Das hat in meinen Augen eher etwas von Kundenumfragen und zu schauen wie ausgelastet ein System oder eine Datenbank ist bei X Zugriffen pro Minute. Aber so etwas lässt sich eigentlich auch alles Simulieren, das was sich nicht Simulieren lässt ist die Internet-Latenz, auch bei der Hardware der Kunden.
Von den 200 Leuten bei AC, kümmern sich nur sehr wenige um die Technik und ich denke das ist der Punkt. Schlecht ist oft die Software mit der in MMOs "Quest Ketten" entwickelt und in Spielen eingepflegt werden. Der Abstraktion ist zu einem großen Teil geschuldet das eben jemand der ein Rüstungs-Set gestaltet hat, nicht ein Problem fixen kann das bestimmte Texturen und Effekte nicht ordentlich geladen werden. Wobei sich der Designer vielleicht nicht an der maximalen Speichergröße für das Bildformat gehalten hat, was aber auch durch ein Importproblem der Design-Software verursacht wurden könnte.
Da traue ich dem ganzen halt auch nie über den Weg, wahrscheinlich wurde dieser Code von verschiedenen Systemhäusern geschrieben oder erweitert und liegt im Falle diverser Game-Engines auch nicht IN-House vor sonder muss mit diversen dritt-Anbietern besprochen und gefixed werden. Denke das kostet unheimlich viel Zeit und Energie.
Statt direkt automatische Kontrollen mit in den Code zu integrieren, wird eben sehr oft "Schnell" entwickelt. Zumindest ist das meine theoretische Einschätzung.
Genau das nehme ich den meisten Entwicklern nicht ab. Natürlich werden Entwickler in kleinen Studios oft ausgepresst wie Zitronen. Generell ist die Entwicklung aber "einfacher, effizienter" geworden. Zeitgleich wurde zumindest Theoretisch noch nie so viel Geld mit Videospielen verdient wie in unserer Zeit. Das Problem ist das das Geld nicht direkt bei den Entwicklern ankommt, die machen das selten für "sich". The Witcher ist da ein interessanter Fall, ich denke das wird 1A Qualität. Zwar auch mit Bugs, aber merklich weniger als bei der ganz schlimmen Konkurrenz. Warum? Einfach weil sehr Geld an die Entwickler ging, ihr eigenes Unternehmen diesen Meisterwerks-Kulturellen-Wert-Titel mit Ansprüchen über einem normalen Anlageprojekt hinaus (Blizzard, hat ja auch diverse In-House-Titel wo sehr viel Geld und Entwicklung eingeflossen ist, oder man denke an Valve mit HL 1 und HL2.) und ich denke solange es noch private Geschäftsleute sind und keine Börsen-Notierten Unternehmen sitzt da das Geld auf andere Art locker.Aber mittlerweile haben die Spiele einfach einen riesen Umfang erreicht, dazu noch der technische Anspruch der an die Spiele von Jahr zu Jahr wächst, dass es einfach nicht mehr möglich Spiele in der Form wie in den 90er zu releasen.
MMOs sind aber auch ein anderes Kaliber. Nicht wegen der Preis/Leistung sondern weil diese Titel viel stärker auf "Ausbeutung der Spieler" ausgerichtet sind als One-play Retails.
Allein der "Technische Umfang" ist keine direkte Ausrede oder Indikator für hat viele Bugs etc. Weil Ingenieure eine Brücke bauen können die hält. ;D Raumfahrtprogramme funktionieren auch mal. Es ist schon ein wenig immer der Bequemlichkeit geschuldet. Ich hätte mal gerne wirklich gute Qualitäts-Software. Wo der Kunde wie bei Kickstarter zahlt, von mir aus auch mehr. Am Ende ist alles Open Source, aber nicht unbedingt mit Gratis-Lizenz. Bin gespannt wie sich Star Citizen schlägt.

