Spielkultur - Ergebnis einer Studie: Ego-Shooter wie Counter-Strike sind kein beachtenswerter Risikofaktor zur Entstehung von Amokläufen an Schulen
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Spielkultur - Ergebnis einer Studie: Ego-Shooter wie Counter-Strike sind kein beachtenswerter Risikofaktor zur Entstehung von Amokläufen an Schulen
Ego-Shooter wie Counter-Strike sind kein beachtenswerter Risikofaktor zur Entstehung von sogenannten "School Shootings" - also von Amokläufen an Schulen. Dies ist das zentrale Ergebnis einer Studie von Dr. Arabella Liedtke mit dem Titel "School Shootings und Counter-Strike - Eine qualitative Studie zur Erforschung der Risikoeigenschaft des Ego-Shooters Counter-Strike für die Tatgenese unter Einbez...
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MasterCrain
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Re: Spielkultur - Ergebnis einer Studie: Ego-Shooter wie Cou
WOW. Wirklich? Da hätte jetzt keiner mit gerechnet
- Eisenherz
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Re: Spielkultur - Ergebnis einer Studie: Ego-Shooter wie Cou
Aber der Onkel Pfeiffer hats doch gesagt!

- greenelve
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Re: Spielkultur - Ergebnis einer Studie: Ego-Shooter wie Cou
Die Studie hätte man vor 10 Jahren haben sollen, aber Amokläufe an Schulen wird es auch weiterhin geben....mit dem Sündenbock Videospiele.
Ich hoffe, das Wissen gelangt auch so langsam in die Allgemeinheit, dass dort - und in den Medien - vermehrt auf die sozialen und persönlichen Hintergründe solcher Täter eingegangen wird, um Tötungen vorzubeugen.
Mir ist klar, welch schwache Hoffnung es ist. Nach Robert Enke kam Depression kurz zur Geltung, getan hat sich langfristig im Umgang mit der Erkrankung wenig.
ps: Na, bin mal gespannt wie stark diese Studie, die die eigene Meinung stützt -im Gegensatz zu anderen Studien- hier als vollkommen wissenschaftlich und glaubwürdig angesehen wird.
Und welchen Einfluss die Studie über Amokläufe an Schulen grundsätzlich über Jugendschutz hat. 
Ich hoffe, das Wissen gelangt auch so langsam in die Allgemeinheit, dass dort - und in den Medien - vermehrt auf die sozialen und persönlichen Hintergründe solcher Täter eingegangen wird, um Tötungen vorzubeugen.
Mir ist klar, welch schwache Hoffnung es ist. Nach Robert Enke kam Depression kurz zur Geltung, getan hat sich langfristig im Umgang mit der Erkrankung wenig.
ps: Na, bin mal gespannt wie stark diese Studie, die die eigene Meinung stützt -im Gegensatz zu anderen Studien- hier als vollkommen wissenschaftlich und glaubwürdig angesehen wird.
- Wigggenz
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Re: Spielkultur - Ergebnis einer Studie: Ego-Shooter wie Cou
Auf den Seitenhieb gehe ich gerne ein.greenelve hat geschrieben:Na, bin mal gespannt wie stark diese Studie, die die eigene Meinung stützt -im Gegensatz zu anderen Studien- hier als vollkommen wissenschaftlich und glaubwürdig angesehen wird.Und welchen Einfluss die Studie über Amokläufe an Schulen grundsätzlich über Jugendschutz hat.
Was du hier als "Studien" postetest, war nichts weiter als theoretische Abhandlungen und Denkschriften ohne jeden praktischen Teil, und im Gegensatz zur hier vorliegenden Arbeit eindeutig Auftragsschriften (die ohne praktischen Teil jedes gewünschte Ergebnis einwandfrei liefern). Das sind noch nicht einmal Studien.
Hier hingegen gibt es wenigstens einen praktischen Teil, der sich nachvollziehen und ggf. reproduzieren lässt, auch wenn die Studie, das gebe ich gerne zu, da doch noch recht oberflächlich und daher nur begrenzt aussagekräftig ist, eher soziologisch als psychologisch würde ich sagen, wofür auch die kriminologische Einordnung der Arbeit spricht.
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MasterCrain
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Re: Spielkultur - Ergebnis einer Studie: Ego-Shooter wie Cou
So wie ich das rausgelesen hab war die Studie relativ klein. Einfluss, grade internationaler Natur, wird die nicht haben. Allerdings weiß der durchschnittliche erwachsene Mensch (zumindest in Deutschland) dass Videospieler nicht mit Amokläufern gleichzusetzen sind. Auch wenn einige Medien etwas anderes behaupten.greenelve hat geschrieben:Die Studie hätte man vor 10 Jahren haben sollen, aber Amokläufe an Schulen wird es auch weiterhin geben....mit dem Sündenbock Videospiele.
Ich hoffe, das Wissen gelangt auch so langsam in die Allgemeinheit, dass dort - und in den Medien - vermehrt auf die sozialen und persönlichen Hintergründe solcher Täter eingegangen wird, um Tötungen vorzubeugen.
Mir ist klar, welch schwache Hoffnung es ist. Nach Robert Enke kam Depression kurz zur Geltung, getan hat sich langfristig im Umgang mit der Erkrankung wenig.
ps: Na, bin mal gespannt wie stark diese Studie, die die eigene Meinung stützt -im Gegensatz zu anderen Studien- hier als vollkommen wissenschaftlich und glaubwürdig angesehen wird.Und welchen Einfluss die Studie über Amokläufe an Schulen grundsätzlich über Jugendschutz hat.
Wie das in Amiland aussieht? Keine Ahnung. Da wohn ich glücklicherwiese nicht^^
Ansosnten sieh es positiv: In spätestens 50 Jahren wird niemand mehr glauben, dass Shooter Amokläufer erschaffen. Denn dann erinnern sich auch die Alten unter uns sich an ihre Shooter Zeiten zurück und wissen es besser (allerdings werden wir dan vermutlich glauben das VR zu Amokläufen führt. Ein Teufelskreis)
- KING_BAZONG
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Re: Spielkultur - Ergebnis einer Studie: Ego-Shooter wie Cou
Vielleicht käme man der Sache näher und auf den Grund, wenn man sich mal dafür interessieren würde, was der Grund für diese Shootings sind statt dafür, was NICHT dafür verantwortlich ist.
Aber das sind Dinge, die Geld kosten würden (mehr Lehrer, bessere Schulung, mehr Mittel, mehr Prävention, mehr Aufwand in vielen Dingen), ergo passt das nicht zusammen mit der Spar- und Rationalisierunggesellschaft.
Wer am falschen Ende spart, der wird weiterhin mit solchen Auswüchsen leben müssen. Momentan ist dieser "Vulkan" nur inaktiv. Bis zum nächsten Knall.
Alle Shootings eint, dass die Ausführenden letzten Endes Opfer von Mobbing und anders geartetem (psychischem) Druck waren.
Haben Gamer aller Länder schon seit Jahren so geäußert. Ohne "Studien".
Aber das sind Dinge, die Geld kosten würden (mehr Lehrer, bessere Schulung, mehr Mittel, mehr Prävention, mehr Aufwand in vielen Dingen), ergo passt das nicht zusammen mit der Spar- und Rationalisierunggesellschaft.
Wer am falschen Ende spart, der wird weiterhin mit solchen Auswüchsen leben müssen. Momentan ist dieser "Vulkan" nur inaktiv. Bis zum nächsten Knall.
Alle Shootings eint, dass die Ausführenden letzten Endes Opfer von Mobbing und anders geartetem (psychischem) Druck waren.
Haben Gamer aller Länder schon seit Jahren so geäußert. Ohne "Studien".
Zuletzt geändert von KING_BAZONG am 12.04.2015 16:15, insgesamt 1-mal geändert.
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Tshyk D Ghost
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Re: Spielkultur - Ergebnis einer Studie: Ego-Shooter wie Cou
hm.. ich könnte mir vorstellen wenn in Zeiten von oculus rift und VR im generellen wieder mal irgendwer zu Waffe greift und um sich ballert, einige wieder neue Angriffspunkte im Videospielbereich zu finden versuchen.MasterCrain hat geschrieben: Ansosnten sieh es positiv: In spätestens 50 Jahren wird niemand mehr glauben, dass Shooter Amokläufer erschaffen. Denn dann erinnern sich auch die Alten unter uns sich an ihre Shooter Zeiten zurück und wissen es besser (allerdings werden wir dan vermutlich glauben das VR zu Amokläufen führt. Ein Teufelskreis)
Zumal es mit sicherheit mindestens genau so viele Studien gibt, die einen zusammenhang zwischen Amokläufen und Shootern nicht ausschließen können.
Zumal langzeitauswirkungen von Videospielkonsum(/-sucht) noch nicht wirklich erfasst werden können.
Ich finde es zwar nett zu sehen, dass jemand mal zu einem Shooterverteidigendem Ergebnis bei einer Studie kommt, ist diese Diskussion meiner meinung nach in etwa so relevant, wie die Frage ob der Amokläufer einen Blau-schwarzen oder weiß-goldenen Bademantel an hat.
- MrLetiso
- Beiträge: 8064
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Re: Spielkultur - Ergebnis einer Studie: Ego-Shooter wie Cou
Ich versuche auch gerade, mein Staunen in Worte zu fassen.MasterCrain hat geschrieben:WOW. Wirklich? Da hätte jetzt keiner mit gerechnet
- LordBen
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Re: Spielkultur - Ergebnis einer Studie: Ego-Shooter wie Cou
Ich habe an der Maus das Zielen mit der realen Waffe gelernt!
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Gast
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Re: Spielkultur - Ergebnis einer Studie: Ego-Shooter wie Cou
Und nun bitte eine Studie in Zusammenarbeit mit Sportschützen.
- Newo
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Re: Spielkultur - Ergebnis einer Studie: Ego-Shooter wie Cou
Wird die Medienidioten trotzdem nicht daovn abhalten Videospiele als Sündenbock hinzustellen -.-
Es ist ja unwichtig zu fragen, wie der Täter an die Waffe kommt, wie es um sein soziales Umfeld bestellt ist, ob Krankheiten vorliegen (Depression etc.) und und und, solange man ein CoD, CS, BF, oder was auch immer für ein Spiel mit Gewaltinhalten, auf der Festplatte findet.
Das Problem wird sich wohl wirklich erst mit der Zeit in Luft auflösen, sobald die jungen Leute von heute zu den alten Eisen zählen und sich die Entwicklung von Akzeptanz von Videospielen fortsetzen sollte (DLC und Konsorten schrecken mich schon ab und treiben mich von diesem Hobby bereits weg, bin gespannt was die Industrie noch aus dem Hut zaubert).
Es ist ja unwichtig zu fragen, wie der Täter an die Waffe kommt, wie es um sein soziales Umfeld bestellt ist, ob Krankheiten vorliegen (Depression etc.) und und und, solange man ein CoD, CS, BF, oder was auch immer für ein Spiel mit Gewaltinhalten, auf der Festplatte findet.
Das Problem wird sich wohl wirklich erst mit der Zeit in Luft auflösen, sobald die jungen Leute von heute zu den alten Eisen zählen und sich die Entwicklung von Akzeptanz von Videospielen fortsetzen sollte (DLC und Konsorten schrecken mich schon ab und treiben mich von diesem Hobby bereits weg, bin gespannt was die Industrie noch aus dem Hut zaubert).
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AtzenMiro
- Beiträge: 2333
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Re: Spielkultur - Ergebnis einer Studie: Ego-Shooter wie Cou
Werden denn Videospiele tatsächlich noch als Sündenbocke für Amokläufe genommen? Ich glaube, der allgemeine Konsens ist mittlerweile wesentlich weiter, als die Spielergemeinde es sich in seiner selektiven Wahrnehmung vielleicht eingestehen mag?
Sicher, in den USA vorallem kocht es immer wieder auf, aber in erster Linie nur von irgendwelchen NRA-Idioten, die von sich selbst ablenken wollen.
Ansonsten wird das Thema doch nur noch angeschnitten, der Fokus liegt aber eher woanders.
Sicher, in den USA vorallem kocht es immer wieder auf, aber in erster Linie nur von irgendwelchen NRA-Idioten, die von sich selbst ablenken wollen.
Ansonsten wird das Thema doch nur noch angeschnitten, der Fokus liegt aber eher woanders.
- Hardtarget
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Re: Spielkultur - Ergebnis einer Studie: Ego-Shooter wie Cou
brutale videospiele sind doch an sich sehr sehr sinnvoll ! man kann sich doch sonst nirgends besser abreagieren. man ist ist gestresst von der schule oder arbeit, wirft ein spiel rein und ballert einen haufen virtueller arschgeigen über den haufen. mir hilft es bis heute !
vor jahren hatte ich ne diskussion mit meinem damaligen ausbilder auf der arbeit und der meinte das brutale videospiele dreck seien, früher gabs das ja auch ned und da hat man den dampf an der frau ausgelassen........ na prima
die hat den frust dann weiter ans kind abgegeben und das kind hat darauf den den hund gequält.
so war das halt früher. damals war alles besser!
vor jahren hatte ich ne diskussion mit meinem damaligen ausbilder auf der arbeit und der meinte das brutale videospiele dreck seien, früher gabs das ja auch ned und da hat man den dampf an der frau ausgelassen........ na prima
so war das halt früher. damals war alles besser!
- Das Miez
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Re: Spielkultur - Ergebnis einer Studie: Ego-Shooter wie Cou
Ähm...der Kerl ist doch wieder clean, oder?M.K. hat geschrieben:Besonderheiten sind eine Analyse der Map des School Shooters aus Emsdetten sowie ein Interview mit einem Counter-Strike-Spieler, der ein School Shooting geplant und in diesem Zusammenhang auch eine Map seiner Schule entworfen hatte.
