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Re: Spielkultur: Entwickler sprechen über die Rolle von Schw

Verfasst: 06.03.2015 21:09
von HerrRosa
Kajetan hat geschrieben: @MisterPink: Und was spricht gegen diesen Satz? Ist er Dir zu "drastisch"? Ich sehe hier nur eine zusammenfassende Aussage. Die man natürlich wieder aus dem Kontext reissen kann, um sich besser aufregen zu können.
Das "need to be" vermittelt die Unumgänglichkeit und von Aufregung keine Spur.
Ich hinterfrage nur die Verhältnismäßigkeit.

Re: Spielkultur: Entwickler sprechen über die Rolle von Schw

Verfasst: 06.03.2015 21:10
von KING_BAZONG
Kajetan hat geschrieben:Weil es hier nun mal um Schwarze ging.
Hä ? Ich dachte, es geht darum, auch abseits von gängigen Pfaden zu suchen ? Also doch nicht, sondern lediglich, nach Schwarzen Afroamerikanern zu suchen ? Hatte ich DOCH Recht vorhin ?
Vielleicht folgen ja noch mehrere dieser Runden, in denen dann auf fehlende Tamilen, Indios oder Samen/Sami als Entwickler hingewiesen wird ;)
Wieso muss man denn ständig alle andere Minderheiten mitauflisten, wenn man sich über die Situation einer spezifischen Midnerheit unterhält?
:wink:
Weil es das Thema dieser Diskussionsrunde war. NATÜRLICH sollte man gerade als Produzent kreativer Werke sehr viel stärker auf Vielfalt in den eigenen Reihen achten, um das Arbeitsklima frisch zu halten. Aber nirgendwo wird gesagt, dass man jetzt nur noch Schwarze oder nur noch Frauen oder nur noch lesbische Juden mit Gehbehinderung einstellen darf. Oder dass man männliche Weiße überhaupt nicht mehr einstellen darf.
Das habe ich alles ja nicht unterstellt, aber indem man nur auf Schwarze sich fixiert (neben Weißen oder eben Nicht-Schwarzen), um daran sowas wie Vielfalt festzumachen, begeht man selbst einen rassistisch eingefärbten Fehler. IMO.

Re: Spielkultur: Entwickler sprechen über die Rolle von Schw

Verfasst: 06.03.2015 21:15
von Kajetan
KING_BAZONG hat geschrieben:
Kajetan hat geschrieben:Weil es hier nun mal um Schwarze ging.
Hä ? Ich dachte, es geht darum, auch abseits von gängigen Pfaden zu suchen ? Also doch nicht, sondern lediglich, nach Schwarzen Afroamerikanern zu suchen ? Hatte ich DOCH Recht vorhin ?
Jetzt stellst Du Dich aber absichtlich dumm an :)

Du hast schon begriffen, dass es nicht darum geht andere auszuschliessen, sondern dass es hier speziell nur um die Situation von Schwarzen in der Videospielindustrie ging. Weil, ansonsten könnte ich ja auch fordern, dass wir jedes Mal, wenn wir uns über Call of Duty unterhalten, auch immer gleichzeitig über alle andere Military-Shooter unterhalten müssen.

Re: Spielkultur: Entwickler sprechen über die Rolle von Schw

Verfasst: 06.03.2015 21:17
von Imperator Palpatine
Kajetan hat geschrieben:
Imperator Palpatine hat geschrieben:Es ist nicht die Schuld des/der Personaler wenn Menschen sich selbst in ihren Vorurteilen gefangen halten.
Betreibt hier jemand Schuldzuweisungen?

Ja.
Ich zitiere:

" Laut dem Spieldesigner beginne die Manifestierung von Stereotypen bereits bei der Auswahl der Zielgruppe. Schon früh im Entwicklungsprozess würde ein Zielpublikum festgelegt, für das das gesamte Spiel entworfen würde. "

" Wenn man keine schwarzen Kollegen hätte die einen darauf hinwiesen sei man schnell unbewusst dabei, Stereotypen zu verstärken. Zudem sei es schwierig realistische Charaktere zu entwerfen, die wenig mit der eigenen Lebenswelt zu tun hätten. "

Und das abschliessende Plädoyer:

" Du musst einsehen, dass du dazu tendierst mit Leuten herzumzuhängen die sind wie du, also musst du aktiv gegen diesen Bias ankämpfen."

Und ich frage mich ernsthaft welche Vielfalt hier dargestellt werden soll. Denn dies führt nur über zwei Gedankenwege.
Einerseits ist die Lebensrealität von z.B. einem durchschnittlichen Schwarzen ( auch eines schwarzen Entwicklers ) derart anders als die eines Weissen dass man Spiele quasi im Stil eines BET ( Black Entertainment Televison ) gestalten muss und den Aufschrei aufgrund der dann angeblichen Stereotypen würde ich gerne hören.
Und andererseitsg konterkariert dies die Gedankenwelt der " sozialen Kämpfer " nach denen es keine Unterschiede gibt.

Ich mag Vielfalt in Videospielen aber sie sollte aus der Kreativität der Entwickler herrühren, unabhängig von deren Geschlecht oder Hautfarbe.
Und der Glaube ein Schwarzer könnte die Lebensrealität von Schwarzen besser darstellen als ein Weisser ist im Grunde genommen genau so klischeehaft wie der Glaube nur Männer könnten gute Männerfiguren und Geschichten schreiben und umgekehrt.

Re: Spielkultur: Entwickler sprechen über die Rolle von Schw

Verfasst: 06.03.2015 21:21
von KING_BAZONG
Kajetan hat geschrieben: Jetzt stellst Du Dich aber absichtlich dumm an :)
Na erst schreibst Du, es ginge nicht um Schwarze, sondern um mehr Vielfalt. Dann aber geht es DOCH um Schwarze im Speziellen. Neben Weißen auch Schwarze fokussieren heißt bei mir nicht, nach Vielfalt zu suchen. Wobei Schwarz UND Weiß natürlich vielfältiger ist als nur Weiß oder nur Schwarz.
Du hast schon begriffen, dass es nicht darum geht andere auszuschliessen, sondern dass es hier speziell nur um die Situation von Schwarzen in der Videospielindustrie ging. Weil, ansonsten könnte ich ja auch fordern, dass wir jedes Mal, wenn wir uns über Call of Duty unterhalten, auch immer gleichzeitig über alle andere Military-Shooter unterhalten müssen.
Das kommt natürlich auf den Kontext an. Wenn ich sage, man braucht neben WK2-CoD's noch moderne CoD's, denn sonst mangle es etwas an Vielfalt innerhalb der Ego-Shooter-Landschaft, dann sollte ich NATÜRLICH auch noch Half Life, Doom, Farcry, Battlefield usw. erwähnen, denn sonst ist das Bild der Shooter ja nicht komplett ;)

Re: Spielkultur: Entwickler sprechen über die Rolle von Schw

Verfasst: 06.03.2015 21:23
von Kajetan
KING_BAZONG hat geschrieben:Wobei Schwarz UND Weiß natürlich vielfältiger ist als nur Weiß oder nur Schwarz.
Siehst Du? :)

Re: Spielkultur: Entwickler sprechen über die Rolle von Schw

Verfasst: 06.03.2015 21:24
von KING_BAZONG
Kajetan hat geschrieben:
KING_BAZONG hat geschrieben:Wobei Schwarz UND Weiß natürlich vielfältiger ist als nur Weiß oder nur Schwarz.
Siehst Du? :)
Akzeptiert. Aber nur unter der Vorraussetzung, dass weitere Runden folgen mit den anderen unterrepräsentierten Minderheiten rassischer Art :wink:

Und "nur Weiße" halte ich ja zudem für ein Gerücht.

Kurz: Wenn ich Vielfalt meine, dann sollte ich nicht bloß "mehr Schwarze" sagen :wink:

Re: Spielkultur: Entwickler sprechen über die Rolle von Schw

Verfasst: 06.03.2015 21:38
von 3nfant 7errible
Das abschließende Plädoyer der Runde richtete sich an die Firmen, mehr schwarzen Entwicklern eine Chance zu geben und mehr Vielfalt in der Entwicklung zuzulassen. "Wenn du ein Personaler bist, komm zu Events wie diesem und wenn jemand etwas sagt was dich beeindruckt, dann gib ihm deine Karte", so eine Teilnehmerin. "Du musst einsehen, dass du dazu tendierst mit Leuten herzumzuhängen die sind wie du, also musst du aktiv gegen diesen Bias ankämpfen."
Denjenigen, der sowas zu mir gesagt hätte, hätt ich erstmal übers Knie gelegt :twisted:

Wie unverschämt, kackfrech und biased kann man überhaupt sein? ^^
Dennis Mathews unterstrich, dass Vielfalt in der Entwicklung unheimlich wichtig sei. Wenn man keine schwarzen Kollegen hätte die einen darauf hinwiesen sei man schnell unbewusst dabei, Stereotypen zu verstärken. Zudem sei es schwierig realistische Charaktere zu entwerfen, die wenig mit der eigenen Lebenswelt zu tun hätten.

Im Anschluss habe das Publikum über die Frage diskutiert ob es sinnvoll sei, wenn Entwickler versuchen würden Figuren zu entwerfen, die weit weg von der eigenen Lebensrealität seien. Dabei kam vor allem die Frage auf ob man "sich selbst vertrauen könnte, eine Person zu erschaffen, mit der man nicht vertraut ist?". Dies sei möglich - allerdings müsse man sich dafür stark in die Materie einarbeiten. Ein anderer Teilnehmer unterstrich, dass man "die Fähigkeit habe, etwas zu entwerfen, was nicht die eigene Kultur ist - man müsse sich nur bewusst werden, dass es nicht die eigene Kultur ist."
Es würde mich net wundern, wenn die meisten, die sich da "so engagiert" geäussert haben, selber white middle class hipsters aus der San Francisco Bay Area wären, die alle gleich wie aus der Retorte aussehen, zum selben Friseur gehen und den gleichen Optiker haben, gemeinsam ihrem Weltschmerz frönen, immer nur unter sich bleiben, und einfach mal frech annehmen, dass alle anderen das genauso machen würden und auch alle so fantasielose, blutleere, realitätsfremde Gestalten wie sie selbst wären, die die Welt nur aus Büchern und Klassenraum-Diskussionen mit Gleichgesinnten kennen, in denen man aber nicht ganz normal aufm Stuhl, sondern aufm Boden sitzt :)

Re: Spielkultur: Entwickler sprechen über die Rolle von Schw

Verfasst: 06.03.2015 21:43
von johndoe1070429
Ich finde die sollten auch mal vom "Weissen" weg. Generell... Es sollte ein Arschkriechender, mit Geld um sich Werfender humorloser Typ dargestellt werden, der anderen "Rassen" (ist ein Neger kein Mensch?) vor sich selbst stellt.

Ich habe mal einen Spruch gelesen, oder gehört, keine Ahnung, und kann denn nur Sinn gemäss wiedergeben:
Wenn man Gleichberechtigung fordert, macht man nur Schwächen sichtbar.

Re: Spielkultur: Entwickler sprechen über die Rolle von Schw

Verfasst: 06.03.2015 21:44
von PixelMurder
Es geht natürlich immer irgendwie um Klicks im Internet. Aber schlussendlich ist das nur eine legitime Meldung aus der Welt der Spiele über eine Diskussion, die stattgefunden hat. Wüsste nicht, wieso 4P diese nicht bringen sollte.

Re: Spielkultur: Entwickler sprechen über die Rolle von Schw

Verfasst: 06.03.2015 21:50
von Imperator Palpatine
Scipione hat geschrieben:
Das abschließende Plädoyer der Runde richtete sich an die Firmen, mehr schwarzen Entwicklern eine Chance zu geben und mehr Vielfalt in der Entwicklung zuzulassen. "Wenn du ein Personaler bist, komm zu Events wie diesem und wenn jemand etwas sagt was dich beeindruckt, dann gib ihm deine Karte", so eine Teilnehmerin. "Du musst einsehen, dass du dazu tendierst mit Leuten herzumzuhängen die sind wie du, also musst du aktiv gegen diesen Bias ankämpfen."
Denjenigen, der sowas zu mir gesagt hätte, hätt ich erstmal übers Knie gelegt :twisted:

Wie unverschämt, kackfrech und biased kann man überhaupt sein? ^^
Dennis Mathews unterstrich, dass Vielfalt in der Entwicklung unheimlich wichtig sei. Wenn man keine schwarzen Kollegen hätte die einen darauf hinwiesen sei man schnell unbewusst dabei, Stereotypen zu verstärken. Zudem sei es schwierig realistische Charaktere zu entwerfen, die wenig mit der eigenen Lebenswelt zu tun hätten.

Im Anschluss habe das Publikum über die Frage diskutiert ob es sinnvoll sei, wenn Entwickler versuchen würden Figuren zu entwerfen, die weit weg von der eigenen Lebensrealität seien. Dabei kam vor allem die Frage auf ob man "sich selbst vertrauen könnte, eine Person zu erschaffen, mit der man nicht vertraut ist?". Dies sei möglich - allerdings müsse man sich dafür stark in die Materie einarbeiten. Ein anderer Teilnehmer unterstrich, dass man "die Fähigkeit habe, etwas zu entwerfen, was nicht die eigene Kultur ist - man müsse sich nur bewusst werden, dass es nicht die eigene Kultur ist."
Es würde mich net wundern, wenn die meisten, die sich da "so engagiert" geäussert haben, selber white middle class hipsters aus der San Francisco Bay Area wären, die alle gleich wie aus der Retorte aussehen, zum selben Friseur gehen und den gleichen Optiker haben, gemeinsam ihrem Weltschmerz frönen, immer nur unter sich bleiben, und einfach mal frech annehmen, dass alle anderen das genauso machen würden und auch alle so fantasielose, blutleere, realitätsfremde Gestalten wie sie selbst wären, die die Welt nur aus Büchern und Klassenraum-Diskussionen mit Gleichgesinnten kennen, in denen man aber nicht ganz normal aufm Stuhl, sondern aufm Boden sitzt :)
Ja abgesehen von der dreisten Aussage angeblich so " biased " zu sein ist der dahinter liegende Gedanke der dann mögliche neue schwarze Kollege sei ein wahrer Exot, der bis dato ein ganz anderes Leben geführt hat als man selbst, auch voller Klischees und Vorurteile.

Getreu dem Motto: " Du bist schwarz also musst du super Basketball spielen können " :)

Re: Spielkultur: Entwickler sprechen über die Rolle von Schw

Verfasst: 06.03.2015 21:57
von johndoe981765
Kolleg_innen! So viel Zeit muss sein. :)

Re: Spielkultur: Entwickler sprechen über die Rolle von Schw

Verfasst: 06.03.2015 22:03
von Imperator Palpatine
BattleIsle hat geschrieben:Kolleg_innen! So viel Zeit muss sein. :)
Verflucht ! Zur Strafe schreibe ich jetzt hundertmal: " Das Profx, das Profx, das Profx hat immer Recht " :)

http://www.neopresse.com/gesellschaft/d ... -treibt-2/

Dieser Link und das Video im zweiten ist übrigens sehr interessant. Nach dieser Videoreihe von Harald Eia, Norwegens bekanntester Komiker der einen MA in Soziologie besitzt, wurde die staatliche Finanzierung des NIKK, des Nordic Gender Institute durch den Nordic Council (ein Rat aller vier skandinavischen Minister für „Gender equality and migration“) " rein zufällig " abgeschafft. Die Begründung: Dem NIKK ist es mit seinen Genderstudies nicht gelungen weder zur wissenschaftlichen Debatte in allen nordischen Ländern beizugetragen, noch mit derUmsetzung ihrer Ergebnisse die Brücke zur Gesamtgesellschaft geschlagen zu haben. :D

http://cuncti.net/haltbar/275-aus-fuer- ... n-norwegen

https://www.youtube.com/watch?v=tiJVJ5Q ... 5e&index=2

Aber das nur nebenbei, zurück zum eigentlichen Thema....

Re: Spielkultur: Entwickler sprechen über die Rolle von Schw

Verfasst: 06.03.2015 22:29
von tr1on
KING_BAZONG hat geschrieben:Was ich schon wieder bedenklich finde. Es ist eher wichtig, dass Entwickler schwarz sind statt dass deren Können und Knowhow im Vordergrund stehen.
Mir kann's scheißegal sein, denn was juckt mich die ethnische Zugehörigkeit oder die Pigmentierung eines Entwicklers ?
Ich will nur gute Games. Ganz bescheiden.
Ganz genau! Wenn man keine Probleme hat, schafft man sich halt welche...

Re: Spielkultur: Entwickler sprechen über die Rolle von Schw

Verfasst: 06.03.2015 22:57
von AtzenMiro
Kajetan hat geschrieben:
KING_BAZONG hat geschrieben:@ Kajetan
Ja aber alleine die Tatsache, dass man sich auf Schwarze so festlegt/fokussiert (pauschal), ist doch schon wieder bescheuert.
Weil es hier nun mal um Schwarze ging.
Muss ich denn nicht alle möglichen "Spielarten" erwähnen (Juden, Moslems, Asiaten, Pygmäen, Dicke, Dünne, Brillenträger, stark behaarte Menschen, Leute mit Schweißfüßen, Rothaarige usw.) oder aber ich lasse eine Spezifizierung ganz bleiben ?
Wieso muss man denn ständig alle andere Minderheiten mitauflisten, wenn man sich über die Situation einer spezifischen Midnerheit unterhält?
Warum dann diese Fixierung auf Schwarze ?
Weil es das Thema dieser Diskussionsrunde war. NATÜRLICH sollte man gerade als Produzent kreativer Werke sehr viel stärker auf Vielfalt in den eigenen Reihen achten, um das Arbeitsklima frisch zu halten. Aber nirgendwo wird gesagt, dass man jetzt nur noch Schwarze oder nur noch Frauen oder nur noch lesbische Juden mit Gehbehinderung einstellen darf. Oder dass man männliche Weiße überhaupt nicht mehr einstellen darf.

@MisterPink: Und was spricht gegen diesen Satz? Ist er Dir zu "drastisch"? Ich sehe hier nur eine zusammenfassende Aussage. Die man natürlich wieder aus dem Kontext reissen kann, um sich besser aufregen zu können.
Aha, und weil man automatisch mehrere Hautfarben in den eigenen Reihen hat, sorgt das für mehr Vielfalt? Du merkst schon, dass das ziemlicher Bullshit ist? Ob du nun schwarz, oder weiß bist, ist vollkommen wumpe. Was dich prägt ist dein Umfeld, wo du zur Schule gegangen bist, aus was für Verhältnissen man kommt etc. Aber zu 100% nicht, welche Hautfarbe du hast.

Diese ganze Diskussionsrunde ist doch nur das Resultat der aktuell andauernden "Race-Discussion" (hat den Amis mal wer erklärt, dass das Wort "Rassen-Diskussion" gar nicht gibt, bzw. selbst eine rassistische Äußerung ist?) in Übersee und einer nun übersensiblen reagierenden Mittelschicht, die Angst hat in den selben Topf geworfen zu werfen wie die "White Supremacy", quasi Alibi-Bullshiterei.

Und nun mal ganz realistisch betrachtet: gerade die guten Spieledesigner, oder generell Software-Entwickler, sind Firmen, die sich ÜBERALL umsehen. Denn das man ein Überangebot an qualifizierten Bewerbern hat, ist vollkommen an der Realität vorbei. Die Realität sieht eher so aus, dass sich nach Talenten umgeschaut wird, möglichst früh entdeckt und gefördert. Die Branche ist in Wirklichkeit schon viel, viel weiter, als solche dämlichen Diskussionsrunden es sich je eingestehen werden/wollen.

Und mal so am Rande: woher verdammt nochmal wollen die wissen, was für eine Hautfarbe die Spieler der besagten Spiele haben? Wie anscheinend ein ehemaliger von Gamestop (???) es angemerkt hat: die Schwarzen scheinen genau so Spiele wie die Weißen zu kaufen, sogar RGPs wie Dragon Age und Mass Effect.