Re: Shuhei Yoshida und sein Hass auf jährlich erscheinende S
Verfasst: 08.02.2015 08:52
"Extrem iterativ" ist eine Frage der subjektiven Sichtweise. Ich sehe das ganz und gar nicht so und daher ist das für mich diese Bezeichnung auch Blödsinn, gerade im Falle von Sony.Temeter hat geschrieben: Jetzt fangt doch nicht wieder an, in eure dümmlichen Verteidigungsreflexe zu verfallen, nur weil jemand die Perfektion eures Lieblings angezweifelt hat. Das ist ja schon wieder peinlich.
Reihen wie Uncharted, Gran Turismo, Resistance, Infamous, Killzone, LittleBigPlanet, etc waren alles große Spiele, die mit extrem iterativ fortgeführt worden sind.
Und nein, 'aber andere sind schlimmer' war noch nie eine gute Verteidigung.
Fortsetzungen sind so nötig und so normal wie das Atmen. Und sind vom wirtschaftlichen Standpunkt absolut einleuchtend. Es macht Sinn, IP's, die man etabliert und groß gemacht hat (hat SONY mit dem PS3-Line up, welches nahezu vollständig aus neuen IP's bestand, augenscheinlich vorgeführt), weiter fortzuführen.
Ein Problem wird es, wenn überhaupt nichts Neues mehr nachkommt, dann hat man das Gefühl eines kreativen Offenbarungseides (habe ich z.B. bei Nintendo).
Und ob ein Uncharted 4 nun "das große Zugpferd der PS4" werden soll, das ist doch aus der Luft gegriffen. Das kann man nach läppischen zwei Jahren Konsolendasein (wenn UC4 rauskommt) doch noch gar nicht sagen. Man weiß noch nicht, was nachkommen wird in den Folgejahren.
Darüberhinaus führst Du MASS EFFECT als positives Beispiel auf (3 Teile in 5 Jahren, aufeinander aufbauend), die Reihen Infamous (3 Teile in 5 Jahren, aufeinander aufbauend), Killzone (4 Teile in 9 Jahren, aufeinander aufbauend) oder Resistance (3 Teile in 5 Jahren, aufeinander aufbauend) jedoch als Negativbeispiele von "extrem iterativ". Warum Messen mit zweierlei Maß ?