Am meisten hilft dies den Journalisten selbst, die nicht mehr so tun müssen, als ob sie a la Stiftung Warentest im weißen Labormantel "objektiv testen" würden.edelg hat geschrieben:Wem würde diese vereinfachte Art von Wertung denn am meißten helfen, den Testern, den Developern und ggf. Publishern oder den potenziellen Käufern? Oder allen?
Publisher freuen sich über jedes "Excellent" oder "Recommended", weil man das so ausgezeichnete Spiel besonders aus der Masse der Spiele ohne Label herausheben kann.
Mißfallen wird dies denjenigen, die unbedingt eine Zahl oder Schulnote am Ende einer Kritik benötigen. Diese werden höchstwahrscheinlich abwandern. Fragt sich nur, ob das genug sind, um spürbare wirtschaftliche Einbußen bei Eurogamer zu verursachen. Oder ob sie durch die neuen Leser ausgegelichen werden, die jetzt extra bei Eurogamer vorbeischauen, gerade WEIL man dort keine klassischen Wertungen mehr hat.
Wie gesagt, bin gespannt, wie sich das in einem halben Jahr, in einem Jahr herausstellen wird.



