von 12-13 Jahren ist, dann hatte fast jeder dieser Kids noch vor 3, 4 Jahren einen Gameboy bei Turnieren dabei. Mittlerweile hat JEDER ein Smartphone und es wird nur noch darauf gespielt in den Pausen zwischen den Spielen. Selbst mein 12 jähriger Sohn spielt seit Jahren nicht mehr mit dem DS, der liegt hier rum und er will ihn verkaufen.
Und ob uns Alten die Entwicklung gefällt oder nicht, aufzuhalten ist sie nicht. Es wird immer mehr F2P kommen, kombiniert mit Ingame-Käufen. Ich bin auch kein Fan davon, wenn mein Sohn sich von Zeit zu Zeit Geldkarten im Rewe kauft um bei LOL, ClashOfClans oder dergleichen sich Dinge zu kaufen. Aber letztendlich ist es sein Taschengeld was er verballert. Im Gegensatz zu manch anderen ist er dabei ja noch wirklich sparsam. Zu unseren Zeiten waren es halt andere Dinge, aber die Zeiten ändern sich nun mal.
Aber Games für den DS kaufen? Nee, das macht keiner der Jungs mehr. Hatte gerade gestern im Training mal gefragt wer noch alles einen DS hat, mit dem Ergebnis: 3 Jungs, von denen keiner mehr damit spielt. Das letzte gekaufte Spiel liegt 2-3 Jahre zurück. Stattdessen werden aber Handy/Tablett Spiele gekauft. Warum? Antwort: "Die sind viel billiger".
Wenn ich mir die letzten 7 Jahre als Jugendtrainer im Fußball anschaue, mit einer Mannschaft, deren Kids jetzt im Alter von 12-13 Jahren ist, dann hatte fast jeder dieser Kids noch vor 3, 4 Jahren einen Gameboy bei Turnieren dabei. Mittlerweile hat JEDER ein Smartphone und es wird nur noch darauf gespielt in den Pausen zwischen den Spielen. Selbst mein 12 jähriger Sohn spielt seit Jahren nicht mehr mit dem DS, der liegt hier rum und er will ihn verkaufen.
Und ob uns Alten die Entwicklung gefällt oder nicht, aufzuhalten ist sie nicht. Es wird immer mehr F2P kommen, kombiniert mit Ingame-Käufen. Ich bin auch kein Fan davon, wenn mein Sohn sich von Zeit zu Zeit Geldkarten im Rewe kauft um bei LOL, ClashOfClans oder dergleichen sich Dinge zu kaufen. Aber letztendlich ist es sein Taschengeld was er verballert. Im Gegensatz zu manch anderen ist er dabei ja noch wirklich sparsam. Zu unseren Zeiten waren es halt andere Dinge, aber die Zeiten ändern sich nun mal.
Aber Games für den DS kaufen? Nee, das macht keiner der Jungs mehr. Hatte gerade gestern im Training mal gefragt wer noch alles einen DS hat, mit dem Ergebnis: 3 Jungs, von denen keiner mehr damit spielt. Das letzte gekaufte Spiel liegt 2-3 Jahre zurück. Stattdessen werden aber Handy/Tablett Spiele gekauft. Warum? Antwort: "Die sind viel billiger".
Konsolen: XBox One, XBox, XBox360, PS3 und WII
Dank an 4P für das kommentarlose entfernen kritischer und nicht zum Thema passender Anmerkungen aus Beiträgen im Forum.
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billy coen 80
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Re: Spielemarkt Deutschland - Prognose für 2015 verspricht m
Naja, sich ändernde Zeiten hin oder her, aber trotz aller Geiz-ist-geil-Mentalität muss man doch auch im Alter von 13-14 Jahren doch schon erkennen können, dass diese Spiele mehrheitlich eben wirklich nicht günstig sondern einfach nur billig sind. Ich meine, in dem Alter haben doch auch wir so langsam gelernt, auf Gameboy und co. zu erkennen, wann wir es mit einem gut gemachten Spiel oder mit einem Rotztitel zu tun haben (was es, wie auf dem DS, auch schon auf dem Gameboy reichlich gab). Zumal es ja auch hinlänglich bekannt ist, dass die Sache mit dem billiger in der Regel auch nur eine sehr kurz gesprungene Sicht der Dinge ist. Nicht selten werden diese ganzen Spiele, die durch nur ein bis zwei Euro teure Mikrotransaktionen Günstigkeit suggerieren, im Endeffekt teurer als Vollpreisspiele, wenn man sie denn einigermaßen ausreizen möchte. Und in der erdrückenden Mehrheit hätte man von nem vernünftig designten und programmierten Vollpreistitel sicherlich auch inhaltlich deutlich mehr gehabt.
Könnte mir gut vorstellen, dass der eine oder andere heutige Teen, wenn er denn eines Tages unser heutiges Alter erreicht haben wird, mit leichtem Bedauern auf die Zeiten zurückschauen wird, in denen unter anderem auch er mit seinem Konsumverhalten dafür gesorgt hat, den Handheldmarkt verhungern zu lassen und ihn unter einem Haufen nur auf Geldschneiderei ausgelegten Softwaremülls zu begraben...
Könnte mir gut vorstellen, dass der eine oder andere heutige Teen, wenn er denn eines Tages unser heutiges Alter erreicht haben wird, mit leichtem Bedauern auf die Zeiten zurückschauen wird, in denen unter anderem auch er mit seinem Konsumverhalten dafür gesorgt hat, den Handheldmarkt verhungern zu lassen und ihn unter einem Haufen nur auf Geldschneiderei ausgelegten Softwaremülls zu begraben...
Re: Spielemarkt Deutschland - Prognose für 2015 verspricht
um alles freizuschalten , kann man in Crap of Clans ca 12K Euro verpulvern - sehr billigTomBG hat geschrieben:Warum? Antwort: "Die sind viel billiger".
Ich habe meinen Neffen darüber aufgeklärt - siehe da er und seine Freunde spielen es nicht mehr.
Re: Spielemarkt Deutschland - Prognose für 2015 verspricht m
Naja, an dieser Entwicklung ist eher die ältere (unsere) Generation mit der damals herrschenden Kopiermentalität schuld. Free-to-Play und Mikrotransaktionen war eben die Antwort darauf und sie ist extrem erfolgreich. Es ist nicht verwunderlich, dass diese Modelle eben da am stärksten sind, wo es den meisten Anteil an illegalen Kopien gibt, nämlich auf dem PC und Android.
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billy coen 80
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Re: Spielemarkt Deutschland - Prognose für 2015 verspricht m
Diese Kausalitäten erschließen sich mir nicht so ganz...
Die damalige "Kopiermentalität" mündete doch viel eher in teils schon absurd und paranoid anmutenden Kopierschutzmaßnahmen bei aber eben noch aufwändig produzierten Vollpreistiteln. Diese ganze F2P-Grütze, die mit Pay2Win- oder Pay2überhaupt-mal-richtig-spiel-Angeboten Anreize zum Geldverbrennen setzen soll, hat meines Erachtens damit nix zu tun. Das kommt viel eher von der Mentalität der einschlägigen Vertreiber dieser Spiele, mit einem Minimum an Aufwand ein Maximum an Ertrag zu erzielen, also quasi die, wenn ich meinen damaligen Lehrern glauben darf, eigentlich nicht existierende Verknüpfung von Minimal- und Maximalprinzip.
Als Grund für diese Modelle den "Markt" an Schwarzkopien anzuführen, ist in meinen Augen doch eher eine Form der verständnisvollen Legitimierung dieses Geschäftsmodells, welche selbiges nicht verdient, weil es mehrheitlich am Ende nur darauf abzielt, mit, wenn man nicht richtig hinguckt und nachrechnet, vermeintlich spottbilligen Angeboten auf Bauernfang zu gehen. Tatsächlich liegt da der schon von "Alter Sack" gebrachte Vergleich mit den ganzen Klingeltonabos ziemlich nahe, zumal auch der Marktauftritt sehr ähnlich penetrant anmutet. Früher verging keine Werbepause ohne dass man in mindestens drei Spots lauthals angebrüllt wurde, doch sofort den rülpsenden Elch oder den furzenden Mulch runterzuladen, es aber am unteren Bildschirmrand in mikroskopisch kleiner Schrift verraten wurde, dass man mit dem Download ein Abo abschließt, welches binhaltet, dass einem für einen "kleinen Obolus" von fünf Euro im Monat alle zwei Wochen ein neues "tolles" animiertes Wallpaper oder ähnlicher Billigmist aufs Handy geschickt wird. Etwa auf VIVA bestanden Werbeblöcke gar aus nix anderem als diesen Spots.
Heutzutage sind es halt diese mit CGI-Grafiken überbordenden Spots für irgendwelche "gratis" spielbaren Angebote.
Die damalige "Kopiermentalität" mündete doch viel eher in teils schon absurd und paranoid anmutenden Kopierschutzmaßnahmen bei aber eben noch aufwändig produzierten Vollpreistiteln. Diese ganze F2P-Grütze, die mit Pay2Win- oder Pay2überhaupt-mal-richtig-spiel-Angeboten Anreize zum Geldverbrennen setzen soll, hat meines Erachtens damit nix zu tun. Das kommt viel eher von der Mentalität der einschlägigen Vertreiber dieser Spiele, mit einem Minimum an Aufwand ein Maximum an Ertrag zu erzielen, also quasi die, wenn ich meinen damaligen Lehrern glauben darf, eigentlich nicht existierende Verknüpfung von Minimal- und Maximalprinzip.
Als Grund für diese Modelle den "Markt" an Schwarzkopien anzuführen, ist in meinen Augen doch eher eine Form der verständnisvollen Legitimierung dieses Geschäftsmodells, welche selbiges nicht verdient, weil es mehrheitlich am Ende nur darauf abzielt, mit, wenn man nicht richtig hinguckt und nachrechnet, vermeintlich spottbilligen Angeboten auf Bauernfang zu gehen. Tatsächlich liegt da der schon von "Alter Sack" gebrachte Vergleich mit den ganzen Klingeltonabos ziemlich nahe, zumal auch der Marktauftritt sehr ähnlich penetrant anmutet. Früher verging keine Werbepause ohne dass man in mindestens drei Spots lauthals angebrüllt wurde, doch sofort den rülpsenden Elch oder den furzenden Mulch runterzuladen, es aber am unteren Bildschirmrand in mikroskopisch kleiner Schrift verraten wurde, dass man mit dem Download ein Abo abschließt, welches binhaltet, dass einem für einen "kleinen Obolus" von fünf Euro im Monat alle zwei Wochen ein neues "tolles" animiertes Wallpaper oder ähnlicher Billigmist aufs Handy geschickt wird. Etwa auf VIVA bestanden Werbeblöcke gar aus nix anderem als diesen Spots.
Heutzutage sind es halt diese mit CGI-Grafiken überbordenden Spots für irgendwelche "gratis" spielbaren Angebote.
Re: Spielemarkt Deutschland - Prognose für 2015 verspricht m
Steht sogar so in Wikipedia, dass f2p als Mittel gegen Software Piraterie eingeführt wurde.billy coen 80 hat geschrieben:Diese Kausalitäten erschließen sich mir nicht so ganz...![]()
http://en.wikipedia.org/wiki/Free-to-play
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billy coen 80
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Re: Spielemarkt Deutschland - Prognose für 2015 verspricht m
Na dann muss es ja stimmen... :wink:Batistuta hat geschrieben:Steht sogar so in Wikipedia, dass f2p als Mittel gegen Software Piraterie eingeführt wurde.billy coen 80 hat geschrieben:Diese Kausalitäten erschließen sich mir nicht so ganz...![]()
http://en.wikipedia.org/wiki/Free-to-play
Nee, Always-On und Streamingdienste sind natürlich klar in diese Richtung gedacht. Aber von da bis hin zu mehrheitlich billig produzierter Software, die irgendwie Sammelanreize suggerieren soll, damit man sich allen möglichen Schmonsens, der aus der rudimentären Basissoftware entfernt worden ist, runterladen oder einfach nur freischalten kann, ist es meines Erachtens noch ein ganz schön weiter Weg.
