Diablo 3: Game Director blickt auf den verunglückten Start, die unterschätzte Popularität und viele andere Fehler zurück

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4P|BOT2
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Diablo 3: Game Director blickt auf den verunglückten Start, die unterschätzte Popularität und viele andere Fehler zurück

Beitrag von 4P|BOT2 » 07.03.2015 16:43

Fast drei Jahre nach dem ziemlich verunglückten Start von Diablo 3 (Stichwort: Fehler 37; Server sind überlastet) sprach Josh Mosqueira (Game Director) bei der GDC 2015 über die Hintergründe des Debakels. Laut seinen Ausführungen haben die Entwickler schlicht und ergreifend unterschätzt, wie beliebt ihr eigenes Spiel sei und wie viele Leute an dem Hack&Slay interessiert waren. Das "Sales-Team", da...

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rekuzar
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Re: Diablo 3: Game Director blickt auf den verunglückten Sta

Beitrag von rekuzar » 07.03.2015 16:51

Ich frage mich ja bis heute wie bei dem im Schnitt doch recht kritischen 4Players diese Impotenz eines Hack'n'Slay zu Release eine derart gute Bewertung kriegen konnte.
Aber naja als rückgratloser Gamer zocke ich ja mittlerweile auch das Addon und hab meinen Spaß.

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Sir Richfield
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Re: Diablo 3: Game Director blickt auf den verunglückten Sta

Beitrag von Sir Richfield » 07.03.2015 16:53

Auch das Auktionshaus war ein Reinfall. Die Entwickler hatten es zwar mit guten Absichten eingebaut, um eine sichere Tauschplattform abseits von eBay und Konsorten zu bieten, nur stellte sich später heraus, dass es das eigentliche Belohnungssystem des Spiels vollständig außer Kraft setzte. Bei späteren Meeting habe es laut Mosqueira knapp zwanzig Minuten gedauert, um die Abschaffung beider Auktionshäuser zu beschließen.
Soll ich meine alten Posts suchen, in denen ich genau DAS vor Release behauptet habe und dafür verbale Schläge kassiert habe?

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Kajetan
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Re: Diablo 3: Game Director blickt auf den verunglückten Sta

Beitrag von Kajetan » 07.03.2015 17:00

Ok, den Zuspruch unterschätzen, das kann passieren.

Aber nicht zu merken, dass das Auktionshaus in Kombination mit dem mißratenen Balancing und den katastrophalen Dropraten für gescheiten Loot einfach kein gutes Spiel ergibt? Hier wurde meiner Meinung nach ganz bewusst an der Balancingschraube gedreht, um die Leute ins AH zu treiben, um damit die fette Kohle zu machen. Man wusste bei Blizzard genau, dass Diablo 3 zum Release nichts weiter ein als besonders glänzend poliertes Stück Scheisse war.

Aber gut, Fuck that loser! :)
http://www.golem.de/news/fuck-that-lose ... 93969.html
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Vejieta
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Re: Diablo 3: Game Director blickt auf den verunglückten Sta

Beitrag von Vejieta » 07.03.2015 17:17

Kajetan hat geschrieben:Aber gut, Fuck that loser! :)
http://www.golem.de/news/fuck-that-lose ... 93969.html
ich wiederhole mich immer wieder gerne das der abzug von jay wilson dem spiel extrem viel positives gebracht hat. so ein vogel. das hätte man doch vor release merken müssen das da sehr viel unbrauchbares im spiel steckt...

Doniaeh
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Re: Diablo 3: Game Director blickt auf den verunglückten Sta

Beitrag von Doniaeh » 07.03.2015 17:18

Ich war nie wirklich aktiv in den Battle.net Foren, aber hab hin und wieder reingeschaut. Wenn ich mich recht entsinne hat es in den amerikanischen Foren mal einen Bluepost gegeben, in dem indirekt bestätigt wurde, dass Anzahl des Gegenstands im Auktionshaus die Dropchance im Spiel (negativ) beeinflusst.

Ist mir auch bis heute schleierhaft wie in internen Tests niemand bemerken konnte, dass das Endgame total demotivierend ist. Und auch den Andrang hätte man erahnen können (D2 + LoD-Verkauszahlen inkl. immer noch recht großer Fanbase, Vorbestellungen, D3 gratis bei Abschluss WoW-Jahresabo).

Aber gut, seit Reaper of Souls gehts bergauf, auch wenn ich D2 LoD (mit wahrscheinlich großen Nostalgiebonus) noch immer für das bessere Spiel halte ;)

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rekuzar
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Re: Diablo 3: Game Director blickt auf den verunglückten Sta

Beitrag von rekuzar » 07.03.2015 17:42

Kajetan hat geschrieben: Aber nicht zu merken, dass das Auktionshaus in Kombination mit dem mißratenen Balancing und den katastrophalen Dropraten für gescheiten Loot einfach kein gutes Spiel ergibt? Hier wurde meiner Meinung nach ganz bewusst an der Balancingschraube gedreht, um die Leute ins AH zu treiben, um damit die fette Kohle zu machen. Man wusste bei Blizzard genau, dass Diablo 3 zum Release nichts weiter ein als besonders glänzend poliertes Stück Scheisse war.
l
Hörst du denn nicht zu? Die hatten total gute Absichten! Und sie wussten doch schon nach 20 Minuten das dieses AH weg muss! Das sie es dann final erst mit Release des Addons entfernen konnten war halt so. Hat garantiert nichts damit zu tun gehabt dessen Verkäufe anzukurbeln. Sie haben das nur für uns gemacht.

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_Semper_
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Re: Diablo 3: Game Director blickt auf den verunglückten Sta

Beitrag von _Semper_ » 07.03.2015 17:52

diablo 3 is nach wie vor ein langweiliges hns dank mehr als grottiger itemization. ideenarmes, lineares best in slot gedudel. gott sei dank gibt's d2 mods und grim dawn.

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Phips7
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Re: Diablo 3: Game Director blickt auf den verunglückten Sta

Beitrag von Phips7 » 07.03.2015 18:09

naja die magere anzahl an klassen und deren magere menge an skills und combos war für mich der dealbreaker. Die gegner und level sind auch meh. Hab den ersten akt aus langeweile abgebrochen, war nur die starter edition also ned so schlimm xD Noch schlechter war nur noch Torchlight.

Gleich mal 40 stunden zur kompensation in sacred 2 verbracht... und dann aufgehört weil die crashes zunahmen...
Alles was Ich schreibe ist IMHO. Rechtschreibung kümmert mich ned.

Starslayer78
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Re: Diablo 3: Game Director blickt auf den verunglückten Sta

Beitrag von Starslayer78 » 07.03.2015 18:12

Klingt 3 Jahre nach dem Desaster irgendwie lächerlich. Unterschätze Popularität? Echt jetzt?! Das bei dem Hype und massig Vorbestellern, alleine nur durch den Jahrespass bei WoW dürfte gut was rum gekommen sein.

Das AH war vom Start an unbeliebt, hat es doch massiv in das Spielgeschehen eingegriffen. Die Spieler haben das auch von Anfang an so gesagt, nur bei Blizzard war man von seinem AH überzeugt und das wegen dem AH die Droprate sowie Lootquali angepasst wurde, diesen verdacht konnte Blizz nie entkräften.

Das mit Abstand schlimmste war jedoch die Balance und das Chardesign, witzlos und langweilig was Skillungen angeht und die Balance war voll im Po, unbesiegbare Gegnermassen, weil miese Fähigkeiten, als ich Alptraum erreicht hatte ging es, auf Alptraum ging garnichts mehr. Dazu die miese Dropchance und der Kreis schloss sich, denn ohne die im AH zum Verkauf stehende Ausrüstung hab ich da keinen Stich gesehen und farmen ging ja nicht ist nur Abfall gedropt, den man nicht mal ins AH stellen konnte.

Allerdings wurde auch das immer und immer wieder von der Community angeprangert, auch das hat bei Blizzard niemanden interessiert. Vieles von dem Desaster Diablo 3 wäre vermeidbar gewesen und vieles hat einfach zu lange gedauert. Nun solch ein Interview, einfach lächerlich.

Für mich ist Diablo tot, Diablo3 hat mit dem Vorgänger nur den Namen gemeinsam und das wars auch schon.

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Feuerhirn
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Re: Diablo 3: Game Director blickt auf den verunglückten Sta

Beitrag von Feuerhirn » 07.03.2015 18:13

Also dass sie sich da verschätzt haben, wie sich das Spiel verkaufen würde - sei's drum. Aber den Grad des Danebenliegens 'konservativ' zu bezeichnen ist wohl die Untertreibung des Jahres xD Ich mein, die hatten damals Vorbesteller-Rekorde verbucht und sonstwas^^ da fällt es mir schwer zu glauben, dass sie das alles so dermaßen unterschätzt haben, allem voran wenn wir uns vor Augen halten, dass Diablo 3 eines der am meisten erwarteten Spiele war - über Jahre hinweg.

Und zum Thema AH ist eigentlich alles gesagt, Hauptsache es ist weg, weiter mag ich darauf nicht rumreiten.

Für mich persönlich warens damals aber andere Dinge, die das Spiel kaputtgemacht haben. Die wenigen Möglichkeiten Passive und Aktive Skills zu kombinieren zB. Das hat ja ewig gedauert bis sie zumindest den meisten Klassen genug unterschiedliche Runen gegeben haben, um mehrere Spielstile effektiv zu gestalten. Der Witchdoc dagegen ist bis heute nicht ganz rund (wozu habe ich Gift und Feuer Skills bzw Runen, wenn all meine passiven Skills letztlich nur Geist oder Zombie Skills unterstützen?)

Das schlimmste jedoch war das absolut grottige Leveldesign. Das waren Gegenden die man so schon in Diablo 2 gespielt hatte (Tristram, dann eine Wüste samt Kanalisationen, der Berg Arreat und eine Art Hölle) lediglich der Himmel war 'neu'. Das fand ich so ziemlich am schlimmsten, gerade auch weil die Charaktere in NPC-Dialogen davon erzählen, wie toll die Heimat des Mönchs oder Hexendocs ist...aber ich renne 10 Jahre später noch immer durch Tristram und den Arreat.
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Phnx
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Re: Diablo 3: Game Director blickt auf den verunglückten Sta

Beitrag von Phnx » 07.03.2015 18:20

Hab's mir bis heute nicht geholt, weil das Spiel keinen Offlinemodus hat und die Devs PR-Asis sind.

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Re: Diablo 3: Game Director blickt auf den verunglückten Sta

Beitrag von SethSteiner » 07.03.2015 18:28

Leveldesign war scheiße ja, Gameplay war auch ziemlich scheiße, Monsterdesign war auch nicht wirklich gut, die Grafik war schon damals grottenschlecht und die Story ist ein echter Rückschritt gewesen, was für ein Diablo echt was heisst. Echt traurig was aus der Marke wurde.

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Stalkingwolf
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Re: Diablo 3: Game Director blickt auf den verunglückten Sta

Beitrag von Stalkingwolf » 07.03.2015 18:47

Sir Richfield hat geschrieben:
Auch das Auktionshaus war ein Reinfall. Die Entwickler hatten es zwar mit guten Absichten eingebaut, um eine sichere Tauschplattform abseits von eBay und Konsorten zu bieten, nur stellte sich später heraus, dass es das eigentliche Belohnungssystem des Spiels vollständig außer Kraft setzte. Bei späteren Meeting habe es laut Mosqueira knapp zwanzig Minuten gedauert, um die Abschaffung beider Auktionshäuser zu beschließen.
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Zum einen hat das jeder gesagt.

Zum anderen ist die Aussage eine Lüge ( vom GD ).
Das Drop/Loot System war so Scheiße, das man die Leute ins AH getrieben hat.
Man hat es nur entfernt, weil ich viel zu viele beschwert haben.
Das war von Anfang an genau so geplant. Welchen anderen Sinn und Zweck sollte das Echtgeld AH wohl sonst gehabt haben?!
Zuletzt geändert von Stalkingwolf am 07.03.2015 18:49, insgesamt 1-mal geändert.
he who fights with monsters might take care lest he thereby become a monster

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Temeter 
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Re: Diablo 3: Game Director blickt auf den verunglückten Sta

Beitrag von Temeter  » 07.03.2015 18:47

Blizzard's Problem bei Diablo 3 war Arroganz. Bei Starcraft 2 sah es genauso aus.

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