Spielkultur: Entwickler sprechen über die Rolle von Schwarzen und Stereotypen in der Videospiele-Branche

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FuerstderSchatten
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Re: Spielkultur: Entwickler sprechen

Beitrag von FuerstderSchatten »

Ich glaub ich hab mir in die Hosen gemacht.
Lieber trocken feiern, als trocken trinken.

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Kya
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Re: Spielkultur: Entwickler sprechen über die Rolle von Schw

Beitrag von Kya »

Skabus hat geschrieben:Abschließend sollte man evtl. auch in Erwägung ziehen wenigstens 2 rothaarige Personen(1 Man und eine Frau) in das Spiel einzubauen, da diese ja praktisch am Aussterben sind und somit sogar zu einer gefährdeten Minderheit gehören.
Meine Stimme hast Du hiermit. :biggrin:
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Alter Sack
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Re: Spielkultur: Entwickler sprechen über die Rolle von Schw

Beitrag von Alter Sack »

douggy hat geschrieben: Bei den "kirchlichen Institutionen" sollte man die Entwicklung mit Argwohn betrachten. Die übernehmen öffentliche Aufgaben und diktieren dann die Kriterien. Da hast du als nichtgläubige Erzieherin ganz schlechte Karten.
Besonders da die kirchlichen Träger auch von Steuergeldern finanziert werden (damit meine ich nicht die Ausgleichszahlungen der Länder mit den Kirchen, das Thema ist noch trauriger).
Gerade im Bereich der Erziehung ist es doch logisch das Kirchen keine nichtgläubigen Erzieherinnen einstellen. Bei Krankenhäusern etc. etc. gebe ich dir Recht und das sollte man mal dringend überprüfen aber wenn ne Kirche ne Kita aufmacht wollen die natürlich das die Kinder nach der kirchlichen Sittenlehre erzogen werden. Ne Kita kann jeder aufmachen und alle bekommen die gleiche Unterstützung abhängig von der Kommune. Egal ob städtische Kita, Elterninitiative, Waldorf, kirchlicher Kindergarten ... . Vom städtischen Kindergarten mal abgesehen sind auch alle anderen ideologisch verwurzelt und haben ähnliche Rechte was Einstellungen und Kündigungen angeht. Gerade was Erzieherinnen angeht ist das ein ganz schlechtes Beispiel. Ärzte, Krankenschwestern/Pfleger ... da kann ich deiner Argumentation folgen.
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Wulgaru
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Re: Spielkultur: Entwickler sprechen über die Rolle von Schw

Beitrag von Wulgaru »

Alter Sack hat geschrieben:
douggy hat geschrieben: Bei den "kirchlichen Institutionen" sollte man die Entwicklung mit Argwohn betrachten. Die übernehmen öffentliche Aufgaben und diktieren dann die Kriterien. Da hast du als nichtgläubige Erzieherin ganz schlechte Karten.
Besonders da die kirchlichen Träger auch von Steuergeldern finanziert werden (damit meine ich nicht die Ausgleichszahlungen der Länder mit den Kirchen, das Thema ist noch trauriger).
Gerade im Bereich der Erziehung ist es doch logisch das Kirchen keine nichtgläubigen Erzieherinnen einstellen. Bei Krankenhäusern etc. etc. gebe ich dir Recht und das sollte man mal dringend überprüfen aber wenn ne Kirche ne Kita aufmacht wollen die natürlich das die Kinder nach der kirchlichen Sittenlehre erzogen werden. Ne Kita kann jeder aufmachen und alle bekommen die gleiche Unterstützung abhängig von der Kommune. Egal ob städtische Kita, Elterninitiative, Waldorf, kirchlicher Kindergarten ... . Vom städtischen Kindergarten mal abgesehen sind auch alle anderen ideologisch verwurzelt und haben ähnliche Rechte was Einstellungen und Kündigungen angeht. Gerade was Erzieherinnen angeht ist das ein ganz schlechtes Beispiel. Ärzte, Krankenschwestern/Pfleger ... da kann ich deiner Argumentation folgen.

Zumal es bei Kindergärten dann ja nicht gleich heißt, das da kleine fanatische Christen rausploppen. Ich war in einem evangelischem Kindergarten und das hat sich darin geäußert das in der Lesestunde aus der Kinderbibel vorgelesen wurde und man einmal im Monat zum Kindergottesdienst ging. Was ich daraus in die Grundschule mitgenommen habe war im wesentlichen "sei nett zu anderen". :wink:
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Alter Sack
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Re: Spielkultur: Entwickler sprechen über die Rolle von Schw

Beitrag von Alter Sack »

Wulgaru hat geschrieben:
Alter Sack hat geschrieben:
douggy hat geschrieben: Bei den "kirchlichen Institutionen" sollte man die Entwicklung mit Argwohn betrachten. Die übernehmen öffentliche Aufgaben und diktieren dann die Kriterien. Da hast du als nichtgläubige Erzieherin ganz schlechte Karten.
Besonders da die kirchlichen Träger auch von Steuergeldern finanziert werden (damit meine ich nicht die Ausgleichszahlungen der Länder mit den Kirchen, das Thema ist noch trauriger).
Gerade im Bereich der Erziehung ist es doch logisch das Kirchen keine nichtgläubigen Erzieherinnen einstellen. Bei Krankenhäusern etc. etc. gebe ich dir Recht und das sollte man mal dringend überprüfen aber wenn ne Kirche ne Kita aufmacht wollen die natürlich das die Kinder nach der kirchlichen Sittenlehre erzogen werden. Ne Kita kann jeder aufmachen und alle bekommen die gleiche Unterstützung abhängig von der Kommune. Egal ob städtische Kita, Elterninitiative, Waldorf, kirchlicher Kindergarten ... . Vom städtischen Kindergarten mal abgesehen sind auch alle anderen ideologisch verwurzelt und haben ähnliche Rechte was Einstellungen und Kündigungen angeht. Gerade was Erzieherinnen angeht ist das ein ganz schlechtes Beispiel. Ärzte, Krankenschwestern/Pfleger ... da kann ich deiner Argumentation folgen.

Zumal es bei Kindergärten dann ja nicht gleich heißt, das da kleine fanatische Christen rausploppen. Ich war in einem evangelischem Kindergarten und das hat sich darin geäußert das in der Lesestunde aus der Kinderbibel vorgelesen wurde und man einmal im Monat zum Kindergottesdienst ging. Was ich daraus in die Grundschule mitgenommen habe war im wesentlichen "sei nett zu anderen". :wink:
Also ich war Anfang der 70er in einem dörflichen katholischen Kindergarten und vom fanatischen Gotteskrieger bin auch ich meilenweit entfernt. :mrgreen:
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MrLetiso
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Re: Spielkultur: Entwickler sprechen über die Rolle von Schw

Beitrag von MrLetiso »

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Skabus hat geschrieben:Ich find es einfach lächerlich wie hier von "Vielfalt" geredet wird.

Der Grund warum 90% der Spieleehelden männlich und weiß sind und nach typischem Adonis-Schema konzipiert werden, hat doch nichts mir Diskriminierung oder Rassismus zu tun. Das ist pures Kalkül. Die Zielgruppe ist eben genau das: männlich, weiß, 16-20 Jahre alt. Und daran richten sich doch die meisten Spiele-Entwickler aus. Selbst Altair aus Assassins Creed 1 hat typisch europäisch-weiße Gesichtszüge. In wievielen Spielen spielt man einen weißen, kahlgeschorenen Militär-Typen?

Bild

:roll:

Vielfalt hieße für mich generell, dass Spiele endlich mal wieder nach Ideen, Visionen und interessanten Geschichten entwickelt werden und nicht nach martkanalystischer Glaskugelraterei, die behauptet, dass der Hauptchara so oder so aussehen muss, damit man X Mio. Verkäufe erreicht. Das hemmt die Vielfalt tatsächlich. Aber klar, nehmen wir wieder irgendein Thema raus und projezieren das Problem einer Branche auf ein moralisches Thema, damit bloß keiner ernsthaft versucht dagegen zu reden. Zum Glück gibt es mittlerweile auch ein paar mehr Leute, die ihre Stimme auch mal gegen eine Überdiskriminerungshaltung erheben, auch wenn man natürlich damit sofort Gefahr läuft als Rassist bezeichnet zu werden.

Ich durfte mich ja z.B. auch schon als Rassist beleidigen lassen, weil mir in GTA San Andreas der schwarze Protagonist auf den Keks ging. Das mich der Typ eigtl. wegen seiner peinlichen und kindischen Rapper-Gangsta-Attitüde genervt hat, ist ja egal. Kann ja nur deswegen gewesen sein, weil er schwarz ist. :roll:

Also genau...warum entwickeln wir nicht gleich Spiele die zu 100% politisch korrekt sind und garantiert niemanden auf den Schlip tritt? Ich kann mir gut vorstellen wie die Zukunft für die Vertreter des moralisch und politisch korrekten Videospiel aussieht:

In Zukunft enthält jedes Spiel mind. 2 Schwule, 2 Lesben, einen männlichen Schwarzen, eine schwarze Frau, eine jüdische Frau und einen jüdischen Mann, eine muslimische Frau, einen christlichen Mann und eine christliche Frau. Zusätzlich muss es verschiedene Vertreter von mind. 2-3 Randgruppen-Religionen geben, wie etwa ein Mormonen oder einen Jünger des fliegenden Spagetthimonsters, damit auch diese kleinen Religion sich nicht diskriminiert fühlen. Dazu kommt, dass das Spiel mind. 1 relevanten Charakter pro Volk auf dieser Erde vorkommen, alles andere wäre ja Rassismus. Zudem darf kein Charakter besonders wichtig sein, da er ja sonst als "bessere Rasse" herausgestellt wird und soetwas ebenfalls eindeutig rassistisch wäre. Fleischkonsum wird in Spielen maximal auf Gefügel reduziert um die religösen Gefühle von Moslems nicht zu verletzen, koscher muss das Fleisch auch sein, damit jüdische Spieler sich nicht diskriminiert fühlen. Allerdings sollte man eigtl. gleich das gesamte Fleisch komplett entfernen, da das evtl. Vegetarier und Veganer diskriminieren würde. Wo wir beim Thema sind: Frutarier haben ein Recht darauf, dass keine Pflanze für menschliche Ernährung oder Belustigung getötet werden. Alchemie fällt also schonmal aus, Pflanzen in Zelda zerhacken um Rubine zu bekommen, fällt somit auch flach. Tiere dürfen im Spiel zudem nicht mehr getötet werden, da sich Peta oder generell Tierschützer aufregt. Tragen von Pelzen, etc. selbst in einem nordischen Mittelalterszenario ala Skyrim kann somit auch nicht mehr toleriert werden, da dies ja bereits virtuell Spieler darauf vorbereitet Tiere für Pelz abzuschlachten. Was direkt auch Crafting mit Tierfellen, Leder o.Ä. ausschließt. Spiele wie Super Mario indem man ein Dachsfell trägt wird es Gott sei Dank somit also auch nie wieder gehen. Kommen wir zum Thema Erotik bzw. sexuell aufreizendes Aussehen. Nippel, Busen oder sonstige Körperteile von Frauen sind unter mind. 2 Lagen Kleidung zu verstecken. Zum einen um auch hier wieder muslimische Relgiöse nicht zu verstören, zum anderen um die amerikanische Prüderie zu bedienen und Frauen auf gar keinen Fall zu Sexobjekten zu degradieren! An die Kinder muss man zudem auch denken. Geht ja nicht anders. Gleichzeitig sollte man aber natürlich eine offene Sexualität darstellen. So sollte Homosexualität generell in ein positives Licht gerückt werden, ebenso sollte mit Transgender, Transexuelle, Androgynen und auch mit "Es"-Menschen(Menschen die das Geschlecht "Sonstige" haben) verantwortungsvoll umgegangen werden. Es kann ja nicht sein, dass diese Menschen aus der Videospielöffentlichkeit ferngehalten werden. Zudem darf es auch keine Mehrheit an heterosexuellen Paaren geben, da dies selbstverständlich alle Homosexuellen diskriminiert und als Minderheit abstempelt. Auch das wäre NATÜRLICH Diskriminierung, selbst wenn dies rein faktisch die Realität darstellt und es eben mehr heterosexuelle Paare als homosexuelle Paare gibt. Fluchen, schimpfen oder generell Kraftausdrücke sind ebenso zu entfernen, da sie die Jugend verrohen könnte oder Sätze wie "Jesus fucking christ" sind erst recht zu entfernen, da sie z.B. Christen bzw. Jesuiten diskrimieren. Wo wir beim Punkt verrohen sind: Um die Europäer davon abzuhalten aufgrund von Gewaltinhalten Amok zu laufen, werden natürlich jegliche Gewaltszenarien in Spielen entfernt. Erschießen von Menschen, Blut, Folterung oder sonstige Dinge sind vollständig zu entfernen oder durch Roboter bzw. Servoöl zu ersetzen. Appropos "ersetzen": Sämtliche rein männliche Führungskräfte in Videospielen sind durch eine frauenfreundliche Variante zu ersetzen. Mind. sollte der Anteil von z.B. Soldaten und Soldatinnen, Wächter und Wächterinnen, Gardisten und Gardistinnen, mind. 50% betragen. Die Verteilung der versch. Volkszugehörigkeiten und Religionen sollten selbstverständlich auch hier eingerechnet werden! Ebenso sollte mind. ein Rollstuhlfahrer, ein Mensch mit Trisomie21, ein Blinder, ein Tauber, sowie sonstige Behinderung eingebaut werden und sichergestellt werden, dass diese als normaler Teil der Bevölkerung dargestellt werden und nicht wegen ihrer Behinderung diskriminiert werden. Abschließend sollte man evtl. auch in Erwägung ziehen wenigstens 2 rothaarige Personen(1 Man und eine Frau) in das Spiel einzubauen, da diese ja praktisch am Aussterben sind und somit sogar zu einer gefährdeten Minderheit gehören.

So, nur wenn ALLE diese Regeln gleichzeitig und vor allem korrekt angewendet werden, sollte ein Spiel überhaupt noch auf den Markt kommen. Nach einer sorgfältigen Prüfung mehrere Moral- und Ethikkomissionen versteht sich. Erst wenn dann auch noch der Verband der Muslime, Christen, Juden, der Verband der Schwulen und Lesben und allen anderen Gruppen ihr Einverständnis geben, sollte das Spiel auf den Markt kommen. Sollte bereits einer dieser Verbände sein Veto einlegen, wird das Spiel automatisch weltweit verboten, die Spiele konfiziert, verbrannt und die Entwickler zu Sozialstunden in religösen Einrichtungen gewzwungen. Denn nur so wird sichergestellt, dass sich garantiert NIEMAND mehr aufregen kann oder sich diskriminiert fühlt.

Hach....schöne neue "Spiele"-Welt :)

MfG Ska
Jetzt hast Du die ganze Arbeit für EA gemacht! Schäm Dich! =P
AtzenMiro
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Re: Spielkultur: Entwickler sprechen über die Rolle von Schw

Beitrag von AtzenMiro »

Nanimonai hat geschrieben:
AtzenMiro hat geschrieben:Warum stellst du dich denn jetzt so blöde? Man kennt doch die Leute aus der Umgebung, wer wer ist, wer mit wem abhängt etc. pp. Hat man zum Beispiel mit den Vietnamese abgehangen, auch wenn man kein Vietnamese gewesen ist, kann ich dir versprechen, dass dich alle auf dem Fußballfeld dafür haben verprügelt. Weil jeder wusste: du bist der, der mit den Vietnamese Fußball gespielt hat. Um mal ein Beispiel aus meiner Kindheit zu nennen.

Und auf der Schule kennt sowie jeder jeden. Und als weißer fällst du ja schon mal so auf. In meinem Jahrgang gab es vielleicht 10 Weiße, mich eingeschlossen. Die Hälfte davon war deutsch und Freiwild auf dem Pausenhof. So einfach.
Ich will ja gar nicht abstreiten, dass diese Gegenden soziale Brennpunkte sind, wie es so einige in Deutschland gibt. Auch will ich nicht abstreiten, dass man es als Jugendlicher schwer hat und vor allem diejenigen abgezogen werden, die man entweder nicht kennt oder von denen man weiß, dass sie aus "gutbürgerlichen" Familien stammen und man keine Rache irgend einer Art zu erwarten hat. So ist das in sozialen Brennpunkten und das ist ein Problem, dem man sich auf vielfältige Art und Weise nähern muss.

Aber die Art der Darstellung von dir ist dann doch etwas arg übertrieben und schwarz/weiß. Du stilisierst mir den "weißen Deutschen" zu sehr als Opfer. Es sind Schmelztiegel, Gewalt und Brutalität, Vorurteile und Hass, asoziales Verhalten und Kriminalität gibt es auf beiden Seiten, wenn man denn überhaupt von mehreren Seiten sprechen will. Man lässt in Ruhe was man kennt und vor dem man Angst hat, alles andere wird platt gemacht. Ob nun ein Deutscher von einem Türken, ein Rechter von einem Linken oder wer auch immer von wem auch immer zusammengeschlagen und ausgeraubt wird, spielt doch nur eine untergeordnete Rolle.
Ich wollte hier keine bestimmte Position einnehmen. Es ging um die Aussage, warum manche anscheinend das Bedürfnis haben, die Straßenseite zu wechseln, wenn sie einen ganz bestimmten Typus Menschen über den Weg laufen. Daraufhin ist Berlin von irgendwem gefallen, dass es hier tatsächlich Milieus gibt, in denen man sich als Deutscher eben von Leuten bedroht fühlt, die südländisch aussehen, weil sie schlechte Erfahrungen mit denen gemacht haben. Erst, als jemand das runterspielen wollte, habe ich mich in diese "Diskussion" eingeschaltet.

Und nur zur Vervollständigung: ich will hier auch rein gar nichts relativieren, gut heißen oder sonstiges. Wenn ich von Schulen mit 95% bis annähernd 100%igem Ausländeranteil (das ist für manche hier im Forum unvorstellbar, aber diese Schulen gibt es tatsächlich, sogar zwei/drei Gymnasien in Neukölln), dann pauschalisiere ich natürlich stark, aber auch nur, weil ich zu faul bin alles ins Detail differenziert darzustellen. Ich wollte nur eine Sichtweise klar machen, das genügt.

Mir ist sehr wohl klar, dass selbst auf solchen Schulen, mit so hohem Ausländeranteil (hauptsächlich Araber und Türken) die Deutschen nicht von allen abgezogen, bedroht, verprügelt und abgestochen werden. Die Übeltäter sind immer nur ein kleiner Kern, die sich halt die kleinste Gruppe für die Opferrolle ausgesucht haben und das sind nun mal die Deutschen auf der Schule. Wenn wir vom Rassismus in Sachsen reden, dann wird aber auch nicht jedes mal relativiert, auch wenn es da eher ein kleinerer Teil, dafür um so aktivere Teil wirklich ist.

Wie dem auch sei: ich wollte nur aufzeigen, dass es tatsächlich für Leute Gründe gibt, bestimmten Volksgruppen entgegen sehr skeptisch zu sein. Das ist zwar dann in dieser Hinsicht hin rassistisch, aber was soll man dazu sagen? Ich habe auf der Uni einen kennen gelernt, der hat in Zehlendorf in Berlin gewohnt, war nur 1x in seinem Leben in Neukölln und wurde bei dieser Gelegenheit am hellichen Tag, direkt vor den Arkaden Neukölln (ein großes Einkaufszentrum mit extrem viel Kundschaft -> ergo volle Straßen voll mit Zeugen) sein Handy und seine Potte an kleine Nachwuchsgangster abgeben durfte. Der wollte seit dem nie wieder nach Neukölln, einfach weil er nicht noch mal abgezogen werden möchte. Und auch wenn Neukölln ein Brennpunkt ist, vorallem Nord-Neukölln, so ist die Chance am hellichen Tag da abgezogen zu werden, extrem klein. Statistisch, also differenziert, betrachtet hat er gar keinen Grund so misstrauend gegenüber einen ganzen Bezirk zu sein, aber lieber vorverurteilt er einen ganzen Bezirk auf Grund einer einmaligen Sache.

Und solche Personen gibt es haufenweise in Berlin. Und wie gesagt, speziell die ganzen Deutschen, die auf solche Schulen waren und dort wochenlang nur in der Opferrolle waren, werden wohl nicht sehr differenziert über Ausländer denken. Auch wenn die Gewalt auf diesen Schulen nur von einem ganz kleinen Bruchteil aller Schüler ausging.
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douggy
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Re: Spielkultur: Entwickler sprechen über die Rolle von Schw

Beitrag von douggy »

Wulgaru hat geschrieben:
Alter Sack hat geschrieben:
douggy hat geschrieben: Bei den "kirchlichen Institutionen" sollte man die Entwicklung mit Argwohn betrachten. Die übernehmen öffentliche Aufgaben und diktieren dann die Kriterien. Da hast du als nichtgläubige Erzieherin ganz schlechte Karten.
Besonders da die kirchlichen Träger auch von Steuergeldern finanziert werden (damit meine ich nicht die Ausgleichszahlungen der Länder mit den Kirchen, das Thema ist noch trauriger).
Gerade im Bereich der Erziehung ist es doch logisch das Kirchen keine nichtgläubigen Erzieherinnen einstellen. Bei Krankenhäusern etc. etc. gebe ich dir Recht und das sollte man mal dringend überprüfen aber wenn ne Kirche ne Kita aufmacht wollen die natürlich das die Kinder nach der kirchlichen Sittenlehre erzogen werden. Ne Kita kann jeder aufmachen und alle bekommen die gleiche Unterstützung abhängig von der Kommune. Egal ob städtische Kita, Elterninitiative, Waldorf, kirchlicher Kindergarten ... . Vom städtischen Kindergarten mal abgesehen sind auch alle anderen ideologisch verwurzelt und haben ähnliche Rechte was Einstellungen und Kündigungen angeht. Gerade was Erzieherinnen angeht ist das ein ganz schlechtes Beispiel. Ärzte, Krankenschwestern/Pfleger ... da kann ich deiner Argumentation folgen.

Zumal es bei Kindergärten dann ja nicht gleich heißt, das da kleine fanatische Christen rausploppen. Ich war in einem evangelischem Kindergarten und das hat sich darin geäußert das in der Lesestunde aus der Kinderbibel vorgelesen wurde und man einmal im Monat zum Kindergottesdienst ging. Was ich daraus in die Grundschule mitgenommen habe war im wesentlichen "sei nett zu anderen". :wink:
Das mit dem Fanatismus hab ich doch gar nicht behauptet, nur so am Rande :)

Und eine nichtgläubige Erzieherin kann auch nach der Sittenlehre erziehen. Wie ihr schon sagt, aus der Kinderbibel vorzulesen, da muss ich nicht gläubig sein. Wer da arbeitet, muss sich dran halten. Es muss nur die Chance gegeben werden.

Nachdem nun ein Rechtsanspruch auf Plätze besteht, sehe ich da keine gravierenden Unterschiede zu Krankenhäuser etc..

Die gehören alle in staatliche Hand. Ist meine Meinung.
they are the millionaires, we are broke
they make a statement, well it's gotta be a joke
they drive a limousine, but we ride a bike
they own the factory, but we're on strike!

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Nanimonai
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Re: Spielkultur: Entwickler sprechen über die Rolle von Schw

Beitrag von Nanimonai »

douggy hat geschrieben:Und eine nichtgläubige Erzieherin kann auch nach der Sittenlehre erziehen. Wie ihr schon sagt, aus der Kinderbibel vorzulesen, da muss ich nicht gläubig sein. Wer da arbeitet, muss sich dran halten.
In der Praxis ist das auch eher irrelevant. Es gibt keinen nennenswerten Unterschied zwischen katholischen, evangelischen und städtischen Kitas, jedenfalls keinen in der täglichen, pädagogischen Arbeit der Erzieher.
johndoe1044785
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Re: Spielkultur: Entwickler sprechen über die Rolle von Schw

Beitrag von johndoe1044785 »

wirbt nicht jede KiTa mit "ihrem" pädagogischen konzept? aus gegebenen anlass musste ich mich damit beschäftigen und finde schon, das diese sich verschiedene punkte zur hauptaufgabe machen. bei kirchlichen liegt der schwerpunkt nunmal in der religion.

oder hab ich dich falsch verstanden?


edit: paar beispiele per google:


Fröbelpädagogik
Hochbegabtenförderung
Integrative Pädagogik / Inklusion
Interkulturelle Erziehung
Montessoripädagogik
Offene Arbeit
Reggio-Pädagogik
Schwerpunkt Bewegung
Schwerpunkt Sprache
Situationsansatz
Situationsorientierter Ansatz
Waldkindergarten
Waldorfpädagogik


usw. usf.
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Alter Sack
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Re: Spielkultur: Entwickler sprechen über die Rolle von Schw

Beitrag von Alter Sack »

douggy hat geschrieben: Die gehören alle in staatliche Hand. Ist meine Meinung.
Bitte nicht ... jeder der das Chaos an den Schulen kennt will nicht auch noch das dies auf die Kitas ausgeweitet wird. Zum Glück sind ein Großteil der Kitas eben nicht in öffentlicher Hand und wenn man sich das in der Realität mal anschaut sind das auch nicht die begehrten Plätze. Wartelisten und Auswahlverfahren gibts bei allen nicht "stattlichen" Kitas ... warum wohl.
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Re: Spielkultur: Entwickler sprechen über die Rolle von Schw

Beitrag von Nanimonai »

Flextastic hat geschrieben:wirbt nicht jede KiTa mit "ihrem" pädagogischen konzept?
Ja, jede Kita verfolgt ein bestimmtes pädagogisches Konzept, das auch vom jeweiligen Träger abgesegnet wird. Die Unterschiede sind da aber eher individueller Natur, je nach Präferenz der Leitung, des Trägers. Katholische Kita A kann ein ganz anderes Konzept verfolgen als katholische Kita B. Religionspädagogik ist zwar Bestandteil in katholischen bzw. evangelischen Kitas, aber eben als Begriff auch sehr dehnbar.
Ich kenne das aus erster Hand, weil meine Lebensgefährtin eine katholische Kita leitet. Sie ist nicht gläubig, vermeidet das Thema aber nicht, sondern bespricht biblische oder religiöse Ansätze mit den Kindern als Geschichten. Ob die Kleinen nun in einer Theateraufführung die Geschichte von Sankt Martin spielen oder irgend ein Märchen und dabei ihre Kinderlieder singen, macht grundsätzlich erst mal keinen Unterschied.
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Lykaner77
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Re: Spielkultur: Entwickler sprechen über die Rolle von Schw

Beitrag von Lykaner77 »

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Alter Sack hat geschrieben:
Lykaner77 hat geschrieben:
Alter Sack hat geschrieben:Das stimmt nicht. Er darf nicht einstellen wen er will. Sollte Firma XY einen BR haben hat eben dieser darauf zu achten das unter anderem das AGG (Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz) eingehalten wird. Wird dies nicht eingehalten kann der BR die Einstellung verhindern. Das ist natürlich in der Praxis schwierig geht aber.

Und Kirchen, Parteien, Gewerkschaften, ... unterliegen nicht dem allgemeinen Arbeitsrecht in großen Teilen. Die Kirchen z.B. haben auf Grund des Selbstordnungs- und Selbstverwaltungsrecht ein eigenes Arbeitsrecht und dürfen natürlich darauf achten ob ihre Mitarbeiter bestimmte Vorgaben erfüllen genau wie bei Parteien, Gewerkschaften etc. etc.
Es ist absolut Rechtens wenn die genannten Organisationen bestimmte Bewerber ablehnen die bei "normalen" Firmen so niemals abgelehnt werden dürften, also mit einer Begründung die gegen das AGG verstoßen würde.
Richtig, wenn es einen BR gibt. Auch Gleichstellungsbeauftragtinnen können natürlich bei Bewerbungen dazwischenfunken. Bei Palpatine bin ich allerdings von einem Alleinentscheider ausgegangen, so wie er seinen Fall dargestellt hat und der entscheidet eben selbst.

Dein letzter Satz ist genau das, worauf ich hier hinauswollte: Diskriminierung ist mal rechtens und mal nicht, weshalb das mit dem "Recht" so eine Sache ist. Ich empfinde das als Willkür und ist mit meinem Rechtsverständnis nicht in Einklang zu bringen, genausowenig wie die zunehmende Einmischung des Staates in die Privatwirtschaft. Ich sehe es als rechtens an, wenn Palpatine als Unternehmer ganz selbstverständlich selbst entscheidet, wen er einstellt und wen nicht. Denn er trägt das unternehmerische Risiko. Und da eine Begründung einer Ablehnung gar nicht zwingend ist, braucht er auch gar keine "falsche" Begründung anzugeben. Er bewegt sich völlig im Rahmen der Gesetze. Hier ist das ganz gut zusammengefasst: http://www.suedwesttextil.de/nachrichte ... det-werden
Als Personaler weißt Du das natürlich. Ist nur zur Info für andere gedacht, die es vielleicht interessiert.
Das sehe ich vollkommen anders.
Erstens sehe ich das nicht als Diskriminierung an wenn solche Unternehmen/Institutionen auf Grund bestimmter Voraussetzungen natürlich eine andere Einstellungspolitik haben und auch haben dürfen.
Zweitens sehe ich die Einmischung des Staates in die Wirtschaft als durchaus gerechtfertigt an. Sämtliche Unternehmen in Deutschland sind Teil dieser Gesellschaft. Die Unternehmen profitieren von dieser Gesellschaft und haben dem zufolge auch ihren Anteil zu leisten sowohl rechtlich wie auch gesellschaftlich.
Drittens ... das unternehmerische Risiko ... das sehe ich noch bei einer GbR oder Unternehmen kleiner 5 Mitarbeiter aber die haben eh Sonderrechte. Ab einer GmbH aufwärts ist das Risiko verschwindend gering für einen Privatmann außer man bewegt sich außerhalb des Gesetzes.

Und ja ich weiß das, deshalb schrieb ich ja auch "Das ist natürlich in der Praxis schwierig, geht aber."
Das wir das unterschiedlich sehen ist wohl normal, wenn liberales Denken auf Staatsgläubigkeit trifft. Die Wirtschaft ist es, die einen Staat finanziert und einen Sozialstaat überhaupt erst ermöglicht. Damit profitiert die Gesellschaft weit mehr von der Wirtschaft als umgekehrt. Eine Schuldigkeit der Wirtschaft, wie Du glaubst, gibt es nicht.

Wenn du einerseits Diskriminierungen als "andere Einstellungspolitik" bezeichnest, die gleichen Vorgänge in anderen Bereichen dann aber sehr wohl als Diskriminierung ansiehst, ist das nichts anderes als Doppelmoral. Das mag gesetzlich alles korrekt sein, was es aber keineswegs besser macht und Doppelmoral und Willkür bleibt es damit trotzdem.
Nanimonai
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Re: Spielkultur: Entwickler sprechen über die Rolle von Schw

Beitrag von Nanimonai »

Lykaner77 hat geschrieben: Eine Schuldigkeit der Wirtschaft, wie Du glaubst, gibt es nicht.
Wir leben aber in einer sozialen Marktwirtschaft, nicht in einer freien.
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Alter Sack
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Re: Spielkultur: Entwickler sprechen über die Rolle von Schw

Beitrag von Alter Sack »

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Lykaner77 hat geschrieben:
Alter Sack hat geschrieben:
Lykaner77 hat geschrieben: Richtig, wenn es einen BR gibt. Auch Gleichstellungsbeauftragtinnen können natürlich bei Bewerbungen dazwischenfunken. Bei Palpatine bin ich allerdings von einem Alleinentscheider ausgegangen, so wie er seinen Fall dargestellt hat und der entscheidet eben selbst.

Dein letzter Satz ist genau das, worauf ich hier hinauswollte: Diskriminierung ist mal rechtens und mal nicht, weshalb das mit dem "Recht" so eine Sache ist. Ich empfinde das als Willkür und ist mit meinem Rechtsverständnis nicht in Einklang zu bringen, genausowenig wie die zunehmende Einmischung des Staates in die Privatwirtschaft. Ich sehe es als rechtens an, wenn Palpatine als Unternehmer ganz selbstverständlich selbst entscheidet, wen er einstellt und wen nicht. Denn er trägt das unternehmerische Risiko. Und da eine Begründung einer Ablehnung gar nicht zwingend ist, braucht er auch gar keine "falsche" Begründung anzugeben. Er bewegt sich völlig im Rahmen der Gesetze. Hier ist das ganz gut zusammengefasst: http://www.suedwesttextil.de/nachrichte ... det-werden
Als Personaler weißt Du das natürlich. Ist nur zur Info für andere gedacht, die es vielleicht interessiert.
Das sehe ich vollkommen anders.
Erstens sehe ich das nicht als Diskriminierung an wenn solche Unternehmen/Institutionen auf Grund bestimmter Voraussetzungen natürlich eine andere Einstellungspolitik haben und auch haben dürfen.
Zweitens sehe ich die Einmischung des Staates in die Wirtschaft als durchaus gerechtfertigt an. Sämtliche Unternehmen in Deutschland sind Teil dieser Gesellschaft. Die Unternehmen profitieren von dieser Gesellschaft und haben dem zufolge auch ihren Anteil zu leisten sowohl rechtlich wie auch gesellschaftlich.
Drittens ... das unternehmerische Risiko ... das sehe ich noch bei einer GbR oder Unternehmen kleiner 5 Mitarbeiter aber die haben eh Sonderrechte. Ab einer GmbH aufwärts ist das Risiko verschwindend gering für einen Privatmann außer man bewegt sich außerhalb des Gesetzes.

Und ja ich weiß das, deshalb schrieb ich ja auch "Das ist natürlich in der Praxis schwierig, geht aber."
Das wir das unterschiedlich sehen ist wohl normal, wenn liberales Denken auf Staatsgläubigkeit trifft. Die Wirtschaft ist es, die einen Staat finanziert und einen Sozialstaat überhaupt erst ermöglicht. Damit profitiert die Gesellschaft weit mehr von der Wirtschaft als umgekehrt. Eine Schuldigkeit der Wirtschaft, wie Du glaubst, gibt es nicht.

Wenn du einerseits Diskriminierungen als "andere Einstellungspolitik" bezeichnest, die gleichen Vorgänge in anderen Bereichen dann aber sehr wohl als Diskriminierung ansiehst, ist das nichts anderes als Doppelmoral. Das mag gesetzlich alles korrekt sein, was es aber keineswegs besser macht und Doppelmoral und Willkür bleibt es damit trotzdem.
Jetzt musste ich aber kurz schmunzeln bei dem Satz "wenn liberales Denken auf Staatsgläubigkeit trifft" :mrgreen:
Dazu hab ich mal ne Frage. Wer ist denn der Staat? Und noch ne zweite Frage. Wer ist denn "die Wirtschaft"? Darüber gibt es viele philosophische Abhandlungen aber eines sagen alle: "Die Wirtschaft" ist jedenfalls kein eigenständiges Subjekt. Und da "die Wirtschaft" genau wie "der Staat" Teile "der Gesellschaft" sind (um es mal vereinfacht auszudrücken) ist deine Abhängigkeits- bzw Schuldtheorie wohl hinfällig.

Zu deinem zweiten Absatz:
Wenn eine Interessengruppe zur Vertretung ihrer Interessen (egal ob wir die gut finden oder nicht) auf Einstellungen von Personen verzichten darf die nicht ihre Interessen vertreten halte ich das weder für Willkür noch nenne ich sowas Doppelmoral.
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